31.03.2021 | Presseinfo Nr. 24

Verhaltener Saisonstart auf dem Arbeitsmarkt

Weniger saisonübliche Einstellungen als in den Vorjahren. Betriebe halten weiter Personal mit Kurzarbeit. Gute Chancen auf dem Ausbildungsmarkt. Jetzt zum Boys' Day bei der Arbeitsagentur anmelden.
 

Im Bezirk der Arbeitsagentur Lübeck, der die Hansestadt Lübeck und den Kreis Ostholstein umfasst, ging im März 2021 die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat saisonbedingt leicht zurück. Im Vergleich zum Vorjahr waren mehr Frauen und Männer von Arbeitslosigkeit betroffen.

„Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben den Arbeitsmarkt weiter im Griff. Da Hotelbetriebe und Gastronomie geschlossen bleiben müssen, fallen die üblichen Einstellungen zum Frühjahr nur gering aus. Hinzu kommt, dass weniger Arbeitslose mit beruflichen Maßnahmen oder in geförderte Beschäftigung starteten, so dass mehr Frauen und Männer von Arbeitslosigkeit betroffen sind als im Vorjahr. Durch die Nutzung der Kurzarbeit wird weitere Arbeitslosigkeit verhindert und den Unternehmen ihr eingearbeitetes Personal erhalten. Sobald die Corona-Einschränkungen gelockert werden können, können auch die Betriebe flexibel wieder durchstarten“, erklärt Markus Dusch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Lübeck.

„Es wäre falsch, wegen Corona jetzt auf Ausbildung zu verzichten. Junge Menschen finden aktuell ein breites Angebot an interessanten Möglichkeiten. Rein rechnerisch stehen zwischen Lübeck und Fehmarn je gemeldetem Ausbildungssuchenden zwei Ausbildungsstellen zur Auswahl. Je nach Beruf können es auch noch mehr sein. Nutzen Sie jetzt erstrecht Ihre Chance und beginnen Sie Ihre Karriere mit einer Ausbildung oder einem dualen Studium“, ermuntert Dusch Jugendliche.

Mit Blick auf die Fachkräftebedarfe der Zukunft sollten auch Betriebe an der Ausbildung festhalten. Künftige Potenziale können zum Beispiel im Rahmen des Girls‘ beziehungsweise Boys' Day am 22. April 2021 gewonnen werden. „Auch die Arbeitsagentur beteiligt sich am Boys' Day. Bei einer digitalen Veranstaltung zeigen wir Jungs ab der 8. Klasse, dass eine Ausbildung zum Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen oder unser Hochschulstudium im Bereich Arbeitsmarktmanagement alles andere als langweilig sind. Anmeldungen sind bis 18. April möglich. Weitere Informationen finden Interessierte auf unserer Internetseite unter www.arbeitsagentur.de/vor-ort/luebeck/veranstaltungen“, wirbt der Agenturchef.

Kurzarbeit

Nach einem Anstieg der Anfragen durch den Teil-Lockdown im November und die Einschränkungen im Dezember geht die Zahl der Anzeigen wieder zurück. Aktuell im März lagen 81 neue Anzeigen für 379 Beschäftigte vor. Dabei gingen einerseits erstmals Anzeigen von Betrieben ein, die bislang noch keine Kurzarbeit angezeigt hatten. Andererseits könnten Betriebe erneut betroffen sein: Musste seit einer ersten Anzeige im Frühjahr 2020 Kurzarbeit für mindesten drei Monate nicht umgesetzt werden, bedarf es einer erneuten Anzeige bei der zuständigen Agentur für Arbeit. Vom 01. März 2020 bis 25. März 2021 sind im Agenturbezirk Lübeck insgesamt 7.505 Anzeigen zur Kurzarbeit für 72.427 Beschäftigte eingegangen. Die meisten Anzeigen gingen mit 3.713 im April 2020 ein.

Rund ein Drittel der Betriebe mit mindestens einer oder einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hat im Laufe des Jahres Kurzarbeit angezeigt. Wie umfangreich die angezeigte Kurzarbeit tatsächlich genutzt wird, zeigt sich erst in den Arbeitszeitabrechnungen. Dann steht fest, ob wirklich alle Beschäftigten im Unternehmen verkürzt gearbeitet haben oder nur ein Teil, weil sich zum Beispiel zwischenzeitlich Aufträge ergeben haben oder Vorsorgemaßnahmen gelockert wurden. Für die Abrechnung haben Unternehmen drei Monate Zeit. Nunmehr liegen die Agenturdaten zur Inanspruchnahme für den Monat November 2020 vor. 1.735 Betriebe haben für 12.850 Beschäftigte tatsächlich Kurzarbeitergeld erhalten. Die meisten Kurzarbeitenden gab es mit 27.160 im April 2020. Der Anteil dieser Kurzarbeitenden an der Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ergibt eine Kurzarbeiterquote im November von 7,8 Prozent. Sie bleibt dabei unter dem Höchststand im April 2020 mit 16,8 Prozent.

Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk

Insgesamt waren in Lübeck und Ostholstein 16.663 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 108 oder 0,6 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum März 2020 waren 2.759 (19,8 Prozent) mehr von Arbeitslosigkeit betroffen. Den stärksten Abstand zum Vorjahr seit Beginn der Corona-Pandemie gab es im Mai 2020 mit 2.942 (22,1 Prozent). Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen ging um 0,1 Prozentpunkte zum Vormonat zurück und stieg um 1,2 Prozentpunkte zum Vorjahr auf 7,5 Prozent an.

Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen

Im Rechtskreis SGB III (Betreuung durch die Agentur für Arbeit) lag die Zahl der Arbeitslosen bei 6.495 das sind 402 (5,8 Prozent) weniger als im Vormonat und 1.367 (26,7 Prozent) mehr als im Vorjahr. Die anteilige SGB III‑Arbeitslosenquote betrug 2,9 Prozent.

Im Rechtskreis SGB II (Betreuung durch das Jobcenter) gab es 10.168 Arbeitslose. Das ist ein Plus von 294 (3,0 Prozent) gegenüber Februar 2021. Im Vergleich zum März 2020 stieg die Arbeitslosigkeit um 1.392 (15,9 Prozent). Hier wirkt es sich insbesondere aus, dass weniger Arbeitslose mit beruflichen Maßnahmen oder in geförderte Beschäftigung starteten konnten. Die anteilige SGB II‑Arbeitslosenquote betrug 4,6 Prozent.

Stellenangebote

Im März 2021 wurden 886 Stellen neu zur Besetzung angeboten, 25 oder 2,7 Prozent weniger als im Vormonat und 73 oder 7,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Bei 3.861 Stellen werden noch Arbeitskräfte gesucht. Das waren 484 oder 11,1 Prozent weniger als im März 2020. Dennoch gab es auch Bereiche, die mehr Arbeitskräfte nachfragten wie zum Beispiel Baugewerbe, Energieversorgung, Gebäudebetreuung, Gebäudereinigung, Erziehung und Unterricht. Arbeitskräfte werden weiterhin auch im Gesundheitswesen, Handwerk oder Arbeitnehmerüberlassung gesucht. Mit Blick auf die Lockerung der Einschränkungen halten auch Gastgewerbe und Handel ihr Angebot aufrecht.

Unterbeschäftigung

Neben dem gesetzlich definierten Kreis der Arbeitslosen gibt es weitere Menschen, die ohne Beschäftigung sind. Sie werden unter dem Begriff der Unterbeschäftigung erfasst und monatlich veröffentlicht, um den Arbeitsmarkt transparent zu machen. Die Unterbeschäftigung stellt damit das gesamte Defizit an regulärer Beschäftigung dar. Hier werden neben den Arbeitslosen beispielsweise Personen in Qualifizierungsmaßnahmen oder Arbeitsgelegenheiten, Krankgeschriebene, geförderte Existenzgründer oder Arbeitsuchende mit Vorruhestandsregelungen ausgewiesen. Insgesamt 21.082 Personen befanden sich im März 2021 in Unterbeschäftigung. Die Zahl der Unterbeschäftigten ist in den letzten zwölf Monaten um 1.422 Personen oder 7,2 Prozent gestiegen.

Arbeitsmarkt Regional

In den Agenturen und Jobcentern zeichnet sich ein differenziertes Bild ab. Während im Jobcenter Lübeck und Ostholstein die Arbeitslosigkeit zum Vormonat und Vorjahr anstieg, konnten die Agenturdienststellen einen Saisonrückgang zum Vormonat verzeichnen.

Hansestadt Lübeck

In der Hansestadt Lübeck waren im März 2021 10.275 Arbeitslose gemeldet. Die Arbeitslosigkeit stieg um 162 (1,6 Prozent) zum Vormonat an. Das waren 1.970 Personen (23,7 Prozent) mehr als vor einem Jahr und damit der stärkste Abstand seit Beginn der Corona-Pandemie. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte zum Vormonat und um 1,7 Prozentpunkte zum Vorjahr auf 8,9 Prozent an.

3.280 Arbeitslose und damit 53 (1,6 Prozent) weniger als im Vormonat und 787 (31,6 Prozent) mehr als im Vorjahr waren dem Rechtskreis des SGB III (Betreuung durch die Arbeitsagentur) zuzuordnen.

Beim Jobcenter Lübeck (Rechtskreis SGB II) waren im März 2021 6.995 Arbeitnehmende arbeitslos gemeldet, das waren 215 (3,2 Prozent) mehr als im Februar 2021 und 1.183 (20,4 Prozent) mehr als im März 2020. Hier wirkt es sich insbesondere aus, dass weniger Arbeitslose mit beruflichen Maßnahmen oder in geförderte Beschäftigung starteten konnten.

Die Kurzarbeit sichert zurzeit viele Jobs. Nach einem Anstieg im November und Dezember gehen die Zahlen wieder zurück. Aktuell im März lagen 34 neue Anzeigen für 196 Beschäftigte vor. Dabei gehen einerseits erstmals Anzeigen von Betrieben ein, die bislang noch keine Kurzarbeit angezeigt hatten. Andererseits können Betriebe erneut betroffen sein: Musste seit einer ersten Anzeige im Frühjahr 2020 Kurzarbeit für mindesten drei Monate nicht umgesetzt werden, bedarf es einer erneuten Anzeige bei der zuständigen Agentur für Arbeit. Vom 01. März 2020 bis 25. März 2021 sind in der Hansestadt Lübeck insgesamt 3.508 Anzeigen zur Kurzarbeit für 37.607 Beschäftigte eingegangen. Die meisten Anzeigen gingen dabei mit 1.722 im April 2020 ein. Wie umfangreich die angezeigte Kurzarbeit tatsächlich genutzt wird, zeigt sich erst in den Arbeitszeitabrechnungen, für die Betriebe drei Monate Zeit haben. Nunmehr liegen die Kreisdaten zur Inanspruchnahme für den Monat Oktober 2020 vor. 494 Betriebe haben für 3.344 Beschäftigte tatsächlich Kurzarbeitergeld erhalten. Der Anteil dieser Kurzarbeitenden an der Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ergibt eine Kurzarbeiterquote von 3,3 Prozent. Die wirtschaftliche Erholung während der Sommermonate wird dabei sichtbar. Zum Höchststand im April 2020 lag die Quote bei 13,8 Prozent.

Kreis Ostholstein

Im Kreis Ostholstein waren im März 2021 6.388 Arbeitslose gemeldet, 270 oder 4,1 Prozent weniger als im Vormonat. Das waren 789 Personen (14,1 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Der Abstand zum Vorjahr war im Mai 2020 noch fast doppelt so hoch (+1.358 oder 28,2 Prozent). Die Arbeitslosenquote ging um 0,3 Prozentpunkte zum Vormonat auf 6,0 Prozent zurück (Vorjahr 5,3 Prozent).

3.215 Arbeitslose wurden bei den Arbeitsagenturen in Ostholstein im Rechtskreis des SGB III betreut, 349 (9,8 Prozent) weniger als im Februar 2021 und 580 (22,0 Prozent) mehr als vor einem Jahr.

Beim Jobcenter Ostholstein (Rechtskreis SGB II) waren im März 2021 3.173 Arbeitslose gemeldet, das waren 79 (2,6 Prozent) mehr als im Vormonat und 209 (7,1 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Hier wirkt es sich insbesondere aus, dass weniger Arbeitslose mit beruflichen Maßnahmen oder in geförderte Beschäftigung starteten konnten.

Die Kurzarbeit sichert zurzeit viele Jobs. Nach einem Anstieg im November und Dezember gehen die Zahlen wieder zurück. Aktuell im März lagen 47 neue Anzeigen für 183 Beschäftigte vor. Dabei gehen einerseits erstmals Anzeigen von Betrieben ein, die bislang noch keine Kurzarbeit angezeigt hatten. Andererseits können Betriebe erneut betroffen sein: Musste seit einer ersten Anzeige im Frühjahr 2020 Kurzarbeit für mindesten drei Monate nicht umgesetzt werden, bedarf es einer erneuten Anzeige bei der zuständigen Agentur für Arbeit. Vom 01. März 2020 bis 25. März 2021 sind im Kreis Ostholstein 3.997 Anzeigen zur Kurzarbeit für 34.820 Beschäftigte eingegangen. Die meisten Anzeigen gingen mit 1.991 im April 2020 ein. Wie umfangreich die angezeigte Kurzarbeit tatsächlich genutzt wird, zeigt sich erst in den Arbeitszeitabrechnungen, für die Betriebe drei Monate Zeit haben. Nunmehr liegen die Kreisdaten zur Inanspruchnahme für den Monat Oktober 2020 vor. 398 Betriebe haben für 2.060 Beschäftigte tatsächlich Kurzarbeitergeld erhalten. Der Anteil dieser Kurzarbeitenden an der Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ergibt eine Kurzarbeiterquote von 3,3 Prozent. Die wirtschaftliche Erholung während der Sommermonate wird dabei sichtbar. Zum Höchststand im April 2020 lag die Quote bei 21,7 Prozent.

Südbezirk (Geschäftsstelle Hauptagentur Lübeck und Umgebung)

Im Südbezirk (Geschäftsstelle Hauptagentur Lübeck und Umgebung) der Agentur für Arbeit Lübeck waren im März 2021 11.689 Arbeitslose gemeldet. Ihre Zahl stieg um 152 (1,3 Prozent) gegenüber dem Vormonat und um 2.190 (23,1 Prozent) gegenüber dem Vorjahreswert an. Die Arbeitslosenquote betrug 8,1 Prozent (Vorjahr 6,6 Prozent). Es meldeten sich 1.830 Personen arbeitslos, 193 oder 11,8 Prozent mehr als im Vormonat und 534 oder 22,6 Prozent weniger als im Vorjahr. 1.678 Personen konnten ihre Arbeitslosigkeit beendeten, 93 oder 5,9 Prozent mehr als im Vormonat und 849 oder 33,6 Prozent weniger als im Vorjahr. 593 neue Stellen wurden im Laufe des Monats angeboten, 21 oder 3,4 Prozent weniger als im Vormonat und 71 oder 10,7 Prozent weniger als im März 2020.

Mittelbezirk (Geschäftsstelle Eutin und Umgebung)

Im Mittelbezirk (Geschäftsstelle Eutin und Umgebung) der Agentur für Arbeit Lübeck waren im März 2021 2.777 Arbeitslose gemeldet. Ihre Zahl ging um 103 (3,6 Prozent) gegenüber dem Vormonat zurück und stieg um 354 (14,6 Prozent) gegenüber dem Vorjahreswert an. Die Arbeitslosenquote betrug 6,1 Prozent (Vorjahr 5,3 Prozent). Es meldeten sich 355 Personen arbeitslos, 16 oder 4,3 Prozent weniger als im Vormonat und 108 oder 23,3 Prozent weniger als im Vorjahr. 463 Personen konnten ihre Arbeitslosigkeit beendeten, 109 oder 30,8 Prozent mehr als im Vormonat und 245 oder 34,6 Prozent weniger als im Vorjahr. 167 neue Stellen wurden im Laufe des Monats angeboten, 28 oder 20,1 Prozent mehr als im Vormonat und 12 oder 7,7 Prozent mehr als im März 2020.

Nordbezirk (Geschäftsstelle Oldenburg und Umgebung)

der Agentur für Arbeit Lübeck waren im März 2021 2.197 Arbeitslose gemeldet. Ihre Zahl ging um 157 oder 6,7 Prozent gegenüber dem Vormonat zurück und stieg um 215 oder 10,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr an. Die Arbeitslosenquote betrug 6,9 Prozent (Vorjahr 6,3 Prozent). Es meldeten sich 255 Personen arbeitslos, 70 oder 21,5 Prozent weniger als im Vormonat und 83 oder 24,6 Prozent weniger als im Vorjahr. 408 Personen konnten ihre Arbeitslosigkeit beendeten, 115 oder 39,2 Prozent mehr als im Vormonat und 296 oder 42,0 Prozent weniger als im Vorjahr. 126 Stellen wurden im Laufe des Monats neu zur Besetzung angeboten, 32 oder 20,3 Prozent weniger als im Vormonat und 14 oder 10,0 Prozent weniger als im März 2020.

Ausbildungsmarkt

Seit Beginn des Beratungsjahres im Oktober 2020 nahmen 1.472 Bewerbende die Ausbildungsvermittlung der Agentur für Arbeit Lübeck in Anspruch. Das waren 347 weniger als im letzten Jahr. 923 (-210) Jugendliche suchten zum Halbjahr im März noch eine Stelle.

Von den Betrieben wurden 2.930 Ausbildungsstellen angeboten. Das waren 209 Stellen weniger als im Vorjahr. Davon waren im März 2021 noch 1.876 (-348) offen. Rechnerisch kamen damit 2,0 noch offene Ausbildungsstellen auf einen unversorgten Bewerber/in (Vorjahr 1,7).

Gute Chancen gibt es zum Beispiel noch in Fertigungsberufen wie Elektroniker/in oder Mechatroniker/in, in Ernährungsberufen wie Bäcker/in, Fleischer/in oder Koch/Köchin, im Hotel- und Gastgewerbe wie Hotelfachmann/-frau, Restaurantfachmann/-frau, Fachmann/-frau für Systemgastronomie oder Fachkraft im Gastgewerbe, in Dienstleistungsberufen wie Verkäufer/in, Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Groß- und Außenhandel, Versicherungen und IT-Systemkaumann/frau, in Bauberufen wie Maurer/in, Tiefbaufacharbeiter/in, Straßenbauer/in oder Analgenmechaniker/in Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie in Gesundheitsberufen wie Altenpflegehelfer/in oder Pflegefachmann/frau.

„Eine betriebliche Ausbildung oder ein duales Studium bleibt auch in der aktuellen Situation eine gute Wahl, um erfolgreich beruflich durchzustarten. Neben den bekannten Berufen gibt es noch viele andere interessante Ausbildungsmöglichkeit, an die oft gar nicht gedacht wird, wie zum Beispiel Bachelor of Engineering (FH) Mechatronik oder Bauwesen, Chemielaborjungwerker/in, Handelsfachwirt/in, Industrieelektroniker/in - Betriebstechnik, Metallbauer/in - Konstruktionstechnik oder Schädlingsbekämpfer/in, um nur einige zu nennen. Sprechen Sie jetzt mit der Berufsberatung“, rät Agenturchef Markus Dusch.

Gespräche sollten Jugendliche schnellstmöglich unter der regionalen Hotline 0451 588-501 oder online unter www.arbeitsagentur.de/eServices vereinbaren.

„Aber auch Unternehmen sollten flexibel sein und einen zweiten Blick wagen, um keinen Ausbildungsplatz unbesetzt zu lassen. Bei Bedarf können wir zum Beispiel mit der Assistierten Ausbildung - unserem kostenfreien Angebot an zusätzlichem Unterricht und sozialpädagogischer Begleitung - unterstützen. Eine Entscheidungshilfe für Unternehmen kann auch das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ sein. Gerne informieren wir Betriebe zu den Möglichkeiten“, bietet Dusch an.

Das Bundesprogramm wurde verlängert und die Förderung ausgeweitet. Weitere Informationen und Anträge finden Unternehmen auf der Internetseite www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern.