29.04.2021 | Presseinfo Nr. 33

Leichte Saisonbelebung auf dem Arbeitsmarkt

Weniger saisonübliche Einstellungen als in den Vorjahren. Kurzarbeit sichert weiter viele Arbeitsplätze. Gute Chancen auf dem Ausbildungsmarkt. Berufsberatung bei vocatium online am 11. Mai nutzen.
 

Im Bezirk der Arbeitsagentur Lübeck, der die Hansestadt Lübeck und den Kreis Ostholstein umfasst, ging im April 2021 die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat saisonbedingt zurück. Im Vergleich zum Vorjahr waren mehr Frauen und Männer von Arbeitslosigkeit betroffen.

„Im Kreis Ostholstein setzte sich die Frühjahrsbelebung fort, allerdings fiel diese im Vergleich zu den Vorjahren verhalten aus. Der Arbeitsmarkt bleibt weiter unter dem Einfluss der Corona‑Pandemie. Die Arbeitslosigkeit liegt insbesondere in der Hansestadt Lübeck immer noch deutlich über dem Vorjahresniveau. Hier wirkt es sich verstärkt aus, dass weniger Arbeitslose mit beruflichen Maßnahmen starten. Es bestehen oft Bedenken wegen der aktuellen Einschränkungen. Dabei bleibt Qualifizierung auch in dieser Zeit wichtig. Mit besonderen Hygienevorschriften und digitalen Schulungskonzepten sind viele Bildungsträger weiterhin mit ihren Angeboten auf dem Markt vertreten. Nutzen Sie die Möglichkeit sich weiterzubilden, um beim Anziehen der Konjunktur gleich durchzustarten“, rät Markus Dusch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Lübeck.

„In vielen Betrieben geht es weiterhin nicht ohne Kurzarbeit. Auch hier bietet sich eine gute Gelegenheit, die Zwangspause für eine Qualifizierung zu nutzen. Entwickeln Sie Ihre Mitarbeitenden weiter. Gerne berät unser Arbeitgeber-Service Sie zu den Möglichkeiten“, bietet Dusch Unternehmen an.

„Mut machen möchte ich auch jungen Leuten. Lassen Sie sich nicht von der aktuellen Situation verunsichern und beginnen Sie Ihre Karriere mit einer Ausbildung oder einem dualen Studium. Viele Betriebe suchen weiter händeringend Nachwuchskräfte. Direkter Kontakt zu Unternehmen und zur Berufsberatung können Sie zum Beispiel bei der vocatium online am 11. Mai herstellen. Nutzen Sie diese Gelegenheit. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite unter www.arbeitsagentur.de/vor-ort/luebeck/veranstaltungen“, ergänzt der Agenturchef.

Kurzarbeit

Nach wie vor sichert Kurzarbeit viele Arbeitsplätze und erhält den Unternehmen ihr eingearbeitetes Personal. Nach einem Anstieg der Anfragen durch den Teil-Lockdown im November und die Einschränkungen im Dezember geht die Zahl der Anzeigen wieder zurück. Aktuell im April 2021 lagen 67 neue Anzeigen für 373 Beschäftigte vor. Vor einem Jahr wurden im April 3.713 Anzeigen für 33.909 Personen angezeigt. Das war bisher auch der höchste Stand seit Beginn der Pandemie.

Jeder vierte Betrieb mit mindestens einer oder einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hat im Laufe des letzten Jahres Kurzarbeit angezeigt. Wie umfangreich die angezeigte Kurzarbeit tatsächlich genutzt wird, zeigt sich erst in den Arbeitszeitabrechnungen. Dann steht fest, ob wirklich alle Beschäftigten im Unternehmen verkürzt gearbeitet haben oder nur ein Teil, weil sich zum Beispiel zwischenzeitlich Aufträge ergeben haben oder Vorsorgemaßnahmen gelockert wurden. Für die Abrechnung haben Unternehmen drei Monate Zeit. Nunmehr liegen die Agenturdaten zur Inanspruchnahme für den Monat Dezember 2020 vor. 2.242 Betriebe haben für 15.967 Beschäftigte tatsächlich Kurzarbeitergeld erhalten. Die meisten Kurzarbeitenden gab es mit 27.160 im April 2020. Der Anteil dieser Kurzarbeitenden an der Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ergibt eine Kurzarbeiterquote im Dezember von 9,6 Prozent. Sie bleibt dabei unter dem Höchststand im April 2020 mit 16,8 Prozent.

Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk

Insgesamt waren in Lübeck und Ostholstein 16.124 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 539 oder 3,2 Prozent weniger als im Vormonat. Üblicherweise liegt der Saisonrückgang sonst mehr als doppelt so hoch. Im Vergleich zum Vorjahr waren 584 (3,8 Prozent) mehr von Arbeitslosigkeit betroffen als beim ersten Lockdown 2020. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen ging um 0,2 Prozentpunkte zum Vormonat zurück und stieg um 0,3 Prozentpunkte zum Vorjahr auf 7,3 Prozent an.

Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen

Im Rechtskreis SGB III (Betreuung durch die Agentur für Arbeit) lag die Zahl der Arbeitslosen bei 5.773 das sind 722 (11,1 Prozent) weniger als im Vormonat und 35 (0,6 Prozent) mehr als im Vorjahr. Die anteilige SGB III‑Arbeitslosenquote betrug 2,6 Prozent.

Im Rechtskreis SGB II (Betreuung durch das Jobcenter) gab es 10.351 Arbeitslose. Das ist ein Plus von 183 (1,8 Prozent) gegenüber März 2021. Im Vergleich zum April 2020 stieg die Arbeitslosigkeit um 549 (5,6 Prozent). Hier wirkt es sich insbesondere aus, dass weniger Arbeitslose mit beruflichen Maßnahmen oder in geförderte Beschäftigung starten konnten. Die anteilige SGB II‑Arbeitslosenquote betrug 4,7 Prozent.

Stellenangebote

Im April 2021 wurden 816 Stellen neu zur Besetzung angeboten, 70 oder 7,9 Prozent weniger als im Vormonat und 449 oder 122,3 Prozent mehr als im ersten Lockdown 2020. Bei 4.009 Stellen werden noch Mitarbeitende gesucht. Das waren 148 oder 3,8 Prozent mehr als im März 2021 und 34 oder 0,9 Prozent mehr als im April 2020. Arbeitskräfte werden zum Beispiel im Baugewerbe, Energieversorgung, Gebäudebetreuung, Gebäudereinigung, Erziehung und Unterricht, verarbeitenden Gewerbe, Gesundheitswesen, Handwerk oder Arbeitnehmerüberlassung gesucht. Mit Blick auf weitere Lockerung der Einschränkungen halten auch Gastgewerbe und Handel ihr Angebot aufrecht.

Unterbeschäftigung

Neben dem gesetzlich definierten Kreis der Arbeitslosen gibt es weitere Menschen, die ohne Beschäftigung sind. Sie werden unter dem Begriff der Unterbeschäftigung erfasst und monatlich veröffentlicht, um den Arbeitsmarkt transparent zu machen. Die Unterbeschäftigung stellt damit das gesamte Defizit an regulärer Beschäftigung dar. Hier werden neben den Arbeitslosen beispielsweise Personen in Qualifizierungsmaßnahmen oder Arbeitsgelegenheiten, Krankgeschriebene, geförderte Existenzgründer oder Arbeitsuchende mit Vorruhestandsregelungen ausgewiesen. Insgesamt 20.518 Personen befanden sich im April 2021 in Unterbeschäftigung. Die Zahl der Unterbeschäftigten ist in den letzten zwölf Monaten um 133 Personen oder 0,6 Prozent gefallen, was insbesondere an weniger Teilnehmenden in Qualifizierungsmaßnahmen liegt.

Arbeitsmarkt Regional

Im Vergleich zum Vormonat konnten alle Regionen einen Rückgang verzeichnen, während im Vergleich zum ersten Lockdown 2020 nur im Kreis Ostholstein die Arbeitslosigkeit zurückging.

Hansestadt Lübeck

In der Hansestadt Lübeck waren im April 2021 10.237 Arbeitslose gemeldet. Die Arbeitslosigkeit ging um 38 (0,4 Prozent) zum Vormonat zurück. Das waren 652 Personen (6,8 Prozent) mehr als beim ersten Lockdown vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert zum Vormonat und stieg um 0,6 Prozentpunkte zum Vorjahr auf 8,9 Prozent an.

3.081 Arbeitslose und damit 199 (6,1 Prozent) weniger als im Vormonat und 84 (2,8 Prozent) mehr als im Vorjahr waren dem Rechtskreis des SGB III (Betreuung durch die Arbeitsagentur) zuzuordnen.

Beim Jobcenter Lübeck (Rechtskreis SGB II) waren im April 2021 7.156 Arbeitnehmende arbeitslos gemeldet, das waren 161 (2,3 Prozent) mehr als im März 2021 und 568 (8,6 Prozent) mehr als im April 2020. Hier wirkt es sich insbesondere aus, dass weniger Arbeitslose mit beruflichen Maßnahmen oder in geförderte Beschäftigung starteten konnten.

Die Kurzarbeit sichert weiterhin viele Jobs. Nach einem Anstieg im November und Dezember gehen die Zahlen wieder zurück. Aktuell im April 2021 lagen 21 neue Anzeigen für 148 Beschäftigte vor. Vor einem Jahr wurden im April 1.722 Anzeigen für 17.675 Personen angezeigt. Das war bisher auch der höchste Stand seit Beginn der Pandemie. Wie umfangreich die angezeigte Kurzarbeit tatsächlich genutzt wird, zeigt sich erst in den Arbeitszeitabrechnungen, für die Betriebe drei Monate Zeit haben. Nunmehr liegen die Kreisdaten zur Inanspruchnahme für den Monat November 2020 vor. 825 Betriebe haben für 7.131 Beschäftigte tatsächlich Kurzarbeitergeld erhalten. Der Anteil dieser Kurzarbeitenden an der Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ergibt eine Kurzarbeiterquote von 7,0 Prozent. Zum Höchststand im April 2020 lag die Quote bei 13,8 Prozent.

Kreis Ostholstein

Im Kreis Ostholstein waren im April 2021 5.887 Arbeitslose gemeldet, 501 oder 7,8 Prozent weniger als im Vormonat. Das waren 68 Personen (1,1 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ging um 0,4 Prozentpunkte zum Vormonat auf 5,6 Prozent zurück und blieb unverändert zum Vorjahr.

2.692 Arbeitslose wurden bei den Arbeitsagenturen in Ostholstein im Rechtskreis des SGB III betreut, 523 (16,3 Prozent) weniger als im März 2021 und 49 (1,8 Prozent) weniger als vor einem Jahr.

Beim Jobcenter Ostholstein (Rechtskreis SGB II) waren im April 2021 3.195 Arbeitslose gemeldet, das waren 22 (0,7 Prozent) mehr als im Vormonat und 19 (0,6 Prozent) weniger als beim ersten Lockdown vor einem Jahr.

Die Kurzarbeit sichert weiterhin viele Jobs. Nach einem Anstieg im November und Dezember gehen die Zahlen wieder zurück. Aktuell im April 2021 lagen 46 neue Anzeigen für 225 Beschäftigte vor. Vor einem Jahr wurden im April 1.991 Anzeigen für 16.234 Personen angezeigt. Das war bisher auch der höchste Stand seit Beginn der Pandemie. Wie umfangreich die angezeigte Kurzarbeit tatsächlich genutzt wird, zeigt sich erst in den Arbeitszeitabrechnungen, für die Betriebe drei Monate Zeit haben. Nunmehr liegen die Kreisdaten zur Inanspruchnahme für den Monat November 2020 vor. 910 Betriebe haben für 6.122 Beschäftigte tatsächlich Kurzarbeitergeld erhalten. Der Anteil dieser Kurzarbeitenden an der Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ergibt eine Kurzarbeiterquote von 9,7 Prozent. Zum Höchststand im April 2020 lag die Quote bei 21,7 Prozent.

Südbezirk (Geschäftsstelle Hauptagentur Lübeck und Umgebung)

Im Südbezirk (Geschäftsstelle Hauptagentur Lübeck und Umgebung) der Agentur für Arbeit Lübeck waren im April 2021 11.622 Arbeitslose gemeldet. Ihre Zahl ging um 67 (0,6 Prozent) gegenüber dem Vormonat zurück und stieg um 733 (6,7 Prozent) gegenüber dem Vorjahreswert an. Die Arbeitslosenquote betrug 8,0 Prozent (Vorjahr 7,5 Prozent). Es meldeten sich 1.940 Personen arbeitslos, 110 oder 6,0 Prozent mehr als im Vormonat und 737 oder 27,5 Prozent weniger als im Vorjahr. 2.012 Personen konnten ihre Arbeitslosigkeit beendeten, 334 oder 19,9 Prozent mehr als im Vormonat und 717 oder 55,4 Prozent mehr als im Vorjahr. 535 neue Stellen wurden im Laufe des Monats angeboten, 58 oder 9,8 Prozent weniger als im Vormonat und 294 oder 122,0 Prozent mehr als im ersten Lockdown im April 2020.

Mittelbezirk (Geschäftsstelle Eutin und Umgebung)

Im Mittelbezirk (Geschäftsstelle Eutin und Umgebung) der Agentur für Arbeit Lübeck waren im April 2021 2.623 Arbeitslose gemeldet. Ihre Zahl ging um 154 (5,5 Prozent) gegenüber dem Vormonat und um 41 (1,5 Prozent) gegenüber dem Vorjahreswert zurück. Die Arbeitslosenquote betrug 5,8 Prozent (Vorjahr 5,9 Prozent). Es meldeten sich 394 Personen arbeitslos, 39 oder 11,0 Prozent mehr als im Vormonat und 232 oder 37,1 Prozent weniger als im Vorjahr. 548 Personen konnten ihre Arbeitslosigkeit beendeten, 85 oder 18,4 Prozent mehr als im Vormonat und 158 oder 40,5 Prozent mehr als im Vorjahr. 134 neue Stellen wurden im Laufe des Monats angeboten, 33 oder 19,8 Prozent weniger als im Vormonat und 68 oder 103,0 Prozent mehr als im ersten Lockdown im April 2020.

Nordbezirk (Geschäftsstelle Oldenburg und Umgebung)

Im Nordbezirk (Geschäftsstelle Oldenburg und Umgebung) der Agentur für Arbeit Lübeck waren im April 2021 1.879 Arbeitslose gemeldet. Ihre Zahl ging um 318 oder 14,5 Prozent gegenüber dem Vormonat und um 108 oder 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Die Arbeitslosenquote betrug 5,9 Prozent (Vorjahr 6,3 Prozent). Es meldeten sich 309 Personen arbeitslos, 54 oder 21,2 Prozent mehr als im Vormonat und 180 oder 36,8 Prozent weniger als im Vorjahr. 622 Personen konnten ihre Arbeitslosigkeit beendeten, 214 oder 52,5 Prozent mehr als im Vormonat und 136 oder 28,0 Prozent mehr als im Vorjahr. 147 Stellen wurden im Laufe des Monats neu zur Besetzung angeboten, 21 oder 16,7 Prozent mehr als im Vormonat und 87 oder 145,0 Prozent mehr als im ersten Lockdown im April 2020.

Ausbildungsmarkt

Seit Beginn des Beratungsjahres im Oktober 2020 nahmen 1.590 Bewerbende die Ausbildungsvermittlung der Agentur für Arbeit Lübeck in Anspruch. Das waren 324 weniger als im letzten Jahr. 880 (-205) Jugendliche suchten zum Halbjahr im April noch eine Stelle.

Von den Betrieben wurden 2.979 Ausbildungsstellen angeboten. Das waren 168 Stellen weniger als im Vorjahr. Davon waren im April 2021 noch 1.777 (-287) offen. Rechnerisch kamen damit 2,0 noch offene Ausbildungsstellen auf einen unversorgten Bewerber/in (Vorjahr 1,9).

In der Hansestadt Lübeck wurden 1.682 Ausbildungsstellen zur Besetzung angeboten, 14 weniger als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig haben 904 Bewerbende die Berufsberatung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz eingeschaltet, 230 weniger als im Vorjahr. Im April 2021 waren 507 Jugendliche noch auf der Suche und 999 Stellen nicht besetzt. Damit kommen derzeit 2,0 Stellen auf einen Bewerber/in (Vorjahr 1,7).

Im Kreis Ostholstein wurden 1.297 Ausbildungsstellen zur Besetzung angeboten, 154 weniger als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig haben 686 Bewerbende die Berufsberatung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz eingeschaltet, 94 weniger als im Vorjahr. Im April 2021 waren 373 Jugendliche noch auf der Suche und 778 Stellen nicht besetzt. Damit kommen derzeit 2,1 Stellen auf einen Bewerber/in (Vorjahr 2,1).

Gute Chancen gibt es zwischen Lübeck und Fehmarn zum Beispiel noch in Fertigungsberufen wie Elektroniker/in oder Mechatroniker/in, in Ernährungsberufen wie Bäcker/in, Fleischer/in oder Koch/Köchin, im Hotel- und Gastgewerbe wie Hotelfachmann/-frau, Restaurantfachmann/-frau, Fachmann/-frau für Systemgastronomie oder Fachkraft im Gastgewerbe, in Dienstleistungsberufen wie Verkäufer/in, Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Groß- und Außenhandel oder Versicherungen, in Bauberufen wie Maurer/in, Tiefbaufacharbeiter/in, Straßenbauer/in oder Anlagenmechaniker/in Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie in Gesundheitsberufen wie Altenpflegehelfer/in oder Pflegefachmann/frau.

„Eine betriebliche Ausbildung oder ein duales Studium bleibt auch in der aktuellen Situation eine gute Wahl, um erfolgreich beruflich durchzustarten. Neben den bekannten Berufen gibt es noch viele andere interessante Ausbildungsmöglichkeit, an die oft gar nicht gedacht wird, wie zum Beispiel Bachelor of Arts Fitnessökonomie, Bachelor of Engineering (FH) Mechatronik, Drogist/in, Fachkraft Agrarservice, Handelsfachwirt/in, Kaufmann/-frau IT‑System-Management, Orthopädieschuhmacher/in oder Süßwarentechnologe/-technologin, um nur einige zu nennen. Sprechen Sie jetzt mit der Berufsberatung“, rät Agenturchef Markus Dusch.

Gespräche sollten Jugendliche schnellstmöglich unter der regionalen Hotline 0451 588-501 oder online unter www.arbeitsagentur.de/eServices vereinbaren.

„Aber auch Unternehmen sollten flexibel sein und einen zweiten Blick wagen, um keinen Ausbildungsplatz unbesetzt zu lassen. Bei Bedarf können wir zum Beispiel mit der Assistierten Ausbildung - unserem kostenfreien Angebot an zusätzlichem Unterricht und sozialpädagogischer Begleitung - unterstützen. Eine Entscheidungshilfe kann auch das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ sein. Gerne informieren wir Unternehmen zu den Möglichkeiten“, bietet Dusch an.

Das Bundesprogramm wurde verlängert und die Förderung ausgeweitet. Weitere Informationen und Anträge finden Unternehmen auf der Internetseite www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern.