05.11.2020 | Presseinfo Nr. 96

Kurzarbeitergeld: Keine Erstattung des Weihnachtsgeldes möglich

Das KuG berechnet sich aus der Differenz zwischen dem Soll-Entgelt und dem Ist-Entgelt, also zwischen dem, was die Arbeitnehmer verdienen sollten und dem, was sie tatsächlich verdienen. Einmalig gezahltes Entgelt, wie etwa Weihnachtsgeld oder auch Urlaubsgeld, kann bei der Berechnung des Soll-Entgeltes und des Ist-Entgeltes nicht einbezogen werden. Weil das Weihnachtsgeld bei der Bemessung des KuG nicht berücksichtigt werden kann, können hierfür auch keine Sozialversicherungsbeiträge erstattet werden.

Für die monatlichen Ausfallstunden errechnet der Arbeitgeber das Kurzarbeitergeld und zahlt es aus. Er geht also in Vorleistung und rechnet dann mit der Arbeitsagentur ab. „Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Unternehmen die Anträge für das Kurzarbeitergeld an uns senden können. Schnell und unkompliziert geht das beispielsweise online oder sogar über eine App“, so Kerstin Kuechler-Kakoschke, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen. Die App gibt es zum kostenlosen Download in den App-Stores. Im Internet können die Unterlagen unter www.arbeitsagentur.de/kurzarbeitergeld-dokumente-hochladen  übersandt werden.

Weitere Informationen zum Kurzarbeitergeld gibt es online unter www.arbeitsagentur.de/kurzarbeitergeld. Fragen beantwortet auch der Arbeitgeber-Service vor Ort in Buchholz, Lüchow, Lüneburg, Uelzen und Winsen unter der kostenfreien Rufnummer 0800 45555 20.