31.03.2021 | Presseinfo Nr. 58

Arbeitsmarkt Agenturbezirk Magdeburg März 2021

Der Arbeitsmarkt im März
 
 

  • Arbeitslosigkeit gesunken
  • Arbeitsmarkt zeigt sich widerstandsfähig, Maßnahmen zum Gesundheitsschutz werden zunehmend zum Risiko steigender Arbeitslosigkeit

Im März ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat Februar um 785 Personen bzw. 3,8 Prozent gesunken. Damit waren insgesamt 19.709 Personen im Bezirk der Arbeitsagentur Magdeburg arbeitslos gemeldet. Zu diesen gehören neben der Landeshauptstadt auch die Landkreise Börde und Jerichower Land. Die Arbeitslosenquote betrug 7,5 Prozent. Im Vorjahr betrug die Arbeitslosenquote 6,9 Prozent und es waren 18.149 Personen arbeitslos gemeldet.
 
„Der Arbeitsmarkt im Agenturbezirk Magdeburg hat sich bisher sehr widerstandsfähig gezeigt. Dabei hat insbesondere das Instrument der Kurzarbeit viele vor dem Jobverlust bewahrt“, so Matthias Kaschte, Chef der Magdeburger Arbeitsagentur. „Dennoch könnte die Arbeitslosigkeit in den kommenden Monaten wegen den fortgeführten Maßnahmen zum Gesundheitsschutz und den daraus für die Unternehmen resultierenden wirtschaftlichen Folgen steigen“, ergänzt er.
 
Unterbeschäftigung
 
Der Blick auf die Unterbeschäftigung zeichnet ein umfassendes Bild von der Verfassung des Arbeitsmarktes. Denn hier werden neben Arbeitslosen auch Teilnehmer in Maßnahmen, Weiterbildungen, Vorruhestandsregelungen und arbeitsunfähig Erkrankte erfasst.
Die Zahl der Menschen in Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) belief sich im März 2021 auf 26.073, das sind 696 Personen weniger als im Vormonat und 355 weniger als im Vorjahresmonat. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt aktuell 9,7 Prozent.
 
Mehr neu gemeldete Arbeitsstellen
 
Die Zahl neu gemeldeter Arbeitsstellen ist im März wieder leicht angestiegen. Insgesamt meldeten öffentliche und private Unternehmen beim gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur und Jobcenter 1.212 neue Stellen. Das sind 14 mehr als im letzten Monat aber 800 weniger als im letzten Jahr. Der Stellenbestand ist gegenüber Februar um 152 auf 5.627 gestiegen.
 
Die meisten vorhandenen Stellenangebote kommen aus den Berufsgruppen Rohstoffgewinnung, Produktion und Fertigung (1.600 Stellen, z.B. Mechatroniker), Verkehr und Logistik (1.277 Stellen, z.B. Berufskraftfahrer) und Gesundheit und Soziales (844 Stellen, z.B. Altenpfleger).