31.10.2019 | Presseinfo Nr. 74

Agenturchefin liest vor

Heike Strack beteiligt sich am bundesweiten Vorlesetag
Heike Strack beteiligt sich am bundesweiten Vorlesetag
 

Heike Strack, Vorsitzende Geschäftsführerin der Mainzer Arbeitsagentur, beteiligt sich am diesjährigen bundesweiten Vorlesetag, mit dem die gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung jedes Jahr am dritten Freitag im November ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens setzt. Die Agenturchefin wird am Freitag, den 15. November, um 10 Uhr in der Kindertagesstätte am Goetheplatz aus dem Kinderbuch „Traumberufe“ vorlesen.

„Durch die Digitalisierung haben andere Medien das Lesen ein Stück weit in den Hintergrund gedrängt“, so Strack. „Gerade junge Menschen befassen sich heute mehr mit dem Internet und sozialen Medien.“ Zwar sei Medienkompetenz im heutigen Berufsleben unerlässlich, dennoch sollten Bücher immer noch die ersten Medien im Leben eines Menschen sein. Mit der Beteiligung am Vorlesetag möchte die Agenturchefin einen persönlichen Beitrag dazu leisten, schon frühzeitig die Lust am Lesen zu wecken. Strack ist überzeugt: „Lesen ist der Schlüssel für Sprache und Bildung und diese sind wichtige Voraussetzungen für den späteren Lebensweg und nicht zuletzt auch dafür, tatsächlich im Traumberuf zu landen.“

Mit der Auswahl des Themas „Traumberufe“ verfolgt Strack außerdem das Ziel, Kindern schon sehr frühzeitig sämtliche Berufe für beide Geschlechter offen darzustellen, und trifft damit auch auf ein Kernanliegen der Kita am Goetheplatz. „Barrieren abbauen, Vielfalt stärken, Inklusion leben“ – diese Maximen haben sich die Verantwortlichen der Kita auf die Fahnen geschrieben, und meinen damit nicht allein die Inklusion von Kindern mit Handicaps, sondern auch das gleichberechtigte Zusammenleben von Kindern unterschiedlicher kultureller oder ethnischer Herkunft und eben auch unterschiedlichen Geschlechts.

„Wir haben das Thema Berufe in unseren Kindergartengruppen spielerisch thematisiert und dabei festgestellt, dass schon bei den Drei- bis Fünfjährigen, geschlechtsspezifische Berufszuordnungen die Regel sind. Die Kinder sagen zum Beispiel der Polizist, und der Pilot, aber die Krankenschwester und die Lehrerin“, erklärt Regina Schneider von der Kita am Goetheplatz. Diese Erfahrung deckt sich mit den Ergebnissen einer wissenschaftlichen Studie der Berliner Universität, wonach Kinder typisch männliche Berufe als erreichbarer einschätzen und sich selbst eher zutrauen, wenn diese in einer geschlechtergerechten Sprache dargestellt werden, zum Beispiel "Ingenieurin“ und Ingenieur" statt nur die männliche Form zu wählen.