Trotz Corona zurück in den Beruf

Krise durchkreuzt Pläne vieler Wiedereinsteigerinnen – Unterstützung ist gefragt 
 

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Wer aus dem Beruf ausgestiegen ist, um sich um Kinder oder pflegebedürftige Angehörige zu kümmern, dem fällt die Rückkehr in die Arbeitswelt nicht immer leicht. Corona könnte die Lage sogar noch verschärfen, befürchten die „Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt“ (BCA) von Mainzer Arbeitsagentur und Jobcentern.

Für viele gelang der Wiedereinstieg über einen Minijob. Spätestens in der Krise zeigt sich aber: “Was als Vorteil verkauft wurde, entpuppt sich schnell als Mogelpackung. Denn frei von Abgaben bedeutet auch frei von Absicherung: kein Kurzarbeitergeld, kein Arbeitslosengeld“, klären die Expertinnen der Jobcenter auf. Denn nach wie vor sind über zwei Drittel aller Personen im Minijob Frauen.

Und noch eins haben die letzten Monate gezeigt: als die Kinderbetreuung abrupt wegbrach mussten die Eltern sich um ihren Nachwuchs kümmern, obwohl sie eigentlich im Job gebraucht wurden. „Und wieder waren es überwiegend die Mütter, die beruflich zurücksteckten, weil die Väter in den meisten Familien nach wie vor die Hauptverdiener sind “, weiß die BCA der Arbeitsagentur Mainz Sandra Thomson.

Härter als diejenigen, die einen Job haben und sich irgendwie mit Homeoffice und Telearbeit behelfen konnten, hat es nach Einschätzung der Arbeitsmarktexpertinnen jene Frauen getroffen, die auf dem Weg zurück in den Beruf waren. Deren Bemühungen habe das Virus in vielen Fällen torpediert. „Auf jeden Fall ist es nicht leichter geworden, den beruflichen Neuanfang zu schaffen. Hier kann das Beratungsangebot von Jobcenter und Agentur für Arbeit unterstützen“, meint Thomson. Denn trotz beschränktem Zugang sind wir weiter für ratsuchende Frauen da.