20.12.2019 | Presseinfo Nr. 125

Mobile Anerkennungsberatung

In der Marburger Arbeitsagentur: Beratung für Personen mit ausländischer Berufsqualifikation

Das IQ Landesnetzwerk Hessen bietet in der Agentur für Arbeit Marburg regelmäßig Beratung zur Anerkennung ausländischer Qualifikationen und zu geeigneten Qualifizierungen an. Personen, die ihre ausländische Berufsqualifikation anerkennen lassen wollen oder deren Berufsabschluss nicht vollständig anerkannt wurde, erhalten hier Hilfe.

Menschen, die im Ausland eine Qualifikation erworben haben, fragen sich, ob sie auch in Deutschland in ihrem erlernten Beruf arbeiten können oder ob es hier Beschränkungen gibt. Tatsächlich gibt es einige Berufe, bei denen ein sogenanntes Anerkennungsverfahren durchlaufen werden muss, damit die Qualifikation auch in Deutschland anerkannt ist.

Manchmal stellt sich heraus, dass die Qualifikation nicht gleichwertig mit einer deutschen Ausbildung ist und noch Fachinhalte oder Sprachkenntnisse erworben werden müssen, bevor man eine volle Anerkennung bekommt. Die Anerkennung der ausländischen Qualifikationen ist für die Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt von großer Bedeutung.

Damit Personen erfahren, wie es um ihre Abschlüsse steht und ob ein Anerkennungs-verfahren notwendig ist, gibt es in der Agentur für Arbeit Marburg regelmäßige Beratungs-termine. Jean Shongo, Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik (INBAS GmbH) berät, wie man bei der Anerkennung der Berufsqualifikation vorgehen sollte, welche Dokumente benötigt werden und welche Hürden es gibt.

Die Beratungsgespräche werden im Januar 2020 an den Wochentagen Montag und Freitag (jeden Freitag im Monat, jeden 2. und 4. Montag im Monat) angeboten.

Hinweis: Der genaue Termin und die Uhrzeit muss vorher per E-Mail und per Telefon vereinbart werden.

Kontakt:

Jean Shongo, Tel: 0151 – 27191644, E-Mail: anerkennungsberatung-marburg@inbas.com

Ort: Agentur für Arbeit, Arbeitsmarktbüro, Afföllerstraße 25, 35039 Marburg, 1. Stock

Sie können auch online einen Termin vereinbaren unter www.hessen.netzwerk-iq.de/anerkennungsberatung

Sylke Trense vom Zentrum für Arbeit und Umwelt Gießen (ZAUG gGmbH) berät zudem Personen, deren Qualifikation nicht oder nicht vollständig anerkannt wurde. Sie hilft bei der Beurteilung von Anerkennungsbescheiden und gibt einen Überblick über Möglichkeiten die volle Anerkennung zu erreichen.

Beratungen sind ebenfalls nur nach Terminvereinbarung möglich über

iq-hessen@zaug.de oder online auf

www.hessen.netzwerk-iq.de/qualifizierungsberatung

Für die Beratung ist es hilfreich, wenn Zeugnisse, Anerkennungsbescheide der zuständigen Behörde, Lebensläufe sowie Arbeitszeugnisse oder andere Nachweise der ausgeübten Tätigkeit gleich mitgebracht werden.

Das Förderprogramm IQ wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert. In Hessen wird die Anerkennungsberatung zusätzlich durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert.