19.03.2019 | Presseinfo Nr. 37

Fit für die Arbeit dank geförderter Weiterbildung

Digitalisierung verändert die Anforderungen an die Beschäftigten. Die Suche nach geeignetem Personal gestaltet sich immer schwieriger. Die Kompetenz der bereits Beschäftigten zu erhalten, erfordert immer mehr Aufwand. Die Steuerkanzleien Schafeld & Partner aus Brilon und Lauterbach sowie Kienz, Schröder und Kollegen aus Marsberg haben mit dem neuen Qualifizierungschancengesetz einen Weg gefunden, diese Herausforderungen zu meistern.

Das seit dem 1. Januar 2019 reformierte Qualifizierungschancengesetz bietet eine individuelle Förderung durch die sowohl Unternehmen als auch ihre Mitarbeiter profitieren. Kernelement der Reform ist der Ausbau der geförderten Weiterbildungsmöglichkeiten. Unternehmen, die ihren Mitarbeitern frühzeitig Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln wollen, die über die Anforderungen des bisherigen Berufsfeldes hinausgehen, werden dabei von der Bundesagentur für Arbeit finanziell unterstützt. Im Klartext: Firmen bekommen besser ausgebildete Arbeitskräfte und die Arbeitnehmer werden individuell gefördert. So können Unternehmen erfahrene Beschäftigte halten, deren Qualifikation durch technischen Fortschritt entwertet wird.

So auch bei den beiden Steuerberatungskanzleien Schafeld & Partner aus Brilon und Lauterbach, Kienz, Schröder und Kollegen aus Marsberg. „Unsere Mitarbeiter sind unser Kapital. Digitalisierung ist ein unaufhaltsamer Prozess und aus unserer täglichen Arbeit nicht mehr wegzudenken. Deshalb wollen wir gemeinsam unseren Mitarbeitern die Möglichkeit bieten, sich für die digitalen Herausforderungen zu wappnen“, so Claudio Scelsi, einer der Partner.

Durch die Recherche der Rahmenbedingungen und Gespräche mit Bildungsträgern ist der Kontakt zur Agentur für Arbeit entstanden und die Abwicklung verlief in enger Kooperation. „Aktuell werden für beide Kanzleien 14 Mitarbeiter in ihrer Arbeitszeit geschult. Das hat Synergieeffekte für alle. Unsere Klienten wünschen sich mehr und mehr ein papierloses Büro. Dafür rüstet der Gesetzgeber immer weiter auf und die Finanzverwaltungen ziehen mit“, so Alexander Schröder von Lauterbach, Kienz, Schröder und Kollegen. Die Zuschüsse der Bundesagentur sind gestaffelt und abhängig von der jeweiligen Betriebsgröße. „Die Unterstützung der Agentur für Arbeit bei der Abwicklung der notwenigen Schritte war sehr professionell und unbürokratisch. Wir empfehlen die Voraussetzungen gemeinsam mit der Agentur für Arbeit zu prüfen, um im Rahmen des Förderprogramms seine Beschäftigten für die digitalen Prozesse und Herausforderungen, welche unserer Auffassung nach jährlich steigen und voranschreiten werden, vorzubereiten und zu schulen“, appelliert er an alle Arbeitgeber und Unternehmer.

„Wir können Betrieben nur empfehlen, solche Förderprogramme in Anspruch zu nehmen“, so Eric Asbrand, Arbeitsvermittler im Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Meschede-Soest. „Wenn wir Arbeitgebern und ihren Mitarbeitern durch das reformierte Qualifizierungschancengesetz mehr Möglichkeiten öffnen können, zusammen zu finden und langfristig zusammen zu bleiben, profitieren alle“, so der Experte weiter.

Nähere Informationen zu dem neuen Gesetz erhalten Sie bei den Kolleginnen und Kollegen des Arbeitgeber-Service unter 0800 – 4 5555 20.