30.04.2019 | Presseinfo Nr. 62

Zahl der Arbeitslosen geht auch im April weiter zurück, mehr Ausbildungsstellen als Bewerber am Ausbildungsmarkt

Die Entwicklung auf dem regionalen Arbeitsmarkt bleibt weiterhin positiv: Im Bezirk der Agentur für Arbeit Meschede-Soest sank die Arbeitslosigkeit im Berichtsmonat um 270 Personen oder 1,9 Prozent. Aktuell sind 14.237 Männer und Frauen als arbeitslos registriert.

Der Ausbildungsmarkt bleibt ein Bewerbermarkt: 3.843 gemeldeten Ausbildungsstellen stehen 3.101 Bewerber gegenüber.

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Meschede-Soest sank die Arbeitslosigkeit bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen aktuell auf 4,5 Prozent; 0,1 Prozentpunkt niedriger als im Vormonat und 0,2 Prozentpunkte geringer als vor Jahresfrist.

Im Versicherungsbereich (Rechtskreis Sozialgesetzbuch Drittes Buch, SGB III – Arbeitslosengeld I) wurden aktuell 5.620 arbeitslose Menschen betreut, das waren 265 Personen oder 4,5 Prozent weniger als im Vormonat und 284 Männer und Frauen oder 5,3 Prozent mehr als im April des Vorjahres.

Im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende (Rechtskreis Sozialgesetzbuch Zweites Buch, SGB II – Arbeitslosengeld II) sind 8.617 Personen bei den Jobcentern registriert; 5 Männer und Frauen oder 0,1 Prozent weniger als im Vormonat und 842 Personen oder 8,9 Prozent weniger als vor Jahresfrist.

„Die wirtschaftliche Lage ist anhaltend positiv und die Auftragsbücher sind bei vielen Firmen gut gefüllt, so dass vermehrt Mitarbeiter gesucht werden. Für viele, die auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind, öffnet das neue berufliche Chancen", freut sich Dr. Reinhard Langer, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Meschede-Soest. „Wir beobachten seit geraumer Zeit, dass es in manchen Berufen immer länger dauert, bis fachlich passende Mitarbeiter gefunden werden. Wir setzen weiterhin verstärkt auf passende Qualifizierungen, um Arbeitsuchenden und Arbeitslosen neue Jobchancen zu ermöglichen", ergänzt er.

Der Arbeitsmarkt im Hochsauerlandkreis (HSK):

Rückgang der Arbeitslosigkeit: Im April ist die Arbeitslosigkeit im Hochsauerlandkreis im Vergleich zum Vormonat um 188 Personen oder 3,1 Prozent gesunken; im Vergleich zum Vorjahr sind es 188 Arbeitslosen oder 3,1 Prozent weniger.

Die Arbeitslosenquote sank sowohl im Vormonatsvergleich als auch im Vorjahresvergleich um 0,2 Prozentpunkte auf aktuell 3,9 Prozent.

„Der Beschäftigungsaufbau in den Unternehmen im Hochsauerlandkreis geht weiter voran. Der Arbeitsmarkt ist aufnahmefähig", weiß Langer. „Der Aufbau der Beschäftigung, die Arbeitskräftenachfrage der Betriebe und die sinkende Arbeitslosigkeit verdeutlichen die Stabilität des Arbeitsmarktes im HSK".

Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen – im Vorjahresvergleich gesunken: Im Versicherungsbereich (Sozialgesetzbuch Drittes Buch, SGB III – Arbeitslosengeld I) waren 2.363 Menschen ohne Arbeit, somit 145 Personen oder 5,8 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vorjahresvergleich zeigte sich eine Erhöhung von 103 Personen oder 4,6 Prozent. Im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende (Sozialgesetzbuch Zweites Buch, SGB II – Arbeitslosengeld II) waren 3.491 Männer und Frauen als arbeitslos registriert. Die Arbeitslosigkeit sank gegenüber Februar um 43 Personen oder 1,2 Prozent; erfreulicherweise waren es im Vorjahresvergleich 291 Personen oder 7,7 Prozent weniger.

Der Stellenbestand reduziert sich leicht: Im Berichtsmonat meldeten Arbeitgeber im Hochsauerlandkreis 569 neue zu besetzende Stellen; 43 Stellen oder 7 Prozent weniger als im Vormonat, aber 63 Stellenangebote oder 12,5 Prozent mehr als im April 2018. Im Bestand an offenen Stellen gab es 2.833 Angebote; im Vorjahresvergleich ist das ein Minus von 14 Stellen oder 0,5 Prozent.

Der Ausbildungsmarkt im Hochsauerlandkreis:

Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt im Hochsauerlandkreis bleibt weiterhin für die Bewerber günstig: 1.947 Ausbildungsstellen meldeten Betriebe und Verwaltungen seit dem 1. Oktober 2018, 44 Stellen weniger als im April des letzten Jahres. Gleichzeitig meldeten sich 1.739 Bewerber bei den Arbeitsagenturen im HSK, 80 Ausbildungssuchende weniger als vor einem Jahr. Das heißt, rein rechnerisch gibt es im Hochsauerlandkreis pro Bewerber rund 1,12 Ausbildungsstellen. 1.019 Bewerber sind bereits versorgt, sie haben eine Ausbildungsstelle oder eine Alternative gefunden. 720 Bewerber suchen weiterhin. Dem gegenüber stehen aktuell noch 951 unbesetzte Ausbildungsstellen.

„Unsere Fachkräfte der Berufsberatung haben zurzeit Hochkonjunktur, und auch bei unserem Arbeitgeberservice gehen laufend noch Ausbildungsplatzangebote für dieses Jahr ein. Unser Ziel ist es, die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage möglichst zu schließen". An die ausbildungsstellensuchenden Jugendlichen gewandt, appelliert Dr. Reinhard Langer: „Es gibt noch sehr attraktive Ausbildungsplätze zu besetzen, daher mein Aufruf an alle Mädchen und Jungen, die bislang noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben: Der Weg zur Berufsberatung lohnt sich".

Hinweis:

Jugendliche, die die Angebote der Berufsberatung und der Ausbildungsvermittlung nut-zen möchten, können sich unter der Rufnummer 0800 4 5555 00 zu einem Beratungsgespräch anmelden.

Arbeitgeber, die noch eine freie Ausbildungsstelle zu Verfügung stellen möchten, können diese beim Arbeitgeberservice unter der Rufnummer 0800 4 5555 20 oder bei ihren persönlichen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern in der Arbeitsagentur melden.

Der Arbeitsmarkt im Kreis Soest:

Rückgang der Arbeitslosigkeit: Aktuell wurden im Kreis Soest 8.383 Menschen als arbeitslos registriert; 82 Männer und Frauen oder 1 Prozent weniger als im Vormonat und 370 Personen oder 4,2 Prozent weniger als vor Jahresfrist.

Die Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen lag bei 5 Prozent; gleichbleibend zum Vormonat und 0,3 Prozentpunkte geringer als im Vorjahresmonat.

Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen – im Vorjahresvergleich gesunken: Im Versicherungsbereich (Sozialgesetzbuch Drittes Buch, SGB III – Arbeitslosengeld I) sank die Arbeitslosigkeit um 120 Personen oder 3,6 Prozent im Vormonatsvergleich. 3.257 Personen waren hier ohne Beschäftigung. Im Vorjahresvergleich gab es eine Erhöhung um 181 Personen oder 5,9 Prozent. Im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende (Sozialgesetzbuch Zweites Buch, SGB II – Arbeitslosengeld II) erhöhte sich die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat um 38 Personen oder 0,7 Prozent auf 5.126 Personen. Im Vorjahresvergleich wurden 551 Männer und Frauen oder 9,7 Prozent weniger gezählt als vor Jahresfrist.

„Erfreulich ist die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen bei fast allen Personengruppen: Sowohl im Vergleich zum Vormonat als auch zum April des vergangenen Jahres, ist die Arbeitslosigkeit zurückgegangen. Insgesamt zeigen uns diese Vergleiche, dass wir uns weiterhin in einer guten Arbeitsmarktlage befinden", erklärt der Arbeitsmarktexperte.

Stellenbestand und Stellenzugang sinken leicht im April: Dem Arbeitgeberservice für den Agenturbezirk Soest liegen aktuell 3.150 Stellenangebote zur Besetzung vor; 31 Stellen oder 1 Prozent weniger als im Vormonat und 324 Stellen oder 11,5 Prozent mehr als Ende April 2018.

Im Laufe des Berichtsmonats wurden der Agentur 702 Stellenangebote zur Besetzung gemeldet; 59 oder 7,8 Prozent weniger als im Vormonat und 63 Stellen oder 8,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Der Ausbildungsmarkt im Kreis Soest:

Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt im Kreis Soest bleibt weiterhin für die Bewerber günstig: 1.896 Ausbildungsstellen meldeten Betriebe und Verwaltungen seit dem 1. Oktober 2018, 149 Stellen mehr als im April des letzten Jahres. Gleichzeitig meldeten sich 1.362 Bewerber bei den Arbeitsagenturen im Kreis Soest, 88 Ausbildungssuchende mehr als vor einem Jahr. Das heißt, rein rechnerisch gibt es hier pro Bewerber rund 1,39 Ausbildungsstellen. 739 Bewerber sind bereits versorgt, sie haben eine Ausbildungsstelle oder eine Alternative gefunden. 623 Bewerber suchen weiterhin. Dem gegenüber stehen aktuell noch 1.062 unbesetzte Ausbildungsstellen.

„Unsere Fachkräfte der Berufsberatung haben zurzeit Hochkonjunktur, und auch bei unserem Arbeitgeberservice gehen laufend noch Ausbildungsplatzangebote für dieses Jahr ein. Unser Ziel ist es, die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage möglichst zu schließen". An die ausbildungsstellensuchenden Jugendlichen gewandt, appelliert Dr. Reinhard Langer: „Es gibt noch sehr attraktive Ausbildungsplätze zu besetzen, daher mein Aufruf an alle Mädchen und Jungen, die bislang noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben: Der Weg zur Berufsberatung lohnt sich".

Hinweis:

Jugendliche, die die Angebote der Berufsberatung und der Ausbildungsvermittlung nutzen möchten, können sich unter der Rufnummer 0800 4 5555 00 zu einem Beratungsgespräch anmelden.

Arbeitgeber, die noch eine freie Ausbildungsstelle zu Verfügung stellen möchten, können diese beim Arbeitgeberservice unter der Rufnummer 0800 4 5555 20 oder bei ihren persönlichen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern in der Arbeitsagentur melden.