27.08.2020 | Presseinfo Nr. 51

Ausbildungsprämien stärken Ausbildung in Corona-Zeiten

Damit das Thema „Ausbildung“ auch bei kleinen und mittelständischen Unternehmen mit Sitz in Deutschland (KMU, bis 249 Beschäftigte) weiter ganz oben auf der Agenda stehen kann, werden für Ausbildungsverhältnisse, die ab dem 1. August 2020 starten, unter bestimmten Bedingungen Prämien gezahlt.

Grundvoraussetzung ist, dass der von COVID-19 betroffene Betrieb Kurzarbeit durchführt bzw. durchgeführt hat oder der Umsatz um mind. 60 Prozent eingebrochen ist.

Es gibt vier verschiedene Möglichkeiten, Unterstützung von der Arbeitsagentur zu erhalten:

1.       Ausbildungsprämie

Höhe: 2.000 € pro Azubi, wenn die Zahl der Auszubildenden dem Durchschnitt der letzten drei Jahre entspricht.

2.       Ausbildungsprämie plus

Höhe: 3.000 € pro Azubi, wenn eine höhere Zahl an Ausbildungsverträgen abgeschlossen wird.

3.       Übernahmeprämie

Höhe: 3.000 € pro Azubi, der von einem pandemiebedingt insolvent gegangenen KMU-Betrieb unmittelbar übernommen wird

4.       Zuschuss bei Vermeidung von Kurzarbeit

Höhe: 75 Prozent der Ausbildungsvergütung, wenn im Betrieb, bzw. in der Betriebsabteilung mindestens 50 Prozent der Arbeitszeit ausfällt und die Ausbildung unvermindert fortgesetzt wird.

Der gemeinsame Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Mettmann und des jobcenters ME-aktiv hilft Arbeitgebern bei Fragen gerne telefonisch (kostenlose Service-Hotline für Arbeitgeber: 0800 5 4444 20) oder per Mail Mettmann.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de weiter.

Weitere Informationen und die erforderlichen Antragsvordrucke auf den zentralen Seiten der Arbeitsagentur: Bundesprogramm Ausbildungsplätze sichern