Arbeitsmarkt im Juni weitgehend stabil – Bewerbertage für Ausbildungssuchende

3.905 junge Menschen haben sich inzwischen im Bezirk der Agentur für Arbeit Mönchengladbach als Bewerberinnen und Bewerber um einen Ausbildungsplatz registriert. 2.448 davon sind bereits mit einer Stelle oder Alternative versorgt.

30.06.2022 | Presseinfo Nr. 17

Die Arbeitgeber in Mönchengladbach haben für das Ausbildungsjahr 2021/22 inzwischen 1.595 Stellen gemeldet, die im Rhein-Kreis Neuss 1.875. Das sind 106 beziehungsweise 103 Ausbildungsstellen mehr als im Juni vergangenen Jahres. Die Anzahl der Bewerberinnen und Bewerber liegt im Vorjahresvergleich hingegen niedriger. "Wir sehen bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen momentan noch ein Bedürfnis nach mehr Beratung. Die Corona-Pandemie hat Unsicherheiten in Bezug auf die Zukunftsplanung ausgelöst, insbesondere auf die Berufswahl – darauf müssen wir reagieren", erklärt Rainer Imkamp, Leiter der Arbeitsagentur für Mönchengladbach und den Rhein-Kreis Neuss. "Während der Sommermonate laden wir deshalb zu unterschiedlichen Beratungsangeboten ein, wozu im Juli und August insbesondere offene Bewerbertage in Mönchengladbach, Neuss, Dormagen und Grevenbroich gehören werden. Unser Ziel ist es, möglichst viele der aktuell noch knapp 1.500 unversorgten Bewerberinnen und Bewerber mit einer der rund 1.700 noch unbesetzten Ausbildungsstellen zusammenzubringen. Die Chancen stehen ausgesprochen gut, noch im August und September dieses Jahres mit einer Ausbildung starten zu können." Mit einer Ausbildung oder einer Alternative versorgt sind bereits 2.448 junge Menschen. Das sind 113 weniger als im Juni des Vorjahres.

Offene Bewerbertage bietet die Arbeitsagentur am 7. Juli 2022 und 11. August 2022, jeweils zwischen 12 und 18 Uhr, an allen Standorten im Agenturbezirk an: Mönchengladbach (Lürriper Straße 56), Neuss (Marienstraße 24), Grevenbroich (Lindenstraße 43) und Dormagen (Römerstraße 25). "Jugendliche und junge Erwachsene, die noch für dieses Jahr eine Ausbildung suchen, können sich am jeweiligen Empfang anmelden und werden von dort zum Team unserer Berufsberatung weitergeleitet. Unser Arbeitgeberservice wird ebenfalls vor Ort sein und kann Interessierte gleich in die noch vielen offenen Ausbildungsstellen vermitteln", wirbt Teamleiter Philipp Scharner für einen Besuch der offenen Bewerbertage und ergänzt: "Es sind natürlich auch Jugendliche eingeladen, die schon für 2023 auf die Suche nach der passenden Ausbildungsstelle gehen wollen."

Hinweis: Jugendliche, junge Erwachsene oder deren Eltern, die sich über die aktuellen Chancen auf dem Ausbildungsmarkt in Mönchengladbach oder im Rhein-Kreis Neuss beraten lassen möchten, können die Berufsberatung der Arbeitsagentur Mönchengladbach auch während der Sommerferien unter der allgemeinen Hotline 0800 4555500 erreichen oder per E-Mail kontaktieren: moenchengladbach.berufsberatung@arbeitsagentur.de (Wohnort Mönchengladbach) oder neuss.berufsberatung@arbeitsagentur.de (Wohnort Rhein-Kreis Neuss).

Als weitgehend stabil erwies sich im Juni 2022 der Arbeitsmarkt in der Stadt Mönchengladbach und im Rhein-Kreis Neuss. "Wir erleben einen leichten, für die Saison nicht untypischen Anstieg der Arbeitslosigkeit, weil Jugendliche und junge Erwachsene nach dem Schulabschluss derzeit auf den Start ihres Studiums oder ihrer Ausbildung warten. Zusätzlich nehmen die Folgen des Angriffskrieges auf die Ukraine und die damit verknüpften Sanktionen Einfluss auf die deutsche Wirtschaft. Außerdem werden seit diesem Monat die geflüchteten Menschen aus der Ukraine von unseren Jobcentern betreut. Damit erhalten sie Leistungen der Grundsicherung und fließen sukzessive in unsere Statistik ein", erklärt Rainer Imkamp, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Mönchengladbach. "Stabilität verleiht dem heimischen Arbeitsmarkt, dass im Juni mehr Menschen als im Vormonat eine Erwerbstätigkeit aufnehmen konnten und dass der Bestand an offenen Arbeitsstellen auf inzwischen fast 6.700 angewachsen ist. Perspektiven sind aktuell ausreichend vorhanden", beschreibt Rainer Imkamp die momentane Lage auf dem Arbeitsmarkt zwischen Niers, Erft und Rhein.

Hinweis: Wer arbeitslos ist, von Arbeitslosigkeit bedroht ist oder sich beruflich weiterbilden und höherqualifizieren möchte, kann über die kostenfreie Service-Hotline 0800 4555500 jederzeit einen Beratungstermin mit der Arbeitsagentur in Mönchengladbach, Dormagen, Grevenbroich oder Neuss vereinbaren. Kontakt kann auch per E-Mail an moenchengladbach@arbeitsagentur.de aufgenommen werden. Erste Informationen gibt es im Internet außerdem auf www.arbeitsagentur.de/moenchengladbach.


Arbeitsmarktlage in der Stadt Mönchengladbach

13.065 Frauen und Männer waren im Juni 2022 in der Stadt Mönchengladbach arbeitslos gemeldet. Das sind 97 Personen weniger als im Vormonat (-0,7 Prozent) und 1.704 Personen weniger als im Vorjahresmonat (-11,5 Prozent). Die Arbeitslosenquote sank im Juni 2022 um 0,1 Prozentpunkte auf 9,3 Prozent. Sie liegt damit um 1,2 Prozentpunkte unter Juni 2021 (10,5 Prozent).

5.942 der Arbeitslosen in Mönchengladbach sind Frauen. Dies entspricht 45,5 Prozent aller Arbeitslosen. Verglichen mit Mai 2022 hat sich die Zahl um 1 Person reduziert, verglichen mit Juni 2021 um 679 Personen oder 10,3 Prozent. Die Arbeitslosenquote beträgt im Juni 2022 bei Frauen unverändert 9,2 Prozent (Juni 2021: 10,2 Prozent). 7.123 der Arbeitslosen in Mönchengladbach sind Männer. Im Vergleich zum Vormonat ist die Arbeitslosigkeit bei ihnen um 1,3 Prozent oder 96 Personen zurückgegangen, im Vergleich zum Vorjahr um 12,6 Prozent oder 1.025 Personen. Die Arbeitslosenquote beträgt im Juni 2022 bei Männern 9,4 Prozent (Mai 2022: 9,6 Prozent/Juni 2021: 10,7 Prozent).

17.633 Personen waren in der Stadt Mönchengladbach im Juni 2022 unterbeschäftigt (ohne Kurzarbeit). Dies sind 154 Frauen und Männer weniger als im Mai (-0,9 Prozent) und 1.451 Personen weniger als zum Vorjahreszeitpunkt (-7,6 Prozent). An Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik nahmen 3.914 Personen teil. Das sind 52 Personen weniger als einen Monat zuvor (-1,3 Prozent).

Aus einer Erwerbstätigkeit heraus arbeitslos wurden im Juni 644 Männer und Frauen. Das sind 54 Personen oder 7,7 Prozent weniger als im Mai sowie 42 Personen oder 6,1 Prozent weniger als im Juni 2021. 632 arbeitslose Menschen mündeten im Juni 2022 in eine neue Erwerbstätigkeit ein. Das sind 114 Männer und Frauen mehr als im Mai (+22,0 Prozent) und 66 Personen weniger als im Juni des vergangenen Jahres (-9,5 Prozent).

504 neue offene Stellen meldeten die Unternehmen in Mönchengladbach im Juni 2022. Das sind 11 weniger als im Vormonat (-2,1 Prozent) und 1 weniger als vor einem Jahr (-0,2 Prozent). 490 der gemeldeten Stellen bieten eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. 469 der neu zugegangenen Stellen sind unbefristet zu besetzen. Im Juni 2022 stieg die Zahl der freien Arbeitsstellen im Bestand in Stadtgebiet von Mönchengladbach um 128 auf 2.834 Stellen (+4,7 Prozent). Das entspricht einem Plus von 39,3 Prozent zum Vorjahresmonat (+800 Stellen). 2.788 Stellen bieten eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. 2.504 der Stellen im Bestand sind unbefristet zu besetzen.

Hinweis: In der Unterbeschäftigung werden zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen jene Personen abgebildet, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie an einer Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen oder einen arbeitsmarktbedingten Sonderstatus besitzen. Zu den Maßnahmen gehören unter anderem Anpassungen, Fortbildungen und Umschulungen, die von der Agentur für Arbeit Mönchengladbach derzeit besonders gefördert werden. Beraten wird dazu unter den Rufnummern 02161 4049900 und 0800 4555500. Einen Überblick über die Maßnahmen gibt es unter https://kursnet-finden.arbeitsagentur.de/kurs.


Arbeitsmarktlage im Rhein-Kreis Neuss

Auf 12.678 Frauen und Männer ist die Zahl der Arbeitslosen im Juni 2022 im Rhein-Kreis Neuss gestiegen. Das sind 387 Personen mehr als im Mai (+3,1 Prozent) aber 1.875 Personen weniger als im Juni 2021 (-12,9 Prozent). Damit liegt die Arbeitslosenquote für den Rhein-Kreis Neuss bei 5,2 Prozent. Das sind 0,2 Prozentpunkte mehr als im Vormonat und 0,8 Prozentpunkte weniger als im Juni 2021 (6,0 Prozent).

6.910 der Arbeitslosen im Rhein-Kreis Neuss sind Männer. Dies entspricht 54,5 Prozent aller Arbeitslosen. Im Vergleich zum Vormonat ist die Arbeitslosigkeit bei Männern um 2,3 Prozent oder 154 Personen gestiegen, im Vergleich zum Vorjahr um 12,6 Prozent oder 995 Personen zurückgegangen. Die Arbeitslosenquote beträgt im Juni 2022 bei Männern 5,4 Prozent (Mai 2022: 5,3 Prozent/Juni 2021: 6,1 Prozent). 5.768 der Arbeitslosen im Kreisgebiet sind Frauen. Verglichen mit Mai 2022 hat sich die Zahl um 233 Personen oder 4,2 Prozent erhöht, verglichen mit Juni 2021 hingegen um 880 Personen oder 13,2 Prozent verringert. Die Arbeitslosenquote beträgt im Juni 2022 bei Frauen 5,0 Prozent (Mai 2022: 4,8 Prozent/Juni 2021: 5,8 Prozent).

Im Rhein-Kreis Neuss waren 16.309 Personen im Juni 2022 unterbeschäftigt (ohne Kurzarbeit). Das sind 195 Frauen und Männer mehr als im Vormonat (+1,2 Prozent) und 1.985 Personen weniger als im Juni vorigen Jahres (-10,9 Prozent). An Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik nahmen 2.748 Frauen und Männer teil. Das sind 234 weniger als im Vormonat (-7,8 Prozent).

Aus einer Erwerbstätigkeit heraus arbeitslos wurden im Juni 858 Männer und Frauen. Das sind 2 Personen oder 0,2 Prozent weniger als im Mai sowie 59 Personen oder 7,4 Prozent mehr als im Juni 2021. 730 arbeitslose Menschen mündeten im Juni 2022 in eine neue Erwerbstätigkeit ein. Das sind 19 Männer und Frauen mehr als im Mai (+2,7 Prozent) und 118 Personen weniger als im Juni des Vorjahres (-13,9 Prozent).

Die Unternehmen im Rhein-Kreis Neuss meldeten im Juni 630 neue offene Stellen. Das sind 36 weniger als im Vormonat (-5,4 Prozent) und 15 weniger als im Juni 2021 (-2,3 Prozent). 600 der gemeldeten Stellen bieten eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. 551 der neu zugegangenen Stellen sind unbefristet zu besetzen. Im Juni 2022 stieg die Zahl der freien Arbeitsstellen im Bestand im Kreisgebiet um 124 auf 3.836 Stellen (+3,3 Prozent). Das entspricht einem Plus von 34,3 Prozent zum Vorjahresmonat (+980 Stellen). 3.740 Stellen bieten eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. 3.429 der Stellen im Bestand sind unbefristet zu besetzen.

In den Kommunen im Rhein-Kreis Neuss entwickelte sich der Arbeitsmarkt im Juni 2022 unterschiedlich. Registriert wurden aktuell 1.766 Arbeitslose in der Stadt Dormagen (+91 zum Vormonat), 1.744 in Grevenbroich (+/-0), 473 in Jüchen (+10), 914 in Kaarst (+17), 525 in Korschenbroich (+9), 1.220 in Meerbusch (+28), 5.810 in Neuss (+235) und 226 in Rommerskirchen (-3).


Vertiefter Blick auf die Arbeitsmarktlage im Agenturbezirk

25.743 Arbeitslose wurden im Juni 2022 im Bezirk der Agentur für Arbeit Mönchengladbach registriert. Das sind 290 Frauen und Männer mehr als im Vormonat, was einem Plus von 1,1 Prozent entspricht. Im Juni des Vorjahres waren in Mönchengladbach und im Rhein-Kreis Neuss noch 3.579 Personen mehr als im aktuellen Berichtsmonat arbeitslos gemeldet. Das entspricht einem Minus von 12,2 Prozent. Die Arbeitslosenquote im Bezirk der Agentur für Arbeit Mönchengladbach stieg im Juni 2022 um 0,1 Prozentpunkte auf 6,7 Prozent. Das sind 0,9 Prozentpunkte weniger als im Juni vorigen Jahres (7,6 Prozent).

Die Zahl der Arbeitslosen unter 25 Jahre stieg im Juni 2022 um 88 Männer und Frauen (+4,6 Prozent) auf 2.014 Personen. Verglichen mit Juni 2021 bedeutet das einen Rückgang von 529 Personen (-20,8 Prozent). Die Arbeitslosenquote bezogen auf diese Personengruppe kletterte im aktuellen Berichtsmonat um 0,3 Prozentpunkte auf 5,4 Prozent. Das wiederum sind 1,5 Prozentpunkte weniger als im Juni 2021 (6,9 Prozent).

Im Juni 2022 sind in Mönchengladbach und im Rhein-Kreis Neuss 8.920 Arbeitslose registriert worden, die 50 Jahre und älter sind. Das sind 96 Frauen und Männer mehr als im Mai (+1,1 Prozent) aber 718 Personen weniger als im Juni des Vorjahres (-7,4 Prozent). Die Arbeitslosenquote bezogen auf diese Personengruppe liegt aktuell bei 6,4 Prozent. Das sind 0,1 Prozentpunkte mehr als im Vormonat und 0,5 Prozentpunkte weniger als im Vorjahresmonat (6,9 Prozent).

Mit 11.360 Personen hat die Zahl derjenigen, die ein Jahr oder länger arbeitslos gemeldet sind, gegenüber Mai 2022 im Juni um 15 Frauen und Männer abgenommen (-0,1 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahresmonat ergibt sich bei den Langzeitarbeitslosen ein Rückgang von 1.757 Personen (-13,4 Prozent). Von den Langzeitarbeitslosen erhalten 10.240 Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) und werden entsprechend von den Jobcentern in Mönchengladbach und im Rhein-Kreis Neuss betreut. Das sind 19 Personen weniger als im Vormonat (-0,2 Prozent) sowie 1.682 Frauen und Männer weniger als vor einem Jahr (-14,1 Prozent).

In enger Abstimmung mit der Stadt Mönchengladbach und dem Rhein-Kreis Neuss hatten sich die beiden Jobcenter im Agenturbezirk Mönchengladbach darauf vorbereitet, ab dem 1. Juni 2022 die Betreuung von Geflüchteten aus der Ukraine zu übernehmen. Zum Stichtag 13. Juni 2022 sind in Mönchengladbach 70 arbeitslose Ukrainerinnen und Ukrainer registriert gewesen und im Rhein-Kreis Neuss 197. Das sind in Mönchengladbach 33 Personen mehr als im Februar 2022, dem letzten Erhebungsmonat vor Beginn des Ukraine-Krieges. Im Rhein-Kreis Neuss sind das 164 Personen mehr als im Februar 2022. Ein Gesamtbild wird sich mit den nächsten Arbeitsmarktberichten ergeben.

Für Februar 2022 rechneten laut erster Hochrechnung mit der Agentur für Arbeit Mönchengladbach 876 Betriebe für 4.140 Angestellte Kurzarbeit ab; die Werte für die Gebietskörperschaften liegen zum nächsten Arbeitsmarktbericht vor. Für Januar 2022 rechneten im Agenturbezirk 865 Betriebe Kurzarbeit für 4.532 Angestellte ab. Davon entfielen nach neu vorliegenden Zahlen 292 Betriebe und 1.330 Personen auf die Stadt Mönchengladbach sowie 573 Betriebe und 3.202 Personen auf den Rhein-Kreis Neuss.

Die Zahl der neuen oder erneuten Anzeigen von Kurzarbeit, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bei der Agentur für Arbeit eingehen, ist in den vergangenen Wochen in Mönchengladbach und im Rhein-Kreis Neuss gesunken. Im Juni 2022 (Stichtag 26. Juni 2022) sind bei der Arbeitsagentur Mönchengladbach 12 Anzeigen von konjunktureller Kurzarbeit für bis zu 217 Personen neu oder erneut angemeldet worden (Stichtag 24. Mai 2022: 31 Anzeigen für bis zu 504 Personen).

Zu beachten ist an diesen Werten: Erstens müssen Unternehmen, die den Bezug von Kurzarbeitergeld drei Monate am Stück unterbrochen haben, eine erneute Anzeige bei der Agentur für Arbeit stellen. Zweitens ist es nicht zwingend, dass jede in den Anzeigen benannte Person tatsächlich kurzarbeiten wird. Die Anzeige ist nur eine Absichtserklärung des Arbeitgebers. Wie viel Kurzarbeit tatsächlich realisiert wird, zeigt sich erst, wenn die Unternehmen bei der Agentur für Arbeit ihre Abrechnungslisten für den jeweiligen Kalendermonat eingereicht haben. Dafür haben sie drei Monate Zeit. Beratung zur Kurzarbeit für Arbeitgeber gibt es unter der Hotline 0800 4555520, Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr.