Spezielle Themen der Chancengleichheit

Wir haben für Sie weiterführende Informationen zusammengestellt, wenn Sie über eine Existenzgründung nachdenken, einen Migrationshintergrund haben oder im Minijob feststecken

Existenzgründung von Frauen

Die Zahl der Frauen, die den Schritt in die Selbständigkeit gehen, steigt seit Jahren langsam aber deutlich an. Vielleicht ist dies auch für Sie eine Alternative zurück in den Beruf oder Arbeitslosigkeit zu beenden. Die Existenzgründung sollte gut geplant und vorbereitet sein. Die Informationen der Bundesagentur für Arbeit rund um das Thema Existenzgründung finden Sie hier

Die bundesweite Gründerinnenagentur (bga) ist das erste und einzige deutschlandweite Informations- und Servicezentrum zur unternehmerischen Selbständigkeit und Unternehmensnachfolge durch Frauen. Das Internetportal http://www.gruenderinnenagentur.de/ bietet branchenübergreifend fundierte Informationen und Beratungsangebote zu allen Phasen der Existenzgründung sowie zur Nachfolge.

In Bayern finden Sie alle wichtigen Informationen zur Existenzgründung unter
http://www.startup-in-bayern.de/.
In München unterstützen und beraten u.a. IHK und HWK, speziell für Frauen berät GUIDE
(http://www.guide-muenchen.de/)


Migration

Bezogen auf die Kunden der Arbeitsagentur haben wir Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Blick. Bei den Arbeitgebern geht es zum Beispiel um Fragen der Qualifizierungsmöglichkeiten für geringqualifizierte Menschen mit Migrationshintergrund. Bei den Arbeitnehmern geht es vor allem um die Personengruppen der Frauen, Älteren und Berufswahl von Jüngeren.

Unser Ziel ist es, die Beschäftigungsfähigkeit dieser Menschen zum Beispiel durch Qualifizierungen und Sprachkurse zu verbessern, da München bundesweit den höchsten Anteil an arbeitslosen Ausländern hat. Häufiges Manko sind fehlende oder schlechte Deutschkenntnisse. Der Berufspsychologische Service der Agenturen für Arbeit kann mittels Deutsch-Sprachtests den aktuellen Sprachstand ermitteln. Ausreichende Deutschkenntnisse sind Voraussetzung für eine Qualifizierung und nachhaltige Integration in Beschäftigung. Dabei darf nicht außer Acht gelassen werden, welches Potenzial in den ausländischen Sprachkenntnissen steckt.

Wir versuchen vor allem in Netzwerkarbeit die Ziele der Agentur zu vertreten und Konzepte zu erarbeiten, die die Potenziale der arbeitslos und arbeitssuchend gemeldeten Bewerber und Bewerberinnen ausschöpfen sollen, um eine langfristige Integration in den ersten Arbeitsmarkt zu erreichen.

Kontakt für Behörden, Gremien, Interessensverbände:

Geschäftsführung der Agentur für Arbeit München:
Kapuzinerstr. 26
80337 München
Muenchen.Geschaeftsfuehrung@arbeitsagentur.de


Minijob und Altersarmut

Minijobs, also eine Form der geringfügigen Beschäftigung sind sehr beliebt und bergen doch insbesondere für Frauen viele Risiken: Was ursprünglich als „Zuverdienst für Ehefrauen“ gedacht war, entpuppt sich mittlerweile als Niedriglohnfalle und Risiko für Altersarmut. Man spricht von einer sogenannten „Minijobfalle“, da weder ein Anspruch auf Arbeitslosengeld noch Rente erworben und berufliche Entwicklungs- bzw. Aufstiegschancen blockiert werden. Die regelmäßige Verdienstgrenze liegt bei 450 Euro im Monat. Hinzu kommt, dass viele Minijobbende aus Unkenntnis Nachteile in ihrem Arbeitsverhältnis in Kauf nehmen: Häufig wissen Arbeitgeber und Beschäftigte nicht, dass Minijobbende den gleichen Anspruch haben auf z. B. den Mindestlohn, bezahlten Urlaub oder geregelte Arbeitszeiten wie andere Beschäftigte auch.

Insofern muss die Entscheidung hin zum Minijob wohl überlegt sein.

Die anhaltend hohe Arbeitskräftenachfrage und der spürbare Fachkräftebedarf der Unternehmen bieten aktuell gute Voraussetzungen, um aus einem Minijob mehr zu machen.

Ihre Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA) und/oder Ihrer Wiedereinstiegsberaterin können Sie mit Informationen und Beratungsangeboten bei der Umwandlung eines Minijobs in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis unterstützen.