04.01.2019 | Presseinfo Nr. 2

Jahresrückblick 2018

„Mehr Beschäftigung, weniger Arbeitslosigkeit und eine hohe Personalnachfrage haben das Jahr 2018 gekennzeichnet – ein Jahr der Rekorde am Arbeitsmarkt.
Die Fachkräftesicherung und die Reduzierung der Langzeitarbeitslosigkeit waren und bleiben die großen Herausforderungen“ bewertet Cornelie Schlegel die Entwicklung.

Im Jahresdurchschnitt waren 2018 monatlich 17.745 Menschen arbeitslos, 2.325 weniger als noch 2017. Die Arbeitslosenquote betrug im Durchschnitt 6,1 Prozent, 0,8 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Fast 48.000 Zugänge in Arbeitslosigkeit standen 49.500 Abgängen gegenüber. Das zeigt deutlich, das Arbeitslosigkeit kein fester Block ist. Die hohe Zahl der Bewegungsvorgänge wird nicht nur durch die Beendigung oder Aufnahme einer Beschäftigung beeinflusst, sondern auch durch Zu- und Abgänge aus beziehungsweise in arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, Ausbildung und Studium sowie in beziehungsweise aus Nichterwerbstätigkeit, wie zum Beispiel Arbeitsunfähigkeit.

„Wir sind optimistisch, dass diese Entwicklung zwar abgeschwächt sich im Jahr 2019 fortsetzt. Eine Arbeitslosenzahl von unter 16.000 Menschen kann im Frühsommer erreicht werden, die Beschäftigung wird moderat steigen. Die finanzielle Ausstattung – auch der Jobcenter – wird genutzt werden, möglichst viele Menschen wieder in eine Beschäftigung zu integrieren, genauso wie besonders lange Jahre arbeitslosen Menschen mit dem neuen Instrument „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ den Weg in sinnstiftende Arbeit zu eröffnen. Keine Integration in Arbeit wird am Geld scheitern“ so Schlegel.