15.01.2020 | Presseinfo Nr. 3

Meldepflicht: Betriebe mit mindestens 20 Mitarbeitern müssen schwerbehinderte Menschen beschäftigen

Die jährliche Überprüfung der Pflicht zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ist angelaufen.

Private und öffentliche Unternehmen mit mindestens 20 Arbeitsplätzen (beschäftigungspflichtige Arbeitgeber) sind gesetzlich verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Betriebe, die dieser Vorgabe nicht nachkommen, müssen eine Ausgleichsabgabe zahlen. Die Höhe dieser Abgabe ist abhängig von der jahresdurchschnittlichen Beschäftigungsquote.

Zur Überwachung der Erfüllung der Beschäftigungspflicht im Kalenderjahr 2019 müssen die beschäftigungspflichtigen Unternehmen bis spätestens 31. März 2020 der für Ihren Sitz zuständigen Agentur für Arbeit ihre Beschäftigungsdaten anzeigen.

Das Programm IW-Elan ermöglicht die Abgabe der Anzeige in elektronischer Form. Es kann unter www.iw-elan.de kostenlos herunter geladen werden. Dort finden die Unternehmen weiterhin eine Möglichkeit, die Anzeigevordrucke in Papierform zu bestellen oder sich die Software als CD-ROM zusenden zu lassen. Auch beschäftigungspflichtige Betriebe, die nicht von der BA angeschrieben werden, sind ebenfalls anzeigepflichtig. Sie werden gebeten, die Anzeigeunterlagen über den Bestellservice der Bundesagentur für Arbeit unter www.iw-elan.de anzufordern oder die Daten über das Programm IW-Elan elektronisch zu übermitteln.

Zu weiteren Fragen und Informationen rund um das Anzeigeverfahren und die Beschäftigungspflicht Schwerbehinderter können sich Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber an ihren Arbeitgeber-Service oder an den Telefonservice für Arbeitgeberfragen - 0800 4 5555 20 - wenden.