12.06.2020 | Presseinfo Nr. 39

Arbeitsagentur und Jobcenter Nordhausen

Auf Einladung: Kundengespräche im Haus

Seit Mitte März hat sich der Arbeitsalltag in der Agentur für Arbeit und im Jobcenter in Nordhausen spürbar verändert. Mit Kundinnen und Kunden wurde, bis auf wenige finanzielle Notfälle, telefonisch und per E-Mail kommuniziert. Für diese Vorgehensweise hätten die Kunden angesichts der Corona-Situation Verständnis gezeigt, bestätigt Agenturchef Karsten Froböse. Die Auszahlung von Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld und Grundsicherung habe in den letzten Monaten bei den Mitarbeitern im Blickpunkt gestanden und das würde auch so bleiben. „Wir haben in der Krise mit unseren Leistungen über zehntausend Menschen in Nordthüringen helfen können“, bestätigt Froböse. „Wir haben auch in den vergangenen Wochen einen engen Kontakt zu unseren Kunden aufrecht erhalten“, ergänzt Heiko Röder, Geschäftsführer des Jobcenters. „Durch das vereinfachte Antragsverfahren für Grundsicherungsleistungen haben wir zudem die Möglichkeit, in der Corona-Pandemie schnell und unkompliziert Unterstützung zu leisten.“

Ab 15. Juni 2020 wird wieder zu persönlichen Gesprächen in die Agentur für Arbeit Nordhausen und in das Jobcenter eingeladen. Dabei stehen der Gesundheitsschutz und die Sicherheit für Kunden/innen und Mitarbeiter/innen an erster Stelle. Zudem dürfe man die Auszahlung der Geldleistungen nicht gefährden.

Die Mitarbeiter/innen haben Hygienekonzepte und Schutzmaßnahmen erarbeitet. Der Kundenbetrieb werde noch nicht so stattfinden, wie man ihn vor der Pandemie kannte. „Wir laden die Kunden zu einem persönlichen Gespräch ein. Wir holen unsere Kunden am Haupteingang Platz der Gewerkschaften ab und fangen mit den Gesprächen dort an, wo es aus rechtlichen oder persönlichen Gründen notwendig ist. Im Gebäude soll es keine Gruppen von Wartenden geben, um Infektionsrisiken zu vermeiden.“ Der größte Teil der Beratungen werde weiter telefonisch erfolgen.