07.05.2019 | Presseinfo Nr. 25

Immer mehr EU-Bürger finden Arbeit in der Grafschaft und im Emsland

Die Arbeitnehmerfreizügigkeit wirkt sich auch bei uns auf den Arbeitsmarkt aus.

Grafschaft Bentheim

Die Zahl der in der Grafschaft Bentheim arbeitenden EU-Bürger hat sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als vervierfacht. Das geht aus den Zahlen der Beschäftigungsstatistik hervor, die die Agentur für Arbeit Nordhorn anlässlich des Europatages am 9. Mai veröffentlicht hat. Von rund 900 Beschäftigten mit EU-Staatsbürgerschaft im Jahr 2008 stieg die Zahl auf über 3.800 im Jahr 2018. „Der Arbeitsmarkt in der Grafschaft Bentheim hat sich durch die Arbeitnehmerfreizügigkeit für EU-Bürger sehr vielfältig entwickelt“, sagt Hans-Joachim Haming, Chef der Nordhorner Agentur für Arbeit. „Die Grafschaft Bentheim ist für Unionsbürger ein attraktiver Arbeitsort. Aufgrund des großen Fachkräftebedarfs werden wir auch künftig qualifizierte Beschäftigte aus der EU benötigen.“

Die Arbeitnehmerfreizügigkeit ist das Recht jedes EU-Bürgers, seinen Arbeitsplatz innerhalb der Staatengemeinschaft frei zu wählen. Insgesamt gab es zum Stichtag Ende Juni 2018 rund 2,96 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Niedersachsen.

Zu den drei am stärksten vertretenen EU-Nationen in der Grafschaft gehören Polen, die Niederlande und Rumänien. Die Beschäftigten aus Polen stechen mit 1.264 Personen hervor, gefolgt von den Niederländern (1.204) und Rumänen (345).

 

Landkreis Emsland

Die Zahl der im Landkreis Emsland arbeitenden EU-Bürger hat sich in den vergangenen zehn Jahren deutlich erhöht. Das geht aus den Zahlen der Beschäftigungsstatistik hervor, die die Agentur für Arbeit Nordhorn anlässlich des Europatages am 9. Mai veröffentlicht hat. Von rund 1.200 Beschäftigten mit EU-Staatsbürgerschaft im Jahr 2008 stieg die Zahl auf über 9.500 im Jahr 2018. „Der Arbeitsmarkt im Emsland hat sich durch die Arbeitnehmerfreizügigkeit für EU-Bürger sehr vielfältig entwickelt“, sagt Hans-Joachim Haming, Chef der Nordhorner Agentur für Arbeit. „Das Emsland ist für Unionsbürger ein attraktiver Arbeitsort. Aufgrund des großen Fachkräftebedarfs werden wir auch künftig qualifizierte Beschäftigte aus der EU benötigen.“

Haming rechnet damit, dass noch im Laufe dieses Jahres die Zahl von 10.000 im Emsland beschäftigten EU-Bürgern überschritten wird.

Die Arbeitnehmerfreizügigkeit ist das Recht jedes EU-Bürgers, seinen Arbeitsplatz innerhalb der Staatengemeinschaft frei zu wählen. Insgesamt gab es zum Stichtag Ende Juni 2018 rund 2,96 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Niedersachsen.

Zu den drei am stärksten vertretenen EU-Nationen im Emsland gehören Polen, Rumänien und die Niederlande. Die Beschäftigten aus Polen stechen mit über 3.650 Personen hervor, gefolgt von Rumänen (2.313) und den Niederländer (981).  

 

Die Bundesagentur für Arbeit ist Mitglied des Bündnisses „Niedersachsen für Europa“ und bekennt sich in diesem Rahmen zu den gemeinsamen Werten und Zielen in einem geeinten Europa.