13.11.2019 | Presseinfo Nr. 52

Kein Schulgeld mehr in Alten- und Gesundheitspflegeberufen

Neuordnung der Alten- und Gesundheitspflegeberufe mit finanziellen Vorteilen
 

Aus drei mach eins - das ist der zentrale Punkt bei der Neuordnung der Alten- und Gesundheitspflegeberufe. Bislang gibt es getrennte Ausbildungen für Altenpflege, Gesundheitspflege und Kindergesundheitspflege. Ab 2020 soll damit Schluss sein: Dann gibt es in den ersten beiden Jahren eine gemeinsame Ausbildung mit Unterricht und praktischem Teil.

Danach besteht die Möglichkeit, sich entweder zu spezialisieren, einen generalistischen Abschluss zu machen oder als Pflegeassistent in den Beruf einzusteigen. Außerdem fällt künftig das Schulgeld weg, das noch immer in manchen Bundesländern für die Ausbildung gezahlt werden muss. Und: Geplant ist ein Pflegestudium, das bessere Karrierechancen bieten soll.

Pflegekräfte in Heimen und Krankenhäusern sind gefragt. Besonders in der Altenpflege ist der Mangel an Fachkräften zu spüren. Denn die Altenpflege ist eine der stark wachsenden Dienstleistungsbranchen. Das wird auch in der Zukunft so bleiben, denn die Zahl der Pflegebedürftigen wird steigen.

Am Dienstag, dem 26. November 2019 um 16.00 Uhr informiert Annika Paul vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Nordhorn, Stadtring 9-15, über die Neuordnung der Altenpflege- und Gesundheitsberufe. Im Vortrag werden Zugangsvoraussetzungen, Bewerbungs- und Aufnahmeverfahren, Ausbildungsinhalte und -abläufe, Einsatzmöglichkeiten und Zukunftsaussichten besprochen.

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos, eine telefonische Anmeldung unter 05921 870184 ist erwünscht.

 

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.hs-osnabrueck.de oder www.arbeitsagentur.deVeranstaltungen