27.09.2022 | Presseinfo Nr. 50

Agentur für Arbeit Nordhorn und SV Meppen beschließen Kooperation

Welcher Junge träumt nicht davon? Für den eigenen Lieblingsverein einmal selbst auflaufen zu können. Zu den ganz Großen zu gehören und womöglich mit der Nationalmannschaft Weltmeister zu werden. Vom Traum zur Realität ist es allerdings ein steiniger Weg, zu dem viel Disziplin und Ausdauer gehört. Nur wenige schaffen den eigentlichen Schritt in die oberen Ligen des Profifußballs. Für die meisten bleibt der Fußball das was er für Millionen von Menschen ist – die schönste Nebensache der Welt.

Die Agentur für Arbeit Nordhorn und der SV Meppen stehen den Jugendlichen jetzt im Rahmen einer Kooperation hier mit Rat und Tat zur Seite.
 

„Es ist eine Aufgabe, die viel Fingerspitzengefühl verlangt. Viele Jugendliche wollen ihren Traum, einen Profivertrag zu erhalten, verwirklichen. Aber es ist auch wichtig für die Jugendlichen einen „Plan B“ in der Tasche zu haben“, erläutert René Duvinage, Leiter der Nordhorner Agentur für Arbeit. „Daher ist es für die Jungs und Mädchen wichtig, sich frühzeitig mit möglichen beruflichen Alternativen auseinanderzusetzen, egal ob eine duale, schulische oder akademische Ausbildung.

Um den jungen Menschen zu helfen, einen Alternativplan für die berufliche Zukunft zu entwickeln, kooperieren jetzt der SV Meppen und die Agentur für Arbeit Nordhorn.

Ziel ist es, die Jugendlichen von Anfang an zu beraten, ihnen Orientierung zu geben und Wege neben dem Berufsfußball aufzuzeigen.

Die Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit konzentriert sich vor allen Dingen auf die Spieler der U15 bis U23 und deren Eltern und gibt Einblicke in die nachschulische Berufsplanung. Inhalte können hier Informationen über den Arbeits- und Ausbildungsmarkt, über Weiterbildungsmöglichkeiten und die Vorstellung einzelner (Ausbildungs-) Berufe sein.

Der SV Meppen unterstützt die Veranstaltungen aktiv und übernimmt hierbei die ganzheitliche Verantwortung für seine Jugendfußballer. „Uns ist wichtig, den Jugendlichen neben der fußballerischen Ausbildung auch eine Entwicklung der beruflichen Perspektive und der Persönlichkeit insgesamt zu bieten“, erklärt Ronald Maul, Geschäftsführer des SV Meppen. „Die beste Option ist es, sich in diesem Entwicklungsprozess einen kompetenten Partner in Sachen Berufsorientierung an die Seite zu nehmen. Letztendlich funktionieren kann die Sache aber nur, wenn die Eltern als wichtiges Bindeglied zwischen Verein und Jugendlichen mit in die Prozesse eingebunden werden.“

Die Kooperation ist zunächst bis zum 30. Juni 2023 befristet, wird aber bei einer positiven Entwicklung verlängert.