31.05.2022 | Presseinfo Nr. 21

Rückgang der Arbeitslosigkeit in Oberhausen und Mülheim an der Ruhr

 

Der Arbeitsmarkt in Oberhausen

Arbeitslosenzahl: 10.486 (-70 / -0,7 %)

Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -1.339 / -11,3 %

Arbeitslosenquote (gegenüber Vormonat): 9,6 (+0,1 %-Punkte)

„Der Mai bringt der Stadt Oberhausen einen weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit von 70 Personen. Damit befindet sich die Arbeitslosigkeit nach wie vor auf einem Tiefstand. Erfreulich ist, dass sich im Mai mit 451 Personen 59 Menschen weniger aus einer Beschäftigung heraus arbeitslos gemeldet haben als im April. Nach wie vor stellen wir fest, dass die Betriebe an ihrem Personal und vor allem an den Fachkräften festhalten. Die Anzahl der neu gemeldeten Arbeitsstellen ist im Vormonatsvergleich leicht gesunken. Die meisten freien Stellen kamen aus dem Bereich Produktion und Fertigung, gefolgt von kaufmännischen Dienstleistungen, Handel, Vertrieb und Tourismus. Der Bestand an zu besetzenden Stellen befindet sich fast schon wieder auf dem Niveau von 2019“, resümiert Gabriele Sowa, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Oberhausen.

Arbeitslosigkeit

Im aktuellen Berichtsmonat sank die Arbeitslosigkeit in Oberhausen um 70 Personen auf 10.486. Im Jahresvergleich gab es einen Rückgang um 1.339 Arbeitslose (-11,3 %). Die Arbeitslosenquote[1] ist um 0,1 %-Punkte gestiegen und beträgt 9,6 %.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III)

Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (Agentur für Arbeit) waren im Mai 2.201 Personen arbeitslos gemeldet, 23 Personen weniger als im April. Im Vergleich zu Mai des letzten Jahres gab es einen Rückgang um 317 Personen (-12,6 %).

Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II)

Im Jobcenter Oberhausen wurden im Berichtsmonat 8.285 Arbeitslose gezählt, 47 weniger als im Vormonat und 1.022 weniger als im Mai 2021 (-11,0 %).

Jugendarbeitslosigkeit

751 junge Arbeitslose unter 25 Jahren im Mai bedeuten einen Anstieg von 5 Personen gegenüber April und einen Rückgang von 128 Personen gegenüber dem Vorjahr. Damit lag die Jugendarbeitslosenquote bei 7,3 % (+0,1 %-Punkte zum Vormonat). Von den Jugendlichen befanden sich 214 Personen in der Betreuung des Rechtskreises SGB III (Arbeitslosenversicherung), 8 weniger als im April und 41 weniger als im Vorjahresmonat. Beim Jobcenter Oberhausen waren 537 arbeitslose Jugendliche registriert, 13 mehr als im Vormonat und 87 weniger als im Mai 2021.

Langzeitarbeitslosigkeit

Mit aktuell 5.419 Personen hat die Zahl derjenigen, die bereits ein Jahr oder länger bei der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter arbeitslos gemeldet sind, gegenüber April um 46 Personen abgenommen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gibt es einen Rückgang von 924 Frauen und Männern.

Unterbeschäftigung

Die Unterbeschäftigung[2] umfasste im Mai 14.270 Personen. Das waren 60 weniger als im April und 1.395 weniger als im Mai des letzten Jahres. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt aktuell 12,6 %. Im Rechtskreis des SGB III befanden sich in der Unterbeschäftigung 2.642 Personen, 4 weniger als im April und 392 Personen weniger als im Vorjahresmonat. Die Unterbeschäftigung im Rechtskreis des SGB II hat gegenüber April um 56 Personen abgenommen und liegt aktuell bei 11.628 Personen.

Arbeitskräftenachfrage

Die Vermittler/innen des gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Oberhausen und des Jobcenter Oberhausen haben im Berichtsmonat insgesamt 293 neue Stellen von den Unternehmen akquiriert, 43 weniger als im April und 27 weniger als im Vorjahresmonat. Zum Stichtag standen 1.988 freie Stellen zur Verfügung, 53 weniger als im Vormonat und 327 mehr als im Mai 2021.

Kurzarbeit

Im Mai ist kein nennenswerter Eingang von Anzeigen auf Kurzarbeit zu verzeichnen. Wie viele Unternehmen die Kurzarbeit tatsächlich in Anspruch nehmen, zeigt sich nach einer Wartezeit von sechs Monaten. Demnach befanden sich im November 2021 in Oberhausen 210 Betriebe in Kurzarbeit mit insgesamt 628 betroffenen Beschäftigten.

Ausführliche Informationen für Unternehmen zur Kurzarbeit und dem Kurzarbeitergeld gibt es hier: https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-kurzarbeit/  

[1] Mit Berichtsmonat Mai findet die jährliche Aktualisierung der Bezugsgrößen für die Berechnung der Arbeitslosen- und Unterbeschäftigungsquoten statt. Diese aktualisierten Bezugsgrößen werden von Mai 2022 bis April 2023 zur Quotenberechnung genutzt. Eine Rückrechnung findet nicht statt, d. h. schon veröffentlichte Quoten verändern sich nicht. Durch die Aktualisierung im Mai kann es vorkommen, dass sich die Arbeitslosenquote im Vormonatsvergleich unterschiedlich entwickelt, d. h. bspw. die Anzahl an Arbeitslosen sinkt, aber die Quote steigt. Auch das Niveau der Quote kann sich zum Vormonat verändern.

[2] Die Unterbeschäftigung beschreibt das Volumen der Arbeitslosigkeit einschließlich der Personen, die zum Beispiel wegen der Teilnahme an Qualifizierungs-, Trainings- oder Beschäftigungsmaßnahmen, wegen Krankheit oder vorruhestandsähnlicher Regelungen nicht als arbeitslos gezählt werden.

Der Arbeitsmarkt in Mülheim

Arbeitslosenzahl: 6.647 (-186 / -2,7 %)

Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -914 / -12,1 %

Arbeitslosenquote (gegenüber Vormonat): 7,7 % (-0,2 %-Punkte)

„Der Rückgang der Arbeitslosigkeit setzt sich auch im Mai in der Ruhrstadt fort. Die Arbeitslosenquote sank im Mai auf 7,7 Prozent. Mit 315 Personen haben sich 51 Menschen weniger nach einer Beschäftigung arbeitslos gemeldet als im April. Zudem haben uns die Unternehmen knapp 100 Arbeitsstellen mehr gemeldet als im Vormonat. Die meisten freien Stellen kamen dabei aus dem Gesundheits- und Sozialwesen (inklusive Lehre und Erziehung), gefolgt von den Bereichen Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit sowie Unternehmensorganisation, Buchhaltung, Recht und Verwaltung. Nach wie vor ist die Entwicklung in Mülheim als gut und robust zu bezeichnen“, betont Gabriele Sowa, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Oberhausen/ Mülheim an der Ruhr.

Arbeitslosigkeit


Im Mai sank die Arbeitslosigkeit in Mülheim um 186 Personen. Somit waren insgesamt 6.647 Mülheimer/innen arbeitslos gemeldet. Im Jahresvergleich gab es einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 914 Personen (-12,1 %). Die Arbeitslosenquote ist um 0,2 %-Punkte auf 7,7 % gesunken.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III)

Die Agentur für Arbeit betreute im Bereich der Arbeitslosenversicherung im Mai 1.616 Arbeitslose, 61 Personen weniger als im letzten Monat und 347 weniger als im Mai 2021 (-17,7 %).

Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II)

Das Jobcenter Mülheim an der Ruhr zählte in der Grundsicherung 5.031 Arbeitslose, 125 Personen weniger als im letzten Monat und 567 weniger als im Mai 2021 (-10,1 %).

Jugendarbeitslosigkeit

Insgesamt gab es in der Ruhrstadt 227 junge Arbeitslose unter 25 Jahren, 22 weniger als im April und 55 weniger als im Mai 2021. Die Jugendarbeitslosenquote beträgt aktuell 3,1 % (-0,2 %-Punkte zum Vormonat). Von den Jugendlichen befanden sich 111 Personen in der Betreuung des Rechtskreises SGB III (Arbeitslosenversicherung), 10 weniger als im April und 26 weniger als im Mai 2021. Bei dem Mülheimer Jobcenter waren 116 arbeitslose Jugendliche registriert, 12 weniger als im April und 29 weniger als im Vorjahresmonat.

Langzeitarbeitslosigkeit

Mit aktuell 3.918 Personen hat die Zahl derjenigen, die bereits ein Jahr oder länger bei der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter arbeitslos gemeldet sind, gegenüber April um 90 Personen abgenommen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es einen Rückgang von 263 Frauen und Männern.

Unterbeschäftigung

Die Unterbeschäftigung umfasste im Mai für Mülheim 9.283 Personen. Das waren 31 weniger als im April und 199 weniger als im Mai 2021. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 10,6 %. Im Rechtskreis des SGB III betrug die Unterbeschäftigung 1.961 Personen (40 weniger als im Vormonat und 392 weniger als im Mai 2021). Bei dem Mülheimer Jobcenter lag die Unterbeschäftigung bei 7.321 Personen, 7 mehr als im April und 192 mehr als im Vorjahresmonat.

Arbeitskräftenachfrage

Die Vermittler/innen des Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Mülheim konnten insgesamt 343 neue Stellen akquirieren, 98 mehr als im Vormonat und 58 Stellen mehr als im Vorjahresmonat. Im Bestand befanden sich zum Stichtag 1.309 Arbeitsstellen, 66 mehr als im April und 214 mehr als im Mai 2021.

Kurzarbeit

Im Mai haben 9 Mülheimer Betriebe für potentiell 25 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt.

Wie viele Unternehmen die Kurzarbeit in Anspruch nehmen, zeigt sich nach einer Wartezeit von sechs Monaten. Demnach befanden sich im November 2021 in Mülheim 202 Betriebe in Kurzarbeit mit insgesamt 740 betroffenen Beschäftigten.

Ausführliche Informationen für Unternehmen zur Kurzarbeit und dem Kurzarbeitergeld gibt es hier: https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-kurzarbeit/