06.08.2020 | Presseinfo Nr. 55

Ausbildungsprämie nur mit allen Unterlagen beantragen

Unvollständige Anträge können nur zeitverzögert bearbeitet werden

Die seit diesem Monat mögliche neue Ausbildungsprämie für Ausbildungsbetriebe findet in Stadt und Kreis Offenbach großen Zuspruch. Der Offenbacher Arbeitgeber-Service berichtet von einem regen Interesse an der neuen Förderleistung.

Regina Umbach-Rosenow, Pressesprecherin der Arbeitsagentur: „Es ist toll, dass die neue Ausbildungsprämie hilft, Ausbildungsplätze zu sichern. Keiner will eine ‚Generation Corona', die nicht ausgebildet werden kann, weil die Betriebe es finanziell nicht abbilden können.“

Wichtig ist, dass bei der Beantragung der Ausbildungsprämie alle Unterlagen vollständig vorliegen. Insbesondere die Bestätigung der zuständigen Kammern über die bisherigen Ausbildungsplätze ist unverzichtbar. Anträge, die unvollständig eingehen, können nicht zeitnah bearbeitet werden, sondern erfordern Rückfragen und Nachforderungen der notwendigen Unterlagen.

„Um das zu vermeiden“, so Umbach-Rosenow, „appellieren wir an alle Ausbildungsbetriebe, uns nur Anträge einzureichen, die alle Unterlagen enthalten. Nur dann ist die zügige Bearbeitung gesichert.“

Zudem sei zu beachten, dass die Ausbildungsprämie erst nach dem Abschluss der Probezeit gezahlt werden kann.

Auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit stehen die entsprechenden Antragsunterlagen, Ausfüllhinweise und weiterführende Informationen zur Verfügung:

https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern

Bei Fragen zu den unterschiedlichen Fördermöglichkeiten können sich Unternehmen telefonisch unter der kostenlosen Hotline 0800 4 5555 20 an den Offenbacher Arbeitgeber-Service wenden.