29.10.2019 | Presseinfo Nr. 79

Chancen für Realschüler steigen

In diesem Schuljahr stellen Gymnasien und Kooperative Gesamtschulen ihre Oberstufen um – statt nach 12 Schuljahren machen Schülerinnen und Schüler (wieder) nach 13 Schuljahren ihr Abitur. Die Zahl der Abiturienten wird deshalb im Sommer 2020 um gut zwei Drittel niedriger ausfallen. Darauf sollten sich Betriebe frühzeitig vorbereiten, die viele Abiturienten einstellen, lautet der Appell von Arbeitsagentur Oldenburg-Wilhelmshaven, Handwerkskammer Oldenburg, Oldenburgische Industrie- und Handelskammer und Landwirtschaftskammer Niedersachsen.

Die Experten raten den Unternehmen, neben Abiturienten auch auf Realschülerinnen und –schüler zu setzen. Und sie ermutigen junge Leute, sich auf Ausbildungsplätze zu bewerben. „Wer mit guten Noten einen erweiterten Sekundarabschluss I erwartet, strebte bislang oft einen höheren Schulabschluss an, um seine Chancen zu verbessern. In diesem Jahr sind die Möglichkeiten für Schulabgänger nochmals gestiegen, direkt in eine anspruchsvolle Ausbildung einzusteigen. Viele Unternehmen sind dafür offen."

Abiturienten gibt es im Sommer 2020 an den Integrierten Gesamtschulen sowie an den Beruflichen Gymnasien. Außerdem gibt es dann Abiturienten des Jahrgangs 2019, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr beenden oder von einem Auslandaufenthalt zurückgekehrt sind. Weitere Bewerber mit höherem Schulabschluss finden Unternehmen unter den Absolventen von Berufsfachschulen. Auch Studienaussteiger sind ein wichtiges Potenzial.

Junge Leute, die sich über ihre Ausbildungschancen informieren wollen, wenden sich an die Berufsberatung der Arbeitsagentur bzw. an die Ausbildungsberaterinnen und –berater der Kammern.

Unternehmen können ihre freien Ausbildungsstellen beim gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcentern aufgeben und sich beraten lassen unter 0800 4 5555 20.

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PresseMarketing der Arbeitsagentur Oldenburg-Wilhelmshaven