31.03.2020 | Presseinfo Nr. 27

März zeigt Signale für Eintrübung

- Weniger Arbeitslose finden neuen Arbeitsplatz
- Gut 1.600 offene Stellen neu gemeldet
- Neues Hoch bei sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung

Die Arbeitslosigkeit ging März um 4,0 Prozent zurück. 23.233 Frauen und Männer waren im Bezirk der Arbeitsagentur Oldenburg-Wilhelmshaven arbeitslos gemeldet, das sind 969 oder 4,0 Prozent weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenzahl ist gegenüber dem Vorjahr um 129 Personen oder 0,6 Prozent niedriger.

Die Arbeitslosenquote, berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen, liegt im März bei 5,6 Prozent und damit 0,3 Prozentpunkt unter dem Wert des Vormonats. Im März 2019 lag die Quote bei 5,7 Prozent.

„Die Statistikdaten für den Monat März bilden das aktuelle Arbeitsmarkt-Geschehen der Corona-Krise noch nicht ab", sagt Dr. Thorsten Müller, Leiter der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven. „Aufgrund der Erhebung der Daten in der Monatsmitte zeigen sie die Entwicklung bis zu dem Zeitpunkt, als die Pandemie aufgrund von Schul-, Geschäfts- und Praxisschließungen massiv in den Alltag und das Wirtschaftsleben eingriff."

Zu den vorliegenden Statistikdaten kommentiert Müller: „Die Zahl der Arbeitslosen ist bis zur Monatsmitte zurückgegangen, unter anderem weil in den Außenberufen, so im Baugewerbe, verstärkt eingestellt wurde. An zwei Zahlen sind erste Anzeichen für eine schwächere Arbeitsmarktentwicklung zu erkennen: Die Zahl der Arbeitslosen, die eine neue Stelle gefunden haben, liegt um rund sieben Prozent niedriger als im Vorjahr, und die Zahl der neu gemeldeten offenen Stellen ist mit gut 1.600 vergleichsweise niedrig."

Die vollständige Presseinformation finden Sie auf der rechten Seite.

PresseMarketing der Arbeitsagentur Oldenburg-Wilhelmshaven

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