12.06.2020 | Presseinfo Nr. 40

Mehr Geld für Kurzarbeiter

Beschäftigte, die über mehrere Monate in Kurzarbeit sind, bekommen mehr Geld. Dies hat der Bundesrat mit dem Sozialschutzpaket II beschlossen. Bislang galt: Für die Arbeitsstunden, die ausfallen und in denen Kurzarbeit gemacht wird, erhalten die Beschäftigten 60 Prozent des Nettolohnes. Für Beschäftigte mit mindestens einem Kind sind es 67 Prozent.

Dank der Neuregelung erhalten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab dem 4. Monat Kurzarbeit mehr Kurzarbeitergeld: Im vierten bis zum sechsten Monat Kurzarbeit werden 70 bzw. 77 Prozent gezahlt, ab dem siebten Monat sind es 80 bzw. 87 Prozent. Das gilt allerdings nur dann, wenn die Person aufgrund von Kurzarbeit in dem betreffenden Monat nur maximal 50 Prozent ihres Arbeitsentgelts bekommt.

Der erhöhte Leistungsanspruch von 70 bzw. 77 Prozent kann für die Beschäftigten erstmals im Juni 2020 entstehen. Die Erhöhung gilt befristet bis zum 31. Dezember 2020. Zurzeit können Betriebe maximal zwölf Monate in Kurzarbeit gehen.

Auskünfte zur individuellen Höhe erhalten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei ihrem Arbeitgeber. Das Kurzarbeitergeld wird von den Arbeitgebern berechnet und an die Beschäftigten ausgezahlt. Anschließend reichen die Betriebe ihre Unterlagen bei der Agentur für Arbeit ein, das ausgezahlte Kurzarbeitergeld wird ihnen erstattet.

 

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