04.08.2020 | Presseinfo Nr. 36

Agentur für Arbeit und Jobcenter Nordsachsen informieren:

Die Sommerferien sind gestartet und für viele Menschen beginnt jetzt die Urlaubssaison.
Damit der Urlaub auch in vollen Zügen genossen werden kann und ohne leistungsrechtliche
Konsequenzen bleibt, sollten arbeitslose Bezieher von Arbeitslosengeld I bzw. Arbeitslosengeld II folgendes zu beachten:

Generell müssen Arbeitslose sicherstellen, dass sie an jedem Werktag am Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt erreichbar sind. Natürlich können auch Arbeitslose während des Bezugs von Arbeitslosengeld I bzw. Arbeitslosengeld II „Urlaub machen“. Der Gesetzgeber verwendet dafür den Begriff Ortsabwesenheit. Wichtig ist jedoch, dass Arbeitslose die geplante Abwesenheit vor Antritt der Urlaubsreise oder Ortsabwesenheit mit ihrer zuständigen Arbeitsagentur bzw. dem Jobcenter abstimmen.

Dabei ist wichtig: Durch einen Urlaub darf sich kein Arbeitsangebot verzögern, kein Vorstellungsgespräch platzen und keine Weiterbildung verschieben.

Liegt das Einverständnis vor, ist eine Weiterzahlung der Leistungen für insgesamt drei Wochen im Jahr möglich. Wer sich ohne dieses Einverständnis ortsabwesend aufhält, muss mit leistungsrechtlichen Konsequenzen rechnen. Wer Urlaub machen will, muss sich zuvor telefonisch, online, per E-Mail oder per Post bei der Arbeitsagentur Oschatz beziehungsweise dem Jobcenter Nordsachsen melden.

Ihre Meldung bequem online übermitteln unter:

  • Für Kunden der Agentur für Arbeit: www.arbeitsagentur.de/eservices.
  • Für Kunden des Jobcenters: www.jobcenter.digital.