30.09.2022 | Presseinfo Nr. 67

Weniger Arbeitslose nach der Sommerzeit

Lalottis: Arbeitsmarkt in Georgsmarienhütte trotz widriger Rahmenbedingungen solide.
 

Im Geschäftsstellenbezirk Georgsmarienhütte st von August bis September die Zahl der Arbeitslosen um 74 auf 1.758 Personen weiter gestiegen. Die Arbeitslosenquote lag mit drei Prozent um 0,1 Prozentpunkte unter dem Vormonatswert, aber um 0,3 Prozentpunkte über dem des Vorjahrs. Zum Vergleich die übrigen Geschäftsstellen des Agenturbezirks Osnabrück. In der Geschäftsstelle Osnabrück sank die Quote binnen Jahresfrist um 0,1 Prozentpunkte, in Melle um 0,1, in Bersenbrück stieg der Wert um 0,2.

Der Arbeitsmarkt im Südkreis ist trotz der international schwierigen Rahmenbedingungen weiterhin verlässlich“, erläutert Annegret Lalottis, Leiterin der Arbeitsagentur-Geschäftsstellen Melle und Georgsmarienhütte. „Die Zeit nach den Sommerferien bringt typischerweise Entlastungen auf dem Arbeitsmarkt, weil dann zeitnah viele Ausbildungen starten und diverse Einstellungen vorgenommen werden. Das sehen wir auch in diesem Jahr.“ Im Vergleich zum Vorjahr wuchs die Arbeitslosenzahl indes um 11,1 Prozent. Lalottis: „Die Steigerung ist überwiegend auf die Meldungen ukrainischer Geflüchteter bei der MaßArbeit zurückzuführen, die die Arbeitslosenstatistik sukzessive abbildet.“

Geflüchtete aus der Ukraine

Aktuell werden im Landkreis 1.399 Ukrainerinnen und Ukrainer vom Jobcenter „MaßArbeit“ sowie vereinzelt von der Arbeitsagentur betreut. Das sind somit 47 mehr als im August und 1.367 mehr als vor einem Jahr. 1.386 Personen (99,1 Prozent) sind aktuell in der Grundsicherung erfasst. 1.003 Personen aus der Ukraine stehen dem Arbeitsmarkt derzeit grundsätzlich zur Verfügung, sind also arbeitsuchend. Arbeitslos sind darunter 784.

Arbeitslosenquote Agentur für Arbeit Georgsmarienhütte 3 %