03.11.2021 | Presseinfo Nr. 75

Von der Schule auf den Campus und vom Hörsaal ins Unternehmen - TH OWL und Arbeitsagenturen kooperieren

Damit der Übergang von Schülern ins Studium und von Studierenden vom Campus ins Berufsleben optimal gelingt, kooperieren die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) und die Arbeitsagenturen bereits seit Jahren professionell zusammen.

Um der Zusammenarbeit neue Impulse zu geben, unterzeichneten jüngst TH-Präsident Professor Dr. Jürgen Krahl und die Leitenden der Arbeitsagenturen Detmold und Paderborn, Barbara Schäfer und Heinz Thiele, eine neue Kooperationsvereinbarung, „die für noch mehr Unterstützungsmöglichkeiten sorgen soll“, so die Partner. Da die TH Standorte in Lemgo, Detmold und Höxter hat, erfolgt die Kooperation mit den Arbeitsagenturen in Detmold und Paderborn/ Geschäftsstelle Höxter.

Ob es die Woche der Studienorientierung ist, das Berufswahlforum mit den Rotariern, oder eine lange Nacht der Studienberatung, die Berufsberatungsfachkräfte der Agenturen für Arbeit stehen Studierenden aller Fachrichtungen mit ihrem Know-how zur Seite. „Dieses Angebot ergänzt unsere Studienberatung hervorragend“, betont Krahl, „denn vor Ende des Studiums beginnt das Übergangsmanagement in Unternehmen. Die Arbeitsmarkt-Expertise der Arbeitsagenturen kommt unseren jungen Menschen zugute.“

Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit unterrichtet Studienbewerberinnen und -bewerber und Studierende in Form von Berufsorientierung und beruflicher Beratung über die Aufgaben, Tätigkeiten und Anforderungen akademischer Berufe, die Lage und Entwicklung des Arbeitsmarktes und der einzelnen Berufe sowie über die Möglichkeiten zur Verbesserung der individuellen und marktbedingten Beschäftigungschancen.

Schäfer und Thiele sind sich einig, dass die frühzeitige Beratung an der Hochschule ideal ist, um einen reibungslosen Einstieg in die Berufswelt zu realisieren. „Auch in den Schulen beginnen wir mit der Beratung und Vermittlung in den Vorabgangsklassen, damit der Übergang von Schule in Ausbildung, auf eine weiterführende Schule oder ins Studium nahtlos verläuft. Ebenso während des Studiums bewährt sich das Beratungsmanagement.“

Persönliche Beratungsgespräche zwischen Schülern und Berufsberatern sowie zwischen Studierenden und Berufsberaterin sind natürlich ideal, und finden in jüngster Zeit des Pandemieverlaufes wieder vermehrt statt. Doch auch Online-Gespräche sind jederzeit möglich. „Corona hat uns einen Digitalisierungsschub mit Luft nach oben gegeben“, sind sich die Kooperationspartner einig. „Deshalb werden wir auch in Zukunft persönliche und virtuelle Beratungs- und Orientierungsangebote anbieten.“