29.07.2021 | Presseinfo Nr. 13

Ausbildung lohnt sich – Berliner Unternehmen bei Ausbildungsplätzen bundesweit hinten

Die neueste Entgeltstatistik der Bundesagentur für Arbeit in diesem Monat hat gezeigt: Mit einer Ausbildung verdient man in aller Regel spürbar mehr als ungelernte Helfer. Eine Ausbildung ist ein Gewinn für beide Seiten: Die Auszubildenden erhalten eine umfassende duale Ausbildung und damit eine solide Grundlage für ein erfolgreiches Erwerbsleben, und die Betriebe bilden sich ihre Fachkräfte von morgen gezielt aus. 

Die neueste Entgeltstatistik der Bundesagentur für Arbeit in diesem Monat hat gezeigt: Mit einer Ausbildung verdient man in aller Regel spürbar mehr als ungelernte Helfer. Eine Ausbildung ist ein Gewinn für beide Seiten: Die Auszubildenden erhalten eine umfassende duale Ausbildung und damit eine solide Grundlage für ein erfolgreiches Erwerbsleben, und die Betriebe bilden sich ihre Fachkräfte von morgen gezielt aus. Bei zunehmender Spezialisierung der Unternehmen ist die Ausbildung des eigenen Nachwuchses eine sinnvolle Investition in die Zukunft. In Berlin ist die Bereitschaft zur Ausbildung bei den Unternehmen schwächer ausgeprägt als im Bundesdurchschnitt.

In Berlin haben sich bislang 18.579 Bewerberinnen und Bewerber gemeldet, die mit Unterstützung der Arbeitsagenturen, der Jobcenter und der Jugendberufsagentur Berlin im Herbst eine Ausbildung beginnen wollen, das sind 550 mehr als im Vorjahr. Davon sind noch 7.643 auf der Suche. Seit Juni wurden damit mehr als 1.000 Jugendliche vermittelt. Die Zahl der angebotenen betrieblichen Ausbildungsplätze beträgt 12.849, das sind 528 weniger als vor einem Jahr. Es gibt noch 5.641 unbesetzte Stellen, 665 weniger als vor einem Jahr.

Dr. Ramona Schröder, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit: „Die Jugendarbeitslosigkeit in Berlin ist ein großes und ernstes Problem, nicht erst seit Corona. Wir brauchen einerseits mehr Ausbildungsplätze der Unternehmen und der anderen Arbeitgeber und ebenso mehr Flexibilität bei den Berliner Jugendlichen hinsichtlich der Mobilität. Der Traumjob liegt nicht unbedingt um die Ecke im eigenen Kiez, sondern auch in anderen Stadtteilen oder in Brandenburg, wo es ein gutes Angebot an Ausbildungsplätzen gibt. Wir müssen alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die Lage der Jugendlichen auf dem Ausbildungsmarkt zu verbessern. 
An die Unternehmen appelliere ich, auch schulisch schwächeren Bewerberinnen und Bewerbern eine Chance zu geben, denn wir können uns keine perfekten Bewerber backen, sondern müssen mit den Jugendlichen arbeiten, die hier aktuell am Markt sind.“

Gastgeber der Pressekonferenz ist ein Berliner Unternehmen, das sich im Bereich Ausbildung besonders engagiert: Das landeseigene Wohnungsunternehmen degewo bildet aktuell mehr als 50 Jugendliche mit vielfältigen sozialen Hintergründen aus.

Sandra Wehrmann, degewo-Vorstandsmitglied: „Als größtes kommunales Wohnungsunternehmen Berlins sehen wir unsere Aufgabe nicht nur in der Vermietung und Bewirtschaftung unserer Wohnungen und Gewerbeobjekte. Vielmehr übernehmen wir Verantwortung für die Stadt, und da nimmt die berufliche Ausbildung junger Menschen für uns einen besonderen Stellenwert ein. Wir bieten Ausbildungsplätze in derzeit zehn Berufen und zwei dualen Studiengängen an. degewo ist stetig auf Wachstumskurs, für den wir auch die entsprechenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am liebsten selbst ausbilden. Bei uns kann man nicht nur von der Pike auf im handwerklichen und kaufmännischen Bereich lernen. Nach der Ausbildung übernehmen wir die jungen Menschen für mindestens ein Jahr und bieten ihnen kontinuierliche Entwicklungsmöglichkeiten. Wir begleiten unseren Nachwuchs vom ersten Tag an auf ihrem beruflichen Weg.“

Informationen über Ausbildung und über freie Plätze:

www.jba-berlin.de/home

ausbildung.berlin

Informationen zur Ausbildung bei degewo:

http://ausbildung.degewo.de/

https://www.degewo.de/karriere/

Pressekontakt degewo:

Cornelia Freiheit
Unternehmenskommunikation
Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Public Affairs
degewo AG
Potsdamer Straße 60
10785 Berlin
Telefon: 030 26485-1516
Telefax: 030 26485-1505
Mobil:   0151 17139232
cornelia.freiheit@degewo.de
www.degewo.de
www.blog.degewo.de