06.02.2020 | Presseinfo Nr. 8

Auftragsengpässe wegen Ausbreitung des Corona-Virus:

Ausgleich über Kurzarbeitergeld ist grundsätzlich möglich

Die Ausbreitung des Corona-Virus und die in Folge dagegen eingeleiteten Schutzmaßnahmen in China wirken sich auch auf die hiesige Wirtschaft aus: China ist für einheimische Firmen nicht nur ein großer
Absatzmarkt, sondern auch ein wichtiger Lieferant.
Auch in Baden-Württemberg ist es bereits zu Auftragsengpässen gekommen.

Das Corona-Virus und die Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld (KUG)

Ein auf Grund oder in Folge des Corona-Virus und/oder der damit verbundenen Sicherheitsmaßnahmen eingetretener Arbeitsausfall beruht im Regelfall auf einem unabwendbaren Ereignis oder auf wirtschaftlichen Gründen im Sinne des Paragraphen 96 Abs. 1 Nr. 1 SGB III. Ein Ausgleich des Arbeitsausfalls mit Hilfe des konjunkturellen Kurzarbeitergeldes ist damit grundsätzlich möglich.

Wichtig ist, dass Betriebe und Unternehmen im Bedarfsfall bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit Kurzarbeit anzeigen. Informationen über die Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld (KUG) und Videoanleitungen finden sie auf der Seite https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-arbeitgeber-unternehmen.

Darüber hinaus stehen die Agenturen für Anfragen und Beratungen zur Verfügung.
Die Nummer der Servicehotline für Arbeitgeber lautet 0800 45555 20.