30.06.2021 | Presseinfo Nr. 19

NRW-Arbeitsmarkt im Juni

Zum Beginn des Sommers zeichnet sich am Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen eine Erholung von den Folgen der Corona-Virus-Pandemie ab. Landesweit sank im Vergleich zum Vormonat die Zahl arbeitslos gemeldeter Menschen um 8.293 Personen oder 1,1 Prozent auf 725.623 Arbeitslose. Damit waren 45.170 Menschen weniger arbeitslos gemeldet als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Punkte auf 7,4 Prozent. Positiv ist auch der Anstieg der gemeldeten offenen Stellen. Im Juni waren bei den Agenturen für Arbeit 140.493 Stellen zur Besetzung ausgeschrieben - 20.765 mehr als vor einem Jahr und 7.445 mehr als vor einem Monat. Eine aktuelle Herausforderung für den Arbeitsmarkt ist die Langzeitarbeitslosigkeit. Sie lag im Juni bei 336.605 Personen - 65.699 Männer und Frauen mehr als vor einem Jahr.

"Am Arbeitsmarkt in NRW beobachten wir erste Schritte der Erholung von den Auswirkungen der Corona-Pandemie", sagte Torsten Withake, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit. "Besonders freue ich mich über die Entwicklung der Arbeitslosigkeit. Im Juni sank die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen zum zweiten Mal in Folge stärker als es in den Jahren vor der Pandemie für den Monat üblich war." Zudem habe die Zahl der bei den Agenturen für Arbeit neu gemeldeten offenen Stellen wieder ein höheres Niveau erreicht als in den von Pandemie und Einschränkungen gezeichneten Monaten zuvor. Und auch die Beschäftigung habe sich weiter positiv entwickelt. Im April, auf den sich die aktuellsten Zahlen zur Beschäftigung beziehen, sei trotz noch gültiger Einschränkungen des öffentlichen Lebens die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigen Frauen und Männer weiter gestiegen.

"Das sind gute Zeichen für eine schrittweise Erholung. Doch müssen wir auch sehen, dass es Zeit brauchen wird, bis am Arbeitsmarkt das Niveau von vor der Krise wieder erreicht ist", sagte Withake weiter. Verglichen mit dem Juni 2019 waren vor einem Jahr 21,7 Prozent mehr Menschen arbeitslos als vor der Pandemie. Jetzt, im Juni 2021, lag die Zahl der Arbeitslosen noch 14,5 Prozent über dem Vorkrisenniveau. "Die aktuelle Entwicklung ist also positiv. Doch zeigt dieser Vergleich auch, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben. Vor uns liegt eine gesellschaftliche Anstrengung. Wir werden alles dafür tun, dass, wer aktuell arbeitslos ist, beste Chancen hat, wieder zurück in Arbeit zu kommen. Das kann in vielen Fällen zum Beispiel durch eine Weiterbildung gelingen."

Mit wachsender wirtschaftlicher Dynamik werden sich auch neue Chancen ergeben, ist der Arbeitsmarktexperte überzeugt: "Immer mehr Unternehmen suchen neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zum Teil geschieht das sehr kurzfristig, wie etwa in der Gastronomie. Hier ist die Zahl der gemeldeten offenen Stellen binnen Monatsfrist um fast 52 Prozent auf rund 4.000 offene Stellen gestiegen. Ähnliche Entwicklungen beobachten wir auch in anderen Branchen, etwa in der Logistik, wo innerhalb eines Monats die Zahl der offenen Stellen um 13,3 Prozent gestiegen ist, aber auch im verarbeitenden Gewerbe, in dem die Erholung schon ein bisschen früher angesetzt hat, im Vergleich zum Vormonat aber noch einmal 7,4 Prozent mehr Stellen zur Besetzung ausgeschrieben sind."

Withake blickt in diesem Zusammenhang noch einmal auf die Kurzarbeit. Sie habe sich als arbeitsmarktpolitisches Instrument in der Krisenzeit bewährt und zeige jetzt wieder eine ihrer Stärken. Verkürzte Arbeit habe Beschäftigungsverhältnisse gesichert und Arbeitslosigkeit verhindert. Das habe zwar einerseits zu vielen Einschränkungen und Härten für die Mitarbeitenden und die Unternehmen geführt. "Doch jetzt, da mit den Lockerungen auch die Konjunktur wieder anspringt, haben die Unternehmen die Möglichkeit auf einen schnellen Start mit eingespieltem Personal, das sie mit Hilfe der verkürzten Arbeit halten konnten. Auf dieser Grundlage entsteht häufig auch der Bedarf nach weiteren, zusätzlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern."

Ein weiteres arbeitsmarktpolitisches Instrument, das für Stabilität in der Krise gesorgt habe, sei das Teilhabechancengesetz, so Withake. Das Gesetz ermöglicht seit Anfang 2019 die Förderung der Beschäftigung von Menschen am 1. Arbeitsmarkt, die zuvor länger arbeitslos waren. Damit diese Beschäftigungsverhältnisse auch zum Erfolg werden, begleitet im ersten Jahr der Förderung die Mitarbeitenden und das Unternehmen ein Coach. Ziel der Begleitung ist es, beide Seiten stabilisierend zu unterstützen.

Das habe im Rückblick gut funktioniert: "Im ersten Jahr, bis kurz vor dem Beginn der Pandemie, konnten in NRW rund 12.000 Menschen, die sehr lange arbeitslos gewesen waren, in Arbeit integriert werden. Jetzt, anderthalb Jahre später, ist die Zahl der Arbeitsverhältnisse nicht nur stabil geblieben, sondern legte sogar auf über 16.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu. Das Teilhabechancengesetz hat damit einen wichtigen Beitrag zur Entlastung in der Langzeitarbeitslosigkeit und so zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes in der Krise beigetragen", sagte Withake.

Aktuell sind in NRW fast 340.000 Menschen länger als ein Jahr arbeitslos - so viele wie zuvor zum letzten Mal 2014. Das zeige, sagte Withake, dass Langzeitarbeitslosigkeit eine der größten Herausforderungen sei, vor denen NRW in Folge der Krise stehe. Arbeitslosigkeit und Langzeitarbeitslosigkeit dürften sich nicht verfestigen. Wichtig sei es deshalb, Menschen dabei zu unterstützen, die Chancen der anspringenden Wirtschaft zu nutzen, zum Beispiel, indem sie sich weiterbilden. Gefördert werden könne etwa auch eine Qualifizierung im Beruf, wenn eine neue Beschäftigung aufgenommen wird und dann berufliche Anpassungen im Job erfolgen. So könnten Unternehmen wertvolle Fachkräfte gewinnen und Beschäftigte sich im Unternehmen weiterentwickeln, ist Withake überzeugt. "Wenn es dann aber mit der Beschäftigung über längere Zeit nicht klappt, kommen Ansätze wie die des Teilhabechancengesetzes ins Spiel. Unterstützen können wir die Menschen am besten mit innovativen Ansätzen, die individuell die Herausforderungen der Männer und Frauen angehen. Das Teilhabechancengesetz ist einer dieser Ansätze und hat sich in der aktuellen Krisenzeit bewährt."

Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung

Im Juni waren in NRW 725.623 Menschen arbeitslos gemeldet. Landesweit waren das 8.293 Personen oder 1,1 Prozent weniger als einen Monat zuvor. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit fiel im ablaufenden Monat stärker aus als im Durchschnitt der Juni-Monate vor der Pandemie. Von 2010 bis 2019 war die Arbeitslosigkeit im Juni durchschnittlich um rund 5.900 Personen zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorjahr sank in NRW die Arbeitslosigkeit um 5,9 Prozent oder 45.170 Personen. Die Zahl der arbeitslos gemeldeten jungen Menschen unter 25 Jahren, die sogenannte Jugendarbeitslosigkeit, sank leicht um 0,8 Prozent oder 460 Personen auf 58.991 arbeitslos gemeldete Menschen. Im Vergleich zum Vorjahr entsprach das einem Rückgang von 15,8 Prozent oder 11.099 Personen.  Die landesweite Arbeitslosenquote sank in NRW im Monatswechsel um 0,1 Punkte auf 7,4 Prozent. Vor einem Jahr lag sie um 0,5 Punkte höher.

Die Arbeitslosigkeit getrennt betrachtet nach den beiden Rechtskreisen - dem Bereich der Arbeitslosenversicherung nach dem Sozialgesetzbuch III (SGB III) und dem Bereich der Grundsicherung nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) - offenbart sehr unterschiedliche Entwicklungen. Während im Rechtskreis SGB III, dem Aufgabenbereich der Arbeitsagenturen, die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen im Vorjahresvergleich weiter abnahm - um 17,2 Prozent oder 46.219 Personen -, nahm sie im Rechtskreis SGB II, dem Aufgabenbereich der Jobcenter, weiter zu. Hier stieg die Zahl arbeitslos gemeldeter Personen im gleichen Zeitraum um 1.049 Personen oder 0,2 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat nahm die Arbeitslosigkeit in beiden Rechtskreisen ab: Im SGB II geringfügig um 0,1 Prozent oder 685 Personen. Damit waren im Juni 503.277 Menschen im SGB II arbeitslos. Im SGB III sank die Zahl der Arbeitslosen um 7.608 Personen oder 3,3 Prozent auf jetzt 222.346 arbeitslos gemeldete Menschen.

Auch die Unterbeschäftigung sank im Juni. Als unterbeschäftigt, aber nicht arbeitslos galten 210.456 Personen. Zählt man die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen hinzu, erhält man die gesamte Unterbeschäftigung: Landesweit galten im abgelaufenen Monat 936.079 Menschen als unterbeschäftigt. Das waren 12.114 Personen oder 1,3 Prozent weniger als einen Monat zuvor. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl unterbeschäftigter Menschen um 40.244 Personen oder 4,1 Prozent.

Anzeigen zur Kurzarbeit im Juni

Im Juni wurde in NRW weniger mögliche verkürzte Arbeit angezeigt als einen Monat zuvor. Die Zahl der Anzeigen sank auf 914, im Mai waren es noch 1.779. Zum Vergleich: Im Juni vor einem Jahr waren 5.085 Anzeigen gestellt worden, im April 2020, als die Pandemie in NRW am Arbeitsmarkt angekommen war, sogar 125.661. In den Unternehmen sind im Juni 2020 potentiell bis zu 10.272 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kurzarbeit neu betroffen. Auch hier zum Vergleich: Im April 2020 war Kurzarbeit für fast 1.644.465 Personen angezeigt worden.

Angezeigte Kurzarbeit muss von den Unternehmen nicht realisiert werden. Für den Monat März liegt eine erste Hochrechnung vor, wieviel Kurzarbeit tatsächlich realisiert wurde: Demnach rechneten 71.132 Unternehmen in NRW mit den Agenturen für Arbeit Kurzarbeit ab. Das war im Zuge der beginnenden Frühjahresbelebung am Ende des ersten Quartals 2021 ein Rückgang von 12.821 Betrieben im Vergleich zum Vormonat Februar. Im März arbeiteten 542.817 Beschäftigte verkürzt, 138.531 Personen weniger als im Vormonat. Die Kurzarbeiter-Quote sank von Februar auf März um 2,0 Punkte - von 9,7 Prozent auf 7,7 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in NRW.

Kurzarbeit ist ein zweistufiges arbeitsmarktpolitisches Instrument, das es Unternehmen erlaubt, trotz konjunktureller Engpässe Beschäftigte im Unternehmen zu halten. Die Unternehmen zeigen geplante verkürzte Arbeit an. Wenn sie die angezeigte Kurzarbeit tatsächlich realisieren, gehen sie mit der Auszahlung des Lohnersatzes – des Kurzarbeitergeldes zum Beispiel für den Februar - in Vorleistung. Frühestens nach Ablauf des Monats, spätestens nach drei Monaten rechnen Unternehmen und Betriebe das an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgezahlte Kurzarbeitergeld bei den Agenturen für Arbeit ab. Wieviel im Juni in NRW tatsächlich verkürzt gearbeitet wurde, weiß man erst nach Ablauf dieser drei Monate, wenn alle Unternehmen ihren Antrag auf Erstattung der in Vorleistung erbrachten Lohnersatzleistung gestellt haben. Die realisierte Kurzarbeit gibt wieder, wie vielen Unternehmen und für wie viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Lohnersatzleistung in einem Monat erstattet wurde.

Arbeitskräftenachfrage legte auch im Juni weiter zu

34.490 offene Arbeitsstellen wurden in NRW landesweit im Juni neu bei den Agenturen für Arbeit gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr entsprach das einem Plus bei den Neumeldungen von 12.070 Stellen oder 53,8 Prozent. Diese kräftige Differenz erklärt sich durch die Folgen der Corona-Pandemie, die die Stellenmeldungen vor einem Jahr einbrechen ließen. Damit waren im Juni bei den Agenturen für Arbeit 140.493 Stellen gemeldet - 20.765 oder 17,3 Prozent mehr als vor einem Jahr und 7.445 oder 5,6 Prozent mehr als im Vormonat. Ein starkes Plus gab es vor allem in Berufen der Gastronomie. Hier stieg das Angebot an zu besetzenden Stellen im Vergleich zum Mai um 51,7 Prozent auf 3.927 offene Stellen. Eine weitere Branche, die kurzfristig mehr Mitarbeitende sucht, ist die Logistik. Hier stieg innerhalb eines Monats die Zahl der offenen Stellen um 13,3 Prozent auf 4.807. Auch im verarbeitenden Gewerbe gab es eine kräftig wachsende Nachfrage nach Arbeitskräften: Im Juni waren in verarbeitenden Unternehmen und Betrieben landesweit 11.672 Stellen zur Besetzung ausgeschrieben - 7,4 Prozent mehr als einen Monat zuvor.

Beschäftigung steigt weiter

Trotz der in diesem Zeitraum noch geltenden pandemiebedingten starken Einschränkungen ist die Beschäftigung im Monat April 2021, dem aktuellen Datenstand für die Zahlen zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, jenseits der sieben Millionen Marke weiter gewachsen. So stieg Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 Prozent oder 68.115 Personen auf 7.073.100 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte in NRW. Das waren 0,1 Prozent oder 9.300 Personen mehr als im März. Die Rekordmarke von über sieben Millionen Beschäftigten war erstmals 2019 erreicht worden.

Der Arbeitsmarkt in den NRW-Regionen im Juni

Im Juni ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat in allen Arbeitsagenturbezirken in NRW gesunken. Auch im Vergleich zum Vorjahr ist landesweit die Arbeitslosigkeit gesunken. Mit Blick auf die Regionen sank sie am stärksten im Münsterland (minus 13,0 Prozent), dicht gefolgt von Südwestfalen (minus 12,8 Prozent).

Im Münsterland sank die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr um 13,0 Prozent oder 5.689 arbeitslos gemeldete Personen. Damit waren im Juni im Münsterland 38.194 Personen arbeitslos, 1,3 Prozent oder 495 weniger als einen Monat zuvor. Die Arbeitslosenquote sank im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Prozentpunkte auf 4,1 Prozent. Vor einem Monat lag sie auf demselben Niveau.

In Südwestfalen sank im Juni die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen gegenüber dem Vorjahr um 12,89 Prozent oder 6.307 Personen auf nun 42.999 Arbeitslose. Vor einem Monat galten 876 Männer und Frauen oder 2,0 Prozent mehr als arbeitslos. Die Arbeitslosenquote sank im Vorjahresvergleich um 0,8 Punkte auf 5,5 Prozent - 0,1 Punkte weniger als vor einem Monat.

In Ostwestfalen-Lippe waren im Juni 64.641 Menschen arbeitslos gemeldet - 902 Personen oder 1,4 Prozent weniger als im Mai 2021. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl arbeitslos gemeldeter Menschen deutlich um 8.124 Personen oder 11,2 Prozent. Die Arbeitslosenquote sank im Monatswechsel um 0,1 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent. Das waren 0,7 Punkte weniger als vor einem Jahr.

Im Bergischen Land ging die Arbeitslosigkeit innerhalb eines Jahres um 8,5 Prozent oder 6.615 Personen auf jetzt 70.806 arbeitslos gemeldete Menschen zurück. Vor einem Monat waren 1.064 Menschen oder 1,5 Prozent weniger arbeitslos gemeldet. Die Quote sank um 0,1 Punkte im Vergleich zum Vormonat auf jetzt 7,2 Prozent. Vor einem Jahr lag die Arbeitslosenquote 0,7 Punkte höher, bei 7,9 Prozent.

Im Ruhrgebiet lag die Arbeitslosigkeit vor einem Jahr um 10.342 Personen oder 4,0 Prozent höher. Hier waren im Juni 248.793 Menschen arbeitslos gemeldet. Damit sank die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 1.887 Personen oder 0,8 Prozent. Die Arbeitslosenquote lag im Juni bei 10,1 Prozent, 0,1 Punkte unter dem Vormonat und 0,5 Prozentpunkte niedriger als vor zwölf Monaten.

Im Rheinland nahm im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen um 3,0 Prozent oder 8.039 Personen ab. Grund für die im Vergleich zu den anderen NRW-Regionen etwas schwächere Entwicklung ist weiterhin die Branchenstruktur - hier sind besonders viele Menschen in den Dienstleistungen beschäftigt, die stärker von den Auswirkungen der Pandemie betroffen waren. Mit 260.190 Personen waren im Monat Juni 1,2 Prozent oder 3.069 Personen weniger arbeitslos gemeldet als im Vormonat Mai Die Arbeitslosenquote blieb auf dem Niveau des Vormonats von 7,5 Prozent. Vor einem Jahr lag sie 0,2 Prozentpunkte höher.

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