04.03.2021 | Presseinfo Nr. 14

Immer mehr Frauen in Niedersachsen arbeiten sozialversicherungspflichtig

Am 8. März ist der internationale Frauentag

In Niedersachsen arbeiten immer mehr Frauen in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, im Juni 2020 (aktuellste Zahlen) waren es knapp 1,39 Millionen. Fünf Jahre zuvor waren es noch unter 1,3 Millionen. Weiterhin bevorzugen Frauen aber andere Arbeitsmodelle als Männer: So arbeiten sie deutlich häufiger in Teilzeit oder in einer geringfügigen Beschäftigung als ihre männlichen Kollegen.

Johannes Pfeiffer, BA-Regionalchef für Niedersachsen und Bremen, ordnet ein: „Die Coronapandemie stellt aufgrund des Homeschoolings, der Kinderbetreuung und dem Homeoffice insbesondere Frauen vor Herausforderungen. Der hohe Anteil weiterhin arbeitender Frauen zeigt aber, dass viele den Balanceakt zwischen Familie und Job meistern. Nach der Krise werden wir wieder verstärkt über den Fachkräftebedarf sprechen. Deshalb unterstützen die Arbeitsagenturen und Jobcenter Frauen ohne Qualifikationen, eine Ausbildung abschließen, dies ist der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit."

Das häufigste Problem dabei: Einige Frauen können aufgrund der Kinderbetreuung oder Pflege Angehöriger ihre Umschulung oder Weiterbildung nicht in Vollzeit absolvieren. „Hierfür kann die Berufsausbildung in Teilzeit die ideale Lösung sein. Unsere Beraterinnen und Berater helfen bei der Suche gerne weiter", erklärt Pfeiffer. Weiter ermutigt der Arbeitsmarktexperte insbesondere Frauen, die eine längere Zeit nicht mehr berufstätig waren: „Die Arbeitsagenturen und Jobcenter helfen Ihnen beim Schritt zurück in den Job. Unternehmen haben einen hohen Bedarf an Fachkräften. Wir bieten Ihnen eine individuelle Unterstützung und Beratung, damit Sie auf dem Arbeitsmarkt mehrere Optionen haben und es gelingt wiedereinzusteigen."

Auf www.arbeitsagentur.de finden Frauen viele Informationen zum Wiedereinstieg, beruflichen Aufstieg und Weiterbildungen. Interessierte könnte einen Termin unter

0800 4 5555 00 vereinbaren.

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