16.12.2020 | Presseinfo Nr. 76

Presseinformation

Die Corona-Pandemie hinterlässt auch ihre Spuren auf dem Ausbildungsmarkt. Unsere Berufsberaterinnen können derzeit nicht wie gewohnt in den Schulen die Fragen zur Berufs- und Studienwahl beantworten und zahlreiche Veranstaltungen zur Berufsberatung sowie Ausbildungsvermittlung sind ausgefallen.

Jedoch sollten alle Schulabgänger ihren Blick jetzt auch auf ihren Start ins Berufsleben richten. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Riesaer Arbeitsagentur, Thomas Stamm, gibt den Jugendlichen dazu folgende Tipps:

Termin bei unseren Berufsberaterinnen vereinbaren!

Wir sind für die Jugendlichen und deren Eltern erreichbar – telefonisch, per-Mail oder Videokommunikation. Eine Terminvereinbarung kann unter 03525 711 213 oder per E-Mail an Riesa.Berufsberatung@arbeitsagentur.de erfolgen.

Auf Vermittlungsvorschläge der Agentur für Arbeit Riesa umgehend reagieren!

Unsere Vorschläge enthalten zwar keine Frist, jedoch sollte man sich bei Interesse zeitnah mit dem Arbeitgeber in Verbindung setzen. Insbesondere dann, wenn man sich vielleicht erst mit dem Halbjahreszeugnis bewerben möchte. Sind Vorschläge dabei, die hinsichtlich des Berufes oder des Arbeitsortes nicht passen, ist es fair, dem Arbeitgeber abzusagen und uns zu informieren. So wissen alle Beteiligten Bescheid und können zielgerichtet weitersuchen.

Fair play auf dem Ausbildungsmarkt und bei der Berufsberatung abmelden!

Wer sich für eine Ausbildungsstelle entschieden und einen Lehrvertrag unterschrieben hat, sollte dies umgehend seiner Berufsberaterin mitteilen. Es folgen dann keine Vermittlungsvorschläge mehr und wir können uns auf die Jugendlichen konzentrieren, die noch auf der Suche sind. Laufende Bewerbungen bei anderen Arbeitgebern zieht man zurück, damit dieser weitersuchen kann. Anders verhält es sich bei mündlichen Angeboten, zum Beispiel von einem Praktikumsbetrieb. Solange kein Vertrag unterschrieben ist, heißt es: Bewerben! Vielleicht bildet der Betrieb in diesem Jahr gar nicht aus oder hat schon einen Bewerber.

Ausbildung oder weiter zur Schule gehen? Diese Frage muss jeder Jugendliche für sich beantworten und Eltern, Lehrer sowie unsere Berufsberater in den Prozess einbeziehen. Die Unternehmen im Landkreis Meißen halten trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und Kurzarbeit an der betrieblichen Ausbildung fest und wollen dadurch Ihren künftigen Arbeits- und Fachkräftebedarf decken. Gegenwärtig sind im Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Riesa bereits rund 900 Stellen für das neue Ausbildungsjahr gemeldet.