01.04.2019 | Presseinfo Nr. 29

Presseinformation

Angebote rund um das Thema Ausbildung

 

Unter dem Motto „#AusbildungKlarmachen“ fand im März die diesjährige Woche der Ausbildung der Bundesagentur für Arbeit statt. Arbeitsagenturen warben in dieser Woche verstärkt bei Arbeitgebern und Jugendlichen für die duale Berufsausbildung – mit zahlreichen Veranstaltungen, Infotagen, Ausbildungsbörsen und Beratungsangeboten.

„Unser Ziel war und ist es, Betrieben aufzuzeigen, dass sie mit der Ausbildung im eigenen Unternehmen den notwendigen Grundstein für die Fachkräftesicherung legen. Jungen Menschen sollen die vielfältigen Karrieremöglichkeiten einer dualen Berufsausbildung aufgezeigt werden – vom dualen Studium über einen späteren Hochschulabschluss bis hin zum Meisterbrief oder der Übernahme eines Betriebes“, so Petra Schlüter, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Riesa.

 

Die Arbeitsagentur Riesa ist auch der richtige Ansprechpartner, wenn es um die Unterstützung der jungen Menschen während der Ausbildung geht. Dafür gibt es beispielweise folgende Fördermöglichkeiten:

 

Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH)

Betriebliche Auszubildende, die Leistungsprobleme habe, können mit ausbildungsbegleitenden Hilfen gefördert werden. Die abH sind ein kostenloser Stützunterricht außerhalb der Arbeitszeit und Berufsschule. Experten eines beauftragten Trägers geben dort individuelle Nachhilfe in Theorie und Praxis. Außerdem unterstützen sie auch bei der Vorbereitung auf Klassenarbeiten oder Prüfungen und geben Hilfestellungen bei Alltagsproblemen.

 

Einstiegsqualifizierung

Es lohnt sich, auch jungen Menschen eine Chance zu geben, die aktuell noch nicht in vollem Umfang für eine Ausbildung geeignet oder lernbeeinträchtigt und sozial benachteiligt sind. Diese künftigen Berufseinsteiger absolvieren ein sechs bis zwölf Monate dauerndes Praktikum im Unternehmen. Hier können sowohl der Jugendliche als auch der Arbeitgeber ausprobieren, ob es miteinander funktionieren kann und ob die Ausbildung beziehungsweise der Azubi "passt". Das Ziel ist dabei klar definiert: Vorbereitung auf eine anschließende Ausbildung im Betrieb. Die Arbeitgeber, die eine betriebliche Einstiegsqualifizierung durchführen, können durch Zuschüsse zur monatlichen Vergütung zuzüglich eines pauschalierten Anteils am durchschnittlichen Gesamtsozialversicherungsbeitrag gefördert werden.

 

Ausbildungszuschuss für behinderte und schwerbehinderte Menschen

Arbeitgeber können für die betriebliche Ausbildung von jungen Menschen mit

Behinderungen, für schwerbehinderte oder gleichgestellte Jugendliche einen Ausbildungszuschuss erhalten, wenn deren Ausbildung sonst nicht zu erreichen ist. Die Höhe des Zuschusses für die betriebliche Ausbildung wird individuell festgelegt und richtet sich nach Art und

Schwere der Behinderung sowie nach der Auswirkung der Behinderungen auf die Ausbildung.

 

Arbeitsmarktprogramm des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz "Wir machen das! - Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beschäftigung“              

Mit diesem Arbeitsmarktprogramm werden Arbeitgeber gefördert, die für schwerbehinderte und diesen gleichgestellten Menschen Ausbildungsplätze in Betrieben schaffen.

Schwerpunkt der Förderung sind Ausbildungsplätze für junge Menschen mit Behinderungen, die besondere Schwierigkeiten haben, auch unter Inanspruchnahme von Regelleistungen inklusiv am Arbeitsmarkt teilzuhaben.

 

Alle Förderungen müssen im Vorfeld bei der Agentur für Arbeit Riesa beantragt werden. Für Fragen stehen die Berufsberater und die Arbeitsvermittler im Arbeitgeber-Service gern zur Verfügung.

Service-Hotline Berufsberatung: 0800 4 5555 00

Service-Hotline Arbeitgeber:       0800 4 5555 20