31.01.2019 | Presseinfo Nr. 24

Der Arbeitsmarkt im Januar 2019

für das Saarland nach Kreisen

Regionalverband Saarbrücken

  • Zahl der Arbeitslosen aus jahreszeitlichen Gründen angestiegen
  • Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften weiterhin hoch

14.584 Frauen und Männer waren im Januar 2019 im Regionalverband Saarbrücken arbeitslos gemeldet, 1.149 mehr als im Dezember 2018. Die Arbeitslosenquote lag bei 8,4 Prozent, 0,6 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats. Gegenüber dem Vorjahr gab es einen Rückgang um 1,0 Prozentpunkte in der Quote und um 1.392 Personen in der absoluten Zahl.

Die Zahl aller Arbeitsuchenden lag mit 28.393 um 177 unter dem Vormonatsniveau. Zu den Arbeitsuchenden gehören neben Arbeitslosen u.a. auch Personen, die kurzzeitig erkrankt sind, Personen, die mehr als geringfügig beschäftigt sind und vom Jobcenter einen Aufstockungsbetrag zum Lohn erhalten sowie Beschäftigte oder Selbständige, die eine andere Arbeitsstelle suchen.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Januar um 477 auf 3.641 gestiegen, das waren 0,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 27 auf 348 im Vergleich zum Vormonat. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl um 18 erhöht. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus lag bei 1.432. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 156 erhöht und gegenüber dem Vorjahr um 20 reduziert.

Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitslose

Beim Jobcenter im Regionalverband Saarbrücken ist die Arbeitslosigkeit im Januar gestiegen (plus 672 auf 10.943). Damit lag sie um 1.378 unter dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im Januar bei 783. Sie ist gegenüber dem Vorjahr um rund ein Fünftel gesunken. 3.022 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um 234 verringert. Weniger als die Hälfte der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen ist gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Mit 4.719 Langzeitarbeitslosen betrug ihr Anteil an allen Arbeitslosen 43,1 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um 861.

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung lag im Regionalverband Saarbrücken im Januar mit 21.923 Personen um 1.827 unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 66,5 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen damit um mehr als ein Drittel entlastet.

Stellenmarkt

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im Januar leicht zurückgegangen. Unternehmen der Region haben 714 Stellen zur Besetzung gemeldet, 31 weniger als im Dezember und 35 mehr als im Vorjahresmonat. Aktuell stehen 3.056 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Die überwiegende Zahl der Stellenangebote wurde im aktuellen Monat in der Zeitarbeit, im Gesundheits- und Sozialwesen, im Handel, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich und im Logistikbereich gemeldet. Auch im Bereich Erziehung und Unterricht, im Gastgewerbe sowie im Verarbeitenden Gewerbe gab es zahlreiche offene Stellen.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Saarbrücken (Stadt Saarbrücken und Kleinblittersdorf): 9.807 Arbeitslose (minus 1.023 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 9,8 Prozent

Geschäftsstelle Heusweiler (Heusweiler, Riegelsberg und Püttlingen): 1.028 Arbeitslose (minus 155 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 3,8 Prozent

Geschäftsstelle Sulzbach (Stadt Sulzbach, Friedrichsthal und Quierschied): 1.520 Arbeitslose (minus 86 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 7,1 Prozent

Geschäftsstelle Völklingen (Stadt Völklingen und Großrosseln): 2.229 Arbeitslose (minus 128 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 9,2 Prozent

 

Saarpfalz-Kreis

  • Zahl der Arbeitslosen aus jahreszeitlichen Gründen angestiegen
  • Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften niedriger als im Vorjahr

4.057 Frauen und Männer waren im Januar 2019 im Saarpfalz-Kreis arbeitslos gemeldet, 325 mehr als im Dezember 2018. Die Arbeitslosenquote lag bei 5,3 Prozent, 0,4 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats. Gegenüber dem Vorjahr gab es einen Anstieg um 0,1 Prozentpunkte in der Quote und um 83 Personen in der absoluten Zahl.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Januar um 229 auf 1.672 gestiegen, das waren 5,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 37 auf 145 im Vergleich zum Monat Dezember. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl um 25 erhöht. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus lag bei 895. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 85 und gegenüber dem Vorjahr um 27 erhöht.

Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitslose

Beim Jobcenter im Saarpfalz-Kreis waren im Januar 2.385 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 96 mehr als im Dezember. Damit lag sie um vier über dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag mit 126 um 21 unter dem Vorjahresniveau. 815 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um 60 erhöht. Rund 41 Prozent der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen sind gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Aktuell sind 975 Personen langzeitarbeitslos. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um 8,7 Prozent.

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung lag im Saarpfalz-Kreis im Januar mit 5.798 Personen um 5,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug rund 70 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen damit um weniger als ein Drittel entlastet.

Stellenmarkt

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im Januar zurückgegangen. Unternehmen der Region haben 282 Stellen zur Besetzung gemeldet, 37 weniger als im Dezember und 66 weniger als im Vorjahresmonat. Aktuell stehen 1.315 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Die überwiegende Zahl der Stellenangebote wurde im aktuellen Monat in der Zeitarbeit, im Gesundheits- und Sozialwesen und im Handel gemeldet. Auch im Bereich Verkehr und Lagerei, im Verarbeitenden Gewerbe sowie im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich gab es zahlreiche offene Stellen.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Homburg (Bexbach, Homburg, Kirkel): 2.974 Arbeitslose (plus 82 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,2 Prozent

Geschäftsstelle St. Ingbert: 1.083 Arbeitslose (plus 1 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,6 Prozent

 

Landkreis Neunkirchen

  • Zahl der Arbeitslosen aus jahreszeitlichen Gründen angestiegen
  • Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften niedriger als im Vorjahr

4.970 Frauen und Männer waren im Januar 2019 im Landkreis Neunkirchen arbeitslos gemeldet, 405 mehr als im Dezember 2018. Die Arbeitslosenquote lag bei 6,9 Prozent, 0,6 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats. Gegenüber dem Vorjahr gab es einen Rückgang um 0,5 Prozentpunkte in der Quote und um 293 Personen in der absoluten Zahl.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Januar um 223 auf 1.608 gestiegen, das waren 2,0 Prozent weniger Arbeitslose als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 33 auf 169 im Vergleich zum Dezember. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl um ein Achtel gesunken. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus lag bei 722. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 66 und gegenüber dem Vorjahr um 52 erhöht.

Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitslose

Beim Jobcenter im Landkreis Neunkirchen hat sich die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat um 182 auf 3.362 erhöht und lag um 261 unter dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im Januar bei 372. Sie ist gegenüber dem Vorjahr um 34 gesunken. Rund 900 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um 18 verringert. 40,2 Prozent der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen sind gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Aktuell sind 1.351 Personen langzeitarbeitslos. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein deutlicher Rückgang (minus 214 bzw. 13,7 Prozent).

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung lag im Landkreis Neunkirchen im Januar mit 6.900 Personen um 8,8 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug rund 72 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen damit um mehr als ein Viertel entlastet.

Stellenmarkt

Unternehmen der Region haben im Januar 169 Stellen zur Besetzung gemeldet, 66 weniger als im Dezember und zehn weniger als im Vorjahresmonat. Aktuell stehen rund 1.100 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Die überwiegende Zahl der Stellenangebote wurde im aktuellen Monat in der Zeitarbeit, im Gesundheits- und Sozialwesen und im Handel gemeldet. Auch im Verarbeitenden Gewerbe, im Bereich Erziehung und Unterricht, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich sowie im Bereich Verkehr und Lagerei gab es zahlreiche offene Stellen.

 

Landkreis St. Wendel

  • Zahl der Arbeitslosen aus jahreszeitlichen Gründen angestiegen
  • Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften niedriger als im Vorjahr

1.611 Frauen und Männer waren im Januar 2019 im Landkreis St. Wendel arbeitslos gemeldet, 156 mehr als im Dezember 2018. Die Arbeitslosenquote lag bei 3,3 Prozent, 0,3 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats. Gegenüber dem Vorjahr gab es einen Rückgang um 0,2 Prozentpunkte in der Quote und um 42 Personen in der absoluten Zahl.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit lag die Zahl der Arbeitslosen im Januar bei 803, das waren elf weniger als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 11 auf 96 im Vergleich zum Monat Dezember. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl um 15 verringert. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50Plus lag bei 358. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 26 erhöht und gegenüber dem Vorjahr um 10 verringert.

Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitslose

Das Jobcenter im Landkreis St. Wendel verzeichnete im aktuellen Monat einen Anstieg der Arbeitslosigkeit (plus 62 auf 808). Damit lag sie um 3,7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Jugendarbeitslosigkeit besteht im Zuständigkeitsbereich des Jobcenters weiterhin nicht. 238 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um acht erhöht. Ein Drittel (265) der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen ist gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um 11 Prozent.

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

.Die Unterbeschäftigung lag im Landkreis St. Wendel im Januar mit 2.470 Personen um 8,8 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 65 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen damit um mehr als ein Drittel entlastet.

Stellenmarkt

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im Januar leicht zurückgegangen. Unternehmen der Region haben 149 Stellen zur Besetzung gemeldet, 79 weniger als im Dezember und 34 weniger als im Vorjahresmonat. Aktuell stehen 774 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Die überwiegende Zahl der Jobangebote war in der Zeitarbeit, im Gesundheits- und Sozialwesen und im Handel gemeldet. Auch im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Verarbeitenden Gewerbe und im Gastgewerbe ab es zahlreiche offene Stellen.

 

Landkreis Merzig-Wadern

  • Zahl der Arbeitslosen aus jahreszeitlichen Gründen angestiegen
  • Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften niedriger als im Vorjahr

2.452 Frauen und Männer waren im Januar 2019 im Landkreis Merzig-Wadern arbeitslos gemeldet, 165 mehr als im Dezember 2018. Die Arbeitslosenquote lag bei 4,4 Prozent, 0,3 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats. Gegenüber dem Vorjahr gab es einen Rückgang um 0,2 Prozentpunkte in der Quote und um 65 Personen in der absoluten Zahl.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit lag die Zahl der Arbeitslosen im Januar bei 1.105, das waren 150 mehr als im Dezember und fünf weniger als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 6 auf 129 im Vergleich zum Vormonat und zum Vorjahr. In der Altersgruppe 50Plus waren 500 Menschen arbeitslos gemeldet, 37 mehr als im Dezember und 14 mehr als vor einem Jahr.

Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitslose

Beim Jobcenter im Landkreis Merzig-Wadern ist die Arbeitslosigkeit im Januar ebenfalls gestiegen (plus 15 auf 1.347). Damit lag sie um 60 unter dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im Januar bei 112. Sie ist gegenüber dem Vorjahr um 21 gestiegen. 405 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um 30 verringert. 40 Prozent der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen sind gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Aktuell sind 535 Personen langzeitarbeitslos. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um 16 Prozent.

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung lag im Landkreis Merzig-Wadern im Januar mit 3.460 Personen um 6 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 71 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen damit um mehr knapp ein Drittel entlastet.

Stellenmarkt

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im Januar zurückgegangen. Unternehmen der Region haben 175 Stellen zur Besetzung gemeldet, 33 weniger als im Dezember und 23 weniger als im Vorjahresmonat. Aktuell stehen 872 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Die überwiegende Zahl der Jobangebote war in der Zeitarbeit, im Gesundheits- und Sozialwesen und im Handel gemeldet. Auch im Verarbeitenden Gewerbe, im Baugewerbe und im Gastgewerbe gab es zahlreiche offene Stellen.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Merzig (Kreisstadt Merzig, Mettlach, Perl, Beckingen): 1.498 Arbeitslose (plus 4 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,4 Prozent

Geschäftsstelle Wadern (Stadt Wadern, Losheim, Weiskirchen): 954 Arbeitslose (minus 69 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,5 Prozent

 

Landkreis Saarlouis

  • Zahl der Arbeitslosen aus jahreszeitlichen Gründen angestiegen
  • Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften niedriger als im Vorjahr

5.308 Frauen und Männer waren im Januar 2019 im Landkreis Saarlouis arbeitslos gemeldet, 541 mehr als im Dezember 2018. Die Arbeitslosenquote lag bei 5,1 Prozent, 0,6 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats. Gegenüber dem Vorjahr gab es keine Veränderung in der Quote und einen Anstieg um 128 Personen in der absoluten Zahl.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Januar um 473 auf 2.210 gestiegen, das waren 122 mehr als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren stieg die Arbeitslosigkeit um 65 auf 245 im Vergleich zum Vormonat. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl um 21 erhöht. In der Altersgruppe 50Plus waren 912 Personen arbeitslos gemeldet, 136 mehr als im Dezember und 35 mehr als vor einem Jahr.

Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitslose

Beim Jobcenter im Landkreis Saarlouis ist die Arbeitslosigkeit im Januar ebenfalls gestiegen (plus 68 auf 3.098). Damit lag sie um sechs über dem Vorjahreswert. Jugendarbeitslosigkeit ist mit derzeit 10 Arbeitslosen im Bereich des Jobcenter nicht in nennenswertem Umfang vorhanden. 990 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um 22 erhöht. Fast die Hälfte der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen ist gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Mit 1.453 Langzeitarbeitslosen betrug ihr Anteil an allen Arbeitslosen 47 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um 10 Prozent.

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung lag im Landkreis Saarlouis im Januar mit 7.680 Personen um 7,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 70 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen damit um knapp ein Drittel entlastet.

Stellenmarkt

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im Januar zurückgegangen. Unternehmen der Region haben 360 Stellen zur Besetzung gemeldet, 158 weniger als im Dezember und 119 weniger als im Vorjahresmonat. Aktuell stehen 1.870 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Die überwiegende Zahl der Jobangebote war in der Zeitarbeit, im Gesundheits- und Sozialwesen, im Handel und im Verarbeitenden Gewerbe gemeldet. Auch im Baugewerbe, im Gastgewerbe, im Logistikbereich, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich und im Öffentlichen Dienst gab es zahlreiche offene Stellen.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Saarlouis (Kreisstadt Saarlouis, Ensdorf, Bous, Dillingen, Rehlingen-Siersburg, Nalbach, Schwalbach, Saarwellingen, Überherrn, Wadgassen, Wallerfangen): 4.583 Arbeitslose (plus 171 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,3 Prozent

Geschäftsstelle Lebach (Stadt Lebach, Schmelz): 725 Arbeitslose (minus 43 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,0 Prozent