01.03.2019 | Presseinfo Nr. 45

Der Arbeitsmarkt im Februar 2019

für das Saarland nach Kreisen

Regionalverband Saarbrücken

  • Rückgang der Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr
  • Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften leicht unter Vorjahresniveau

14.594 Frauen und Männer waren im Februar im Regionalverband Saarbrücken arbeitslos gemeldet, 10 mehr als im Januar. Die Arbeitslosenquote lag bei 8,4 Prozent, genauso hoch wie im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahr gab es einen Rückgang um 0,9 Prozentpunkte in der Quote und um 1.314 Personen in der absoluten Zahl.

Die Zahl aller Arbeitsuchenden lag mit 28.534 um 141 über dem Vormonats- und 1.359 unter dem Vorjahresniveau. Zu den Arbeitsuchenden gehören neben Arbeitslosen u.a. auch Personen, die kurzzeitig erkrankt sind, Personen, die mehr als geringfügig beschäftigt sind und vom Jobcenter einen Aufstockungsbetrag zum Lohn erhalten sowie Beschäftigte oder Selbständige, die eine andere Arbeitsstelle suchen.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Februar um 84 auf 3.557 gesunken, das waren 3,3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 44 auf 392 im Vergleich zum Vormonat. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl um 31 erhöht. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus lag bei 1.368. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 64 und gegenüber dem Vorjahr um 73 reduziert.

Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitslose

Beim Jobcenter im Regionalverband Saarbrücken ist die Arbeitslosigkeit im Februar gestiegen (plus 94 auf 11.037). Damit lag sie um 1.192 unter dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im Februar bei 793. Sie ist gegenüber dem Vorjahr um über 17 Prozent gesunken. 3.010 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um 226 verringert. 42 Prozent der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen sind gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Februar 4.634. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um rund 16 Prozent.

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung lag im Regionalverband Saarbrücken im Februar mit 22.703 Personen um 1.180 unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 64,3 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen um mehr als ein Drittel entlastet.

Stellenmarkt

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im Februar deutlich gestiegen. Unternehmen der Region haben 1.028 Stellen zur Besetzung gemeldet, 314 mehr als im Januar, jedoch 55 weniger als im Februar 2018. Seit Jahresbeginn wurden 1.742 offene Stellen gemeldet, 20 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Aktuell stehen noch 3.176 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Die überwiegende Zahl der Stellenangebote wurde im aktuellen Monat in der Zeitarbeit, im Gesundheits- und Sozialwesen und im Handel gemeldet. Auch im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Bereich Erziehung und Unterricht, im Öffentlichen Dienst, im Gastgewerbe, im Verarbeitenden Gewerbe und im Baugewerbe gab es zahlreiche offene Stellen.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Saarbrücken (Stadt Saarbrücken und Kleinblittersdorf): 9.824 Arbeitslose (minus 846 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 9,8 Prozent

Geschäftsstelle Heusweiler (Heusweiler, Riegelsberg und Püttlingen): 1.015 Arbeitslose (minus 209 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 3,7 Prozent

Geschäftsstelle Sulzbach (Stadt Sulzbach, Friedrichsthal und Quierschied): 1.545 Arbeitslose (minus 69 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 7,2 Prozent

Geschäftsstelle Völklingen (Stadt Völklingen und Großrosseln): 2.210 Arbeitslose (minus 190 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 9,1 Prozent

 

Saarpfalz-Kreis

  • Rückgang der Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr
  • Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften leicht unter Vorjahresniveau

3.948 Frauen und Männer waren im Februar 2019 im Saarpfalz-Kreis arbeitslos gemeldet, 109 weniger mehr als im Januar. Die Arbeitslosenquote lag bei 5,1 Prozent, 0,2 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats. Gegenüber dem Vorjahr gab es einen Rückgang um 0,2 Prozentpunkte in der Quote und um 76 Personen in der absoluten Zahl.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Februar um 18 auf 1.690 gestiegen, das waren 8,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um fünf auf 150 im Vergleich zum Monat Januar. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl um 20 erhöht. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus lag bei 882. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 13 verringert und gegenüber dem Vorjahr um 47 erhöht.

Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitslose

Beim Jobcenter im Saarpfalz-Kreis waren im Februar 2.258 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 127 weniger als im Januar. Damit lag sie um 204 unter dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag mit 119 um fast ein Drittel unter dem Vorjahresniveau. 740 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um neun reduziert. 40,8 Prozent der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen sind gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Februar 921. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um über 13 Prozent.

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung lag im Saarpfalz-Kreis im Februar mit 5.797 Personen um 5,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 68,1 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen damit um weniger als ein Drittel entlastet.

Stellenmarkt

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im Februar gestiegen. Unternehmen der Region haben 379 Stellen zur Besetzung gemeldet, 97 mehr als im Januar. Aktuell stehen 1.363 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Die überwiegende Zahl der Stellenangebote wurde im aktuellen Monat in der Zeitarbeit, im Gesundheits- und Sozialwesen, im Verarbeitenden Gewerbe und im Handel gemeldet. Auch im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Lager-/Logistikbereich, im Bereich Erziehung und Unterricht sowie im Öffentlichen Dienst gab es zahlreiche offene Stellen.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Homburg (Bexbach, Homburg, Kirkel): 2.931 Arbeitslose (plus 3 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,1 Prozent

Geschäftsstelle St. Ingbert: 1.017 Arbeitslose (minus 79 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,3 Prozent

 

Landkreis Neunkirchen

  • Rückgang der Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr
  • Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften leicht unter Vorjahresniveau

4.989 Frauen und Männer waren im Februar 2019 im Landkreis Neunkirchen arbeitslos gemeldet, 19 mehr als im Januar. Die Arbeitslosenquote lag wie im Vormonat bei 6,9 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr gab es einen Rückgang um 0,5 Prozentpunkte in der Quote und um 285 Personen in der absoluten Zahl.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Februar um 31 auf 1.639 gestiegen, das waren 2,2 Prozent mehr Arbeitslose als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 25 auf 194 im Vergleich zum Januar. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl um 8,5 Prozent gesunken. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus lag bei 723. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um eins und gegenüber dem Vorjahr um 47 erhöht.

Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitslose

Beim Jobcenter im Landkreis Neunkirchen hat sich die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat um 12 auf 3.350 verringert und lag um 321 unter dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im Februar bei 378. Sie ist gegenüber dem Vorjahr um 34 gesunken. 898 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um 28 verringert. Rund 40 Prozent der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen sind gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Februar 1.342. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um 13,8 Prozent.

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung lag im Landkreis Neunkirchen im Februar mit 7.055 Personen um 6,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 70,7 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen damit um mehr als ein Viertel entlastet.

Stellenmarkt

Unternehmen der Region haben im Februar 238 Stellen zur Besetzung gemeldet, 69 mehr als im Januar und fünf mehr als im Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn wurden 407 offene Stellen gemeldet, fünf weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Aktuell stehen rund 1.130 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Die überwiegende Zahl der Stellenangebote wurde im aktuellen Monat in der Zeitarbeit, im Handel und im Gesundheits- und Sozialwesen gemeldet. Auch im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Verarbeitenden Gewerbe, im Baubereich, im Öffentlichen Dienst sowie im Bereich Erziehung und Unterricht gab es zahlreiche offene Stellen.

 

Landkreis St. Wendel

 

  • Leichter Rückgang der Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr
  • Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften deutlich unter Vorjahresniveau

 

1.625 Frauen und Männer waren im Februar 2019 im Landkreis St. Wendel arbeitslos gemeldet, 14 mehr als im Januar. Die Arbeitslosenquote lag bei 3,4 Prozent, 0,1 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats. Gegenüber dem Vorjahr gab es einen Rückgang um 0,1 Prozentpunkte in der Quote und um 30 Personen in der absoluten Zahl.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit lag die Zahl der Arbeitslosen im Februar bei 807, das waren genauso viele wie vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um sieben auf 103 im Vergleich zum Monat Januar. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl um 22 verringert. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus lag bei 367. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um neun und gegenüber dem Vorjahr um zwölf erhöht.

Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitslose

Das Jobcenter im Landkreis St. Wendel verzeichnete im aktuellen Monat einen geringfügigen Anstieg der Arbeitslosigkeit (plus zehn auf 818). Damit lag sie um 3,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Jugendarbeitslosigkeit ist mit derzeit drei Arbeitslosen im Bereich der Grundsicherung nicht in nennenswertem Umfang vorhanden. 247 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um neun erhöht. Weniger als ein Drittel der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen ist gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Februar 260. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um ein Fünftel.

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung lag im Landkreis St. Wendel im Februar mit 2.498 Personen um 6,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 65,1 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen damit um mehr als ein Drittel entlastet.

Stellenmarkt

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im Februar deutlich gestiegen. Unternehmen der Region haben 180 Stellen zur Besetzung gemeldet, rund ein Fünftel mehr als im Januar. Seit Jahresbeginn wurden 329 offene Stellen gemeldet, fast 14 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Aktuell stehen 818 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Die überwiegende Zahl der Jobangebote wurde in der Zeitarbeit, im Gesundheits- und Sozialwesen und im Verarbeitenden Gewerbe gemeldet. Auch im Handel, im Gastgewerbe und im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich gab es zahlreiche offene Stellen.

 

Landkreis Merzig-Wadern

 

Leichter Rückgang der Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr

Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften deutlich unter Vorjahresniveau

2.482 Frauen und Männer waren im Februar 2019 im Landkreis Merzig-Wadern arbeitslos gemeldet, 30 mehr als im Januar. Die Arbeitslosenquote lag bei 4,5 Prozent, 0,1 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats. Gegenüber dem Vorjahr gab es einen Rückgang um 0,1 Prozentpunkte in der Quote und um 37 Personen in der absoluten Zahl.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit lag die Zahl der Arbeitslosen im Februar bei 1.092, das waren 13 weniger als im Januar und 15 weniger als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren verringerte sich die Arbeitslosigkeit um drei auf 126 im Vergleich zum Vormonat und erhöhte sich um vier zum Vorjahr. In der Altersgruppe 50plus waren 505 Menschen arbeitslos gemeldet, fünf mehr als im Januar und 26 mehr als vor einem Jahr.

Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitslose

Beim Jobcenter im Landkreis Merzig-Wadern ist die Arbeitslosigkeit im Februar ebenfalls gestiegen (plus 43 auf 1.390). Damit lag sie um 22 unter dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im Februar bei 116. Sie ist gegenüber dem Vorjahr um zehn gestiegen. 426 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um eins erhöht. 39,6 Prozent der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen waren gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Februar 550. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um rund 12 Prozent.

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung lag im Landkreis Merzig-Wadern im Februar mit 3.478 Personen um 3,8 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 71,4 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen damit um mehr als ein Viertel entlastet.

Stellenmarkt

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im Februar geringfügig gestiegen. Unternehmen der Region haben 180 Stellen zur Besetzung gemeldet, fünf mehr als im Januar und 79 weniger als im Februar 2018 (minus 30,5 Prozent). Seit Jahresbeginn wurden 355 offene Stellen gemeldet, 102 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (minus 22,3 Prozent). Aktuell stehen 837 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Die überwiegende Zahl der Jobangebote wurde im Gesundheits- und Sozialwesen, in der Zeitarbeit und im Handel gemeldet. Auch im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Gastgewerbe, im Verarbeitenden Gewerbe und im Baugewerbe gab es zahlreiche offene Stellen.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Merzig (Kreisstadt Merzig, Mettlach, Perl, Beckingen): 1.524 Arbeitslose (plus 24 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,5 Prozent

Geschäftsstelle Wadern (Stadt Wadern, Losheim, Weiskirchen): 958 Arbeitslose (minus 61 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,5 Prozent

 

Landkreis Saarlouis

 

  • Rückgang der Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr
  • Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften leicht unter Vorjahresniveau

 

5.132 Frauen und Männer waren im Februar 2019 im Landkreis Saarlouis arbeitslos gemeldet, 176 weniger als im Januar. Die Arbeitslosenquote lag bei 4,9 Prozent, 0,2 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats. Gegenüber dem Vorjahr gab es einen Rückgang um 0,2 Prozentpunkte in der Quote und um 71 Personen in der absoluten Zahl.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Februar um 42 auf 2.168 zurückgegangen, das waren 92 mehr als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren stieg die Arbeitslosigkeit um 17 auf 262 im Vergleich zum Vormonat. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl um 15 erhöht. In der Altersgruppe 50plus waren 890 Personen arbeitslos gemeldet, 22 weniger als im Januar und 16 mehr als vor einem Jahr.

Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitslose

Beim Jobcenter im Landkreis Saarlouis ist die Arbeitslosigkeit im Februar ebenfalls gesunken (minus 134 auf 2.964). Damit lag sie um 5,2 Prozent unter dem Vorjahreswert. Jugendarbeitslosigkeit ist mit derzeit sechs Arbeitslosen im Bereich der Grundsicherung nicht in nennenswertem Umfang vorhanden. 950 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um eins erhöht. Weniger als die Hälfte der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen ist gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Februar 1.418. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um rund ein Achtel.

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung lag im Landkreis Saarlouis im Februar mit 7.671 Personen um 7,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 66,9 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen damit um rund ein Drittel entlastet.

Stellenmarkt

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im Februar deutlich gestiegen. Unternehmen der Region haben 515 Stellen zur Besetzung gemeldet, 155 mehr als im Januar. Seit Jahresbeginn wurden 875 offene Stellen gemeldet, 147 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (minus 14,4 Prozent). Aktuell stehen 1.879 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Die überwiegende Zahl der Jobangebote wurde in der Zeitarbeit, im Handel und Gesundheits- und Sozialwesen sowie im Verarbeitenden Gewerbe und gemeldet. Auch im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Baugewerbe, im Bereich Erziehung und Unterricht, im Gastgewerbe und im Öffentlichen Dienst gab es zahlreiche offene Stellen.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Saarlouis (Kreisstadt Saarlouis, Ensdorf, Bous, Dillingen, Rehlingen-Siersburg, Nalbach, Schwalbach, Saarwellingen, Überherrn, Wadgassen, Wallerfangen): 4.411 Arbeitslose (minus 17 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,1 Prozent

Geschäftsstelle Lebach (Stadt Lebach, Schmelz): 721 Arbeitslose (minus 54 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 3,9 Prozent