29.03.2019 | Presseinfo Nr. 62

Der Arbeits- ud Ausbildungsmarkt im März 2019

für das Saarland nach Kreisen

Regionalverband Saarbrücken

  • Arbeitsmarkt: Saisoneinflüsse lassen Arbeitslosigkeit sinken
  • Ausbildungsmarkt: Deutlich mehr Stellen als Ausbildungssuchende

14.406 Frauen und Männer waren im März im Regionalverband Saarbrücken arbeitslos gemeldet, 188 weniger als im Februar. Die Arbeitslosenquote lag bei 8,3 Prozent, 0,1 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats. Gegenüber dem Vorjahr gab es einen Rückgang um 0,8 Prozentpunkte in der Quote und um 1.053 Personen in der absoluten Zahl.

Die Zahl aller Arbeitsuchenden lag mit 28.585 um 51 über dem Vormonats- und 1.091 unter dem Vorjahresniveau. Zu den Arbeitsuchenden gehören neben Arbeitslosen u.a. auch Personen, die kurzzeitig erkrankt sind, Personen, die mehr als geringfügig beschäftigt sind und vom Jobcenter einen Aufstockungsbetrag zum Lohn erhalten sowie Beschäftigte oder Selbständige, die eine andere Arbeitsstelle suchen.

„Der Rückgang der Arbeitslosigkeit im März ist üblich und vor allem saisonbedingt“, beurteilt Jürgen Haßdenteufel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Saarland, die Entwicklung. „Einer der Schwerpunkte unserer Arbeit wird in den nächsten Monaten die Vermittlung in Ausbildungsstellen sein. Aktuell sind bei uns deutlich mehr offene Ausbildungsstellen als Ausbildungssuchende gemeldet. Deshalb lohnt sich für die Unternehmen auch ein Blick auf Jugendliche oder junge Erwachsene, deren Potenziale bisher noch nicht genutzt werden. Nicht immer spiegeln sich die Kompetenzen junger Menschen in Schulnoten und Zeugnissen wider“, ergänzt Haßdenteufel.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im März um 96 auf 3.461 gesunken, das waren 0,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 15 auf 377 im Vergleich zum Vormonat. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl um 20 erhöht. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus lag bei 1.340. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 28 und gegenüber dem Vorjahr um 64 reduziert.

Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitslose

Beim Jobcenter im Regionalverband Saarbrücken ist die Arbeitslosigkeit im März ebenfalls gesunken (minus 92 auf 10.945). Damit lag sie um 1.036 unter dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im März bei 798. Sie ist gegenüber dem Vorjahr um fast 15 Prozent gesunken. 2.953 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um 209 verringert. 42 Prozent der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen sind gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im März 4.596. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um 14,7 Prozent

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung lag im Regionalverband Saarbrücken im März mit 22.576 Personen um 1.101 unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 63,8 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen um mehr als ein Drittel entlastet.

Stellenmarkt

Unternehmen der Region haben im März 714 Stellen zur Besetzung gemeldet, 314 weniger als im Februar und 232 weniger als im Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn wurden 2.456 offene Stellen gemeldet, 252 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Aktuell stehen noch 3.179 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Die überwiegende Zahl der Stellenangebote wurde im aktuellen Monat in der Zeitarbeit, im Gesundheits- und Sozialwesen und im Handel gemeldet. Auch im Baugewerbe, im Bereich Erziehung und Unterricht, im Gastgewerbe, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich und im Verarbeitenden Gewerbe gab es zahlreiche offene Stellen.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Saarbrücken (Stadt Saarbrücken und Kleinblittersdorf): 9.654 Arbeitslose (minus 684 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 9,6 Prozent

Geschäftsstelle Heusweiler (Heusweiler, Riegelsberg und Püttlingen): 1.026 Arbeitslose (minus 180 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 3,8 Prozent

Geschäftsstelle Sulzbach (Stadt Sulzbach, Friedrichsthal und Quierschied): 1.526 Arbeitslose (minus 38 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 7,1 Prozent

Geschäftsstelle Völklingen (Stadt Völklingen und Großrosseln): 2.200 Arbeitslose (minus 151 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 9,1 Prozent

Ausbildungsmarkt

Jedes Jahr im März liegen die ersten Daten zur Situation auf dem Ausbildungsmarkt vor. Im Regionalverband Saarbrücken wurden seit Beginn des Ausbildungsjahres im vergangenen Oktober 2.266 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 258 mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (plus 12,8 Prozent). Gleichzeitig haben 1.353 Bewerberinnen und Bewerber die Berufsberatung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Anspruch genommen, fünf mehr als im Vorjahr (plus 0,4 Prozent).

Angebot an Ausbildungsstellen

Die meisten Ausbildungsstellen wurden für die Berufe Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Kaufmann/-frau – Büromanagement, Verkäufer/in, Fachinformatiker/in Systemintegration, Industriemechaniker/in, Zerspanungsmechaniker/in, Kaufmann/-frau Versicherung, Handelsfachwirt/in, Groß- und Außenhandelskaufmann/-frau und Kfz-Mechatroniker/in gemeldet.

Nach den ersten sechs Monaten des Beratungsjahres sind noch 1.325 Stellen unbesetzt. Die meisten offenen Ausbildungsstellen gibt es derzeit in folgenden Berufen:

  • Kaufmann/-frau im Einzelhandel (95)
  • Kaufmann/-frau Büromanagement (67)
  • Verkäufer/in (49)
  • Kaufmann/-frau Versicherung (49)
  • Kfz-Mechatroniker - PKW-Technik (38)
  • Friseur/in (37)
  • Kaufmann Groß-/Außenhandel (36)
  • Zerspanungsmechaniker/in (28)
  • Medizinische/r Fachangestellte/r (28)
  • Anlagenmechaniker/in Sanitär-/Heizungs-/Klimatechnik (27)

Nachfrage nach Ausbildungsstellen

Auch in diesem Jahr konzentriert sich ein Großteil der Jugendlichen auf die sogenannten Top 10 der Wunschberufe. Bei den jungen Frauen sind es 61,7 Prozent, bei den jungen Männern sind es 43,4 Prozent, die sich vorrangig für zehn Berufe interessieren.

Bei den Bewerberinnen stehen die Berufe Verkäuferin, Kauffrau - Büromanagement, Medizinische Fachangestellte, Kauffrau im Einzelhandel und Friseurin auf den ersten fünf Plätzen. Dahinter folgen die Berufswünsche Zahnmedizinische Fachangestellte, Industriekauffrau, Verwaltungsfachangestellte, Tiermedizinische Fachangestellte und Drogistin.

Bei den Bewerbern zählen Kfz-Mechatroniker, Verkäufer, Kaufmann im Einzelhandel, Industriemechaniker und Anlagenmechaniker/in Sanitär-/Heizungs-/Klimatechnik zu den begehrtesten Ausbildungsberufen. Auch die Berufswünsche Zerspanungsmechaniker, Fachinformatiker Anwendungsentwicklung, Fachkraft Lagerlogistik, Fachinformatiker Systemintegration und Tischler stehen bei den jungen Männern hoch im Kurs.

Im März waren noch 761 Jugendliche auf der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz, 19 mehr als im Vorjahr.

Saarpfalz-Kreis

 

  • Arbeitsmarkt: Saisoneinflüsse lassen Arbeitslosigkeit sinken
  • Ausbildungsmarkt: Deutlich mehr Stellen als Ausbildungssuchende

3.824 Frauen und Männer waren im März 2019 im Saarpfalz-Kreis arbeitslos gemeldet, 124 weniger mehr als im Februar. Die Arbeitslosenquote lag bei 5,0 Prozent, 0,1 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats. Gegenüber dem Vorjahr gab es einen Rückgang um 0,1 Prozentpunkte in der Quote und um 41 Personen in der absoluten Zahl.

„Der Rückgang der Arbeitslosigkeit im März ist üblich und vor allem saisonbedingt“, beurteilt Jürgen Haßdenteufel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Saarland, die Entwicklung. „Einer der Schwerpunkte unserer Arbeit wird in den nächsten Monaten die Vermittlung in Ausbildungsstellen sein. Aktuell sind bei uns deutlich mehr offene Ausbildungsstellen als Ausbildungssuchende gemeldet. Deshalb lohnt sich für die Unternehmen auch ein Blick auf Jugendliche oder junge Erwachsene, deren Potenziale bisher noch nicht genutzt werden. Nicht immer spiegeln sich die Kompetenzen junger Menschen in Schulnoten und Zeugnissen wider“, ergänzt Haßdenteufel.

„Der Rückgang der Arbeitslosigkeit im März ist üblich und vor allem saisonbedingt“, beurteilt Jürgen Haßdenteufel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Saarland, die Entwicklung. „Einer der Schwerpunkte unserer Arbeit wird in den nächsten Monaten die Vermittlung in Ausbildungsstellen sein. Aktuell sind bei uns etwa gleich viele offene Ausbildungsstellen wie Ausbildungssuchende gemeldet. Für die Unternehmen lohnt sich auch ein Blick auf Jugendliche oder junge Erwachsene, deren Potenziale bisher noch nicht genutzt werden. Nicht immer spiegeln sich die Kompetenzen junger Menschen in Schulnoten und Zeugnissen wider“, ergänzt Haßdenteufel.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im März um 108 auf 1.582 gesunken, das waren 7,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um zwei auf 152 im Vergleich zum Monat Februar. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl um 24 erhöht. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus lag bei 825. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 57 verringert und gegenüber dem Vorjahr um 44 erhöht.

Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitslose

Beim Jobcenter im Saarpfalz-Kreis waren im März 2.242 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 16 weniger als im Februar. Damit lag sie um 151 unter dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag mit 126 um ein Fünftel unter dem Vorjahresniveau. 732 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um 20 reduziert. 40,4 Prozent der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen sind gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im März 905. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um über 15 Prozent.

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung lag im Saarpfalz-Kreis im März mit 5.621 Personen um 5,8 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 68,0 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen damit um weniger als ein Drittel entlastet.

Stellenmarkt

Unternehmen der Region haben im März 342 Stellen zur Besetzung gemeldet, 37 weniger als im Februar. Seit Jahresbeginn wurden rund tausend offene Stellen gemeldet. Aktuell stehen 1.423 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Die überwiegende Zahl der Stellenangebote wurde im aktuellen Monat in der Zeitarbeit, im Gesundheits- und Sozialwesen, im Verarbeitenden Gewerbe und im Handel gemeldet. Auch im Baugewerbe, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Bereich Information und Kommunikation und im Bereich Erziehung und Unterricht sowie im Gastgewerbe gab es zahlreiche offene Stellen.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Homburg (Bexbach, Homburg, Kirkel): 2.827 Arbeitslose (minus 14 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,9 Prozent

Geschäftsstelle St. Ingbert: 997 Arbeitslose (minus 27 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,2 Prozent

Ausbildungsmarkt

Jedes Jahr im März liegen die ersten Daten zur Situation auf dem Ausbildungsmarkt vor. Im Saarpfalz-Kreis wurden seit Beginn des Ausbildungsjahres im vergangenen Oktober 878 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 154 mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (plus 21,3 Prozent). Gleichzeitig haben 428 Bewerberinnen und Bewerber die Berufsberatung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Anspruch genommen, zwei weniger als im Vorjahr (minus 0,5 Prozent).

Angebot an Ausbildungsstellen

Die meisten Ausbildungsstellen wurden für die Berufe Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Mechatroniker/in, Kaufmann/-frau – Büromanagement, Verkäufer/in, Handelsfachwirt/in, Fachverkäufer/in Lebensmittelhandwerk – Fleischerei, Fachkraft Lagerlogistik, Industriemechaniker/in, Zerspanungsmechaniker/in und Kfz-Mechatroniker/in gemeldet.

Nach den ersten sechs Monaten des Beratungsjahres sind noch 555 Stellen unbesetzt. Die meisten offenen Ausbildungsstellen gibt es derzeit in folgenden Berufen:

  • Kaufmann/-frau im Einzelhandel (46)
  • Mechatroniker/in (29)
  • Fachkraft - Lagerlogistik (24)
  • Kaufmann/-frau - Büromanagement (21)
  • Fachverkäufer/in Lebensmittelhandwerk - Fleischerei (18)
  • Kfz-Mechatroniker/in - PKW-Technik (17)
  • Handelsfachwirt/in (16)
  • Zerspanungsmechaniker/in (15)
  • Industriemechaniker/in (14)
  • Elektroniker- Automatisierungstechnik (14)

Nachfrage nach Ausbildungsstellen

Auch in diesem Jahr konzentriert sich ein Großteil der Jugendlichen auf die sogenannten Top 10 der Wunschberufe. Bei den jungen Frauen sind es 52,5 Prozent, bei den jungen Männern sind es 43,4 Prozent, die sich vorrangig für zehn Berufe interessieren.

Bei den Bewerberinnen stehen die Berufe Verkäuferin, Kauffrau - Büromanagement, Industriekauffrau, Medizinische Fachangestellte und Fachangestellte Arbeitsmarktdienstleistungen auf den ersten fünf Plätzen. Dahinter folgen die Berufswünsche Zahnmedizinische Fachangestellte, Automobilkauffrau, Mediengestalterin Digital und Print, Kauffrau im Einzelhandel und Fachverkäuferin Lebensmittelhandwerk – Bäckerei.

Bei den Bewerbern zählen Kfz-Mechatroniker, Mechatroniker, Industriekaufmann, Verkäufer und Kaufmann - Büromanagement zu den begehrtesten Ausbildungsberufen. Auch die Berufswünsche Industriemechaniker, Elektroniker Energie-/Gebäudetechnik, Zerspanungsmechaniker, Metallbauer – Konstruktionstechnik und Fachkraft Metalltechnik – Montagetechnik stehen bei den jungen Männern hoch im Kurs.

Im März waren noch 229 Jugendliche auf der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz, sechs weniger als im Vorjahr.

 

Landkreis Neunkirchen

  • Arbeitsmarkt: Saisoneinflüsse lassen Arbeitslosigkeit sinken
  • Ausbildungsmarkt: Ausbildungssuchende und Stellen halten sich die Waage

4.887 Frauen und Männer waren im März 2019 im Landkreis Neunkirchen arbeitslos gemeldet, 102 weniger als im Februar. Die Arbeitslosenquote lag bei 6,8 Prozent, 0,1 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats. Gegenüber dem Vorjahr gab es einen Rückgang um 0,4 Prozentpunkte in der Quote und um 235 Personen in der absoluten Zahl.

„Der Rückgang der Arbeitslosigkeit im März ist üblich und vor allem saisonbedingt“, beurteilt Jürgen Haßdenteufel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Saarland, die Entwicklung. „Einer der Schwerpunkte unserer Arbeit wird in den nächsten Monaten die Vermittlung in Ausbildungsstellen sein. Aktuell sind bei uns etwa gleich viele offene Ausbildungsstellen wie Ausbildungssuchende gemeldet. Für die Unternehmen lohnt sich auch ein Blick auf Jugendliche oder junge Erwachsene, deren Potenziale bisher noch nicht genutzt werden. Nicht immer spiegeln sich die Kompetenzen junger Menschen in Schulnoten und Zeugnissen wider“, ergänzt Haßdenteufel.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im März um 31 auf 1.608 gesunken, das waren 92 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren verringerte sich die Arbeitslosigkeit um fünf auf 189 im Vergleich zum Februar. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl um 8,6 Prozent gestiegen. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus lag bei 727. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um vier und gegenüber dem Vorjahr um 67 erhöht.

Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitslose

Beim Jobcenter im Landkreis Neunkirchen hat sich die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat um 71 auf 3.279 verringert und lag um 327 unter dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im März bei 368. Sie ist gegenüber dem Vorjahr um 47 gesunken. 883 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um 26 verringert. Rund 40 Prozent der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen sind gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im März 1.316. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um 13,5 Prozent.

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung lag im Landkreis Neunkirchen im März mit 7.007 Personen um 5,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 69,7 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen damit um weniger als ein Drittel entlastet.

Stellenmarkt

Unternehmen der Region haben im März 201 Stellen zur Besetzung gemeldet, 37 weniger als im Februar und 115 weniger als im Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn wurden 608 offene Stellen gemeldet, 120 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Aktuell stehen rund 1.113 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Die überwiegende Zahl der Stellenangebote wurde im aktuellen Monat in der Zeitarbeit, im Handel, im Verarbeitenden Gewerbe und im Gesundheits- und Sozialwesen gemeldet. Auch im Baugewerbe, im Öffentlichen Dienst und im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich gab es zahlreiche offene Stellen.

Ausbildungsmarkt

Jedes Jahr im März liegen die ersten Daten zur Situation auf dem Ausbildungsmarkt vor. Im Landkreis Neunkirchen wurden seit Beginn des Ausbildungsjahres im vergangenen Oktober 608 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 40 mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (plus 7,0 Prozent). Gleichzeitig haben 606 Bewerberinnen und Bewerber die Berufsberatung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Anspruch genommen, 86 weniger als im Vorjahr (minus 12,4 Prozent).

Angebot an Ausbildungsstellen

Die meisten Ausbildungsstellen wurden für die Berufe Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Verkäufer/in, Dachdecker/in, Kaufmann/-frau - Büromanagement, Medizinische/r Fachangestellte/r, Anlagenmechaniker/in – Sanitär-/Heizungs-/Klimatechnik, Koch/Köchin, Handelsfachwirt/in, Elektroniker/in Gebäudetechnik und Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r gemeldet.

Nach den ersten sechs Monaten des Beratungsjahres sind noch 402 Stellen unbesetzt. Die meisten offenen Ausbildungsstellen gibt es derzeit in folgenden Berufen:

  • Kaufmann/-frau im Einzelhandel (30)
  • Kaufmann/-frau – Büromanagement (17)
  • Medizinische/r Fachangestellte/r (17)
  • Verkäufer/in (15)
  • Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (15)
  • Elektroniker/in Gebäudetechnik (14)
  • Dachdecker/in (13)
  • Anlagenmechaniker/in – Sanitär-/Heizungs-/Klimatechnik (13)
  • Koch/Köchin (12)
  • Handelsfachwirt/in (12)

Nachfrage nach Ausbildungsstellen

Auch in diesem Jahr konzentriert sich ein Großteil der Jugendlichen auf die sogenannten Top 10 der Wunschberufe. Bei den jungen Frauen sind es 60,4 Prozent, bei den jungen Männern sind es 44,6 Prozent, die sich vorrangig für zehn Berufe interessieren.

Bei den Bewerberinnen stehen die Berufe Verkäuferin, Kauffrau im Einzelhandel, Medizinische fachangestellte. Kauffrau – Büromanagement und Frisörin auf den ersten fünf Plätzen. Dahinter folgen die Berufswünsche Sozialversicherungsfachangestellte – allg. Krankenversicherung, Zahnmedizinische Fachangestellte, Tiermedizinische Fachangestellte, Verwaltungsfachangestellte – Bundesverwaltung und Verwaltungsfachangestellte – Kommunalverwaltung.

Bei den Bewerbern zählen Kfz-Mechatroniker, Industriemechaniker, Kaufmann im Einzelhandel, Kaufmann – Büromanagement und Zerspanungsmechaniker zu den begehrtesten Ausbildungsberufen. Auch die Berufswünsche Verkäufer, Automobilkaufmann, Metallbauer –Konstruktionstechnik, Gärtner und Fachinformatiker Systemintegration stehen bei den jungen Männern hoch im Kurs.

Im März waren noch 360 Jugendliche auf der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz, 67 weniger als im Vorjahr.

 

Landkreis St. Wendel

  • Arbeitsmarkt: Arbeitslosigkeit über Vorjahreswert
  • Ausbildungsmarkt: Mehr Stellen als Ausbildungssuchende

1.626 Frauen und Männer waren im März 2019 im Landkreis St. Wendel arbeitslos gemeldet, eine Person mehr als im Februar. Die Arbeitslosenquote lag unverändert bei 3,4 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr gab es einen Anstieg um 0,1 Prozentpunkte in der Quote und um 54 Personen in der absoluten Zahl.

„In diesem Monat war ein hoher Stellenzugang zu verzeichnen. Auch der Bestand an offenen Stellen ist gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen, was auf einen hohen Fachkräftebedarf in zahlreichen Berufen hinweist“, bilanziert Agenturchef Jürgen Haßdenteufel, stellt aber gleichzeitig klar: „Es bleibt die große Herausforderung, den Bedarf der heimischen Wirtschaft an gut qualifizierten Kräften zu decken und diese Stellen zügig zu besetzen.“ Einer der Schwerpunkte wird laut Haßdenteufel in den nächsten Monaten vor allem die Vermittlung in Ausbildungsstellen sein: „Aktuell sind bei uns mehr offene Ausbildungsstellen als Ausbildungssuchende gemeldet. Deshalb lohnt sich für die Unternehmen auch ein Blick auf Jugendliche oder junge Erwachsene, deren Potenziale bisher noch nicht genutzt werden. Nicht immer spiegeln sich die Kompetenzen junger Menschen in Schulnoten und Zeugnissen wider.“

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit lag die Zahl der Arbeitslosen im März bei 776, das waren 29 mehr als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 15 auf 88 im Vergleich zum Monat Februar. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl um 20 verringert. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus lag bei 360. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um sieben reduziert und gegenüber dem Vorjahr um 17 erhöht.

Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitslose

Das Jobcenter im Landkreis St. Wendel verzeichnete im aktuellen Monat ebenfalls einen Anstieg der Arbeitslosigkeit (plus 32 auf 850). Damit lag sie um 3,0 Prozent über dem Vorjahreswert. Jugendarbeitslosigkeit ist mit derzeit vier Arbeitslosen im Bereich der Grundsicherung nicht in nennenswertem Umfang vorhanden. 247 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um elf erhöht. Weniger als ein Drittel der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen ist gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im März 264. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um rund ein Fünftel.

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung lag im Landkreis St. Wendel im März mit 2.462 Personen um 6,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 66,0 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen damit um mehr als ein Drittel entlastet.

Stellenmarkt

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im März deutlich gestiegen. Unternehmen der Region haben 252 Stellen zur Besetzung gemeldet, 40 Prozent mehr als im Februar. Seit Jahresbeginn wurden 581 offene Stellen gemeldet. Aktuell stehen rund 800 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Die überwiegende Zahl der Jobangebote wurde in der Zeitarbeit, im Gesundheits- und Sozialwesen, im Gastgewerbe, im Handel und im Verarbeitenden Gewerbe gemeldet. Auch im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich und im Baugewerbe gab es zahlreiche offene Stellen.

Ausbildungsmarkt

Jedes Jahr im März liegen die ersten Daten zur Situation auf dem Ausbildungsmarkt vor. Im Landkreis St. Wendel wurden seit Beginn des Ausbildungsjahres im vergangenen Oktober 473 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 10 mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (plus 2,2 Prozent). Gleichzeitig haben 437 Bewerberinnen und Bewerber die Berufsberatung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Anspruch genommen, 68 weniger als im Vorjahr (minus 13,5 Prozent).

Angebot an Ausbildungsstellen

Die meisten Ausbildungsstellen wurden für die Berufe Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Kfz-Mechatroniker/in, Koch/Köchin, Anlagenmechaniker/in Sanitär-/Heizungs-/Klimatechnik, Verkäufer/in, Elektroniker/in Gebäudetechnik, Industriemechaniker/in, Feinwerkmechaniker/in, Restaurantfachmann/-frau und Handelsfachwirt/in gemeldet.

Nach den ersten sechs Monaten des Beratungsjahres sind noch 286 Stellen unbesetzt. Die meisten offenen Ausbildungsstellen gibt es derzeit in folgenden Berufen:

  • Kaufmann/-frau im Einzelhandel (16)
  • Verkäufer/in (16)
  • Anlagenmechaniker/in Sanitär-/Heizungs-/Klimatechnik (15)
  • Elektroniker/in Gebäudetechnik (14)
  • Koch/Köchin (12)
  • Fachverkäufer/in Lebensmittelhandwerk – Fleischerei (10)
  • Industriemechaniker/in (9)
  • Hotelfachmann/-frau (8)
  • Medizinische/r Fachangestellte/r (8)
  • Fachverkäufer/in Lebensmittelhandwerk – Bäckerei (7)

Nachfrage nach Ausbildungsstellen

Auch in diesem Jahr konzentriert sich ein Großteil der Jugendlichen auf die sogenannten Top 10 der Wunschberufe. Bei den jungen Frauen sind es 58,7 Prozent, bei den jungen Männern sind es 51,8 Prozent, die sich vorrangig für zehn Berufe interessieren.

Bei den Bewerberinnen stehen die Berufe Verkäuferin, Kauffrau im Einzelhandel, Kauffrau – Büromanagement, Verwaltungsfachangestellte – Kommunalverwaltung und Medizinische Fachangestellte auf den ersten fünf Plätzen. Dahinter folgen die Berufswünsche Industriekauffrau, Friseurin, Tiermedizinische Fachangestellte, Chemielaborantin und Bankkauffrau.

Bei den Bewerbern zählen Kfz-Mechatroniker - PKW-Technik, Industriemechaniker, Verkäufer, Tischler, Anlagenmechaniker - Sanitär-/Heizungs-/Klimatechnik zu den begehrtesten Ausbildungsberufen. Auch die Berufswünsche Metallbauer – Konstruktionstechnik, Kaufmann im Einzelhandel, Industriekaufmann, Kaufmann - Büromanagement und Maler/Lackierer stehen bei den jungen Männern hoch im Kurs.

Im März waren noch 255 Jugendliche auf der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz, 80 weniger als im Vorjahr.

 

Landkreis Merzig-Wadern

  • Arbeitsmarkt: Saisoneinflüsse lassen Arbeitslosigkeit sinken
  • Ausbildungsmarkt: Deutlich mehr Stellen als Ausbildungssuchende

2.338 Frauen und Männer waren im März 2019 im Landkreis Merzig-Wadern arbeitslos gemeldet, 144 weniger als im Februar. Die Arbeitslosenquote lag bei 4,2 Prozent, 0,3 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats. Gegenüber dem Vorjahr gab es einen Rückgang um 0,2 Prozentpunkte in der Quote und um 51 Personen in der absoluten Zahl.

„Der Rückgang der Arbeitslosigkeit im März ist üblich und vor allem saisonbedingt“, beurteilt Jürgen Haßdenteufel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Saarland, die Entwicklung. „Einer der Schwerpunkte unserer Arbeit wird in den nächsten Monaten die Vermittlung in Ausbildungsstellen sein. Aktuell sind bei uns deutlich mehr offene Ausbildungsstellen als Ausbildungssuchende gemeldet. Deshalb lohnt sich für die Unternehmen auch ein Blick auf Jugendliche oder junge Erwachsene, deren Potenziale bisher noch nicht genutzt werden. Nicht immer spiegeln sich die Kompetenzen junger Menschen in Schulnoten und Zeugnissen wider“, ergänzt Haßdenteufel.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit lag die Zahl der Arbeitslosen im März bei 988, das waren 104 weniger als im Februar und sechs weniger als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 20 auf 106 im Vergleich zum Vormonat und erhöhte sich um drei zum Vorjahr. In der Altersgruppe 50plus waren 477 Menschen arbeitslos gemeldet, 28 weniger als im Februar und zwölf mehr als vor einem Jahr.

Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitslose

Beim Jobcenter  im Landkreis Merzig-Wadern ist die Arbeitslosigkeit im März ebenfalls gesunken (minus 40 auf 1.350). Damit lag sie um 45 unter dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im März bei 97. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. 430 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um drei erhöht. 39,4 Prozent der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen waren gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im März 532. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um über zehn Prozent.

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung lag im Landkreis Merzig-Wadern im März mit 3.411 Personen um 4,0 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 68,5 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen damit um weniger als ein Drittel entlastet.

Stellenmarkt

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im März deutlich gestiegen. Unternehmen der Region haben 212 Stellen zur Besetzung gemeldet, 32 mehr als im Februar, jedoch 20 weniger als im Vorjahr. Seit Jahresbeginn wurden 567 offene Stellen gemeldet, 122 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Aktuell stehen 894 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Die überwiegende Zahl der Jobangebote wurde in der Zeitarbeit, im Gesundheits- und Sozialwesen, im Handel und im Verarbeitenden Gewerbe gemeldet. Auch im Baugewerbe, im Gastgewerbe, im Bereich Erziehung und Unterricht sowie im Logistiksektor gab es zahlreiche offene Stellen.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Merzig (Kreisstadt Merzig, Mettlach, Perl, Beckingen): 1.392 Arbeitslose (minus 32 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,1 Prozent

Geschäftsstelle Wadern (Stadt Wadern, Losheim, Weiskirchen): 946 Arbeitslose (minus 19 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,5 Prozent

Ausbildungsmarkt

Jedes Jahr im März liegen die ersten Daten zur Situation auf dem Ausbildungsmarkt vor. Landkreis Merzig-Wadern wurden seit Beginn des Ausbildungsjahres im vergangenen Oktober 589 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 137 mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (plus 19,7 Prozent). Gleichzeitig haben 269 Bewerberinnen und Bewerber die Berufsberatung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Anspruch genommen, 45 mehr als im Vorjahr (plus 20,1 Prozent).

Angebot an Ausbildungsstellen

Die meisten Ausbildungsstellen wurden für die Berufe Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Verkäufer/in, Industriekaufmann/-frau, Kaufmann - Groß-/Außenhandel, Elektroniker/in Betriebstechnik, Kaufmann/-frau – Büromanagement, Fachkraft Lagerlogistik, Fachverkäufer/in Lebensmittelhandwerk – Fleischerei, Elektroniker/in Energie-/Gebäudetechnik und Handelsfachwirt/in gemeldet.

Nach den ersten sechs Monaten des Beratungsjahres sind noch 444 Stellen unbesetzt. Die meisten offenen Ausbildungsstellen gibt es derzeit in folgenden Berufen:

  • Kaufmann/-frau im Einzelhandel (29)
  • Industriekaufmann/-frau (28)
  • Verkäufer/in (20)
  • Elektroniker/in- Energie-/Gebäudetechnik (18)
  • Elektroniker/in für Betriebstechnik (17)
  • Kaufmann - Groß-/Außenhandel (16)
  • Bankkaufmann/-frau (16)
  • Industriemechaniker/in (15)
  • Fachkraft - Lagerlogistik (15)
  • Fachverkäufer/in Lebensmittelhandwerk - Fleischerei (15)

Nachfrage nach Ausbildungsstellen

Auch in diesem Jahr konzentriert sich ein Großteil der Jugendlichen auf die sogenannten Top 10 der Wunschberufe. Bei den jungen Frauen sind es 56,6 Prozent, bei den jungen Männern sind es 49,4 Prozent, die sich vorrangig für zehn Berufe interessieren.

Bei den Bewerberinnen stehen die Berufe Kauffrau im Einzelhandel, Medizinische Fachangestellte, Verkäuferin, Industriekauffrau und Kauffrau – Büromanagement auf den ersten fünf Plätzen. Dahinter folgen die Berufswünsche Frisörin, Drogistin, Bankkauffrau, Rechtsanwaltsfachangestellte und Sozialversicherungsfachangestellte – Krankenversicherung.

Bei den Bewerbern zählen Kfz-Mechatroniker, Industriemechaniker, Fachinformatiker Systemintegration, Elektroniker Gebäudetechnik und Fachkraft Lagerlogistik zu den begehrtesten Ausbildungsberufen. Auch die Berufswünsche Kaufmann im Einzelhandel, Verkäufer, Industriekaufmann, Kaufmann Büromanagement und Elektroniker Betriebstechnik stehen bei den jungen Männern hoch im Kurs.

Im März waren noch 165 Jugendliche auf der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz, 28 mehr als im Vorjahr.

 

Landkreis Saarlouis

  • Arbeitsmarkt: Saisoneinflüsse lassen Arbeitslosigkeit sinken
  • Ausbildungsmarkt: Deutlich mehr Stellen als Ausbildungssuchende

5.013 Frauen und Männer waren im März 2019 im Landkreis Saarlouis arbeitslos gemeldet, 119 weniger als im Februar. Die Arbeitslosenquote lag bei 4,8 Prozent, 0,1 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats. Gegenüber dem Vorjahr gab es einen Rückgang um 0,1 Prozentpunkte in der Quote und um 33 Personen in der absoluten Zahl.

„Der Rückgang der Arbeitslosigkeit im März ist üblich und vor allem saisonbedingt“, beurteilt Jürgen Haßdenteufel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Saarland, die Entwicklung. „Einer der Schwerpunkte unserer Arbeit wird in den nächsten Monaten die Vermittlung in Ausbildungsstellen sein. Aktuell sind bei uns deutlich mehr offene Ausbildungsstellen als Ausbildungssuchende gemeldet. Deshalb lohnt sich für die Unternehmen auch ein Blick auf Jugendliche oder junge Erwachsene, deren Potenziale bisher noch nicht genutzt werden. Nicht immer spiegeln sich die Kompetenzen junger Menschen in Schulnoten und Zeugnissen wider“, ergänzt Haßdenteufel.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im März um 126 auf 2.042 zurückgegangen, das waren 90 mehr als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren sank die Arbeitslosigkeit um neun auf 253 im Vergleich zum Vormonat. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl um 33 erhöht. In der Altersgruppe 50plus waren 853 Personen arbeitslos gemeldet, 37 weniger als im Februar und drei mehr als vor einem Jahr.

Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitslose

Beim Jobcenter im Landkreis Saarlouis ist die Arbeitslosigkeit im März geringfügig gestiegen (plus sieben auf 2.971). Damit lag sie um 4,0 Prozent unter dem Vorjahreswert. Jugendarbeitslosigkeit ist im Bereich der Grundsicherung nicht in nennenswertem Umfang vorhanden. 954 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um 14 erhöht. Weniger als die Hälfte der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen ist gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im März 1.442. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um 9,5 Prozent.

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung lag im Landkreis Saarlouis im März mit 7.532 Personen um 6,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 66,6 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen damit um rund ein Drittel entlastet.

Stellenmarkt

Unternehmen der Region haben im März 458 Stellen zur Besetzung gemeldet, 57 weniger als im Februar. Seit Jahresbeginn wurden 1.333 offene Stellen gemeldet, 289 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Aktuell stehen 1.929 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Die überwiegende Zahl der Jobangebote wurde in der Zeitarbeit, im Handel und im Verarbeitenden Gewerbe gemeldet. Auch im Gesundheits- und Sozialwesen, freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Gastgewerbe und im Baugewerbe gab es zahlreiche offene Stellen.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Saarlouis (Kreisstadt Saarlouis, Ensdorf, Bous, Dillingen, Rehlingen-Siersburg, Nalbach, Schwalbach, Saarwellingen, Überherrn, Wadgassen, Wallerfangen): 4.313 Arbeitslose (plus 3 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,0 Prozent

Geschäftsstelle Lebach (Stadt Lebach, Schmelz): 700 Arbeitslose (minus 36 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 3,8 Prozent

Ausbildungsmarkt

Jedes Jahr im März liegen die ersten Daten zur Situation auf dem Ausbildungsmarkt vor. Im Landkreis Saarlouis wurden seit Beginn des Ausbildungsjahres im vergangenen Oktober 1.243 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 45 mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (plus 3,8 Prozent). Gleichzeitig haben 517 Bewerberinnen und Bewerber die Berufsberatung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Anspruch genommen, 133 weniger als im Vorjahr (minus 20,5 Prozent).

Angebot an Ausbildungsstellen

Die meisten Ausbildungsstellen wurden für die Berufe Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Verkäufer/in, Elektroniker/in für Betriebstechnik, Kaufmann/-frau – Büromanagement, Fachkraft – Lagerlogistik, Industriemechaniker/i, Medizinische/r Fachangestellte/r, Zerspanungsmechaniker/in, Industriekaufmann/-frau und Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r gemeldet.

Nach den ersten sechs Monaten des Beratungsjahres sind noch 871 Stellen unbesetzt. Die meisten offenen Ausbildungsstellen gibt es derzeit in folgenden Berufen:

  • Kaufmann/-frau im Einzelhandel (62)
  • Elektroniker/in für Betriebstechnik (41)
  • Kaufmann/-frau - Büromanagement (34)
  • Industriemechaniker/in (33)
  • Fachkraft - Lagerlogistik (32)
  • Verkäufer/in (31)
  • Zerspanungsmechaniker/in (27)
  • Medizinische/r Fachangestellte/r (24)
  • Kfz-Mechatroniker - PKW-Technik (23)
  • Anlagenmechaniker/in - Sanitär-/Heizungs-/Klimatechnik (19)

Nachfrage nach Ausbildungsstellen

Auch in diesem Jahr konzentriert sich ein Großteil der Jugendlichen auf die sogenannten Top 10 der Wunschberufe. Bei den jungen Frauen sind es 62,4 Prozent, bei den jungen Männern sind es 51,4 Prozent, die sich vorrangig für zehn Berufe interessieren.

Bei den Bewerberinnen stehen die Berufe Kauffrau – Büromanagement, Industriekauffrau, Medizinische Fachangestellte, Verkäuferin und Kauffrau im Einzelhandel auf den ersten fünf Plätzen. Dahinter folgen die Berufswünsche Verwaltungsfachangestellte Kommunalverwaltung, Friseurin, Chemielaborantin, Automobilkauffrau und Bankkauffrau.

Bei den Bewerbern zählen Kfz-Mechatroniker, Kaufmann im Einzelhandel, Industriemechaniker, Fachkraft – Lagerlogistik und Kaufmann/-frau – Büromanagement zu den begehrtesten Ausbildungsberufen. Auch die Berufswünsche Industriekaufmann, Elektroniker für Betriebstechnik, Fachinformatiker-Anwendungsentwicklung, Zerspanungsmechaniker und Metallbauer – Konstruktionstechnik stehen bei den jungen Männern hoch im Kurs.

Im März waren noch 273 Jugendliche auf der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz, 57 weniger als im Vorjahr.