31.07.2019 | Presseinfo Nr. 111

Der Arbeits- und Ausbildungsmarkt im Juli 2019

für das Saarland nach Kreisen

Konjunkturelle Abschwächung und strukturelle Probleme schlagen auf den Arbeitsmarkt durch

Regionalverband Saarbrücken

Der Arbeitsmarkt im Regionalverband Saarbrücken zeigte im Juli unterschiedliche Entwicklungen. Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist nach einem Rückgang im Vormonat nun erneut angestiegen. Die Arbeitskräftenachfrage der Unternehmen entwickelte sich rückläufig und blieb unter dem Niveau des Vorjahres. Auch der zurückgehende Stellenbestand weist auf eine Eintrübung am Arbeitsmarkt hin.

Die Agentur für Arbeit Saarland zählte im Juli 15.927 Arbeitslose. Im Regionalverband Saarbrücken ist die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer damit gegenüber dem Vormonat um 852 bzw. 5,7 Prozent angestiegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 678 bzw. 4,4 Prozent mehr Arbeitslose gemeldet. Die Arbeitslosenquote ist von 8,6 Prozent im Juni auf nun 9,1 Prozent angestiegen. Sie lag damit 0,3 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahresmonats.

Die Zahl aller Arbeitsuchenden lag mit 29.465 um 34 unter dem Vormonats- und 106 unter dem Vorjahresniveau. Zu den Arbeitsuchenden gehören neben Arbeitslosen u.a. auch Personen, die kurzzeitig erkrankt sind, Personen, die mehr als geringfügig beschäftigt sind und vom Jobcenter einen Aufstockungsbetrag zum Lohn erhalten sowie Beschäftigte oder Selbständige, die eine andere Arbeitsstelle suchen.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Juli um 497 auf 3.955 gestiegen, das waren 12,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren stieg die Arbeitslosigkeit um 96 auf 467 im Vergleich zum Vormonat. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl um 0,9 Prozent erhöht. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus lag bei 1.435. Sie ist gegenüber dem Vormonat um 129 und gegenüber dem Vorjahr um 54 gestiegen.

Entwicklung in der Grundsicherung

Beim Jobcenter im Regionalverband Saarbrücken ist die Arbeitslosigkeit im Juli ebenfalls gestiegen (plus 355 auf 11.972). Damit lag sie um 247 über dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im Juli bei 1.007. Sie ist gegenüber dem Vorjahr um 17 gesunken. 3.146 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um 61 erhöht. 38,9 Prozent der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen sind gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Juli 4.659. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um 12,1 Prozent.

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung lag im Regionalverband Saarbrücken im Juli mit 22.988 Personen um 0,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 69,3 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen um weniger als ein Drittel entlastet.

Stellenmarkt

Unternehmen der Region haben im Juli 692 Stellen zur Besetzung gemeldet, 238 weniger als im Juni und 257 weniger als im Vorjahresmonat. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um über ein Viertel. Aktuell stehen 3.148 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Der Stellenbestand liegt damit um 6,7 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres.

Die überwiegende Zahl der Stellenangebote wurde im aktuellen Monat in der Zeitarbeit, im Handel, im Gesundheits- und Sozialwesen und im Öffentlichen Dienst gemeldet. Auch im Bereich Erziehung und Unterricht, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Verarbeitenden Gewerbe, im Informations-/Kommunikationsbereich und im Gastgewerbe gab es zahlreiche offene Stellen.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Saarbrücken (Stadt Saarbrücken und Kleinblittersdorf):

10.657 Arbeitslose (plus 357 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 10,5 Prozent

Geschäftsstelle Heusweiler (Heusweiler, Riegelsberg und Püttlingen):

1.112 Arbeitslose (minus 8 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,1 Prozent

Geschäftsstelle Sulzbach (Stadt Sulzbach, Friedrichsthal und Quierschied):

1.658 Arbeitslose (plus 128 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 7,6 Prozent

Geschäftsstelle Völklingen (Stadt Völklingen und Großrosseln):

2.500 Arbeitslose (plus 201 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 10,2 Prozent

Ausbildungsmarkt

Im Regionalverband Saarbrücken suchten seit Beginn des Ausbildungsjahres im vergangenen Oktober 1.830 junge Menschen eine Ausbildungsstelle über die Arbeitsagentur, 35 mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig wurden 2.719 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 306 mehr als im Vorjahreszeitraum. Am statistischen Zähltag im Juli waren noch 762 Stellen unbesetzt und 567 Jugendliche unversorgt.

TOP 10 der noch unbesetzten Ausbildungsstellen

Offene Ausbildungsstellen gibt es noch in allen Berufsbereichen. Am häufigsten werden im Regionalverband Saarbrücken Auszubildende für folgende Berufe gesucht:

Kaufmann/-frau im Einzelhandel (67)

Kaufmann/-frau - Büromanagement (45)

Friseur/in (35)

Verkäufer/in (28)

Anlagenmech. - Sanitär-/Heiz.-Klimatech. (26)

Kfm.- Versich./Finanzen - Versicherung (25)

Kaufmann - Groß-/Außenhandel - Großh. (21)

Koch/Köchin (18)

Fachkraft Lagerlogistik (17)

Fachverk.-Lebensm.handwerk – Fleischerei (17)

 

Saarpfalz-Kreis

Der Arbeitsmarkt im Saarpfalz-Kreis zeigte im Juli unterschiedliche Entwicklungen. Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist nach einem Rückgang im Vormonat nun erneut angestiegen. Die Arbeitskräftenachfrage der Unternehmen legte im Vergleich zum Vormonat wieder zu, blieb jedoch unter dem Niveau des Vorjahres. Auch der zurückgehende Stellenbestand weist auf eine Eintrübung am Arbeitsmarkt hin.

Die Agentur für Arbeit Saarland zählte im Juli 3.811 Arbeitslose. Im Saarpfalz-Kreis ist die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer damit gegenüber dem Vormonat um 133 bzw. 3,6 Prozent angestiegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 88 bzw. 2,3 Prozent weniger Arbeitslose gemeldet. Die Arbeitslosenquote ist von 4,8 Prozent im Juni auf nun 4,9 Prozent angestiegen. Sie lag damit 0,2 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahresmonats.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Juli um 100 auf 1.613 gestiegen, das waren 86 mehr als vor einem Jahr (plus 5,6 Prozent). Bei den Jüngeren unter 25 Jahren erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 36 auf 176 im Vergleich zu Juni. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus lag bei 785. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 4 erhöht und gegenüber dem Vorjahr um 17 verringert.

Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitslose

Beim Jobcenter im Saarpfalz-Kreis waren im Juli 2.198 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 33 mehr als im Juni. Damit lag sie um 174 unter dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag mit 159 um 2 unter dem Vorjahreswert. 694 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um 52 verringert. Rund 44 Prozent der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen sind gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Juli 967. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um rund zwei Prozent.

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung lag im Saarpfalz-Kreis im Juli mit 5.438 Personen um 5,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 70,1 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen um weniger als ein Drittel entlastet.

Stellenmarkt

Unternehmen der Region haben im Juli 337 Stellen zur Besetzung gemeldet, 51 mehr als im Juni und 22 weniger als im Vorjahresmonat. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um 6,1 Prozent. Aktuell stehen 1.319 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Der Stellenbestand liegt damit um 8,3 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres.

Die überwiegende Zahl der Stellenangebote wurde im aktuellen Monat in der Zeitarbeit, im Verarbeitenden Gewerbe, im Handel und im Gesundheits- und Sozialwesen gemeldet. Auch im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Logistikbereich, im Baugewerbe und im Gastgewerbe gab es zahlreiche offene Stellen.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Homburg (Bexbach, Homburg, Kirkel):

2.779 Arbeitslose (minus 63 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,8 Prozent

Geschäftsstelle St. Ingbert:

1.032 Arbeitslose (minus 25 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,3 Prozent

Ausbildungsmarkt

Im Saarpfalz-Kreis suchten seit Beginn des Ausbildungsjahres im vergangenen Oktober 554 junge Menschen eine Ausbildungsstelle über die Arbeitsagentur, 0,7 Prozent weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig wurden 976 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 11,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Am statistischen Zähltag im Juli waren noch 308 Stellen unbesetzt und 137 Jugendliche unversorgt.

TOP 10 der noch unbesetzten Ausbildungsstellen

Offene Ausbildungsstellen gibt es noch in allen Berufsbereichen. Am häufigsten werden im Saarpfalz-Kreis Auszubildende für folgende Berufe gesucht:

Kaufmann/-frau im Einzelhandel (33)

Fachverk.-Lebensm.handwerk - Fleischerei (18)

Fachkraft - Lagerlogistik (12)

Kaufmann/-frau - Büromanagement (12)

Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (11)

Fachverkäuf.-Lebensm.handwerk - Bäckerei (10)

Verkäufer/in (9)

Elektroniker/in für Betriebstechnik (8)

Koch/Köchin (8)

Berufskraftfahrer/in (8)

 

Landkreis Neunkirchen

Der Arbeitsmarkt im Landkreis Neunkirchen zeigte im Juli unterschiedliche Entwicklungen. Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist weiter angestiegen. Die Arbeitskräftenachfrage der Unternehmen entwickelte sich rückläufig und blieb unter dem Niveau des Vorjahres. Auch der zurückgehende Stellenbestand weist auf eine Eintrübung am Arbeitsmarkt hin.

Die Agentur für Arbeit Saarland zählte im Juli 5.021 Arbeitslose. Im Landkreis Neunkirchen ist die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer damit gegenüber dem Vormonat um 228 bzw. 4,8 Prozent angestiegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 132 bzw. 2,7 Prozent mehr Arbeitslose gemeldet. Die Arbeitslosenquote ist von 6,6 Prozent im Juni auf nun 6,9 Prozent angestiegen. Sie lag damit 0,1 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahresmonats.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Juli um 192 auf 1.730 gestiegen, das waren 208 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 38 auf 244 im Vergleich zum Juni. Gegenüber dem Vorjahr ist ihre Zahl um 11,9 Prozent gestiegen. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus lag bei 741. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr um 10,6 Prozent erhöht.

Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitslose

Beim Jobcenter im Landkreis Neunkirchen hat sich die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat geringfügig um 36 auf 3.291 erhöht, das waren 76 weniger als vor einem Jahr. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im Juli bei 362. Sie ist gegenüber dem Vorjahr um 20 gesunken. 848 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl ist gegenüber dem Vorjahr um 7 gestiegen. Mehr als ein Drittel der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen ist gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Juli 1.239. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um 13,6 Prozent.

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung lag im Landkreis Neunkirchen im Juli mit 7.078 Personen um 0,9 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 70,9 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen um weniger als ein Drittel entlastet.

Stellenmarkt

Unternehmen der Region haben im Juli 145 Stellen zur Besetzung gemeldet, 70 weniger als im Juni und 152 weniger als im Vorjahresmonat. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um über die Hälfte. Aktuell stehen 1.040 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Der Stellenbestand liegt damit um 14,3 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres.

Die überwiegende Zahl der Stellenangebote wurde im aktuellen Monat in der Zeitarbeit, im Verarbeitenden Gewerbe, im Gesundheits- und Sozialwesen und im Handel gemeldet. Auch im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Baugewerbe, im Gastgewerbe, im Öffentlichen Dienst und im Logistikbereich gab es zahlreiche offene Stellen.

Ausbildungsmarkt

Im Landkreis Neunkirchen suchten seit Beginn des Ausbildungsjahres im vergangenen Oktober 811 junge Menschen eine Ausbildungsstelle über die Arbeitsagentur, 7,9 Prozent weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig wurden 696 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 3,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Am statistischen Zähltag im Juli waren noch 270 Stellen unbesetzt und 305 Jugendliche unversorgt.

TOP 10 der noch unbesetzten Ausbildungsstellen

Offene Ausbildungsstellen gibt es noch in allen Berufsbereichen. Am häufigsten werden im Landkreis Neunkirchen Auszubildende für folgende Berufe gesucht:

Kaufmann/-frau im Einzelhandel (29)

Kaufmann/-frau - Büromanagement (15)

Verkäufer/in (14)

Anlagenmech. - Sanitär-/Heiz.-Klimatech. (13)

Dachdecker/in (12)

Elektroniker/in- Energie-/Gebäudetechnik (10)

Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (10)

Koch/Köchin (9)

Medizinische/r Fachangestellte/r (9)

Restaurantfachmann/frau (8)

 

Landkreis St. Wendel

Der Arbeitsmarkt im Landkreis St. Wendel zeigte im Juli unterschiedliche Entwicklungen. Die Zahl der Arbeitslosen Menschen ist nach einem leichten Rückgang im Vormonat nun erneut angestiegen. Die Arbeitskräftenachfrage der Unternehmen entwickelte sich rückläufig und blieb unter dem Niveau des Vorjahres. Auch der zurückgehende Stellenbestand weist auf eine Eintrübung am Arbeitsmarkt hin.

Die Agentur für Arbeit Saarland zählte im Juli 1.624 Arbeitslose. Im Landkreis St. Wendel ist die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer damit gegenüber dem Vormonat um 58 bzw. 3,7 Prozent angestiegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 92 bzw. 6,0 Prozent mehr Arbeitslose gemeldet. Die Arbeitslosenquote ist von 3,2 Prozent im Juni auf nun 3,4 Prozent angestiegen. Sie lag damit 0,2 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahresmonats.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit lag die Zahl der Arbeitslosen im Juli bei 872, das waren 84 mehr als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 37 auf 122 im Vergleich zu Juni. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl um 2 verringert. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus lag bei 416. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 19 und gegenüber dem Vorjahr um 84 erhöht.

Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitslose

Das Jobcenter im Landkreis St. Wendel verzeichnete im aktuellen Monat einen leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit (minus 26 auf 752). Damit lag sie um 7 unter dem Vorjahreswert. Jugendarbeitslosigkeit ist derzeit im Bereich der Grundsicherung nicht vorhanden. 231 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um 23 erhöht. Etwas mehr als ein Drittel der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen ist gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Juli 259. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um 13,1 Prozent.

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung lag im Landkreis St. Wendel im Juli mit 2.452 Personen um 2,8 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 66,2 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen um mehr als ein Drittel entlastet.

Stellenmarkt

Unternehmen der Region haben im Juli 244 Stellen zur Besetzung gemeldet, 38 weniger als im Juni und 85 weniger als im Vorjahresmonat. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um über ein Viertel. Aktuell stehen 788 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Der Stellenbestand liegt damit um 8,1 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres.

Die überwiegende Zahl der Jobangebote wurde in der Zeitarbeit, im Handel und im Gastgewerbe gemeldet. Auch im Verarbeitenden Gewerbe, im Gesundheits- und Sozialwesen, im Baugewerbe und im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich gab es offene Stellen.

Ausbildungsmarkt

Im Landkreis St. Wendel suchten seit Beginn des Ausbildungsjahres im vergangenen Oktober 507 junge Menschen eine Ausbildungsstelle über die Arbeitsagentur, 97 weniger als vor einem Jahr (minus 16,1 Prozent). Gleichzeitig wurden 552 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 8 mehr als im Vorjahreszeitraum (plus 1,5 Prozent). Am statistischen Zähltag im Juli waren noch 213 Stellen unbesetzt und 116 Jugendliche unversorgt.

TOP 10 der noch unbesetzten Ausbildungsstellen

Offene Ausbildungsstellen gibt es noch in allen Berufsbereichen. Am häufigsten werden im Landkreis St. Wendel Auszubildende für folgende Berufe gesucht:

Kaufmann/-frau im Einzelhandel (16)

Anlagenmech. - Sanitär-/Heiz.-Klimatech. (12)

Koch/Köchin (11)

Elektroniker/in- Energie-/Gebäudetechnik (10)

Verkäufer/in (10)

Fachverk.-Lebensm.handwerk - Fleischerei (9)

Medizinische/r Fachangestellte/r (8)

Restaurantfachmann/frau (7)

Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (7)

Metallbauer/in - Konstruktionstechnik (6)

 

Landkreis Merzig-Wadern

Der Arbeitsmarkt im Landkreis Merzig-Wadern zeigte im Juli unterschiedliche Entwicklungen. Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist weiter angestiegen. Die Arbeitskräftenachfrage der Unternehmen entwickelte sich rückläufig und blieb unter dem Niveau des Vorjahres, was auf eine Eintrübung am Arbeitsmarkt hinweist.

Die Agentur für Arbeit Saarland zählte im Juli 2.460 Arbeitslose. Im Landkreis Merzig-Wadern ist die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer damit gegenüber dem Vormonat um 242 bzw. 10,9 Prozent angestiegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 92 bzw. 3,9 Prozent mehr Arbeitslose gemeldet. Die Arbeitslosenquote ist von 4,0 Prozent im Juni auf nun 4,4 Prozent angestiegen. Sie lag damit 0,1 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahresmonats.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit lag die Zahl der Arbeitslosen im Juli bei 1.132, das waren 157 mehr als im Juni und 183 mehr als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 38 auf 172 im Vergleich zum Vormonat und um 27 im Vergleich zum Vorjahr. In der Altersgruppe 50plus waren 488 Menschen arbeitslos gemeldet, 74 mehr als vor einem Jahr.

Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitslose

Beim Jobcenter im Landkreis Merzig-Wadern ist die Arbeitslosigkeit im Juli um 85 auf 1.328 gestiegen. Damit lag sie um 91 unter dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren erhöhte sich im Juli um 13 auf 145, das waren 11 weniger als vor einem Jahr. 374 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um 44 verringert. 37,9 Prozent der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen waren gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Juli 503. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um 93.

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung lag im Landkreis Merzig-Wadern im Juli mit 3.378 Personen um 0,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 72,8 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen um mehr als ein Viertel entlastet.

Stellenmarkt

Unternehmen der Region haben im Juli 177 Stellen zur Besetzung gemeldet, 17 weniger als im Juni und 26 weniger als im Vorjahresmonat. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um mehr als ein Achtel. Aktuell stehen 948 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung.

Die überwiegende Zahl der Jobangebote wurde in der Zeitarbeit, im Gesundheits- und Sozialwesen, im Handel und im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich gemeldet. Auch im Baugewerbe, im Verarbeitenden Gewerbe, im Bereich Erziehung und Unterricht und im Gastgewerbe gab es zahlreiche offene Stellen.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Merzig (Kreisstadt Merzig, Mettlach, Perl, Beckingen):

1.534 Arbeitslose (plus 142 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,5 Prozent

Geschäftsstelle Wadern (Stadt Wadern, Losheim, Weiskirchen):

926 Arbeitslose (minus 50 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,3 Prozent

Ausbildungsmarkt

Im Landkreis Merzig-Wadern suchten seit Beginn des Ausbildungsjahres im vergangenen Oktober 379 junge Menschen eine Ausbildungsstelle über die Arbeitsagentur, 41 mehr als vor einem Jahr (plus 12,1 Prozent). Gleichzeitig wurden 661 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 119 mehr als im Vorjahreszeitraum (plus 22 Prozent). Am statistischen Zähltag im Juli waren noch 312 Stellen unbesetzt und 119 Jugendliche unversorgt.

TOP 10 der noch unbesetzten Ausbildungsstellen

Offene Ausbildungsstellen gibt es noch in allen Berufsbereichen. Am häufigsten werden im Landkreis Merzig-Wadern Auszubildende für folgende Berufe gesucht:

Kaufmann/-frau im Einzelhandel (22)

Industriekaufmann/-frau (21)

Fachverk.-Lebensm.handwerk - Fleischerei (14)

Kaufmann - Groß-/Außenhandel - Großh. (13)

Elektroniker/in- Energie-/Gebäudetechnik (12)

Elektroniker/in für Betriebstechnik (12)

Maurer/in (9)

Fachkraft - Lagerlogistik (9)

Verkäufer/in (9)

Metallbauer/in - Konstruktionstechnik (8)

 

Landkreis Saarlouis

Der Arbeitsmarkt im Landkreis Saarlouis zeigte im Juli unterschiedliche Entwicklungen. Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist weiter angestiegen. Die Arbeitskräftenachfrage der Unternehmen entwickelte sich rückläufig und blieb unter dem Niveau des Vorjahres, was auf eine Eintrübung am Arbeitsmarkt hinweist.

Die Agentur für Arbeit Saarland zählte im Juli 5.302 Arbeitslose. Im Landkreis Saarlouis ist die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer damit gegenüber dem Vormonat um 345 bzw. 7,0 Prozent angestiegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 219 bzw. 4,3 Prozent mehr Arbeitslose gemeldet. Die Arbeitslosenquote ist von 4,7 Prozent im Juni auf nun 5,0 Prozent angestiegen. Sie lag damit 0,2 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahresmonats.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Juli um 503 auf 2.464 angestiegen, das waren 562 mehr als vor einem Jahr (plus 29,5 Prozent). Bei den Jüngeren unter 25 Jahren erhöhte sich die Arbeitslosigkeit seit Juni um 118 auf 384, das waren 126 mehr als vor einem Jahr. In der Altersgruppe 50plus waren 893 Personen arbeitslos gemeldet, 112 mehr als im Juli 2018.

Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitslose

Beim Jobcenter im Landkreis Saarlouis ist die Arbeitslosigkeit im Juli gesunken (minus 158 auf 2.838). Damit lag sie noch um 343 unter dem Vorjahreswert. Jugendarbeitslosigkeit ist im Bereich der Grundsicherung nicht in nennenswertem Umfang vorhanden. 874 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um 92 reduziert. Mehr als die Hälfte der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen ist gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Juli 1.426. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um 4,3 Prozent.

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung lag im Landkreis Saarlouis im Juli mit 7.791 Personen um 1,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 68,1 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen um weniger als ein Drittel entlastet.

Stellenmarkt

Unternehmen der Region haben im Juli 436 Stellen zur Besetzung gemeldet, 105 weniger als im Juni und 99 weniger als im Vorjahresmonat. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um 18,5 Prozent. Aktuell stehen 2.024 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung.

Die überwiegende Zahl der Jobangebote wurde in der Zeitarbeit, im Gesundheits- und Sozialwesen, im Verarbeitenden Gewerbe und im Handel gemeldet. Auch im Bereich Erziehung und Unterricht, im Baugewerbe, im Gastgewerbe und im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich gab es zahlreiche offene Stellen.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Saarlouis (Kreisstadt Saarlouis, Ensdorf, Bous, Dillingen, Rehlingen-Siersburg, Nalbach, Schwalbach, Saarwellingen, Überherrn, Wadgassen, Wallerfangen):

4.592 Arbeitslose (plus 270 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,3 Prozent

Geschäftsstelle Lebach (Stadt Lebach, Schmelz):

710 Arbeitslose (minus 51 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 3,9 Prozent

Ausbildungsmarkt

Im Landkreis Saarlouis suchten seit Beginn des Ausbildungsjahres im vergangenen Oktober 722 junge Menschen eine Ausbildungsstelle über die Arbeitsagentur, 126 weniger als vor einem Jahr (minus 14,9 Prozent). Gleichzeitig wurden 1.449 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 37 weniger als im Vorjahreszeitraum. Am statistischen Zähltag im Juli waren noch 475 Stellen unbesetzt und 202 Jugendliche unversorgt.

TOP 10 der noch unbesetzten Ausbildungsstellen

Offene Ausbildungsstellen gibt es noch in allen Berufsbereichen. Am häufigsten werden im Landkreis Saarlouis Auszubildende für folgende Berufe gesucht:

Kaufmann/-frau im Einzelhandel (41)

Verkäufer/in (20)

Kaufmann/-frau - Büromanagement (17)

Metallbauer/in - Konstruktionstechnik (16)

Fachkraft - Lagerlogistik (15)

Zerspanungsmechaniker/in (14)

Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (12)

Anlagenmech. - Sanitär-/Heiz.-Klimatech. (11)

Kaufmann - Groß-/Außenhandel - Großh. (11)

Medizinische/r Fachangestellte/r (10)