30.01.2020 | Presseinfo Nr. 26

Der Arbeitsmarkt im Saarland im Januar 2020

nach Landkreisen

Regionalverband Saarbrücken

Die Agentur für Arbeit Saarland zählte im Januar 16.820 Arbeitslose im Regionalverband Saarbrücken, 887 mehr als im Dezember. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 2.236 Arbeitslose mehr gemeldet (plus 15,3 Prozent). Die Arbeitslosenquote lag mit 9,6 Prozent um 0,5 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats und um 1,2 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahres. Die Zahl aller Arbeitsuchenden lag mit 29.558 um 326 über dem Vormonats- und 1.165 über dem Vorjahresniveau. Zu den Arbeitsuchenden gehören neben Arbeitslosen u.a. auch Personen, die kurzzeitig erkrankt sind, Personen, die mehr als geringfügig beschäftigt sind und vom Jobcenter einen Aufstockungsbetrag zum Lohn erhalten sowie Beschäftigte oder Selbständige, die eine andere Arbeitsstelle suchen.

Die aktuelle Bilanz von Jürgen Haßdenteufel, Chef der saarländischen Arbeitsagentur: „Der sehr starke Anstieg der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr macht deutlich: Wir haben es im Moment nicht nur mit den Auswirkungen des Winters zu tun. Vielmehr führt die abgeschwächte Konjunktur vor allem im Verarbeitenden Gewerbe zu mehr Beschäftigungslosigkeit.“ Ein Indiz dafür sei, dass im Vorjahresvergleich die Arbeitslosigkeit nicht nur im Zuständigkeitsbereich der arbeitsmarktnahen Arbeitsagentur, sondern auch im Jobcenter steige. Ein weiteres Indiz sei die Entwicklung der Arbeitskräftenachfrage. „Mit aktuell 2.820 gemeldeten Stellen hat sich das lange überdurchschnittlich große Beschäftigungsangebot reduziert. Weniger Offerten im Zugang und Bestand entsprechen der landesweiten Entwicklung“, ergänzt der Arbeitsmarktexperte und betont: „Während gut qualifizierte Menschen auch weiterhin hohe Chancen auf einen Arbeitsplatz haben, gestaltet sich dies für weniger Qualifizierte schon deutlich schwieriger. Weiterbildung hat deshalb nach wie vor oberste Priorität, um dem Fachkräftebedarf der regionalen Wirtschaft gerecht werden zu können.“

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen erfasst, die an entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnahmen oder aus anderen Gründen nicht mehr als Arbeitslose gezählt wurden, lag im Januar bei 23.414 Personen. Das waren 1.063 oder 4,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 71,8 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen um weniger als ein Drittel entlastet.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Januar um 470 auf 4.549 gestiegen, das war rund ein Viertel mehr als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren stieg die Arbeitslosigkeit um 63 auf 436 im Vergleich zum Vormonat und um 88 im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus lag bei 1.777. Sie ist gegenüber dem Vorjahr um 345 gestiegen (plus 24,1 Prozent).

Entwicklung in der Grundsicherung

Beim Jobcenter im Regionalverband Saarbrücken ist die Arbeitslosigkeit im Januar ebenfalls gestiegen (plus 417 auf 12.271). Damit lag sie um 12,1 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im Januar bei 979. Sie ist gegenüber dem Vormonat um 52 und gegenüber dem Vorjahr um 196 gestiegen. 3.276 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber Dezember um 136 und gegenüber Januar 2019 um 254 erhöht. 41,5 Prozent der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen sind gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Januar 5.097. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um378 (plus 8,0 Prozent).

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im Regionalverband Saarbrücken im Juni 2019 – das ist der aktuellste Datenstand – mit 153.163 Beschäftigten 0,8 Prozent über dem Vorjahresniveau. Bezogen auf das Saarland lag die Beschäftigung 0,6 Prozent über dem Vorjahreswert.

Stellenmarkt

Unternehmen der Region haben im Januar insgesamt 667 Stellen zur Besetzung gemeldet, elf mehr als im Dezember und 47 weniger als im Vorjahresmonat. Aktuell stehen 2.820 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Das sind 7,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die meisten offenen Stellen wurden in der Zeitarbeit, im Gesundheits- und Sozialwesen und im Handel gemeldet. Auch im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Öffentlichen Dienst, im Bereich Erziehung und Unterricht, im Verarbeitenden Gewerbe, im Logistikbereich sowie im Bereich Information und Kommunikation bestanden gute Beschäftigungsmöglichkeiten.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Saarbrücken (Stadt Saarbrücken und Kleinblittersdorf):

11.293 Arbeitslose (plus 1.486 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 11,1 Prozent

Geschäftsstelle Heusweiler (Heusweiler, Riegelsberg und Püttlingen):

1.192 Arbeitslose (plus 164 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,3 Prozent

Geschäftsstelle Sulzbach (Stadt Sulzbach, Friedrichsthal und Quierschied):

1.673 Arbeitslose (plus 153 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 7,7 Prozent

Geschäftsstelle Völklingen (Stadt Völklingen und Großrosseln):

2.662 Arbeitslose (plus 433 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 10,8 Prozent


Saarpfalz-Kreis

Die Agentur für Arbeit Saarland zählte im Januar 3.834 Arbeitslose im Saarpfalz-Kreis. Die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer ist gegenüber dem Vormonat um 265 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 223 bzw. 5,5 Prozent weniger Arbeitslose gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag bei 5,0 Prozent. Sie lag damit 0,4 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats und 0,3 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres.

Die aktuelle Bilanz von Jürgen Haßdenteufel, Chef der saarländischen Arbeitsagentur: „Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Bereich der Arbeitslosenversicherung im Vergleich zum Vorjahr macht deutlich: Wir haben es im Moment nicht nur mit den Auswirkungen des Winters zu tun. Vielmehr führt die abgeschwächte Konjunktur vor allem im Verarbeitenden Gewerbe zu mehr Beschäftigungslosigkeit.“ Ein Indiz sei in diesem Zusammenhang auch die Entwicklung der Arbeitskräftenachfrage. „Mit aktuell 224 neu gemeldeten Stellen hat sich das Beschäftigungsangebot gegenüber dem Vorjahr um ein Fünftel reduziert. Weniger Offerten im Zugang entspricht der landesweiten Entwicklung“, ergänzt der Arbeitsmarktexperte und betont: „Während gut qualifizierte Menschen auch weiterhin hohe Chancen auf einen Arbeitsplatz haben, gestaltet sich dies für weniger Qualifizierte schon deutlich schwieriger. Weiterbildung hat deshalb nach wie vor oberste Priorität, um dem Fachkräftebedarf der regionalen Wirtschaft gerecht werden zu können.“

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen erfasst, die an entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnahmen oder aus anderen Gründen nicht mehr als Arbeitslose gezählt wurden, lag im Januar bei 5.485 Personen. Das waren 313 oder 5,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 69,9 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen um weniger als ein Drittel entlastet.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Januar um 170 auf 1.720 gestiegen, das waren 48 mehr als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren stieg die Arbeitslosigkeit um 33 auf 151 im Vergleich zum Vormonat und um sechs im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus lag bei 861. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 63 erhöht und gegenüber dem Vorjahr um 34 verringert.

Entwicklung in der Grundsicherung

Beim Jobcenter im Saarpfalz-Kreis waren im Januar 2.114 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 95 mehr als im Dezember. Damit lag sie um 271 unter dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag mit 142 um 24 über dem Vormonats- und 16 über dem Vorjahresniveau. 661 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um 154 verringert. Rund 44 Prozent der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen waren gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Januar 931. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um 44.

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im Saarpfalz-Kreis im Juni 2019 – das ist der aktuellste Datenstand – mit 66.370 Beschäftigten 0,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Bezogen auf das Saarland lag die Beschäftigung 0,6 Prozent über dem Vorjahreswert.

Stellenmarkt

Im Januar wurden 224 Stellen zur Besetzung gemeldet, 58 weniger als vor einem Jahr (minus 20,6 Prozent). Aktuell stehen 1.316 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Die meisten Stellenangebote wurden in der Zeitarbeit, im Gesundheits- und Sozialwesen und im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich gemeldet. Auch im Handel, im Baugewerbe, im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Beriech Information und Kommunikation bestanden gute Beschäftigungsmöglichkeiten.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Homburg (Bexbach, Homburg, Kirkel):

2.828 Arbeitslose (minus 146 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,9 Prozent

Geschäftsstelle St. Ingbert:

1.006 Arbeitslose (minus 77 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,2 Prozent


Landkreis Neunkirchen

Die Agentur für Arbeit Saarland zählte im Januar 5.111 Arbeitslose im Landkreis Neunkirchen. Die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer ist gegenüber dem Vormonat um 382 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 141 bzw. 2,8 Prozent mehr Arbeitslose gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag bei 7,1 Prozent. Sie lag damit 0,6 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats und 0,2 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahres.

Die aktuelle Bilanz von Jürgen Haßdenteufel, Chef der saarländischen Arbeitsagentur: „Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr macht deutlich: Wir haben es im Moment nicht nur mit den Auswirkungen des Winters zu tun. Vielmehr führt die abgeschwächte Konjunktur vor allem im Verarbeitenden Gewerbe zu mehr Beschäftigungslosigkeit.“ Ein Indiz sei in diesem Zusammenhang auch die Entwicklung der Arbeitskräftenachfrage. „Mit aktuell 1.041 gemeldeten Stellen hat sich das lange überdurchschnittlich große Beschäftigungsangebot reduziert. Weniger Offerten im Bestand entspricht der landesweiten Entwicklung“, ergänzt der Arbeitsmarktexperte und betont: „Während gut qualifizierte Menschen auch weiterhin hohe Chancen auf einen Arbeitsplatz haben, gestaltet sich dies für weniger Qualifizierte schon deutlich schwieriger. Weiterbildung hat deshalb nach wie vor oberste Priorität, um dem Fachkräftebedarf der regionalen Wirtschaft gerecht werden zu können.“

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen erfasst, die an entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnahmen oder aus anderen Gründen nicht mehr als Arbeitslose gezählt wurden, lag im Januar bei 7.246 Personen. Das waren 350 oder 5,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 70,5 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen um weniger als ein Drittel entlastet.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Januar um 230 auf 1.892 gestiegen, das waren 17,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren erhöhe sich die Arbeitslosigkeit um 33 auf 199 im Vergleich zum Vormonat und 30 im Vergleich zum Vorjahr (plus 17,8 Prozent). Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus lag bei 805. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 55 und gegenüber dem Vorjahr um 83 erhöht.

Entwicklung in der Grundsicherung

Beim Jobcenter im Landkreis Neunkirchen hat sich die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat um 152 erhöht und im Vergleich zum Vorjahr um 143 auf aktuell 3.219 verringert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im Januar bei 342. Sie ist gegenüber dem Vorjahr um 30 gesunken. 833 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl ist gegenüber dem Vorjahr um 68 gesunken. 39,9 Prozent der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen sind gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Januar 1.284. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um 67.

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im Landkreis Neunkirchen im Juni 2019 – das ist der aktuellste Datenstand – mit 39.854 Beschäftigten 0,7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Bezogen auf das Saarland lag die Beschäftigung 0,6 Prozent über dem Vorjahreswert.

Stellenmarkt

Im Januar wurden 173 Stellen neu zur Besetzung gemeldet, vier weniger als im Vormonat. Aktuell stehen 1.041 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung, 55 weniger als im Vorjahresmonat. Die meisten offenen Stellen wurden im Handel, im Gesundheits- und Sozialwesen und in der Zeitarbeit gemeldet. Auch im Verarbeitenden Gewerbe, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Gast- und im Baugewerbe bestanden gute Beschäftigungsmöglichkeiten.


Landkreis St. Wendel

Die Agentur für Arbeit Saarland zählte im Januar 1.619 Arbeitslose im Landkreis St. Wendel. Die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer hat sich gegenüber dem Vormonat um 86 erhöht. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei Agentur für Arbeit und Jobcenter acht Arbeitslose mehr gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag wie im Vorjahresmonat bei 3,3 Prozent. Sie lag damit 0,1 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats.

Die aktuelle Bilanz von Jürgen Haßdenteufel, Chef der saarländischen Arbeitsagentur: „Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Bereich der Arbeitslosenversicherung im Vergleich zum Vorjahr macht deutlich: Wir haben es im Moment nicht nur mit den Auswirkungen des Winters zu tun. Vielmehr führt die abgeschwächte Konjunktur vor allem im Verarbeitenden Gewerbe zu mehr Beschäftigungslosigkeit.“ Ein Indiz sei in diesem Zusammenhang auch die Entwicklung der Arbeitskräftenachfrage. „Mit aktuell 110 neu gemeldeten Stellen hat sich das Beschäftigungsangebot gegenüber dem Vorjahr um mehr als ein Viertel reduziert. Weniger Offerten im Zugang und Bestand entsprechen der landesweiten Entwicklung“, ergänzt der Arbeitsmarktexperte und betont: „Während gut qualifizierte Menschen auch weiterhin hohe Chancen auf einen Arbeitsplatz haben, gestaltet sich dies für weniger Qualifizierte schon deutlich schwieriger. Weiterbildung hat deshalb nach wie vor oberste Priorität, um dem Fachkräftebedarf der regionalen Wirtschaft gerecht werden zu können.“

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen erfasst, die an entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnahmen oder aus anderen Gründen nicht mehr als Arbeitslose gezählt wurden, lag im Januar bei 2.487 Personen. Das waren 40 oder 1,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 65,1 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen um mehr als ein Drittel entlastet.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit lag die Zahl der Arbeitslosen im Januar bei 903, das waren 69 mehr als im Dezember und rund 100 mehr als vor einem Jahr (plus 12,5 Prozent). Bei den Jüngeren unter 25 Jahren verringerte sich die Arbeitslosigkeit um eins auf 82 im Vergleich zu Dezember. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl um 14 verringert. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus lag bei 430. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr um ein Fünftel erhöht.

Entwicklung in der Grundsicherung

Das Jobcenter im Landkreis St. Wendel verzeichnete im aktuellen Monat ebenfalls einen Anstieg der Arbeitslosenzahlen (plus 17 auf 716). Damit lag die Zahl um 92 unter dem Vorjahreswert. Jugendarbeitslosigkeit ist weiterhin im Bereich der Grundsicherung nicht in nennenswertem Umfang vorhanden. 227 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um elf verringert. Knapp ein Drittel der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen war gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Januar 235. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um 30.

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im Landkreis St. Wendel im Juni 2019 – das ist der aktuellste Datenstand – mit 27.330 Beschäftigten 1,1 Prozent über dem Vorjahresniveau. Bezogen auf das Saarland lag die Beschäftigung 0,6 Prozent über dem Vorjahreswert.

Stellenmarkt

Im Januar wurden 110 Stellen neu zur Besetzung gemeldet, 93 weniger als im Vormonat. Das sind 39 weniger als im Vorjahresmonat (minus 26,2 Prozent). Aktuell stehen 716 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung (minus 7,5 Prozent zum Vorjahr). Die meisten Jobangebote gab es im Verarbeitenden Gewerbe und im Gastgewerbe. Auch im Handel, im Gesundheits- und Sozialwesen, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich und im Baugewerbe waren die Beschäftigungsmöglichkeiten gut.


Landkreis Merzig-Wadern

Die Agentur für Arbeit Saarland zählte im Januar rund 2.572 Arbeitslose im Landkreis Merzig-Wadern. Die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer hat sich gegenüber dem Vormonat um 172 erhöht. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 120 Arbeitslose mehr gemeldet (plus 4,9 Prozent). Die Arbeitslosenquote lag bei 4,6 Prozent. Sie lag 0,3 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats und 0,2 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahres.

Die aktuelle Bilanz von Jürgen Haßdenteufel, Chef der saarländischen Arbeitsagentur: „Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr macht deutlich: Wir haben es im Moment nicht nur mit den Auswirkungen des Winters zu tun. Vielmehr führt die abgeschwächte Konjunktur vor allem im Verarbeitenden Gewerbe zu mehr Beschäftigungslosigkeit.“ Ein Indiz dafür sei, dass im Vorjahresvergleich die Arbeitslosigkeit nicht nur im Zuständigkeitsbereich der arbeitsmarktnahen Arbeitsagentur, sondern auch im Jobcenter steige. Ein weiteres Indiz sei die Entwicklung der Arbeitskräftenachfrage. „Mit aktuell 753 gemeldeten Stellen hat sich das lange überdurchschnittlich große Beschäftigungsangebot reduziert. Weniger Offerten im Zugang und Bestand entsprechen der landesweiten Entwicklung“, ergänzt der Arbeitsmarktexperte und betont: „Während gut qualifizierte Menschen auch weiterhin hohe Chancen auf einen Arbeitsplatz haben, gestaltet sich dies für weniger Qualifizierte schon deutlich schwieriger. Weiterbildung hat deshalb nach wie vor oberste Priorität, um dem Fachkräftebedarf der regionalen Wirtschaft gerecht werden zu können.“

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen erfasst, die an entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnahmen oder aus anderen Gründen nicht mehr als Arbeitslose gezählt wurden, lag im Januar bei 3.458 Personen. Das waren 0,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 74,4 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen um rund ein Viertel entlastet.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit lag die Zahl der Arbeitslosen im Januar bei 1.207, das waren 94 mehr als im Dezember und 102 mehr als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren verringerte sich die Arbeitslosigkeit um drei auf 124 im Vergleich zum Vormonat und um fünf im Vergleich zum Vorjahr. In der Altersgruppe 50plus waren 531 Menschen arbeitslos gemeldet, 31 mehr als vor einem Jahr.

Entwicklung in der Grundsicherung

Beim Jobcenter im Landkreis Merzig-Wadern lag die Arbeitslosenzahl im Januar bei 1.365. Damit lag sie um 78 über der Dezemberzahl und um 18 über dem Vorjahresniveau. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren erhöhte sich im Januar um sechs auf 148, das waren 36 mehr als vor einem Jahr. 365 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um 40 verringert. 37,4 Prozent der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen waren gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Januar 510. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um 25.

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im Landkreis Merzig-Wadern im Juni 2019 – das ist der aktuellste Datenstand – mit 31.659 Beschäftigten 1,5 Prozent über dem Vorjahresniveau. Bezogen auf das Saarland lag die Beschäftigung 0,6 Prozent über dem Vorjahreswert.

Stellenmarkt

Unternehmen der Region haben im Januar 136 Stellen neu zur Besetzung gemeldet. Das waren 39 weniger als im Januar des Vorjahres (minus 22,3 Prozent). Aktuell stehen 753 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung, 119 weniger als vor einem Jahr (minus 13,6 Prozent). Die meisten Jobs gab es im Handel und im Gesundheits- und Sozialwesen. Auch im Bereich Kunst/Unterhaltung/Erholung, freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Baugewerbe, in der Zeitarbeit, im Verarbeitenden Gewerbe und im Gastgewerbe waren die Beschäftigungsmöglichkeiten gut.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Merzig (Kreisstadt Merzig, Mettlach, Perl, Beckingen):

1.605 Arbeitslose (plus 107 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,7 Prozent

Geschäftsstelle Wadern (Stadt Wadern, Losheim, Weiskirchen):

967 Arbeitslose (plus 13 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,5 Prozent


Landkreis Saarlouis

Die Agentur für Arbeit Saarland zählte im Januar 5.240 Arbeitslose im Landkreis Saarlouis. Die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer ist gegenüber dem Vormonat um 408 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 68 bzw. 1,3 Prozent weniger Arbeitslose gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag bei 4,9 Prozent und damit um 0,3 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats und 0,2 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres.

Die aktuelle Bilanz von Jürgen Haßdenteufel, Chef der saarländischen Arbeitsagentur: „Der sehr starke Anstieg der Arbeitslosigkeit im Bereich der Arbeitslosenversicherung im Vergleich zum Vorjahr macht deutlich: Wir haben es im Moment nicht nur mit den Auswirkungen des Winters zu tun. Vielmehr führt die abgeschwächte Konjunktur vor allem im Verarbeitenden Gewerbe zu mehr Beschäftigungslosigkeit.“ Ein Indiz sei in diesem Zusammenhang auch die Entwicklung der Arbeitskräftenachfrage. „Mit aktuell 1.686 gemeldeten Stellen hat sich das Beschäftigungsangebot gegenüber dem Vorjahr um rund zehn Prozent reduziert. Weniger Offerten im Zugang und Bestand entspricht der landesweiten Entwicklung“, ergänzt der Arbeitsmarktexperte und betont: „Während gut qualifizierte Menschen auch weiterhin hohe Chancen auf einen Arbeitsplatz haben, gestaltet sich dies für weniger Qualifizierte schon deutlich schwieriger. Weiterbildung hat deshalb nach wie vor oberste Priorität, um dem Fachkräftebedarf der regionalen Wirtschaft gerecht werden zu können.“

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen erfasst, die an entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnahmen oder aus anderen Gründen nicht mehr als Arbeitslose gezählt wurden, lag im Januar bei 7.905 Personen. Das waren 219 oder 2,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 66,3 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen um rund ein Drittel entlastet.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Januar um 363 auf 2.603 gestiegen, das waren 393 mehr als vor einem Jahr (plus 17,8 Prozent). Bei den Jüngeren unter 25 Jahren erhöhte sich die Arbeitslosigkeit gegenüber Dezember um 34 auf 267, das waren 22 mehr als vor einem Jahr. In der Altersgruppe 50plus waren 1.069 Personen arbeitslos gemeldet, 157 mehr als im Januar des Vorjahres.

Entwicklung in der Grundsicherung

Beim Jobcenter im Landkreis Saarlouis ist die Arbeitslosigkeit im Januar um 45 auf 2.637 gestiegen. Das waren 461 weniger als vor einem Jahr. Jugendarbeitslosigkeit ist im Bereich der Grundsicherung nicht in nennenswertem Umfang vorhanden. 831 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um 159 verringert. Mehr als die Hälfte der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen war gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Januar 1.388. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um 65.

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im Landkreis Saarlouis im Juni 2019 – das ist der aktuellste Datenstand – mit 72.992 Beschäftigten auf Vorjahresniveau. Bezogen auf das Saarland lag die Beschäftigung 0,6 Prozent über dem Vorjahreswert.

Stellenmarkt

Unternehmen der Region haben im Januar 346 Stellen neu zur Besetzung gemeldet, 38 mehr als im Vormonat und 14 weniger als im Vorjahresmonat. Aktuell stehen 1.686 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. das waren 184 weniger als im Januar 2019 (minus 9,8 Prozent). Die meisten Jobs gab es in der Zeitarbeit, im Gesundheits- und Sozialwesen, im Handel und im Verarbeitenden Gewerbe. Auch im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Gastgewerbe, im Bereich Erziehung und Unterricht sowie im Logistikbereich bestanden gute Beschäftigungsmöglichkeiten.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Saarlouis (Kreisstadt Saarlouis, Ensdorf, Bous, Dillingen, Rehlingen-Siersburg, Nalbach, Schwalbach, Saarwellingen, Überherrn, Wadgassen, Wallerfangen):

4.486 Arbeitslose (minus 97 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,1 Prozent

Geschäftsstelle Lebach (Stadt Lebach, Schmelz):

754 Arbeitslose (plus 29 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,1 Prozent