28.02.2020 | Presseinfo Nr. 36

Der Arbeitsmarkt im Saarland im Februar 2020

nach Landkreisen

Regionalverband Saarbrücken

Die Agentur für Arbeit Saarland zählte im Februar 16.698 Arbeitslose im Regionalverband Saarbrücken, 122 weniger als im Januar. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 2.104 Arbeitslose mehr gemeldet (plus 14,4 Prozent). Die Arbeitslosenquote lag mit 9,5 Prozent um 0,1 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats und um 1,1 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahres. Die Zahl aller Arbeitsuchenden lag mit 29.547 um elf unter dem Vormonats- und 1.013 über dem Vorjahresniveau. Zu den Arbeitsuchenden gehören neben Arbeitslosen u.a. auch Personen, die kurzzeitig erkrankt sind, Personen, die mehr als geringfügig beschäftigt sind und vom Jobcenter einen Aufstockungsbetrag zum Lohn erhalten sowie Beschäftigte oder Selbständige, die eine andere Arbeitsstelle suchen.

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen erfasst, die an entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnahmen oder aus anderen Gründen nicht mehr als Arbeitslose gezählt wurden, lag im Februar bei 23.620 Personen. Das waren 930 oder 4,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 70,7 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen um weniger als ein Drittel entlastet.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 73 auf 4.622 gestiegen. Das war fast ein Drittel mehr als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren stieg die Arbeitslosigkeit um 28 auf 464 im Vergleich zum Vormonat und um 72 im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus lag bei 1.785. Sie ist gegenüber dem Vorjahr um fast ein Drittel gestiegen.

Entwicklung in der Grundsicherung

Beim Jobcenter im Regionalverband Saarbrücken waren im Februar 12.076 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 195 weniger als im Januar. Damit lag die Zahl der Arbeitslosen um 1.039 über dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im Februar bei 961. Sie ist gegenüber dem Vormonat um 18 gesunken und gegenüber dem Vorjahr um 168 gestiegen. 3.223 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber Januar um 53 reduziert und gegenüber Februar 2019 um 213 erhöht. 41,7 Prozent der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen sind gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Februar 5.039. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um 405.

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im Regionalverband Saarbrücken im Juni 2019 – das ist der aktuelle Datenstand – mit 153.163 Beschäftigten um 1.241 über dem Vorjahresniveau (plus 0,8 Prozent).

Stellenmarkt

Unternehmen der Region haben im Februar insgesamt 862 Stellen zur Besetzung gemeldet, 195 mehr als im Januar und 166 weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 1.529 offene Stellen gemeldet, rund ein Achtel weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Aktuell stehen 2.869 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Der Stellenbestand liegt damit rund ein Zehntel unter dem des Vorjahres. Die meisten offenen Stellen wurden in der Zeitarbeit, im Gesundheits- und Sozialwesen und im Handel gemeldet. Auch im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Öffentlichen Dienst, im Bereich Erziehung und Unterricht, im Verarbeitenden Gewerbe, im Logistikbereich sowie im Bereich Information und Kommunikation bestanden gute Beschäftigungsmöglichkeiten.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Saarbrücken (Stadt Saarbrücken und Kleinblittersdorf):

11.163 Arbeitslose (plus 1.339 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 11,0 Prozent

Geschäftsstelle Heusweiler (Heusweiler, Riegelsberg und Püttlingen):

1.180 Arbeitslose (plus 165 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,3 Prozent

Geschäftsstelle Sulzbach (Stadt Sulzbach, Friedrichsthal und Quierschied):

1.692 Arbeitslose (plus 147 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 7,8 Prozent

Geschäftsstelle Völklingen (Stadt Völklingen und Großrosseln):

2.663 Arbeitslose (plus 453 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 10,8 Prozent


Saarpfalz-Kreis

Die Agentur für Arbeit Saarland zählte im Februar 3.825 Arbeitslose im Saarpfalz-Kreis. Die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer ist gegenüber dem Vormonat um neun gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 123 bzw. 3,1 Prozent weniger Arbeitslose gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag bei 5,0 Prozent. Sie lag damit genauso hoch wie im Vormonat und 0,1 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres.

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen erfasst, die an entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnahmen oder aus anderen Gründen nicht mehr als Arbeitslose gezählt wurden, lag im Februar bei 5.526 Personen. Das waren 269 oder 4,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 69,2 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen um weniger als ein Drittel entlastet.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 32 auf 1.688 gesunken, das waren zwei weniger als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren stieg die Arbeitslosigkeit um 18 auf 169 im Vergleich zum Vormonat und um 19 im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus lag bei 826. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 35 und gegenüber dem Vorjahr um 56 verringert.

Entwicklung in der Grundsicherung

Beim Jobcenter im Saarpfalz-Kreis waren im Februar 2.137 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 23 mehr als im Januar. Damit lag die Zahl der Arbeitslosen um 121 unter dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag mit 148 um sechs über dem Vormonats- und 29 über dem Vorjahresniveau. 672 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um 68 verringert. Rund 43 Prozent der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen waren gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Februar 924. Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine Erhöhung um drei.

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im Saarpfalz-Kreis im Juni 2019 – das ist der aktuelle Datenstand – mit 66.370 Beschäftigten 0,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Stellenmarkt

Im Februar wurden 350 Stellen zur Besetzung gemeldet, 126 mehr als im Vormonat und 29 weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 574 offene Stellen gemeldet, 87 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (minus 13,2 Prozent). Aktuell stehen 1.304 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Die meisten Stellenangebote wurden in der Zeitarbeit, im Gesundheits- und Sozialwesen und im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich gemeldet. Auch im Baugewerbe, im Handel, im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Bereich Information und Kommunikation bestanden gute Beschäftigungsmöglichkeiten.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Homburg (Bexbach, Homburg, Kirkel):

2.820 Arbeitslose (minus 111 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,9 Prozent

Geschäftsstelle St. Ingbert:

1.005 Arbeitslose (minus 12 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,2 Prozent


Landkreis Neunkirchen

Die Agentur für Arbeit Saarland zählte im Februar 5.169 Arbeitslose im Landkreis Neunkirchen. Die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer ist gegenüber dem Vormonat um 58 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 180 bzw. 3,6 Prozent mehr Arbeitslose gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag mit 7,2 Prozent um 0,1 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats und 0,3 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahres.

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen erfasst, die an entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnahmen oder aus anderen Gründen nicht mehr als Arbeitslose gezählt wurden, lag im Februar bei 7.309 Personen. Das waren 206 oder 2,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 70,7 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen um weniger als ein Drittel entlastet.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 20 auf 1.872 gesunken, das waren 17,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 32 auf 231 im Vergleich zum Vormonat und 37 im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus lag bei 803. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um zwei reduziert und gegenüber dem Vorjahr um 80 erhöht.

Entwicklung in der Grundsicherung

Beim Jobcenter im Landkreis Neunkirchen waren im Februar 3.297 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 78 mehr als im Januar. Damit lag die Zahl der Arbeitslosen um 53 unter dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im Februar bei 330. Sie ist gegenüber dem Vormonat um zwölf und gegenüber dem Vorjahr um 48 gesunken. 856 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl ist gegenüber dem Vorjahr um 42 gesunken. 38,9 Prozent der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen sind gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Februar 1.282. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um 60.

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im Landkreis Neunkirchen im Juni 2019 – das ist der aktuelle Datenstand – mit 39.854 Beschäftigten um 271 über dem Vorjahresniveau (plus 0,7 Prozent).

Stellenmarkt

Im Februar wurden 218 Stellen zur Besetzung gemeldet, 45 mehr als im Vormonat und 20 weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 391 offene Stellen gemeldet, 16 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (minus 3,9 Prozent). Aktuell stehen 1.040 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung, 91 weniger als im Vorjahresmonat. Die meisten offenen Stellen wurden im Handel, im Gesundheits- und Sozialwesen und in der Zeitarbeit gemeldet. Auch im Verarbeitenden Gewerbe, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Gast- und im Baugewerbe bestanden gute Beschäftigungsmöglichkeiten.


Landkreis St. Wendel

Die Agentur für Arbeit Saarland zählte im Februar 1.628 Arbeitslose im Landkreis St. Wendel. Die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer hat sich gegenüber dem Vormonat um neun erhöht. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei Agentur für Arbeit und Jobcenter drei Arbeitslose mehr gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag mit 3,4 Prozent um 0,1 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats und genauso hoch wie im Vorjahresmonat.

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen erfasst, die an entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnahmen oder aus anderen Gründen nicht mehr als Arbeitslose gezählt wurden, lag im Februar bei 2.493 Personen. Das waren 26 oder 1,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 65,3 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen um mehr als ein Drittel entlastet.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit lag die Zahl der Arbeitslosen im Februar bei 879, das waren 24 weniger als im Januar und 72 mehr als vor einem Jahr (plus 8,9 Prozent). Bei den Jüngeren unter 25 Jahren erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 12 auf 94 im Vergleich zu Januar. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl um neun verringert. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus lag bei 447. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr um mehr als ein Fünftel erhöht.

Entwicklung in der Grundsicherung

Beim Jobcenter im Landkreis St. Wendel waren im Februar 749 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 33 mehr als im Januar. Damit lag die Zahl der Arbeitslosen um 69 unter dem Vorjahreswert. Jugendarbeitslosigkeit ist weiterhin im Bereich der Grundsicherung nicht in nennenswertem Umfang vorhanden. 223 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um 24 verringert. Weniger als ein Drittel der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen war gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Februar 230. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um 30.

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im Landkreis St. Wendel im Juni 2019 – das ist der aktuelle Datenstand – mit 27.330 Beschäftigten um 296 über dem Vorjahresniveau (plus 1,1 Prozent).

Stellenmarkt

Im Februar wurden 146 Stellen zur Besetzung gemeldet, 36 mehr als im Vormonat und 34 weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 256 offene Stellen gemeldet, ein Fünftel weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Aktuell stehen 729 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung (minus 10,9 Prozent zum Vorjahr). Die meisten Jobangebote gab es im Verarbeitenden Gewerbe und im Gastgewerbe. Auch im Handel, im Gesundheits- und Sozialwesen, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich und im Öffentlichen Dienst waren die Beschäftigungsmöglichkeiten gut.


Landkreis Merzig-Wadern

Die Agentur für Arbeit Saarland zählte im Februar 2.428 Arbeitslose im Landkreis Merzig-Wadern. Die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer hat sich gegenüber dem Vormonat um 144 verringert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 54 Arbeitslose weniger gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag bei 4,4 Prozent. Sie lag 0,2 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats und 0,1 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres.

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen erfasst, die an entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnahmen oder aus anderen Gründen nicht mehr als Arbeitslose gezählt wurden, lag im Februar bei 3.418 Personen. Das waren 2,3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 71,0 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen um mehr als ein Viertel entlastet.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit lag die Zahl der Arbeitslosen im Februar bei 1.148, das waren 59 weniger als im Januar und 56 mehr als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um neun auf 133 im Vergleich zum Vormonat und um sieben im Vergleich zum Vorjahr. In der Altersgruppe 50plus waren 498 Menschen arbeitslos gemeldet, sieben weniger als vor einem Jahr.

Entwicklung in der Grundsicherung

Beim Jobcenter im Landkreis Merzig-Wadern waren im Februar 1.280 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 85 weniger als im Januar. Damit lag die Zahl der Arbeitslosen um 110 unter dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren reduzierte sich im Februar um 16 auf 132, das waren 16 mehr als vor einem Jahr. 343 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um 83 verringert. 38,5 Prozent der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen waren gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Februar 493. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um 57.

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im Landkreis Merzig-Wadern im Juni 2019 – das ist der aktuelle Datenstand – mit 31.659 Beschäftigten um 453 über dem Vorjahresniveau (plus 1,5 Prozent).

Stellenmarkt

Im Februar wurden 193 Stellen zur Besetzung gemeldet, 57 mehr als im Vormonat und 13 mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 329 offene Stellen gemeldet, 26 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (minus 7,3 Prozent). Aktuell stehen 785 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung (minus 6,2 Prozent zum Vorjahr). Die meisten Jobs gab es im Handel und im Gesundheits- und Sozialwesen. Auch im Bereich Kunst/Unterhaltung/Erholung, freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, in der Zeitarbeit, im Baugewerbe, im Gastgewerbe und im Verarbeitenden Gewerbe waren die Beschäftigungsmöglichkeiten gut.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Merzig (Kreisstadt Merzig, Mettlach, Perl, Beckingen):

1.504 Arbeitslose (minus 20 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,4 Prozent

Geschäftsstelle Wadern (Stadt Wadern, Losheim, Weiskirchen):

924 Arbeitslose (minus 34 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,3 Prozent


Landkreis Saarlouis

Die Agentur für Arbeit Saarland zählte im Februar 5.196 Arbeitslose im Landkreis Saarlouis. Die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer ist gegenüber dem Vormonat um 44 gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 64 bzw. 1,2 Prozent mehr Arbeitslose gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag wie im Vormonat und auch im Vorjahresmonat bei 4,9 Prozent.

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen erfasst, die an entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnahmen oder aus anderen Gründen nicht mehr als Arbeitslose gezählt wurden, lag im Februar bei 7.899 Personen. Das waren 255 oder 3,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 65,8 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen um mehr als ein Drittel entlastet.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Februar um fünf auf 2.598 gesunken, das waren430 mehr als vor einem Jahr (plus 19,8 Prozent). Bei den Jüngeren unter 25 Jahren erhöhte sich die Arbeitslosigkeit gegenüber Januar um drei auf 270, das waren acht mehr als vor einem Jahr. In der Altersgruppe 50plus waren 1.077 Personen arbeitslos gemeldet, ein Fünftel mehr als im Februar des Vorjahres.

Entwicklung in der Grundsicherung

Beim Jobcenter im Landkreis Saarlouis waren im Februar 2.598 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 39 weniger als im Januar. Damit lag die Zahl der Arbeitslosen um 366 unter dem Vorjahreswert. Jugendarbeitslosigkeit ist im Bereich der Grundsicherung nicht in nennenswertem Umfang vorhanden. 796 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um 154 verringert. Mehr als die Hälfte der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen war gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Februar 1.335. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um 83.

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im Landkreis Saarlouis im Juni 2019 – das ist der aktuelle Datenstand – mit 72.992 Beschäftigten um 20 über dem Vorjahresniveau.

Stellenmarkt

Im Februar wurden 561 Stellen zur Besetzung gemeldet, 215 mehr als im Vormonat und 46 mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 907 offene Stellen gemeldet, 32 mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (plus 3,7 Prozent). Aktuell stehen 1.829 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung (minus 2,7 Prozent zum Vorjahr). Die meisten Jobs gab es in der Zeitarbeit, im Gesundheits- und Sozialwesen, im Handel und im Verarbeitenden Gewerbe. Auch im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Gastgewerbe, im Bereich Erziehung und Unterricht, im Logistikbereich und im Öffentlichen Dienst bestanden gute Beschäftigungsmöglichkeiten.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Saarlouis (Kreisstadt Saarlouis, Ensdorf, Bous, Dillingen, Rehlingen-Siersburg, Nalbach, Schwalbach, Saarwellingen, Überherrn, Wadgassen, Wallerfangen):

4.457 Arbeitslose (plus 46 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,1 Prozent

Geschäftsstelle Lebach (Stadt Lebach, Schmelz):

739 Arbeitslose (plus 18 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,0 Prozent