20.03.2020 | Presseinfo Nr. 53

Agentur für Arbeit Saarland verbessert telefonische Erreichbarkeit

Die Agentur für Arbeit Saarland samt aller Geschäftsstellen bleibt bis auf Weiteres geschlossen. „Wir haben eine Verantwortung sowohl für die Bürgerinnen und Bürger als auch für unsere Beschäftigten. Mit der vorübergehenden Schließung wollen wir zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus beitragen“, so Jürgen Haßdenteufel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Saarland. „Alle Geldleistungen sind sichergestellt. Persönliche Beratungsgespräche entfallen. Für alle Termine gilt: Kundinnen und Kunden müssen den Termin nicht absagen, es entstehen ihnen dadurch keine finanziellen Nachteile. Auch gibt es keine Rechtsfolgen und Sanktionen. Fristen in Leistungsfragen werden vorerst ausgesetzt“, ergänzt Haßdenteufel. Die Kundinnen und Kunden erhalten rechtzeitig eine Nachricht, wenn sich diese Regelungen ändern.

 

Alle Anträge, wie auch die Arbeitslosmeldung, können online über die eServices unter www.arbeitsagentur.de/eservices  beziehungsweise telefonisch gestellt werden. Die Agentur für Arbeit Saarland steht Bürgerinnen und Bürgern per E-Mail unter saarbruecken@arbeitsagentur.de  zur Verfügung und beantwortet alle relevanten Fragen.

Neben der gebührenfreien Servicerufnummer 0800 4 5555 00 hat die Agentur für Arbeit Saarland eine zusätzliche lokale Rufnummer geschaltet. Unter der 0681 944 6000 können Bürgerinnen und Bürger die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsagentur erreichen.

Fragen von Unternehmen, speziell zum Kurzarbeitergeld, werden unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 4 5555 20 beantwortet.

Kundinnen und Kunden werden jedoch gebeten, Anrufe auf Notfälle zu beschränken. Andernfalls könnten die Telefonnetze überlastet und damit die Erreichbarkeit der Arbeitsagentur zeitweise eingeschränkt sein.

Wer Unterlagen einreichen möchte, kann diese in die Hausbriefkästen einwerfen. Sie werden täglich mehrmals geleert.

Kundinnen und Kunden werden gebeten, auch in dringenden Notfällen vorab per E-Mail oder telefonisch Kontakt mit der Agentur für Arbeit aufzunehmen. Je nach Erfordernis werden daraufhin konkrete Termine zur Vorsprache vergeben. Bürgerinnen und Bürger werden außerdem um Beachtung der Hinweisschilder an den jeweiligen Dienstgebäuden gebeten.