04.05.2020 | Presseinfo Nr. 63

Wechsel an der Spitze der Agentur für Arbeit Saarland

Die Agentur für Arbeit Saarland hat eine neue Chefin: Madeleine Seidel übernimmt zum 1. Mai 2020 die Leitung der Agentur für Arbeit Saarland, nachdem ihr Vorgänger Jürgen Haßdenteufel in den Ruhestand gegangen ist.
 

Madeleine Seidel (51) ist verheiratet und stammt aus Saarlouis. Ihre Laufbahn begann 1988 im gehobenen Verwaltungsdienst bei der Bundesagentur für Arbeit (BA). Nachdem sie als Arbeitsvermittlerin im damaligen Arbeitsamt Saarlouis tätig war, absolvierte sie nebenberuflich ein Studium an der Universität des Saarlandes und war danach in unterschiedlichen Funktionen tätig, unter anderem in der Zentrale der BA in Nürnberg und in der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland. Seidel bringt langjährige Erfahrungen und umfangreiches Wissen aus der Praxis und der Führung von operativen Bereichen mit. Von 2007 bis 2013 trug Seidel nacheinander Verantwortung als Geschäftsführerin Operativ in den Arbeitsagenturen Saarlouis und Kaiserslautern-Pirmasens. Danach übernahm sie die Leitung der Agenturen für Arbeit Heilbronn und später Montabaur. Seit Januar 2017 bis zu ihrem Wechsel an die Spitze der Agentur für Arbeit Saarland war Seidel Geschäftsführerin Operativ der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland.

„Ich freue mich sehr auf meine neue Leitungsaufgabe. An allererster Stelle steht in der aktuellen Corona-Krise der Gesundheitsschutz unserer Kundinnen und Kunden und unserer Beschäftigten. Absolute Priorität bei unseren Aufgaben hat derzeit die schnelle und existenzsichernde Leistungsgewährung für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Damit erhalten wir eine gute Basis für unseren originären Auftrag, Menschen und Arbeit zusammenzubringen“, erklärt Seidel. „Zurzeit passen wir die Ausgestaltung und Erfüllung dieses Auftrages an die bestehenden Rahmenbedingungen an. Ich freue mich auf eine gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit allen Akteuren am saarländischen Arbeitsmarkt. So können wir die bestehenden Herausforderungen gemeinsam bewältigen“, ergänzt Madeleine Seidel.