30.07.2020 | Presseinfo Nr. 73

Der Arbeits- und Ausbildungsmarkt im Saarland im Juli 2020

nach Landkreisen

Regionalverband Saarbrücken

Im Regionalverband Saarbrücken waren im aktuellen Monat 19.509 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 681 mehr als im Juni. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 3.582 Arbeitslose mehr gemeldet (plus 22,5 Prozent). Die Arbeitslosenquote lag mit 11,1 Prozent um 0,4 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats und um 2,0 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahres. Die Zahl der Arbeitsuchenden lag mit 31.885 um 60 über dem Vormonats- und 2.420 über dem Vorjahresniveau. Zu den Arbeitsuchenden gehören neben Arbeitslosen u.a. auch Personen, die kurzzeitig erkrankt sind, Personen, die mehr als geringfügig beschäftigt sind und vom Jobcenter einen Aufstockungsbetrag zum Lohn erhalten sowie Beschäftigte oder Selbständige, die eine andere Arbeitsstelle suchen.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 578 auf 6.001 gestiegen. Das waren 2.046 mehr als vor einem Jahr (plus 51,7 Prozent). Bei den Jüngeren unter 25 Jahren lag die Arbeitslosigkeit bei 715. Sie erhöhte sich um 87 im Vergleich zum Vormonat und lag um 248 über dem Wert des Vorjahres. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus betrug 2.017. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 201 erhöht. Gegenüber dem Vorjahr ist ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen (plus 582 bzw. 40,6 Prozent).

Entwicklung in der Grundsicherung

Beim Jobcenter im Regionalverband Saarbrücken waren im Juli 13.508 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 103 mehr als im Juni. Damit lag die Zahl der Arbeitslosen um 1.536 über dem Vorjahreswert (plus 12,8 Prozent). Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im Juli bei 1.064. Sie ist gegenüber dem Vormonat um 32 gesunken und gegenüber dem Vorjahr um 57 gestiegen. 3.516 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber Juni um 48 und gegenüber Juli 2019 um 370 erhöht. 43,9 Prozent der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen sind gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Juli 5.924. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um mehr als ein Viertel.

Stellenmarkt

Die Zahl der neu gemeldeten Arbeitsstellen nimmt kontinuierlich zu, das Niveau der Vorjahre ist aber noch lange nicht erreicht. Unternehmen der Region haben im Juli insgesamt 619 Stellen zur Besetzung gemeldet, 54 mehr als im Juni, jedoch rund zehn Prozent weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden rund 4.300 offene Stellen gemeldet, über 1.200 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Bestand an Arbeitsstellen hat sich im Vergleich zum Vormonat unwesentlich verändert, der aktuelle Wert liegt aber deutlich unterhalb des Vorjahres. Aktuell stehen 2.250 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Der Stellenbestand liegt 934 unter dem Vorjahresniveau (minus 29,3 Prozent).

Kurzarbeit

Im Juli haben im Regionalverband Saarbrücken weitere 20 Unternehmen für insgesamt 306 Beschäftigte Kurzarbeit angemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben insgesamt 4.202 Unternehmen Kurzarbeit für 58.363 Personen angezeigt.

Während die Zahl der Anzeigen faktisch zum Stichtag feststeht, wird sich die tatsächliche Betroffenheit der rund 60.000 Personen statisch abbilden lassen. Daten über den Umfang der realisierten Kurzarbeit werden mit einer Wartezeit veröffentlicht, da hiermit eine sichere Statistik auf vollzähliger Basis mit hoher Datenqualität gewährleistet ist. Um möglichst zeitnah Zahlenmaterial zur Verfügung stellen zu können, werden Hochrechnungen auf Basis der vorläufigen Daten in Abhängigkeit von der regionalen Gliederungstiefe vorgenommen. Hochgerechnete Daten auf Landkreisebene zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt liegen aktuell noch nicht vor.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Saarbrücken (Stadt Saarbrücken und Kleinblittersdorf):

12.855 Arbeitslose (plus 2.198 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 12,6 Prozent

Geschäftsstelle Heusweiler (Heusweiler, Riegelsberg und Püttlingen):

1.535 Arbeitslose (plus 423 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,6 Prozent

Geschäftsstelle Sulzbach (Stadt Sulzbach, Friedrichsthal und Quierschied):

1.955 Arbeitslose (plus 297 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 9,0 Prozent

Geschäftsstelle Völklingen (Stadt Völklingen und Großrosseln):

3.164 Arbeitslose (plus 664 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 12,8 Prozent

Ausbildungsmarkt

Im Regionalverband Saarbrücken wurden seit Beginn des Ausbildungsjahres im vergangenen Oktober 2.204 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 515 weniger als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig suchten 1.843 junge Menschen eine Ausbildungsstelle über die Arbeitsagentur, 13 mehr als vor einem Jahr. Am statistischen Zähltag im Juli waren noch 621 Stellen unbesetzt und 674 Jugendliche unversorgt.

Top 10 der noch unbesetzten Ausbildungsstellen

  • Kaufmann/-frau im Einzelhandel
  • Verkäufer/in
  • Fachverkäufer/in Lebensmittelhandwerk - Fleischerei
  • Kaufmann/-frau - Büromanagement
  • Handelsfachwirt/in
  • Fachkraft Kurier-/Express-/Postdienstleistungen
  • Kaufmann/-frau Versicherung/Finanzen - Versicherung
  • Fachverkäufer/in Lebensmittelhandwerk - Bäckerei
  • Koch/Köchin
  • Anlagenmechaniker/in Sanitär-/Heiz./Klimatechnik

Saarpfalz-Kreis

Im Saarpfalz-Kreis waren im aktuellen Monat 4.636 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 168 mehr als im Juni. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter rund ein Fünftel mehr Arbeitslose gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag mit 6,0 Prozent um 0,2 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats und um 1,1 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahres.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 129 auf 2.089 gestiegen. Das waren 476 mehr als vor einem Jahr (plus 29,5 Prozent). Bei den Jüngeren unter 25 Jahren lag die Arbeitslosigkeit bei 217. Sie erhöhte sich um elf im Vergleich zum Vormonat und um 41 im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus betrug 921. Sie ist gegenüber dem Vormonat um 52 und gegenüber dem Vorjahr um 136 gestiegen.

Entwicklung in der Grundsicherung

Beim Jobcenter im Saarpfalz-Kreis waren im Juli 2.547 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 39 mehr als im Juni. Damit lag die Zahl der Arbeitslosen um 349 über dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im Juli bei 184. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat nicht verändert und ist gegenüber dem Vorjahr um 25 gestiegen. 767 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber Juni um neun und gegenüber Juli 2019 um 73 erhöht. 42,9 Prozent der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen sind gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Juli 1.092. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um knapp 13 Prozent.

Stellenmarkt

Die Zahl der neu gemeldeten Arbeitsstellen nimmt kontinuierlich leicht zu, das Niveau der Vorjahre ist aber noch lange nicht erreicht. Unternehmen der Region haben im Juli insgesamt 220 Stellen zur Besetzung gemeldet, sechs mehr als im Juni, jedoch rund ein Drittel weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 1.586 offene Stellen gemeldet, 643 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Bestand an Arbeitsstellen hat sich im Vergleich zum Vormonat unwesentlich verändert, der aktuelle Wert liegt aber deutlich unterhalb des Vorjahres. Aktuell stehen 1.086 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Der Stellenbestand liegt damit 233 unter dem Vorjahresniveau (minus 17,7 Prozent).

Kurzarbeit

Im Juli haben im Saarpfalz-Kreis weitere 19 Unternehmen für insgesamt 268 Beschäftigte Kurzarbeit angemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben insgesamt 1.834 Unternehmen Kurzarbeit für 28.553 Personen angezeigt.

Während die Zahl der Anzeigen faktisch zum Stichtag feststeht, wird sich die tatsächliche Betroffenheit der über 28.500 Personen statisch abbilden lassen. Daten über den Umfang der realisierten Kurzarbeit werden mit einer Wartezeit veröffentlicht, da hiermit eine sichere Statistik auf vollzähliger Basis mit hoher Datenqualität gewährleistet ist. Um möglichst zeitnah Zahlenmaterial zur Verfügung stellen zu können, werden Hochrechnungen auf Basis der vorläufigen Daten in Abhängigkeit von der regionalen Gliederungstiefe vorgenommen. Hochgerechnete Daten auf Landkreisebene zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt liegen aktuell noch nicht vor

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Homburg (Bexbach, Homburg, Kirkel):

3.411 Arbeitslose (plus 632 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,9 Prozent

Geschäftsstelle St. Ingbert:

1.225 Arbeitslose (plus 193 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 6,3 Prozent

Ausbildungsmarkt

Im Saarpfalz-Kreis wurden seit Beginn des Ausbildungsjahres im vergangenen Oktober 891 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 85 weniger als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig suchten 394 junge Menschen eine Ausbildungsstelle über die Arbeitsagentur, 160 weniger als vor einem Jahr. Am statistischen Zähltag im Juli waren noch 332 Stellen unbesetzt und 96 Jugendliche unversorgt.

Top 10 der noch unbesetzten Ausbildungsstellen

  • Verkäufer/in
  • Kaufmann/-frau im Einzelhandel
  • Handelsfachwirt/in
  • Fachverkäufer/in Lebensmittelhandwerk - Bäckerei
  • Mechatroniker/in
  • Bäcker/in
  • Kaufmann/-frau - Büromanagement
  • Elektroniker/in- Energie-/Gebäudetechnik
  • Koch/Köchin
  • Maschinen- und Anlagenführer/in

 


Landkreis Neunkirchen

Im Landkreis Neunkirchen waren im aktuellen Monat 6.049 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 57 mehr als im Juni. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter rund ein Fünftel mehr Arbeitslose gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag mit 8,4 Prozent 0,1 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats und 1,5 Prozentpunkte über dem des Vorjahresmonats.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 157 auf 2.380 gestiegen. Das waren 650 mehr als vor einem Jahr (plus 37,6 Prozent). Bei den Jüngeren unter 25 Jahren lag die Arbeitslosigkeit bei 298. Sie erhöhte sich um 43 im Vergleich zum Vormonat und lag um 54 über dem Wert des Vorjahres. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus betrug 935. Sie ist gegenüber dem Vormonat um 48 und gegenüber dem Vorjahr um 194 gestiegen.

Entwicklung in der Grundsicherung

Beim Jobcenter im Landkreis Neunkirchen waren im Juli 3.669 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 100 weniger als im Juni. Damit lag die Zahl der Arbeitslosen um 378 über dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im Juli bei 404. Sie ist gegenüber dem Vormonat um 23 gesunken und gegenüber dem Vorjahr um 42 gestiegen. 904 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber Juni um 33 verringert und gegenüber Juli 2019 um 56 erhöht. 41,2 Prozent der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen sind gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Juli 1.513. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um über ein Fünftel.

Stellenmarkt

Unternehmen der Region haben im Juli insgesamt 135 Stellen zur Besetzung gemeldet, zehn weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 1.148 offene Stellen gemeldet, 262 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Bestand an Arbeitsstellen hat sich im Vergleich zum Vormonat unwesentlich verändert, der aktuelle Wert liegt aber deutlich unterhalb des Vorjahres. Aktuell stehen 796 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Der Stellenbestand liegt damit 244 unter dem Vorjahresniveau (minus 23,5 Prozent).

Kurzarbeit

Im Juli haben im Landkreis Neunkirchen weitere zehn Unternehmen für insgesamt 1.037 Beschäftigte Kurzarbeit angemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben insgesamt 1.273 Unternehmen Kurzarbeit für 13.828 Personen angezeigt.

Während die Zahl der Anzeigen faktisch zum Stichtag feststeht, wird sich die tatsächliche Betroffenheit der fast 14.000 Personen statisch abbilden lassen. Daten über den Umfang der realisierten Kurzarbeit werden mit einer Wartezeit veröffentlicht, da hiermit eine sichere Statistik auf vollzähliger Basis mit hoher Datenqualität gewährleistet ist. Um möglichst zeitnah Zahlenmaterial zur Verfügung stellen zu können, werden Hochrechnungen auf Basis der vorläufigen Daten in Abhängigkeit von der regionalen Gliederungstiefe vorgenommen. Hochgerechnete Daten auf Landkreisebene zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt liegen aktuell noch nicht vor.

Ausbildungsmarkt

Im Landkreis Neunkirchen wurden seit Beginn des Ausbildungsjahres im vergangenen Oktober 634 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 62 weniger als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig suchten 765 junge Menschen eine Ausbildungsstelle über die Arbeitsagentur, 46 weniger als vor einem Jahr. Am statistischen Zähltag im Juli waren noch 239 Stellen unbesetzt und 258 Jugendliche unversorgt.

Top 10 der noch unbesetzten Ausbildungsstellen

  • Kaufmann/-frau im Einzelhandel
  • Anlagenmechaniker/in - Sanitär-/Heiz.-/Klimatechnik
  • Handelsfachwirt/in (Ausbildung)
  • Verkäufer/in
  • Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r
  • Fachverkäufer/in Lebensmittelhandwerk - Fleischerei
  • Kaufmann - Groß-/Außenhandel - Großhandel
  • Kaufmann/-frau - Büromanagement
  • Fachkraft - Lagerlogistik
  • Elektroniker/in- Energie-/Gebäudetechnik

Landkreis St. Wendel

Im Landkreis St. Wendel waren im aktuellen Monat 2.017 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 49 mehr als im Juni. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 393 Arbeitslose mehr gemeldet (plus 24,2 Prozent). Die Arbeitslosenquote lag mit 4,2 Prozent um 0,1 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats und um 0,8 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahres.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 71 auf 1.121 gestiegen. Das waren 249 mehr als vor einem Jahr (plus 28,6 Prozent). Bei den Jüngeren unter 25 Jahren lag die Arbeitslosigkeit bei 151. Sie erhöhte sich um 24 im Vergleich zum Vormonat und lag um 29 über dem Wert des Vorjahres. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus betrug 515. Sie ist gegenüber dem Vormonat um 18 und gegenüber dem Vorjahr um 99 gestiegen.

Entwicklung in der Grundsicherung

Beim Jobcenter im Landkreis St. Wendel waren im Juli 896 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 22 weniger als im Juni. Damit lag die Zahl der Arbeitslosen rund ein Fünftel über dem Vorjahreswert. Jugendarbeitslosigkeit ist weiterhin im Bereich der Grundsicherung nicht in nennenswertem Umfang vorhanden. 275 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber Juni um zwölf verringert und gegenüber Juli 2019 um 44 erhöht. Fast ein Drittel der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen sind gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Juli 281. Gegenüber dem Vormonat ist dies ein Anstieg um sechs, gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg um 22.

Stellenmarkt

Unternehmen der Region haben im Juli insgesamt 97 Stellen zur Besetzung gemeldet, rund 60 Prozent weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 803 offene Stellen gemeldet, 643 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (minus 44,5 Prozent). Der Bestand an Arbeitsstellen hat sich im Vergleich zum Vormonat nur leicht verringert, der aktuelle Wert liegt aber deutlich unterhalb des Vorjahres. Aktuell stehen 526 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Der Stellenbestand liegt damit 262 unter dem Vorjahresniveau (minus 33,2 Prozent).

Kurzarbeit

Seit Beginn der Corona-Krise haben im Landkreis St. Wendel insgesamt 831 Unternehmen Kurzarbeit für 8.574 Beschäftigte angezeigt.

Während die Zahl der Anzeigen faktisch zum Stichtag feststeht, wird sich die tatsächliche Betroffenheit der fast 8.600 Personen statisch abbilden lassen. Daten über den Umfang der realisierten Kurzarbeit werden mit einer Wartezeit veröffentlicht, da hiermit eine sichere Statistik auf vollzähliger Basis mit hoher Datenqualität gewährleistet ist. Um möglichst zeitnah Zahlenmaterial zur Verfügung stellen zu können, werden Hochrechnungen auf Basis der vorläufigen Daten in Abhängigkeit von der regionalen Gliederungstiefe vorgenommen. Hochgerechnete Daten auf Landkreisebene zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt liegen aktuell noch nicht vor.

Ausbildungsmarkt

Im Landkreis St. Wendel wurden seit Beginn des Ausbildungsjahres im vergangenen Oktober 514 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 38 weniger als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig suchten 476 junge Menschen eine Ausbildungsstelle über die Arbeitsagentur, 31 weniger als vor einem Jahr. Am statistischen Zähltag im Juli waren noch 179 Stellen unbesetzt und 94 Jugendliche unversorgt.

Top 10 der noch unbesetzten Ausbildungsstellen

  • Koch/Köchin
  • Kaufmann/-frau im Einzelhandel
  • Metallbauer/in - Konstruktionstechnik
  • Anlagenmechaniker/in - Sanitär-/Heiz.-Klimatechnik
  • Verkäufer/in
  • Handelsfachwirt/in
  • Fachverkäufer/in Lebensmittelhandwerk - Fleischerei
  • Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r
  • Kfz-Mechatroniker/in - PKW-Technik
  • Elektroniker/in- Energie-/Gebäudetechnik

Landkreis Merzig-Wadern

Im Landkreis Merzig-Wadern waren im aktuellen Monat 2.837 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, sieben mehr als im Juni. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 377 Arbeitslose mehr gemeldet (plus 15,3 Prozent). Die Arbeitslosenquote lag mit 5,1 Prozent genauso hoch wie im Vormonat und um 0,7 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahres.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 80 auf 1.451 gestiegen. Das waren 319 mehr als vor einem Jahr (plus 28,2 Prozent). Bei den Jüngeren unter 25 Jahren lag die Arbeitslosigkeit bei 209. Sie erhöhte sich um 36 im Vergleich zum Vormonat und lag um 37 über dem Wert des Vorjahres. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus betrug 571. Sie ist gegenüber dem Vormonat um 30 und gegenüber dem Vorjahr um 83 gestiegen.

Entwicklung in der Grundsicherung

Beim Jobcenter im Landkreis Merzig-Wadern waren im Juli 1.386 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 73 weniger als im Juni. Damit lag die Zahl der Arbeitslosen um 58 über dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im Juli bei 157. Sie ist gegenüber dem Vormonat um vier gesunken und gegenüber dem Vorjahr um zwölf gestiegen. 380 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber Juni um neun verringert und gegenüber Juli 2019 um sechs erhöht. 38,4 Prozent der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen sind gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Juli 532. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um 29.

Stellenmarkt

Die Zahl der neu gemeldeten Arbeitsstellen nimmt kontinuierlich zu, das Niveau der Vorjahre ist aber noch lange nicht erreicht. Unternehmen der Region haben im Juli insgesamt 207 Stellen zur Besetzung gemeldet, 102 mehr als im Juni, jedoch rund 17 Prozent weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 1.414 offene Stellen gemeldet, fast ein Viertel weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Bestand an Arbeitsstellen hat sich im Vergleich zum Vormonat zwar erhöht, der aktuelle Wert liegt aber deutlich unterhalb des Vorjahres. Aktuell stehen rund 700 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Der Stellenbestand liegt damit rund ein Viertel unter dem Vorjahresniveau.

Kurzarbeit

Im Juli haben im Landkreis Merzig-Wadern weitere drei Unternehmen für insgesamt 13 Beschäftigte Kurzarbeit angemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben insgesamt 1.028 Unternehmen Kurzarbeit für 12.374 Personen angezeigt.

Während die Zahl der Anzeigen faktisch zum Stichtag feststeht, wird sich die tatsächliche Betroffenheit der fast 12.400 Personen statisch abbilden lassen. Daten über den Umfang der realisierten Kurzarbeit werden mit einer Wartezeit veröffentlicht, da hiermit eine sichere Statistik auf vollzähliger Basis mit hoher Datenqualität gewährleistet ist. Um möglichst zeitnah Zahlenmaterial zur Verfügung stellen zu können, werden Hochrechnungen auf Basis der vorläufigen Daten in Abhängigkeit von der regionalen Gliederungstiefe vorgenommen. Hochgerechnete Daten auf Landkreisebene zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt liegen aktuell noch nicht vor.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Merzig (Kreisstadt Merzig, Mettlach, Perl, Beckingen):

1.734 Arbeitslose (plus 200 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,0 Prozent

Geschäftsstelle Wadern (Stadt Wadern, Losheim, Weiskirchen):

1.103 Arbeitslose (plus 177 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,2 Prozent

Ausbildungsmarkt

Im Landkreis Merzig-Wadern wurden seit Beginn des Ausbildungsjahres im vergangenen Oktober 586 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 75 weniger als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig suchten 365 junge Menschen eine Ausbildungsstelle über die Arbeitsagentur, 14 weniger als vor einem Jahr. Am statistischen Zähltag im Juli waren noch 211 Stellen unbesetzt und 95 Jugendliche unversorgt.

Top 10 der noch unbesetzten Ausbildungsstellen

  • Kaufmann/-frau im Einzelhandel
  • Fachkraft - Lagerlogistik
  • Handelsfachwirt/in
  • Fachverkäufer/in Lebensmittelhandwerk - Fleischerei
  • Elektroniker/in- Energie-/Gebäudetechnik
  • Verkäufer/in
  • Metallbauer/in - Konstruktionstechnik
  • Elektroniker/in - Info-/Telekommunikationstechnik
  • Kaufmann/-frau - Büromanagement
  • Kaufmann - Groß-/Außenhandel - Großhandel

Landkreis Saarlouis

Im Landkreis Saarlouis waren im aktuellen Monat 6.490 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 220 mehr als im Juni. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 1.188 Arbeitslose mehr gemeldet (plus 22,4 Prozent). Die Arbeitslosenquote lag mit 6,1 Prozent um 0,2 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats und um 1,1 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahres.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 248 auf 3.245 gestiegen. Das waren 781 mehr als vor einem Jahr (plus 31,7 Prozent). Bei den Jüngeren unter 25 Jahren lag die Arbeitslosigkeit bei 427. Sie erhöhte sich um 60 im Vergleich zum Vormonat und lag um 43 über dem Wert des Vorjahres. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus betrug 1.251. Sie ist gegenüber dem Vormonat um 79 und gegenüber dem Vorjahr um 358 gestiegen.

Entwicklung in der Grundsicherung

Beim Jobcenter im Landkreis Saarlouis waren im Juli mit 3.245 genauso viele Frauen und Männer arbeitslos gemeldet wie bei der Agentur für Arbeit. Damit lag die Zahl der Arbeitslosen um 28 unter dem Vormonats- und 277 über dem Vorjahreswert. Jugendarbeitslosigkeit ist weiterhin im Bereich der Grundsicherung nicht in nennenswertem Umfang vorhanden. 898 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber Juni um 16 verringert und gegenüber Juli 2019 um 24 erhöht. 47,6 Prozent der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen sind gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Juli 1.544. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um 118.

Stellenmarkt

Unternehmen der Region haben im Juli insgesamt 340 Stellen zur Besetzung gemeldet, genauso viele wie im Juni, jedoch rund 22 Prozent weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 2.531 offene Stellen gemeldet, 590 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Bestand an Arbeitsstellen hat sich im Vergleich zum Vormonat unwesentlich verändert, der aktuelle Wert liegt aber deutlich unterhalb des Vorjahres. Aktuell stehen 1.619 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Der Stellenbestand liegt damit ein Fünftel unter dem Vorjahresniveau.

Kurzarbeit

Im Juli haben im Landkreis Saarlouis weitere zehn Unternehmen für insgesamt 216 Beschäftigte Kurzarbeit angemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben insgesamt 2.309 Unternehmen Kurzarbeit für 35.004 Personen angezeigt.

Während die Zahl der Anzeigen faktisch zum Stichtag feststeht, wird sich die tatsächliche Betroffenheit der rund 35.000 Personen statisch abbilden lassen. Daten über den Umfang der realisierten Kurzarbeit werden mit einer Wartezeit veröffentlicht, da hiermit eine sichere Statistik auf vollzähliger Basis mit hoher Datenqualität gewährleistet ist. Um möglichst zeitnah Zahlenmaterial zur Verfügung stellen zu können, werden Hochrechnungen auf Basis der vorläufigen Daten in Abhängigkeit von der regionalen Gliederungstiefe vorgenommen. Hochgerechnete Daten auf Landkreisebene zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt liegen aktuell noch nicht vor.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Saarlouis (Kreisstadt Saarlouis, Ensdorf, Bous, Dillingen, Rehlingen-Siersburg, Nalbach, Schwalbach, Saarwellingen, Überherrn, Wadgassen, Wallerfangen):

5.578 Arbeitslose (plus 986 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 6,4 Prozent

Geschäftsstelle Lebach (Stadt Lebach, Schmelz):

912 Arbeitslose (plus 202 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,9 Prozent

Ausbildungsmarkt

Im Landkreis Saarlouis wurden seit Beginn des Ausbildungsjahres im vergangenen Oktober 1.335 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 114 weniger als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig suchten 713 junge Menschen eine Ausbildungsstelle über die Arbeitsagentur, neun weniger als vor einem Jahr. Am statistischen Zähltag im Juli waren noch 474 Stellen unbesetzt und 197 Jugendliche unversorgt.

Top 10 der noch unbesetzten Ausbildungsstellen

  • Kaufmann/-frau im Einzelhandel
  • Kaufmann/-frau - Büromanagement
  • Verkäufer/in
  • Fachkraft - Lagerlogistik
  • Handelsfachwirt/in
  • Kaufmann - Groß-/Außenhandel - Großhandel
  • Steuerfachangestellte/r
  • Metallbauer/in - Konstruktionstechnik
  • Fachverkäufer/in Lebensmittelhandwerk - Fleischerei
  • Fachverkäufer/in Lebensmittelhandwerk - Bäckerei