17.09.2020 | Presseinfo Nr. 80

19 junge Menschen starten ins Berufsleben

Etwas nervös sind sie dann doch, die neuen Nachwuchskräfte, als sie am 01. September um halb neun vor dem Hauteingang der Agentur für Arbeit in Saarbrücken stehen und von Luigia Tedesco (Teamleiterin Ausbildung und Qualifizierung) und den Ausbilderinnen Sabine Dewes, Sonja Herrmann und Monika Wilcken herzlich willkommen geheißen werden: „Wir freuen uns sehr, Sie als Nachwuchskräfte in der Agentur-Familie begrüßen zu dürfen. Wir brauchen Nachwuchskräfte, denn sie sind unsere Zukunft!“
 

Corona-bedingt läuft dieser Willkommenstag etwas anders ab als in den Vorjahren: Unter Beachtung von Sicherheits-, Hygiene- und Abstandregelungen geht es in den Sitzungssaal, einen großen Raum mit Kinobestuhlung, wo die für die Nachwuchskräfte Verantwortlichen den Tagesablauf erläutern und offene Fragen zum Ablauf von Ausbildung und Studium klären.

Elf der 19 Nachwuchskräfte der Agentur für Arbeit Saarland absolvieren eine Ausbildung zur/zum Fachangestellte/r für Arbeitsmarktdienstleistungen. Die anderen acht durchlaufen den dualen Studiengang „Arbeitsmarktmanagement“ bzw. „Beratung für Bildung, Beruf und Beschäftigung“. Ausbildung und Studium dauern jeweils drei Jahre. Die Theorie zu Arbeitsmarkt und Sozialsystem lernen Fachangestellte für Arbeitsmarktdienstleistungen vorrangig in der Berufsschule. Die Studierenden absolvieren ihren theoretischen Teil des Studiums an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit in Mannheim. Zwischen den akademischen Trimestern vertiefen sie ihr Wissen in einer Arbeitsagentur oder einem Jobcenter.

„Das mulmige Gefühl wird schnell verschwinden und nach kurzer Zeit werden Sie sich schon an den neuen Tagesablauf gewöhnt haben. Außerdem stehen Ihnen erfahrene Ausbilderinnen und pädagogische Fachkräfte unterstützend zur Seite“, versichert Luigia Tedesco, die sich noch gut an ihren eigenen Ausbildungsstart erinnern kann, den neuen Auszubildenden und Studierenden. Außerdem macht sie den Nachwuchskräften deutlich, dass sie sich für einen zukunftsorientierten Karriereweg in einer Behörde entschieden haben, die insbesondere in der aktuellen Situation einen wichtigen sozialen und gesellschaftspolitischen Auftrag erfüllt. Auch wird erläutert, dass bedarfsorientiert ausgebildet wird und wie die Inklusion von Menschen mit Behinderungen aktiv gefördert wird, z.B. durch Anpassung von Arbeitszeit und Arbeitsform an die individuellen Bedürfnisse oder die Einrichtung spezieller Arbeitsplätze. So habe man in den vergangenen Jahren viele schöne Erlebnisse mit angehenden Fachkräften gehabt, die alle ihren beruflichen Weg gegangen sind und jetzt in der Eingangszone, im Servicecenter, in der Arbeitsvermittlung, der Berufsberatung oder auf Teamleitungsebene arbeiten. Ein kleiner Ansporn musste aber auch noch sein: „Wir erwarten von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass sie sich einbringen, Verantwortung übernehmen und gut zusammenarbeiten“, so Luigia Tedesco.