30.09.2020 | Presseinfo Nr. 84

Der Arbeitsmarkt im Saarland im September2020

nach Landkreisen

Regionalverband Saarbrücken

Im Regionalverband Saarbrücken waren im aktuellen Monat 18.785 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 729 weniger als im August. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 2.694 Arbeitslose mehr gemeldet (plus 16,7 Prozent). Die Arbeitslosenquote lag mit 10,7 Prozent um 0,4 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats und um 1,5 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahres. Die Zahl der Arbeitsuchenden lag mit 31.180 um 492 unter dem Vormonats- und 2.339 über dem Vorjahresniveau. Zu den Arbeitsuchenden gehören neben Arbeitslosen u.a. auch Personen, die kurzzeitig erkrankt sind, Personen, die mehr als geringfügig beschäftigt sind und vom Jobcenter einen Aufstockungsbetrag zum Lohn erhalten sowie Beschäftigte oder Selbständige, die eine andere Arbeitsstelle suchen.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 420 auf 5.701 gesunken. Das waren 2.040 mehr als vor einem Jahr (plus 55,7 Prozent). Bei den Jüngeren unter 25 Jahren lag die Arbeitslosigkeit bei 673, das waren 84 weniger als im Vormonat. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr ist bei den unter 25-Jährigen besonders deutlich ausgeprägt (plus 257 bzw. 61,8 Prozent). Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus betrug 1.983. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 96 verringert. Gegenüber dem Vorjahr ist ein Anstieg um fast die Hälfte zu verzeichnen.

Entwicklung in der Grundsicherung

Beim Jobcenter im Regionalverband Saarbrücken waren im September 13.084 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 309 weniger als im August. Damit lag die Zahl der Arbeitslosen um 654 über dem Vorjahreswert (plus 5,3 Prozent). Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im September bei 1.096. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um eins und gegenüber dem Vorjahr um 209 verringert. 3.434 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber August um 63 verringert und gegenüber September 2019 um 246 erhöht. Weniger als die Hälfte der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen ist gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im September 6.047. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um rund ein Viertel.

Stellenmarkt

Im September wurden im Regionalverband Saarbrücken mehr neue Arbeitsstellen gemeldet als noch im Monat zuvor. Die steigenden Zugangszahlen der Vormonate setzen sich fort. Auch der Bestand an gemeldeten Stellen hat sich im September weiter erhöht, wenngleich er deutlich unter dem Vorjahreswert liegt. Unternehmen der Region haben im September insgesamt 883 Stellen zur Besetzung gemeldet, 220 mehr als im August und 51 mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 5.845 offene Stellen gemeldet, 1.219 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Aktuell stehen 2.537 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Der Stellenbestand liegt damit rund 15 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Kurzarbeit

Seit Beginn der Corona-Krise haben insgesamt 4.272 Unternehmen im Regionalverband Saarbrücken Kurzarbeit für 59.102 Beschäftigte angezeigt. Die Anzeigen für Kurzarbeit bedeuten jedoch nicht automatisch deren Realisierung. Daten über den Umfang der realisierten Kurzarbeit werden mit einer Wartezeit veröffentlicht, da hiermit eine sichere Statistik auf vollzähliger Basis mit hoher Datenqualität gewährleistet ist. Um möglichst zeitnah Zahlenmaterial zur Verfügung stellen zu können, werden Hochrechnungen auf Basis der vorläufigen Daten vorgenommen. Hochgerechnete Daten auf Landkreisebene zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt liegen für die Monate März und April vor. Nach den aktuellsten Hochrechnungen haben im März 1.784 Unternehmen der Region für 13.906 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt. Im April waren es 2.977 Betriebe, die für 30.937 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Kurzarbeit umgesetzt haben.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Saarbrücken (Stadt Saarbrücken und Kleinblittersdorf):

12.427 Arbeitslose (plus 1.614 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 12,2 Prozent

Geschäftsstelle Heusweiler (Heusweiler, Riegelsberg und Püttlingen):

1.461 Arbeitslose (plus 420 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,3 Prozent

Geschäftsstelle Sulzbach (Stadt Sulzbach, Friedrichsthal und Quierschied):

1.901 Arbeitslose (plus 238 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 8,7 Prozent

Geschäftsstelle Völklingen (Stadt Völklingen und Großrosseln):

2.996 Arbeitslose (plus 422 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 12,1 Prozent

 


 

Saarpfalz-Kreis

Im Saarpfalz-Kreis waren im aktuellen Monat 4.453 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 166 weniger als im August. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter über ein Viertel Arbeitslose mehr gemeldet (plus 954). Die Arbeitslosenquote lag mit 5,8 Prozent um 0,2 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats und um 1,3 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahres.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 26 auf 2.121 gesunken. Das waren fast 41 Prozent mehr als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren lag die Arbeitslosigkeit bei 227, das waren 18 weniger als im Vormonat. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr ist bei den unter 25-Jährigen besonders deutlich ausgeprägt (plus 56,6 Prozent). Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus betrug 922. Sie ist gegenüber dem Vormonat um neun gesunken und gegenüber dem Vorjahr um 157 gestiegen.

Entwicklung in der Grundsicherung

Beim Jobcenter im Saarpfalz-Kreis waren im September 2.332 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 140 weniger als im August. Damit lag die Zahl der Arbeitslosen um 339 über dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im September bei 188. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 21 verringert und gegenüber dem Vorjahr um 35 erhöht. 698 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber August um 38 verringert und gegenüber September 2019 um 72 erhöht. Weniger als die Hälfte der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen ist gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im September 1.092. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um fast ein Viertel.

Stellenmarkt

Unternehmen der Region haben im September insgesamt 221 Stellen zur Besetzung gemeldet, vier mehr als im August und 144 weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 2.024 offene Stellen gemeldet, 833 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Aktuell stehen 1.041 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Damit liegt der Stellenbestand über ein Fünftel niedriger als im Vorjahr.

Kurzarbeit

Seit Beginn der Corona-Krise haben insgesamt 1.867 Unternehmen im Saarpfalz-Kreis Kurzarbeit für 31.488 Beschäftigte angezeigt. Die Anzeigen für Kurzarbeit bedeuten jedoch nicht automatisch deren Realisierung. Daten über den Umfang der realisierten Kurzarbeit werden mit einer Wartezeit veröffentlicht, da hiermit eine sichere Statistik auf vollzähliger Basis mit hoher Datenqualität gewährleistet ist. Um möglichst zeitnah Zahlenmaterial zur Verfügung stellen zu können, werden Hochrechnungen auf Basis der vorläufigen Daten vorgenommen. Hochgerechnete Daten auf Landkreisebene zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt liegen für die Monate März und April vor. Nach den aktuellsten Hochrechnungen haben im März 707 Unternehmen der Region für 4.285 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt. Im April waren es 1.236 Betriebe, die für 14.504 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Kurzarbeit umgesetzt haben.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Homburg (Bexbach, Homburg, Kirkel):

3.325 Arbeitslose (plus 743 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,8 Prozent

Geschäftsstelle St. Ingbert:

1.128 Arbeitslose (plus 211 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,8 Prozent


Landkreis Neunkirchen

Im Landkreis Neunkirchen waren im aktuellen Monat 5.871 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 236 weniger als im August. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter fast ein Fünftel Arbeitslose mehr gemeldet (plus 952). Die Arbeitslosenquote lag mit 8,2 Prozent um 0,3 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats und 1,4 Prozentpunkte über dem des Vorjahresmonats.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 159 auf 2.322 gesunken. Das waren 661 mehr als vor einem Jahr (plus 39,8 Prozent). Bei den Jüngeren unter 25 Jahren lag die Arbeitslosigkeit bei 290, das waren acht weniger als im Vormonat. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr ist bei den unter 25-Jährigen besonders deutlich ausgeprägt (plus 97 bzw. 50,3 Prozent). Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus betrug 939. Sie ist gegenüber dem Vormonat um 44 gesunken und gegenüber dem Vorjahr um 209 gestiegen.

Entwicklung in der Grundsicherung

Beim Jobcenter im Landkreis Neunkirchen waren im September 3.549 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 77 weniger als im August. Damit lag die Zahl der Arbeitslosen um 291 über dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im September bei 380. Sie ist gegenüber dem Vormonat um vier und gegenüber dem Vorjahr um 39 gestiegen. 919 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber August um 23 verringert und gegenüber September 2019 um 119 erhöht. 44,3 Prozent der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen sind gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im September 1.572. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um fast ein Drittel.

Stellenmarkt

Im September wurden genauso viele neue Arbeitsstellen gemeldet wie im Monat zuvor. Unternehmen der Region haben insgesamt 188 Stellen zur Besetzung gemeldet, das waren 48 weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 1.524 offene Stellen gemeldet, 354 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Bestand an Arbeitsstellen hat sich im Vergleich zum Vormonat um fünf verringert. Der aktuelle Wert von 743 liegt jedoch fast ein Drittel unterhalb des Vorjahres.

Kurzarbeit

Seit Beginn der Corona-Krise haben insgesamt 1.291 Unternehmen im Landkreis Neunkirchen Kurzarbeit für 14.010 Beschäftigte angezeigt. Die Anzeigen für Kurzarbeit bedeuten jedoch nicht automatisch deren Realisierung. Daten über den Umfang der realisierten Kurzarbeit werden mit einer Wartezeit veröffentlicht, da hiermit eine sichere Statistik auf vollzähliger Basis mit hoher Datenqualität gewährleistet ist. Um möglichst zeitnah Zahlenmaterial zur Verfügung stellen zu können, werden Hochrechnungen auf Basis der vorläufigen Daten vorgenommen. Hochgerechnete Daten auf Landkreisebene zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt liegen für die Monate März und April vor. Nach den aktuellsten Hochrechnungen haben im März 505 Unternehmen der Region für 3.402 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt. Im April waren es 863 Betriebe, die für 5.994 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Kurzarbeit umgesetzt haben.


Landkreis St. Wendel

Im Landkreis St. Wendel waren im aktuellen Monat 1.855 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 195 weniger als im August. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter rund ein Fünftel Arbeitslose mehr gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag mit 3,9 Prozent um 0,4 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats und um 0,7 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahres.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 153 auf 1.006 gesunken. Das war über ein Fünftel mehr als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren lag die Arbeitslosigkeit bei 97. Sie verringerte sich um mehr als ein Drittel im Vergleich zum Vormonat und lag auf dem Niveau des Vorjahres. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus betrug 516. Sie ist gegenüber dem Vormonat um 19 gesunken und gegenüber dem Vorjahr um 115 gestiegen.

Entwicklung in der Grundsicherung

Beim Jobcenter im Landkreis St. Wendel waren im September 849 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 42 weniger als im August. Damit lag die Zahl der Arbeitslosen rund 18 Prozent über dem Vorjahreswert. Jugendarbeitslosigkeit ist weiterhin im Bereich der Grundsicherung nicht in nennenswertem Umfang vorhanden. 263 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber August um 13 verringert und gegenüber September 2019 um 36 erhöht. Mehr als ein Drittel der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen ist gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im September 290 und lag damit auf Vormonatsniveau. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um über ein Viertel.

Stellenmarkt

Im September wurden weniger neue Arbeitsstellen gemeldet als noch im Monat zuvor. Auch der Bestand an gemeldeten Stellen hat sich im September verringert und liegt deutlich unter dem Vorjahreswert. Unternehmen der Region haben im September insgesamt 137 Stellen zur Besetzung gemeldet, 39 weniger als im Vormonat und 77 weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 1.116 offene Stellen gemeldet, 709 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Aktuell stehen 590 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Der Stellenbestand liegt damit rund 18 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Kurzarbeit

Seit Beginn der Corona-Krise haben insgesamt 844 Unternehmen im Landkreis St. Wendel Kurzarbeit für 8.609 Beschäftigte angezeigt. Die Anzeigen für Kurzarbeit bedeuten jedoch nicht automatisch deren Realisierung. Daten über den Umfang der realisierten Kurzarbeit werden mit einer Wartezeit veröffentlicht, da hiermit eine sichere Statistik auf vollzähliger Basis mit hoher Datenqualität gewährleistet ist. Um möglichst zeitnah Zahlenmaterial zur Verfügung stellen zu können, werden Hochrechnungen auf Basis der vorläufigen Daten vorgenommen. Hochgerechnete Daten auf Landkreisebene zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt liegen für die Monate März und April vor. Nach den aktuellsten Hochrechnungen haben im März 352 Unternehmen der Region für 1.986 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt. Im April waren es 581 Betriebe, die für 3.560 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Kurzarbeit umgesetzt haben.


Landkreis Merzig-Wadern

Im Landkreis Merzig-Wadern waren im aktuellen Monat 2.665 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 201 weniger als im August. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter fast ein Sechstel Arbeitslose mehr gemeldet (plus 312). Die Arbeitslosenquote lag mit 4,8 Prozent um 0,4 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats und um 0,6 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahres.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 129 auf 1.448 gesunken. Das waren 391 mehr als vor einem Jahr (plus 37,0 Prozent). Bei den Jüngeren unter 25 Jahren lag die Arbeitslosigkeit bei 201, das waren 34 weniger als im Vormonat. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr ist bei den unter 25-Jährigen besonders deutlich ausgeprägt (plus 62,1 Prozent). Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus betrug 589. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat geringfügig reduziert und ist gegenüber dem Vorjahr um ein Fünftel gestiegen.

Entwicklung in der Grundsicherung

Beim Jobcenter im Landkreis Merzig-Wadern waren im September 1.217 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 72 weniger als im August. Damit lag die Zahl der Arbeitslosen um 79 unter dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im September bei 120. Sie ist gegenüber dem Vormonat um 20 und gegenüber dem Vorjahr um drei gesunken. 353 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber August um zwei und gegenüber September 2019 um 34 verringert. 42,4 Prozent der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen sind gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im September 516. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um 25.

Stellenmarkt

Im September wurden mehr neue Arbeitsstellen gemeldet als noch im Monat zuvor. Dennoch hat sich der Bestand an gemeldeten Stellen im September nicht erhöht und liegt deutlich unter dem Vorjahreswert. Unternehmen der Region haben im September insgesamt 172 Stellen zur Besetzung gemeldet, 17 mehr als im August und 27 mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 1.341 offene Stellen gemeldet, 270 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Aktuell stehen 725 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung, genauso viele wie im Vormonat. Der Stellenbestand liegt um 140 unter dem Vorjahresniveau.

Kurzarbeit

Seit Beginn der Corona-Krise haben insgesamt 1.049 Unternehmen im Landkreis Merzig-Wadern Kurzarbeit für 13.900 Beschäftigte angezeigt. Die Anzeigen für Kurzarbeit bedeuten jedoch nicht automatisch deren Realisierung. Daten über den Umfang der realisierten Kurzarbeit werden mit einer Wartezeit veröffentlicht, da hiermit eine sichere Statistik auf vollzähliger Basis mit hoher Datenqualität gewährleistet ist. Um möglichst zeitnah Zahlenmaterial zur Verfügung stellen zu können, werden Hochrechnungen auf Basis der vorläufigen Daten vorgenommen. Hochgerechnete Daten auf Landkreisebene zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt liegen für die Monate März und April vor. Nach den aktuellsten Hochrechnungen haben im März 443 Unternehmen der Region für 3.770 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt. Im April waren es 745 Betriebe, die für 9.409 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Kurzarbeit umgesetzt haben.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Merzig (Kreisstadt Merzig, Mettlach, Perl, Beckingen):

1.626 Arbeitslose (plus 183 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,7 Prozent

Geschäftsstelle Wadern (Stadt Wadern, Losheim, Weiskirchen):

1.039 Arbeitslose (plus 129 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,9 Prozent


Landkreis Saarlouis

Im Landkreis Saarlouis waren im aktuellen Monat 6.244 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 350 weniger als im August. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter rund ein Viertel Arbeitslose mehr gemeldet (plus 1.310). Die Arbeitslosenquote lag mit 5,9 Prozent um 0,3 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats und um 1,2 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahres.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 209 auf 3.119 gesunken. Das waren 903 mehr als vor einem Jahr (plus 40,7 Prozent). Bei den Jüngeren unter 25 Jahren lag die Arbeitslosigkeit bei 387. Sie verringerte sich um 46 im Vergleich zum Vormonat und lag um 83 über dem Wert des Vorjahres. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus betrug 1.268. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 15 verringert. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr ist bei den über 50-Jährigen besonders deutlich ausgeprägt (plus 52,8 Prozent).

Entwicklung in der Grundsicherung

Beim Jobcenter im Landkreis Saarlouis waren im September 3.125 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Damit lag die Zahl der Arbeitslosen um 141 unter dem Vormonats- und 407 über dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im September bei acht. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um elf und gegenüber dem Vorjahr um drei reduziert. 871 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber August um 28 verringert und gegenüber September 2019 um 25 erhöht. Mehr als die Hälfte der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen ist gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im September 1.594. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um 210.

Stellenmarkt

Im September wurden mehr neue Arbeitsstellen gemeldet als noch im Monat zuvor. Die steigenden Zugangszahlen der Vormonate setzten sich fort. Der Bestand an gemeldeten Stellen hat sich im September reduziert und lag deutlich unter dem Vorjahreswert. Unternehmen der Region haben im September insgesamt 458 Stellen zur Besetzung gemeldet, 91 mehr als im August und 15 mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 3.356 offene Stellen gemeldet, 662 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Aktuell stehen 1.664 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung, 46 weniger als im Vormonat und 306 weniger als im Vorjahresmonat.

Kurzarbeit

Seit Beginn der Corona-Krise haben insgesamt 2.390 Unternehmen im Landkreis Saarlouis Kurzarbeit für 36.035 Beschäftigte angezeigt. Die Anzeigen für Kurzarbeit bedeuten jedoch nicht automatisch deren Realisierung. Daten über den Umfang der realisierten Kurzarbeit werden mit einer Wartezeit veröffentlicht, da hiermit eine sichere Statistik auf vollzähliger Basis mit hoher Datenqualität gewährleistet ist. Um möglichst zeitnah Zahlenmaterial zur Verfügung stellen zu können, werden Hochrechnungen auf Basis der vorläufigen Daten vorgenommen. Hochgerechnete Daten auf Landkreisebene zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt liegen für die Monate März und April vor. Nach den aktuellsten Hochrechnungen haben im März 1.072 Unternehmen der Region für 12.439 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt. Im April waren es 1.725 Betriebe, die für 18.035 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Kurzarbeit umgesetzt haben.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Saarlouis (Kreisstadt Saarlouis, Ensdorf, Bous, Dillingen, Rehlingen-Siersburg, Nalbach, Schwalbach, Saarwellingen, Überherrn, Wadgassen, Wallerfangen):

5.375 Arbeitslose (plus 1.130 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 6,2 Prozent

Geschäftsstelle Lebach (Stadt Lebach, Schmelz):

869 Arbeitslose (plus 180 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,7 Prozent