01.12.2020 | Presseinfo Nr. 92

Der Arbeitsmarkt im Saarland im November 2020

nach Landkreisen

Regionalverband Saarbrücken

Im Regionalverband Saarbrücken waren im aktuellen Monat 17.655 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 517 weniger als im Oktober. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 2.051 Arbeitslose mehr gemeldet (plus 13,1 Prozent). Die Arbeitslosenquote lag mit rund zehn Prozent um 0,3 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats und um 1,1 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahres. Die Zahl der Arbeitsuchenden lag mit 30.497 um 233 unter dem Vormonats- und 1.724 über dem Vorjahresniveau.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 236 auf 5.180 gesunken. Das waren 1.579 mehr als vor einem Jahr (plus 43,8 Prozent). Bei den Jüngeren unter 25 Jahren lag die Arbeitslosigkeit bei 534. Sie verringerte sich um vier im Vergleich zum Vormonat und lag um 170 über dem Wert des Vorjahres. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus betrug 1.969. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 22 verringert. Gegenüber dem Vorjahr ist ein Anstieg um über 40 Prozent zu verzeichnen.

Entwicklung in der Grundsicherung

Beim Jobcenter im Regionalverband Saarbrücken waren im November 12.475 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 281 weniger als im Oktober. Damit lag die Zahl der Arbeitslosen um 472 über dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im November bei 895. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 67 und gegenüber dem Vorjahr um 85 verringert. 3.362 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber Oktober um 54 verringert und gegenüber November 2019 um 158 erhöht. Weniger als die Hälfte der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen ist gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im November 6.075. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um über ein Viertel.

Stellenmarkt

Im November wurden im Regionalverband Saarbrücken weniger neue Arbeitsstellen gemeldet als im Vormonat. Die Unternehmen haben im aktuellen Monat insgesamt 762 Stellen zur Besetzung gemeldet, 51 weniger als im Oktober und 16 weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 7.420 offene Stellen gemeldet, 1.141 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Aktuell stehen 2.501 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Der Stellenbestand liegt damit rund 16 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Kurzarbeit

Im Regionalverband Saarbrücken haben im November 234 Betriebe für 2.483 Beschäftigte neu Kurzarbeit angezeigt. Seit Beginn der Corona-Krise haben insgesamt 4.570 Unternehmen Kurzarbeit für 62.443 Beschäftigte angezeigt. Die Anzeigen für Kurzarbeit bedeuten jedoch nicht automatisch deren Realisierung. Daten über den Umfang der realisierten Kurzarbeit werden mit einer Wartezeit veröffentlicht, da hiermit eine sichere Statistik auf vollzähliger Basis mit hoher Datenqualität gewährleistet ist. Um möglichst zeitnah Zahlenmaterial zur Verfügung stellen zu können, werden Hochrechnungen auf Basis der vorläufigen Daten vorgenommen. Nach den aktuellsten Hochrechnungen haben im Juni 1.903 Unternehmen der Region für 16.460 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Saarbrücken (Stadt Saarbrücken und Kleinblittersdorf):

11.845 Arbeitslose (plus 1.402 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 11,6 Prozent

Geschäftsstelle Heusweiler (Heusweiler, Riegelsberg und Püttlingen):

1.283 Arbeitslose (plus 247 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,7 Prozent

Geschäftsstelle Sulzbach (Stadt Sulzbach, Friedrichsthal und Quierschied):

1.796 Arbeitslose (plus 179 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 8,2 Prozent

Geschäftsstelle Völklingen (Stadt Völklingen und Großrosseln):

2.731 Arbeitslose (plus 223 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 11,0 Prozent


Saarpfalz-Kreis

Im Saarpfalz-Kreis waren im aktuellen Monat 4.180 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 65 weniger als im Oktober. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter fast ein Viertel Arbeitslose mehr gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag mit 5,4 Prozent um 0,1 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats und um 1,0 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahres.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 47 auf 1.946 gesunken. Das waren 520 mehr als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren lag die Arbeitslosigkeit bei 179. Sie verringerte sich um sechs im Vergleich zum Vormonat und lag um 69 über dem Wert des Vorjahres. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus betrug 960. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um sieben erhöht. Gegenüber dem Vorjahr ist ein Anstieg um über ein Viertel zu verzeichnen.

Entwicklung in der Grundsicherung

Beim Jobcenter im Saarpfalz-Kreis waren im November 2.234 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 18 weniger als im Oktober. Damit lag die Zahl der Arbeitslosen um 282 über dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im November bei 139. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 14 verringert und gegenüber dem Vorjahr um 19 erhöht. 694 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber Oktober um acht verringert und gegenüber November 2019 um 55 erhöht. Rund die Hälfte der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen ist gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im November 1.115. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um mehr als ein Viertel.

Stellenmarkt

Im November wurden im Saarpfalz-Kreis in etwa gleich viele neue Arbeitsstellen gemeldet wie im Monat zuvor. Unternehmen haben im aktuellen Monat insgesamt 334 Stellen zur Besetzung gemeldet, sieben weniger als im Vormonat. Seit Jahresbeginn wurden rund 2.700 offene Stellen gemeldet, knapp 880 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Aktuell stehen 1.152 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Der Stellenbestand liegt damit fast 16 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Kurzarbeit

Im Saarpfalz-Kreis haben im November 106 Betriebe für 622 Beschäftigte neu Kurzarbeit angezeigt. Seit Beginn der Corona-Krise haben insgesamt 1.994 Unternehmen Kurzarbeit für 32.502 Beschäftigte angezeigt. Die Anzeigen für Kurzarbeit bedeuten jedoch nicht automatisch deren Realisierung. Daten über den Umfang der realisierten Kurzarbeit werden mit einer Wartezeit veröffentlicht, da hiermit eine sichere Statistik auf vollzähliger Basis mit hoher Datenqualität gewährleistet ist. Um möglichst zeitnah Zahlenmaterial zur Verfügung stellen zu können, werden Hochrechnungen auf Basis der vorläufigen Daten vorgenommen. Nach den aktuellsten Hochrechnungen haben im Juni 820 Unternehmen der Region für 11.746 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Homburg (Bexbach, Homburg, Kirkel):

3.132 Arbeitslose (plus 691 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,4 Prozent

Geschäftsstelle St. Ingbert:

1.048 Arbeitslose (plus 111 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,4 Prozent


Landkreis Neunkirchen

Im Landkreis Neunkirchen waren im aktuellen Monat 5.571 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 95 weniger als im Oktober. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 889 Arbeitslose mehr gemeldet (plus 19,0 Prozent). Die Arbeitslosenquote lag mit 7,8 Prozent um 0,1 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats und 1,3 Prozentpunkte über dem des Vorjahresmonats.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 74 auf 2.151 gesunken. Das waren 547 mehr als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren lag die Arbeitslosigkeit bei 207. Sie verringerte sich um 33 im Vergleich zum Vormonat und lag um 50 über dem Wert des Vorjahres. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus betrug 927. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um zwei erhöht. Gegenüber dem Vorjahr ist ein Anstieg um über ein Viertel zu verzeichnen.

Entwicklung in der Grundsicherung

Beim Jobcenter im Landkreis Neunkirchen waren im November 3.420 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 21 weniger als im Oktober. Damit lag die Zahl der Arbeitslosen um 342 über dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im November bei 350. Sie ist gegenüber dem Vormonat um sechs gesunken und gegenüber dem Vorjahr um 15 gestiegen. 902 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber Oktober um zwei verringert und gegenüber November 2019 um 129 erhöht. Weniger als die Hälfte der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen ist gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im November 1.598. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um über ein Drittel.

Stellenmarkt

Unternehmen der Region haben im aktuellen Monat insgesamt 230 Stellen zur Besetzung gemeldet, neun mehr als im Vormonat und vier weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 1.975 offene Stellen gemeldet, 335 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Aktuell stehen 894 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Der Stellenbestand liegt damit rund ein Zehntel unter dem Vorjahresniveau.

Kurzarbeit

Im Landkreis Neunkirchen haben im November 60 Betriebe für 421 Beschäftigte neu Kurzarbeit angezeigt. Seit Beginn der Corona-Krise haben insgesamt 1.365 Unternehmen Kurzarbeit für 14.564 Beschäftigte angezeigt. Die Anzeigen für Kurzarbeit bedeuten jedoch nicht automatisch deren Realisierung. Daten über den Umfang der realisierten Kurzarbeit werden mit einer Wartezeit veröffentlicht, da hiermit eine sichere Statistik auf vollzähliger Basis mit hoher Datenqualität gewährleistet ist. Um möglichst zeitnah Zahlenmaterial zur Verfügung stellen zu können, werden Hochrechnungen auf Basis der vorläufigen Daten vorgenommen. Nach den aktuellsten Hochrechnungen haben im Juni 511 Unternehmen der Region für 4.611 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.


Landkreis St. Wendel

Im Landkreis St. Wendel waren im aktuellen Monat 1.800 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, genauso viele wie im Oktober. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter rund ein Fünftel mehr Arbeitslose gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag mit 3,7 Prozent genauso hoch wie im Vormonat und um 0,6 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahres.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 42 auf 956 gesunken. Das waren 154 mehr als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren lag die Arbeitslosigkeit bei 71. Sie verringerte sich um 17 im Vergleich zum Vormonat und lag genauso hoch wie im Vorjahr. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus betrug 515. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um neun verringert. Gegenüber dem Vorjahr ist ein Anstieg um fast ein Viertel verzeichnen.

Entwicklung in der Grundsicherung

Beim Jobcenter im Landkreis St. Wendel waren im November 844 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 42 mehr als im Oktober. Damit lag die Zahl der Arbeitslosen um mehr als ein Fünftel über dem Vorjahreswert. Jugendarbeitslosigkeit ist weiterhin im Bereich der Grundsicherung nicht vorhanden. 254 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber Oktober um sechs und gegenüber November 2019 um 28 erhöht. Mehr als ein Drittel der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen ist gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im November 320 und lag damit um 22 über dem Vormonatsniveau. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um über 45 Prozent.

Stellenmarkt

Im November wurden im Landkreis St. Wendel 15 neue Arbeitsstellen mehr gemeldet als im Monat zuvor. Unternehmen der Region haben im aktuellen Monat 153 Stellen zur Besetzung gemeldet. Das war und ein Drittel weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden rund 1.400 offene Stellen gemeldet, 843 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Aktuell stehen rund 600 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Der Stellenbestand liegt damit mehr als ein Fünftel unter dem Vorjahresniveau.

Kurzarbeit

Im Landkreis St. Wendel haben im November 41 Betriebe für 816 Beschäftigte neu Kurzarbeit angezeigt. Seit Beginn der Corona-Krise haben insgesamt 900 Unternehmen Kurzarbeit für 9.530 Beschäftigte angezeigt. Die Anzeigen für Kurzarbeit bedeuten jedoch nicht automatisch deren Realisierung. Daten über den Umfang der realisierten Kurzarbeit werden mit einer Wartezeit veröffentlicht, da hiermit eine sichere Statistik auf vollzähliger Basis mit hoher Datenqualität gewährleistet ist. Um möglichst zeitnah Zahlenmaterial zur Verfügung stellen zu können, werden Hochrechnungen auf Basis der vorläufigen Daten vorgenommen. Nach den aktuellsten Hochrechnungen haben im Juni 352 Unternehmen der Region für 2.039 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.


Landkreis Merzig-Wadern

Im Landkreis Merzig-Wadern waren im aktuellen Monat 2.530 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 92 weniger als im Oktober. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 197 Arbeitslose mehr gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag mit 4,6 Prozent um 0,1 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats und um 0,4 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahres.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 60 auf 1.331 gesunken. Das waren 269 mehr als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren lag die Arbeitslosigkeit bei 148. Sie verringerte sich um 35 im Vergleich zum Vormonat und lag um 13 über dem Wert des Vorjahres. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus betrug 584. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um sechzehn verringert. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um über ein Fünftel.

Entwicklung in der Grundsicherung

Beim Jobcenter im Landkreis Merzig-Wadern waren im November 1.199 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 32 weniger als im Oktober. Damit lag die Zahl der Arbeitslosen um 72 unter dem Vorjahreswert. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im November bei 96. Sie ist gegenüber dem Vormonat um neun und gegenüber dem Vorjahr um 28 gesunken. 374 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber Oktober um 13 und gegenüber November 2019 um sieben erhöht. Rund 44 Prozent der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen waren gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im aktuellen Monat 528. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um 23.

Stellenmarkt

Im November wurden im Landkreis Merzig-Wadern fast ein Drittel mehr neue Arbeitsstellen gemeldet als noch im Monat zuvor. Unternehmen der Region haben im aktuellen Monat 248 Stellen zur Besetzung gemeldet, 60 mehr als im Vormonat und 75 mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 1.777 offene Stellen gemeldet, 175 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Aktuell stehen 763 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Der Stellenbestand liegt damit geringfügig unter dem Vorjahresniveau (minus 1,4 Prozent).

Kurzarbeit

Im Landkreis Merzig-Wadern haben im November 81 Betriebe für 853 Beschäftigte neu Kurzarbeit angezeigt. Seit Beginn der Corona-Krise haben insgesamt 1.145 Unternehmen Kurzarbeit für 14.872 Beschäftigte angezeigt. Die Anzeigen für Kurzarbeit bedeuten jedoch nicht automatisch deren Realisierung. Daten über den Umfang der realisierten Kurzarbeit werden mit einer Wartezeit veröffentlicht, da hiermit eine sichere Statistik auf vollzähliger Basis mit hoher Datenqualität gewährleistet ist. Um möglichst zeitnah Zahlenmaterial zur Verfügung stellen zu können, werden Hochrechnungen auf Basis der vorläufigen Daten vorgenommen. Nach den aktuellsten Hochrechnungen haben im Juni 444 Unternehmen der Region für 5.826 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Merzig (Kreisstadt Merzig, Mettlach, Perl, Beckingen):

1.539 Arbeitslose (plus 101 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,5 Prozent

Geschäftsstelle Wadern (Stadt Wadern, Losheim, Weiskirchen):

991 Arbeitslose (plus 96 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,7 Prozent


Landkreis Saarlouis

Im Landkreis Saarlouis waren im aktuellen Monat rund 6.000 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 174 weniger als im Oktober. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter fast ein Viertel Arbeitslose mehr gemeldet (plus 1.180). Die Arbeitslosenquote lag mit 5,7 Prozent um 0,1 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats und um 1,1 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahres.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 143 auf 2.823 gesunken. Das waren 671 mehr als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren lag die Arbeitslosigkeit bei 264. Sie verringerte sich um 41 im Vergleich zum Vormonat und lag um 30 über dem Wert des Vorjahres. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus betrug 1.267. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 13 verringert. Gegenüber dem Vorjahr ist ein Anstieg um 369 zu verzeichnen.

Entwicklung in der Grundsicherung

Beim Jobcenter im Landkreis Saarlouis waren im November 3.178 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Damit lag die Zahl der Arbeitslosen um 31 unter dem Vormonats- und 509 über dem Vorjahreswert. Jugendarbeitslosigkeit ist im Bereich der Grundsicherung weiterhin nicht vorhanden. 912 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vormonat um 19 und gegenüber dem Vorjahresmonat um 67 erhöht. Rund die Hälfte der beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen ist gleichzeitig auch langzeitarbeitslos, also bereits länger als ein Jahr gemeldet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im November 1.583. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um 190.

Stellenmarkt

Im November wurden im Landkreis Saarlouis mehr neue Arbeitsstellen gemeldet als im Monat zuvor. Unternehmen der Region haben im aktuellen Monat 453 Stellen zur Besetzung gemeldet, 22 mehr als im Vormonat und 72 mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 4.240 offene Stellen gemeldet, ein Zehntel weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Aktuell stehen 1.781 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Der Stellenbestand liegt geringfügig unter dem Vorjahresniveau (minus 3,4 Prozent).

Kurzarbeit

Im Landkreis Saarlouis haben im November 129 Betriebe für 930 Beschäftigte neu Kurzarbeit angezeigt. Seit Beginn der Corona-Krise haben insgesamt 2.548 Unternehmen Kurzarbeit für 38.028 Beschäftigte angezeigt. Die Anzeigen für Kurzarbeit bedeuten jedoch nicht automatisch deren Realisierung. Daten über den Umfang der realisierten Kurzarbeit werden mit einer Wartezeit veröffentlicht, da hiermit eine sichere Statistik auf vollzähliger Basis mit hoher Datenqualität gewährleistet ist. Um möglichst zeitnah Zahlenmaterial zur Verfügung stellen zu können, werden Hochrechnungen auf Basis der vorläufigen Daten vorgenommen. Nach den aktuellsten Hochrechnungen haben im Juni 1.121 Unternehmen der Region für 11.342 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Saarlouis (Kreisstadt Saarlouis, Ensdorf, Bous, Dillingen, Rehlingen-Siersburg, Nalbach, Schwalbach, Saarwellingen, Überherrn, Wadgassen, Wallerfangen):

5.158 Arbeitslose (plus 995 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,9 Prozent

Geschäftsstelle Lebach (Stadt Lebach, Schmelz):

843 Arbeitslose (plus 185 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,6 Prozent