01.06.2021 | Presseinfo Nr. 41

Der Arbeits- und Ausbildungsmarkt im Saarland im Mai 2021

nach Landkreisen

Regionalverband Saarbrücken

Nachdem die Zahl der arbeitslosen Menschen im Regionalverband Saarbrücken schon seit Februar zurückgegangen ist, hat sich dieser Trend auch im aktuellen Monat fortgesetzt. Im Mai waren 17.321 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 404 weniger als im April. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 1.360 Arbeitslose weniger gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag mit 9,9 Prozent um 0,2 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats und 0,7 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahresmonats. 

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt viel Bewegung: Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. Im Mai meldeten sich 862 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos. Das waren 117 weniger als im April. Der Zugang aus Erwerbstätigkeit hat sich aufgrund der verbesserten Pandemielage im Vergleich zum Vorjahr deutlich verringert (minus 166). Eine vergleichbare Entwicklung, allerdings in gegenläufiger Richtung, ist beim Abgang in Erwerbstätigkeit festzustellen: Im Mai haben 1.051 Personen eine neue Arbeitsstelle angetreten und konnten ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden. Das waren 572 mehr als im Mai des Vorjahres.

Im Vergleich zum Vormonat ist die Arbeitslosigkeit bei allen betrachteten Personengruppen gesunken. Am stärksten fiel der Rückgang bei den unter 25-Jägrigen aus. Auch im Vorjahresvergleich konnte dieser Personenkreis am stärksten profitieren. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im aktuellen Monat bei 1.263. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 7,4 Prozent und gegenüber dem Vorjahr um 28,9 Prozent verringert. Im Mai waren 10.069 Männer und 7.252 Frauen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang zum Vorjahr von 4,3 Prozent bei den Frauen. Bei den Männern fiel der Rückgang mehr als doppelt so hoch aus (minus 9,3 Prozent). Bei den Älteren und den Langzeitarbeitslosen gab es einen Anstieg zum Vorjahr. 5.401 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um 2,8 Prozent erhöht. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Mai 7.472. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um über ein Viertel.

Blick auf die Rechtskreise

In den beiden Rechtskreisen verlief die Entwicklung seit April unterschiedlich: Während die Arbeitslosigkeit in der Arbeitslosenversicherung, die in der Zuständigkeit der Agentur für Arbeit Saarland liegt, deutlich zurückging, verringerte sich die Zahl der Personen in der Grundsicherung, für die das Jobcenter im Regionalverband Saarbrücken verantwortlich ist, nur geringfügig. Im Bereich der Arbeitslosenversicherung waren im Mai 4.410 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 362 weniger als im April und 961 weniger als vor einem Jahr (minus 17,9 Prozent). In der Grundsicherung waren 12.911 Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen, 42 weniger als im Vormonat und 399 weniger als im Mai 2020 (minus 3,0 Prozent).

Stellenmarkt

Im Aufschwung ist auch die Nachfrage nach Arbeitskräften. Im Regionalverband Saarbrücken wurden im Mai insgesamt 869 neue Stellen gemeldet. Die meisten offenen Stellen wurden in der Zeitarbeit und im Gesundheits- und Sozialwesen gemeldet. Auch im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Handel, im Bereich Erziehung und Unterricht, im Öffentlichen Dienst, im Baugewerbe, im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Bereich Information und Kommunikation gab es eine große Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Zahl der gemeldeten Stellen hat sich im Vergleich zu Mai 2020 signifikant erhöht (plus 354). Seit Jahresbeginn wurden 4.132 offene Stellen gemeldet, fast ein Drittel mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Stellenbestand hat ebenfalls deutlich zulegt. Im Bestand befinden sich aktuell 3.084 offene Stellen, 921 mehr als im Vorjahresmonat.

Kurzarbeit

Im Regionalverband Saarbrücken haben im Mai 29 Betriebe für 314 Beschäftigte neu Kurzarbeit angezeigt. Im April waren es 40 Anzeigen für 291 Personen. Anzeigen für Kurzarbeit bedeuten jedoch nicht automatisch deren Realisierung. Für den Monat November 2020 liegen nun die endgültigen statistischen Daten vor. So waren in diesem Monat 1.393 Unternehmen und 8.489 Menschen in Kurzarbeit. Um möglichst zeitnah Zahlenmaterial zur Verfügung stellen zu können, werden Hochrechnungen zur Inanspruchnahme der Kurzarbeit auf Basis vorläufiger Daten vorgenommen. Laut Hochrechnung haben im Dezember 2020 1.614 Unternehmen für 9.481 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Saarbrücken (Stadt Saarbrücken und Kleinblittersdorf):

11.601 Arbeitslose (minus 735 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 11,4 Prozent

Geschäftsstelle Heusweiler (Heusweiler, Riegelsberg und Püttlingen):

1.323 Arbeitslose (minus 131 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,9 Prozent

Geschäftsstelle Sulzbach (Stadt Sulzbach, Friedrichsthal und Quierschied):

1.721 Arbeitslose (minus 163 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 8,0 Prozent

Geschäftsstelle Völklingen (Stadt Völklingen und Großrosseln):

2.676 Arbeitslose (minus 331 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 10,8 Prozent

Ausbildungsmarkt

Im Regionalverband Saarbrücken wurden seit Beginn des Beratungsjahres im Oktober vergangenen Jahres rund 1.900 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 112 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (minus 5,6 Prozent). Gleichzeitig haben 1.397 Jugendliche die Berufsberatung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Anspruch genommen, 245 weniger als im Vorjahr (minus 14,9 Prozent). Derzeit kommen auf 957 unbesetzte Ausbildungsstellen 717 Bewerberinnen und Bewerber, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind.

Die meisten offenen Ausbildungsstellen gibt es derzeit noch in den Berufen Kaufmann/-frau Büromanagement, Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Verkäufer/in, Medizinische/r Fachangestellte/r, Fachverkäufer/in Lebensmittelhandwerk Fleischerei, Handelsfachwirt/in, Anlagenmechaniker/in Sanitär-/Heizung-/Klimatechnik, Elektroniker/in Energie-/Gebäudetechnik, Zerspanungsmechaniker/in und Industriemechaniker/in.


Saarpfalz-Kreis

Nachdem die Zahl der arbeitslosen Menschen im Saarpfalz-Kreis schon seit Februar zurückgegangen ist, hat sich dieser Trend auch im aktuellen Monat fortgesetzt. Im Mai waren 3.839 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 108 weniger als im April. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 587 Arbeitslose weniger gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag mit 5,1 Prozent genauso hoch wie im Vormonat und 0,7 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt viel Bewegung: Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. Im Mai meldeten sich 261 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos. Das waren 27 weniger als im April. Der Zugang aus Erwerbstätigkeit hat sich aufgrund der verbesserten Pandemielage im Vergleich zum Vorjahr deutlich verringert (minus 74). Eine vergleichbare Entwicklung, allerdings in gegenläufiger Richtung, ist beim Abgang in Erwerbstätigkeit festzustellen: Im Mai haben 288 Personen eine neue Arbeitsstelle angetreten und konnten ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden. Das waren 123 mehr als im Mai des Vorjahres.

Im Vergleich zum Vormonat ist die Arbeitslosigkeit bei allen betrachteten Personengruppen gesunken. Im Mai waren 2.160 Männer und 1.679 Frauen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang zum Vorjahr von 16,4 Prozent bei den Männern. Bei den Frauen fiel der Rückgang mit 8,8 Prozent deutlich niedriger aus. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im aktuellen Monat bei 284. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr um 29,4 Prozent reduziert. 1.621 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Mai 1.517. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um fast ein Fünftel.

Blick auf die Rechtskreise

Im Vergleich zum Vormonat ist die Zahl der Arbeitslosen im Bereich der Arbeitslosenversicherung, die in der Zuständigkeit der Agentur für Arbeit Saarland liegt, wie auch in der Grundsicherung, für die das Jobcenter im Saarpfalz-Kreis verantwortlich ist, zurückgegangen. Im Bereich der Arbeitslosenversicherung waren im Mai 1.701 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 63 weniger als im April. In der Grundsicherung waren 2.138 Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen, 45 weniger als im Vormonat. Auch im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Arbeitslosen in beiden Rechtskreisen verringert, im Bereich der Arbeitslosenversicherung mit einem Rückgang von 14,6 Prozent etwas stärker als im Bereich der Grundsicherung, wo der Rückgang 12,2 Prozent betrug.

Stellenmarkt

Im Aufschwung ist auch die Nachfrage nach Arbeitskräften. Bereits in den Vormonaten hatten die Stellenmeldungen zugenommen - diese positive Entwicklung setzte sich auch im Mai fort. Im Saarpfalz-Kreis wurden im Mai 354 neue Stellen gemeldet, 33 mehr als im April. Die meisten offenen Stellen wurden in der Zeitarbeit und im Gesundheits- und Sozialwesen gemeldet. Auch im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Handel, im Baugewerbe, im Verarbeitende Gewerbe, im Bereich Information und Kommunikation sowie im Logistikbereich gab es eine große Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der gemeldeten Stellen signifikant erhöht (plus 168). Seit Jahresbeginn wurden 1.537 offene Stellen gemeldet, rund ein Drittel mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Auch der Stellenbestand hat zugelegt. Im Bestand befinden sich aktuell 1.263 offene Stellen, 39 mehr als im Vormonat und 214 mehr als im Vorjahr.

Kurzarbeit

Im Saarpfalz-Kreis haben im Mai 16 Betriebe für 46 Beschäftigte neu Kurzarbeit angezeigt. Im April waren es noch 22 Anzeigen für 340 Personen. Die Anzeigen für Kurzarbeit bedeuten jedoch nicht automatisch deren Realisierung. Für den Monat November 2020 liegen nun die endgültigen statistischen Daten vor. So waren in diesem Monat 571 Unternehmen und 3.643 Menschen in Kurzarbeit. Um möglichst zeitnah Zahlenmaterial zur Verfügung stellen zu können, werden Hochrechnungen zur Inanspruchnahme der Kurzarbeit auf Basis vorläufiger Daten vorgenommen. Laut Hochrechnung haben im Dezember 2020 651 Unternehmen für 3.824 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Homburg (Bexbach, Homburg, Kirkel):

2.880 Arbeitslose (minus 400 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,1 Prozent

Geschäftsstelle St. Ingbert:

959 Arbeitslose (minus 187 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,0 Prozent

Ausbildungsmarkt

Im Saarpfalz-Kreis wurden seit Beginn des Beratungsjahres im Oktober vergangenen Jahres 767 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 61 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (minus 7,4 Prozent). Gleichzeitig haben 334 Jugendliche die Berufsberatung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Anspruch genommen, 25 weniger als im Vorjahr (minus 7,0 Prozent). Derzeit kommen auf 348 unbesetzte Ausbildungsstellen 141 Bewerberinnen und Bewerber, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind.

Die meisten offenen Ausbildungsstellen gibt es derzeit noch in den Berufen Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Handelsfachwirt/in, Kaufmann/-frau Büromanagement, Fachkraft Lagerlogistik, Fachverkäufer/in Lebensmittelhandwerk Bäckerei, Elektroniker/in Energie-/Gebäudetechnik, Mechatroniker/in, Maler/Lackierer/in, Zahnmedizinische/r Fachangestellter/r und Kfz-Mechatroniker/in PKW-Technik.


Landkreis Neunkirchen

Nachdem die Zahl der arbeitslosen Menschen im Landkreis Neunkirchen schon seit Februar zurückgegangen ist, hat sich dieser Trend auch im aktuellen Monat fortgesetzt. Im Mai waren 5.305 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 238 weniger als im April. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 646 Arbeitslose weniger gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag mit 7,4 Prozent um 0,3 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats und 0,9 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt viel Bewegung: Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. Im Mai meldeten sich 305 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos. Das waren 13 weniger als im April. Der Zugang aus Erwerbstätigkeit hat sich aufgrund der stark verbesserten Pandemielage im Vergleich zum Vorjahr deutlich verringert (minus 106). Eine vergleichbare Entwicklung, allerdings in gegenläufiger Richtung, ist beim Abgang in Erwerbstätigkeit festzustellen: Im Mai haben 358 Personen eine neue Arbeitsstelle angetreten und konnten ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden. Das waren 183 mehr als im Mai des Vorjahres.

Im Vergleich zum Vormonat ist die Arbeitslosigkeit bei allen betrachteten Personengruppen gesunken. Im Mai waren 3.078 Männer und 2.227 Frauen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang zum Vorjahr von 6,5 Prozent bei den Frauen. Bei den Männern fiel der Rückgang mehr als doppelt so hoch aus (minus 13,7 Prozent). Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im aktuellen Monat bei 573. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr um 10,9 Prozent verringert. 1.754 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um 3,3 Prozent reduziert. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Mai 2.102. Gegenüber dem Vorjahr ist sie um fast ein Viertel gestiegen.

Blick auf die Rechtskreise

Im Vergleich zum Vormonat ist die Zahl der Arbeitslosen im Bereich der Arbeitslosenversicherung, die in der Zuständigkeit der Agentur für Arbeit Saarland liegt, wie auch in der Grundsicherung, für die das Jobcenter im Landkreis Neunkirchen verantwortlich ist, zurückgegangen. Im Bereich der Arbeitslosenversicherung waren im Mai 1.715 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 129 weniger als im April. In der Grundsicherung waren 3.590 Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen, 109 weniger als im Vormonat. Auch im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Arbeitslosen in beiden Rechtskreisen verringert, im Bereich der Arbeitslosenversicherung mit einem Rückgang von 21,2 Prozent jedoch wesentlich stärker als im Bereich der Grundsicherung, wo der Rückgang lediglich 4,9 Prozent betrug.

Stellenmarkt

Im Aufschwung ist auch die Nachfrage nach Arbeitskräften. Bereits in den Vormonaten hatte die Arbeitskräftenachfrage zugenommen - diese positive Entwicklung setzte sich auch im Mai fort. Im Landkreis Neunkirchen wurden im Mai 250 neue Stellen gemeldet, 58 mehr als im April. Die meisten offenen Stellen wurden in der Zeitarbeit, im Handel und im Gesundheits- und Sozialwesen gemeldet. Auch im Baugewerbe, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Verarbeitenden Gewerbe, im Bereich Erziehung und Unterricht und im Öffentlichen Dienst gab es eine große Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der gemeldeten Stellen signifikant erhöht (plus 126). Seit Jahresbeginn wurden 903 offene Stellen gemeldet, fast 15 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im Stellenbestand befinden sich aktuell 816 offene Stellen.

Kurzarbeit

Im Landkreis Neunkirchen haben im Mai 12 Betriebe für 32 Beschäftigte neu Kurzarbeit angezeigt. Im April waren es noch 13 Anzeigen für 162 Personen. Anzeigen für Kurzarbeit bedeuten jedoch nicht automatisch deren Realisierung. Für den Monat November 2020 liegen nun die endgültigen statistischen Daten vor. So waren in diesem Monat 379 Unternehmen und 2.354 Menschen in Kurzarbeit. Um möglichst zeitnah Zahlenmaterial zur Verfügung stellen zu können, werden Hochrechnungen zur Inanspruchnahme der Kurzarbeit auf Basis vorläufiger Daten vorgenommen. Laut Hochrechnung haben im Dezember 2020 448 Unternehmen für 2.364 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.

Ausbildungsmarkt

Im Landkreis Neunkirchen wurden seit Beginn des Beratungsjahres im Oktober vergangenen Jahres 486 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 103 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (minus 17,5 Prozent). Gleichzeitig haben 618 Jugendliche die Berufsberatung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Anspruch genommen, 66 weniger als im Vorjahr (minus 9,6 Prozent). Derzeit kommen auf 285 unbesetzte Ausbildungsstellen 331 Bewerberinnen und Bewerber, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind.

Die meisten offenen Ausbildungsstellen gibt es derzeit noch in den Berufen Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Fachverkäufer/in Lebensmittelhandwerk Fleischerei, Verkäufer/in, Fachkraft Lagerlogistik, Elektroniker/in Energie-/Gebäudetechnik, Handelsfachwirt/in, Dachdecker/in, Anlagenmechaniker/in Sanitär-/Heizung-/Klimatechnik, Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r und Kaufmann/-frau Groß-/Außenhandelsmanagement Großhandel und gesucht.


Landkreis St. Wendel

Nachdem die Zahl der arbeitslosen Menschen im Landkreis St. Wendel im März und April zurückgegangen ist, hat sich dieser Trend auch im aktuellen Monat fortgesetzt. Im Mai waren 1.782 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 63 weniger als im April. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 182 Arbeitslose weniger gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag mit 3,7 Prozent um 0,1 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats und 0,4 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt viel Bewegung: Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. Im Mai meldeten sich 127 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos. Das waren 17 weniger als im April. Der Zugang aus Erwerbstätigkeit hat sich aufgrund der verbesserten Pandemielage im Vergleich zum Vorjahr deutlich verringert (minus 65). Eine vergleichbare Entwicklung, allerdings in gegenläufiger Richtung, ist beim Abgang in Erwerbstätigkeit festzustellen: Im Mai haben 163 Personen eine neue Arbeitsstelle angetreten und konnten ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden. Das waren 62 mehr als im Mai des Vorjahres.

Im Vergleich zum Vormonat ist die Arbeitslosigkeit bei allen betrachteten Personengruppen gesunken. Besonders deutlich ist die Zahl der Arbeitslosen unter 25 Jahren zurückgegangen. Auch im Vorjahresvergleich konnte dieser Personenkreis am stärksten profitieren. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im aktuellen Monat bei 77. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 14,4 Prozent und gegenüber dem Vorjahr um über vierzig Prozent verringert. 745 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um 3,2 Prozent reduziert. Im Mai waren 965 Männer und 817 Frauen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang zum Vorjahr von 0,8 Prozent bei den Frauen. Die Männer konnten deutlich stärker profitieren – bei ihnen betrug der Rückgang 15,4 Prozent. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Mai 599. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um über die Hälfte.

Blick auf die Rechtskreise

In den beiden Rechtskreisen verlief die Entwicklung seit April unterschiedlich: Während die Arbeitslosigkeit in der Arbeitslosenversicherung, die in der Zuständigkeit der Agentur für Arbeit Saarland liegt, zurückging, erhöhte sich die Zahl der Personen in der Grundsicherung, für die das Jobcenter im Landkreis St. Wendel verantwortlich ist, geringfügig. Im Bereich der Arbeitslosenversicherung waren im Mai 916 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 68 weniger als im April. In der Grundsicherung waren 866 Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen, fünf mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Arbeitslosen in beiden Rechtskreisen verringert, im Bereich der Arbeitslosenversicherung mit einem Rückgang von 13,8 Prozent deutlich stärker als im Bereich der Grundsicherung, wo der Rückgang lediglich 3,9 Prozent betrug.

Stellenmarkt

Im Aufschwung ist auch die Nachfrage nach Arbeitskräften. Bereits in den Vormonaten hatte die Arbeitskräftenachfrage zugenommen - diese positive Entwicklung setzte sich auch im Mai fort. Im Landkreis St. Wendel wurden im Mai 195 neue Stellen gemeldet, 35 mehr als im April. Die meisten offenen Stellen wurden in der Zeitarbeit und im Gesundheits- und Sozialwesen gemeldet. Auch im Handel, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Verarbeitenden Gewerbe, im Gastgewerbe und im Öffentlichen Dienst gab es eine große Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der gemeldeten Stellen signifikant erhöht (plus 65). Seit Jahresbeginn wurden 742 offene Stellen gemeldet, fast ein Drittel mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Auch der Stellenbestand hat zugelegt. Im Bestand befinden sich aktuell 674 offene Stellen, 154 mehr als im Vorjahresmonat.

Kurzarbeit

Im Landkreis St. Wendel haben im Mai 4 Betriebe für 22 Beschäftigte neu Kurzarbeit angezeigt. Im April waren es noch 9 Anzeigen für 75 Personen. Anzeigen für Kurzarbeit bedeuten jedoch nicht automatisch deren Realisierung. Für den Monat November 2020 liegen nun die endgültigen statistischen Daten vor. So waren in diesem Monat 276 Unternehmen und 1.451 Menschen in Kurzarbeit. Um möglichst zeitnah Zahlenmaterial zur Verfügung stellen zu können, werden Hochrechnungen zur Inanspruchnahme der Kurzarbeit auf Basis vorläufiger Daten vorgenommen. Laut Hochrechnung haben im Dezember 2020 316 Unternehmen für 1.671 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.

Ausbildungsmarkt

Im Landkreis St. Wendel wurden seit Beginn des Beratungsjahres im Oktober vergangenen Jahres 525 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 52 mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (plus 11,0 Prozent). Gleichzeitig haben 413 Jugendliche die Berufsberatung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Anspruch genommen,33 weniger als im Vorjahr (minus 7,4 Prozent). Derzeit kommen auf 325 unbesetzte Ausbildungsstellen 209 Bewerberinnen und Bewerber, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind.

Die meisten offenen Ausbildungsstellen gibt es derzeit noch in den Berufen Kfz-Mechatroniker/in PKW-Technik, Feinwerkmechaniker/in, Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Anlagenmechaniker/in Sanitär-/Heizung-/Klimatechnik, Verkäufer/in, Bankkaufmann/-frau, Elektroniker/in Energie-/Gebäudetechnik, Medizinische/r Fachangestellte/r, Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r und Fachverkäufer/in Lebensmittelhandwerk Fleischerei.


Landkreis Merzig-Wadern

Nachdem die Zahl der arbeitslosen Menschen im Landkreis Merzig-Wadern im März und April zurückgegangen ist, hat sich dieser Trend auch im aktuellen Monat fortgesetzt. Im Mai waren 2.570 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 104 weniger als im April. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 281 Arbeitslose weniger gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag mit 4,6 Prozent um 0,2 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats und 0,5 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt viel Bewegung: Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. Im Mai meldeten sich 157 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos. Das waren 43 weniger als im April. Der Zugang aus Erwerbstätigkeit hat sich aufgrund der verbesserten Pandemielage im Vergleich zum Vorjahr deutlich verringert (minus 104). Eine vergleichbare Entwicklung, allerdings in gegenläufiger Richtung, ist beim Abgang in Erwerbstätigkeit festzustellen: Im Mai haben 195 Personen eine neue Arbeitsstelle angetreten und konnten ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden. Das waren 53 mehr als im Mai des Vorjahres.

Im Vergleich zum Vormonat ist die Arbeitslosigkeit bei allen betrachteten Personengruppen gesunken. Besonders deutlich ist die Zahl der Arbeitslosen unter 25 Jahren zurückgegangen. Auch im Vorjahresvergleich konnte dieser Personenkreis am stärksten profitieren. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im aktuellen Monat bei 238. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr um über ein Viertel verringert. 991 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um rund sieben Prozent erhöht. Im Mai waren 1.443 Männer und 1.127 Frauen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang zum Vorjahr von 13,2 Prozent bei den Männern. Bei den Frauen fiel der Rückgang mit 5,1 Prozent deutlich niedriger aus. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Mai 809. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um fast ein Fünftel.

Blick auf die Rechtskreise

Im Vergleich zum Vormonat ist die Zahl der Arbeitslosen im Bereich der Arbeitslosenversicherung, die in der Zuständigkeit der Agentur für Arbeit Saarland liegt, wie auch in der Grundsicherung, für die das Jobcenter im Landkreis Merzig-Wadern verantwortlich ist, zurückgegangen. Im Bereich der Arbeitslosenversicherung waren im Mai 1.251 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 99 weniger als im April. In der Grundsicherung waren 1.319 Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen, fünf weniger als im Vormonat. Auch im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Arbeitslosen in beiden Rechtskreisen verringert, im Bereich der Grundsicherung mit einem Rückgang von 11,5 Prozent etwas stärker als im Bereich der Arbeitslosenversicherung, wo der Rückgang leidglich 8,1 Prozent betrug.

Stellenmarkt

Im Aufschwung ist auch die Nachfrage nach Arbeitskräften. Bereits in den Vormonaten hatte die Arbeitskräftenachfrage zugenommen - diese positive Entwicklung setzte sich auch im Mai fort. Im Landkreis Merzig-Wadern wurden insgesamt 228 neue Stellen gemeldet, 61 mehr als im April. Die meisten offenen Stellen wurden im Gesundheits- und Sozialwesen und im Handel gemeldet. Auch in der Zeitarbeit, im Bereich Erziehung und Unterricht, im Baugewerbe, im Verarbeitenden Gewerbe und im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich gab es eine große Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der gemeldeten Stellen signifikant erhöht (plus 136). Seit Jahresbeginn wurden 887 offene Stellen gemeldet, über ein Viertel mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Stellenbestand hat ebenfalls zulegt. Im Bestand befinden sich aktuell 872 offene Stellen, 91 mehr als im April und 188 mehr als im Mai 2020.

Kurzarbeit

Im Landkreis Merzig-Wadern haben im Mai 9 Betriebe für 35 Beschäftigte neu Kurzarbeit angezeigt. Im April waren es noch 29 Anzeigen für 405 Personen. Anzeigen für Kurzarbeit bedeuten jedoch nicht automatisch deren Realisierung. Für den Monat November 2020 liegen nun die endgültigen statistischen Daten vor. So waren in diesem Monat 323 Unternehmen und 2.146 Menschen in Kurzarbeit. Um möglichst zeitnah Zahlenmaterial zur Verfügung stellen zu können, werden Hochrechnungen zur Inanspruchnahme der Kurzarbeit auf Basis vorläufiger Daten vorgenommen. Laut Hochrechnung haben im Dezember 2020 411 Unternehmen für 2.788 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Merzig (Kreisstadt Merzig, Mettlach, Perl, Beckingen):

1.563 Arbeitslose (minus 219 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,6 Prozent

Geschäftsstelle Wadern (Stadt Wadern, Losheim, Weiskirchen):

1.007 Arbeitslose (minus 62 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,8 Prozent

Ausbildungsmarkt

Im Landkreis Merzig-Wadern wurden seit Beginn des Beratungsjahres im Oktober vergangenen Jahres 543 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 12 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (minus 2,2 Prozent). Gleichzeitig haben 261 Jugendliche die Berufsberatung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Anspruch genommen, 427 weniger als im Vorjahr (minus 15,3 Prozent). Derzeit kommen auf 413 unbesetzte Ausbildungsstellen 122 Bewerberinnen und Bewerber, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind.

Die meisten offenen Ausbildungsstellen gibt es derzeit noch in den Berufen Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Verkäufer/in, Elektroniker/in Energie-/Gebäudetechnik, Kaufmann/-frau Büromanagement, Handelsfachwirt/in, Industriekaufmann/-frau, Fachkraft Lagerlogistik, Bankkaufmann/-frau, Fachverkäufer/in Lebensmittelhandwerk Fleischerei und Metallbauer/in Konstruktionstechnik.


Landkreis Saarlouis

Nachdem die Zahl der arbeitslosen Menschen im Landkreis Saarlouis seit Februar zurückgegangen ist, hat sich dieser Trend auch im aktuellen Monat fortgesetzt. Im Mai waren 6.096 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 186 weniger als im April. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 87 Arbeitslose weniger gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag mit 5,8 Prozent um 0,1 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats und genauso hoch wie im Vorjahr.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt viel Bewegung: Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. Im Mai meldeten sich 313 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos. Das waren 119 weniger als im April. Der Zugang aus Erwerbstätigkeit hat sich aufgrund der verbesserten Pandemielage im Vergleich zum Vorjahr deutlich verringert (minus 175). Eine vergleichbare Entwicklung, allerdings in gegenläufiger Richtung, ist beim Abgang in Erwerbstätigkeit festzustellen: Im Mai haben 398 Personen eine neue Arbeitsstelle angetreten und konnten ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden. Das waren 112 mehr als im Mai des Vorjahres.

Im Vergleich zum Vormonat ist die Arbeitslosigkeit bei allen betrachteten Personengruppen außer den Langzeitarbeitslosen gesunken. Im Mai waren 3.518 Männer und 2.578 Frauen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang von 2,8 Prozent zum Vormonat bei den Frauen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl bei den Frauen nicht verändert. Bei den Männern betrug der Rückgang zum Vormonat 3,1 Prozent, zum Vorjahr 2,4 Prozent. Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im aktuellen Monat bei 265. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr um mehr als ein Viertel verringert. 2.281 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Gegenüber dem Vorjahr hat sich ihre Zahl um fast ein Zehntel erhöht. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Mai 2.581, fünf mehr als im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um fast die Hälfte.

Blick auf die Rechtskreise

Im Vergleich zum Vormonat ist die Zahl der Arbeitslosen im Bereich der Arbeitslosenversicherung, die in der Zuständigkeit der Agentur für Arbeit Saarland liegt, wie auch in der Grundsicherung, für die das Jobcenter im Landkreis Saarlouis verantwortlich ist, zurückgegangen. Im Bereich der Arbeitslosenversicherung waren im Mai 2.519 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 118 weniger als im April. In der Grundsicherung waren 3.577 Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen, 68 weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr zeigte sich eine unterschiedliche Entwicklung. Während die Arbeitslosigkeit im Bereich der Arbeitslosenversicherung deutlich zurückging (minus 14,6 Prozent), war im Bereich der Grundsicherung ein Anstieg zu verzeichnen (plus 10,9 Prozent).

Stellenmarkt

Im Aufschwung ist auch die Nachfrage nach Arbeitskräften. Bereits in den Vormonaten hatte die Arbeitskräftenachfrage zugenommen - diese positive Entwicklung setzte sich auch im Mai fort. Im Landkreis Saarlouis wurden im Mai insgesamt 474 neue Stellen gemeldet. Die meisten offenen Stellen wurden in der Zeitarbeit, im Verarbeitenden Gewerbe und im Gesundheits- und Sozialwesen gemeldet. Auch im Handel, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Baugewerbe, im Öffentlichen Dienst, im Bereich Erziehung und Unterricht sowie im Bereich Verkehr und Lagerei gab es eine große Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der gemeldeten Stellen signifikant erhöht (plus 153). Seit Jahresbeginn wurden 2.068 offene Stellen gemeldet, 217 mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Auch der Stellenbestand hat zugelegt. Im Bestand befinden sich aktuell 1.920 offene Stellen, 334 mehr als im Vorjahr.

Kurzarbeit

Im Landkreis Saarlouis haben im Mai 17 Betriebe für 944 Beschäftigte neu Kurzarbeit angezeigt. Im April waren es 16 Anzeigen für 311 Personen. Anzeigen für Kurzarbeit bedeuten jedoch nicht automatisch deren Realisierung. Für den Monat November 2020 liegen nun die endgültigen statistischen Daten vor. So waren in diesem Monat 810 Unternehmen und 4.936 Menschen in Kurzarbeit. Um möglichst zeitnah Zahlenmaterial zur Verfügung stellen zu können, werden Hochrechnungen zur Inanspruchnahme der Kurzarbeit auf Basis vorläufiger Daten vorgenommen. Laut Hochrechnung haben im Dezember 2020 943 Unternehmen für 10.150 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Saarlouis (Kreisstadt Saarlouis, Ensdorf, Bous, Dillingen, Rehlingen-Siersburg, Nalbach, Schwalbach, Saarwellingen, Überherrn, Wadgassen, Wallerfangen):

5.217 Arbeitslose (minus 56 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 6,1 Prozent

Geschäftsstelle Lebach (Stadt Lebach, Schmelz):

879 Arbeitslose (minus 31 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,8 Prozent

Ausbildungsmarkt

Im Landkreis Saarlouis wurden seit Beginn des Beratungsjahres im Oktober vergangenen Jahres 1.186 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 38 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (minus 3,1 Prozent). Gleichzeitig haben 539 Jugendliche die Berufsberatung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Anspruch genommen, 98 weniger als im Vorjahr (minus 15,4 Prozent). Derzeit kommen auf 717 unbesetzte Ausbildungsstellen 212 Bewerberinnen und Bewerber, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind.

Die meisten offenen Ausbildungsstellen gibt es derzeit noch in den Berufen Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Verkäufer/in, Industriemechaniker/in, Kaufmann/-frau Büromanagement, Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r, Medizinische/r Fachangestellte/r, Handelsfachwirt/in, Zerspanungsmechaniker/in und Elektroniker/in Betriebstechnik.

Entwicklung im Saarland

Der Bestand an Arbeitslosen im Saarland ist den vierten Monat in Folge zurückgegangen. Insgesamt waren im Mai 36.913 Personen arbeitslos gemeldet, 1.103 weniger als im April. Die Zahl der von Arbeitslosigkeit Betroffenen lag deutlich unter dem Vorjahreswert (minus 3.143 bzw. 7,8 Prozent). Die Arbeitslosenquote - bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen - ging im Mai um 0,1 Prozentpunkte zurück und lag bei 7,0 Prozent. Im Vorjahresmonat hatte sie noch 7,5 Prozent betragen.


Arbeitslosenquoten aller saarländischen Landkreise im Vergleich

Landkreis St. Wendel: 3,7 Prozent

Landkreis Merzig-Wadern: 4,6 Prozent

Saarpfalz-Kreis: 5,1 Prozent

Landkreis Saarlouis: 5,8 Prozent

Landkreis Neunkirchen: 7,4 Prozent

Regionalverband Saarbrücken: 9,9 Prozent


Kontakt zur Berufsberatung im Saarland

Für Beratungswünsche vergibt die Berufsberatung auch kurzfristig Termine. Ein Terminwunsch kann per E-Mail unter saarland.berufsberatung@arbeitsagentur.de oder über die gebührenfreie Servicerufnummer 0800 4 5555 00 vereinbart werden. Die Beraterinnen und Berater stehen für telefonische oder Videoberatung gerne zur Verfügung.

Unternehmen, die freie Ausbildungsstellen melden möchten oder ihre gemeldeten Ausbildungsstellen bislang noch nicht besetzen konnten, können sich unter der gebührenfreien Servicerufnummer 0800 4 5555 20 an den gemeinsamen Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit und des Jobcenters wenden.