30.09.2021 | Presseinfo Nr. 74

Der Arbeitsmarkt im Saarland im September 2021

nach Landkreisen

Regionalverband Saarbrücken

Im September waren im Regionalverband Saarbrücken 16.196 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 557 weniger als im August. Gegenüber August 2020 verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 2.589 oder 13,8 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug im September 9,2 Prozent. Vor einem Monat lag sie bei 9,6 Prozent und vor einem Jahr bei 10,7 Prozent.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt viel Dynamik. Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. So hat sich die Zahl derjenigen, die im aktuellen Monat ihren Job verloren haben, gegenüber dem Vormonat verringert. Im September meldeten sich 947 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 258 weniger als im August. Andererseits konnten mehr Menschen eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden. Im September haben 1.199 Personen eine neue Arbeitsstelle angetreten, 235 mehr als im August.

Sowohl im Vergleich zum Vormonat wie auch zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit bei allen betrachteten Personengruppen mit Ausnahme der Langzeitarbeitslosen zurückgegangen. Beim Abstand zum Vorjahr zeigten sich jedoch Unterschiede. Im September waren 9.275 Männer und 6.921 Frauen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang zum Vormonat von 1,7 Prozent bei den Männern und 5,4 Prozent bei den Frauen. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Männern stärker von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit profitieren als die Frauen (Männer: minus 16,4 Prozent, Frauen: minus 10,0 Prozent,). Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im aktuellen Monat bei 1.195. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 7,1 Prozent reduziert. Der Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit zum Vorjahr ist beträchtlich (minus 32,4 Prozent). 5.070 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl ist gegenüber dem Vormonat nur geringfügig zurückgegangen (minus 1,7 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr fiel der Abstand mit minus 6,4 Prozent günstiger aus. Die Zahl derer, die bereits länger als ein Jahr ohne Beschäftigung sind, betrug im September 7.090. Der Bestand an Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum August zwar geringfügig zurückgegangen (minus 0,6 Prozent), gegenüber September 2020 ist jedoch ein Anstieg um 6,4 Prozent festzustellen.

Blick auf die Rechtskreise

In den beiden Rechtskreisen ist die Arbeitslosigkeit gesunken. In der Arbeitslosenversicherung, die in der Zuständigkeit der Agentur für Arbeit Saarland liegt, waren im September 3.730 Personen arbeitslos gemeldet, 414 weniger als im Vormonat und 1.971 weniger als vor einem Jahr. Die entspricht einem Rückgang der Arbeitslosigkeit von über einem Drittel. In der Grundsicherung, für die das Jobcenter im Regionalverband Saarbrücken zuständig ist, waren 12.466 Arbeitslose registriert, 143 weniger als im August und 618 weniger als im Vorjahr. Dies entspricht einem Rückgang von 4,7 Prozent binnen Jahresfrist.

Stellenmarkt

In den vergangenen vier Wochen meldeten die Unternehmen im Regionalverband Saarbrücken 871 neue Stellen. Die meisten neuen Stellen wurden im Gesundheits- und Sozialwesen, im Handel und in der Zeitarbeit gemeldet. Aber auch in anderen Branchen bot sich Jobsuchenden ein attraktives Angebot an offenen Stellen, insbesondere im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Bereich Erziehung und Unterricht, im Verarbeitenden Gewerbe, im Öffentlichen Dienst, im Gastgewerbe, im Baugewerbe sowie im Bereich Information und Kommunikation. Seit Jahresbeginn wurden 7.732 offene Stellen gemeldet. Das war fast ein Drittel mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen lag ebenfalls deutlich über dem Vorjahreswert. Im Bestand wurden 3.375 offene Arbeitsplatzangebote gezählt, das war ein Drittel mehr als im September 2020.

Kurzarbeit

Die Zahl neuer Anzeigen auf Kurzarbeit ist nochmals zurückgegangen. Im Regionalverband Saarbrücken haben im September sechs Unternehmen für 15 Beschäftigte neu Kurzarbeit angezeigt. Vor Beginn von Kurzarbeit müssen Betriebe eine Anzeige über den voraussichtlichen Arbeitsausfall erstatten. Wie viele Unternehmen und Beschäftigte sich tatsächlich in Kurzarbeit befanden, kann erst nach einer Wartezeit gesichert ausgewertet werden. Endgültigen statistische Daten zur tatsächlichen Inanspruchnahme liegen nun für den Monat März vor. So waren in diesem Monat 1.570 Unternehmen und 9.963 Menschen in Kurzarbeit. Um möglichst zeitnah Zahlenmaterial zur Verfügung stellen zu können, werden Hochrechnungen zur Inanspruchnahme der Kurzarbeit auf Basis vorläufiger Daten vorgenommen. Laut Hochrechnung haben im April 1.454 Unternehmen für 8.311 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Saarbrücken (Stadt Saarbrücken und Kleinblittersdorf):

10.763 Arbeitslose (minus 1.664 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 10,6 Prozent

Geschäftsstelle Heusweiler (Heusweiler, Riegelsberg und Püttlingen):

1.279 Arbeitslose (minus 182 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,7 Prozent

Geschäftsstelle Sulzbach (Stadt Sulzbach, Friedrichsthal und Quierschied):

1.616 Arbeitslose (minus 285 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 7,5 Prozent

Geschäftsstelle Völklingen (Stadt Völklingen und Großrosseln):

2.538 Arbeitslose (minus 458 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 10,2 Prozent


Saarpfalz-Kreis

Im September waren im Saarpfalz-Kreis 3.519 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 154 weniger als im August. Gegenüber August 2020 verringerte sich die Arbeitslosigkeit um über ein Fünftel. Die Arbeitslosenquote betrug im September 4,6 Prozent. Vor einem Monat lag sie bei 4,8 Prozent und vor einem Jahr bei 5,8 Prozent.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt viel Dynamik. Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. So hat sich die Zahl derjenigen, die im aktuellen Monat ihren Job verloren haben, gegenüber dem Vormonat verringert. Im September meldeten sich 281 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 45 weniger als im August. Andererseits konnten mehr Menschen eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden. Im September haben 298 Personen eine neue Arbeitsstelle angetreten, 37 mehr als im August.

Sowohl im Vergleich zum Vormonat wie auch zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit bei allen betrachteten Personengruppen zurückgegangen. Beim Abstand zum Vorjahr zeigten sich jedoch Unterschiede. Im September waren 1.945 Männer und 1.574 Frauen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang zum Vormonat von 3,9 Prozent bei den Männern und 4,6 Prozent bei den Frauen. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Männern stärker von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit profitieren als die Frauen (Männer: minus 24,6 Prozent, Frauen: minus 16,0 Prozent,). Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im aktuellen Monat bei 273. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um fast ein Fünftel reduziert. Der Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit zum Vorjahr lag bei über einem Drittel. 1.518 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl ist gegenüber dem Vormonat nur geringfügig zurückgegangen (minus 1,0 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr fiel der Abstand mit minus 6,3 Prozent günstiger aus. Die Zahl derer, die bereits länger als ein Jahr ohne Beschäftigung sind, betrug im September 1.355. Der Bestand an Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum August um 3,0 Prozent und gegenüber September 2020 um 4,5 Prozent zurückgegangen.

Blick auf die Rechtskreise

In den beiden Rechtskreisen ist die Arbeitslosigkeit gesunken. In der Arbeitslosenversicherung, die in der Zuständigkeit der Agentur für Arbeit Saarland liegt, waren im September 1.565 Personen arbeitslos gemeldet, 104 weniger als im Vormonat und 556 weniger als vor einem Jahr. Die entspricht einem Rückgang der Arbeitslosigkeit von über einem Viertel. In der Grundsicherung, für die das Jobcenter im Saarpfalz-Kreis zuständig ist, waren 1.954 Arbeitslose registriert, 50 weniger als im August und 378 weniger als im Vorjahr. Dies entspricht einem Rückgang von 16,2 Prozent binnen Jahresfrist.

Stellenmarkt

Die Nachfrage nach neuem Personal hat sich im September belebt. In den vergangenen vier Wochen meldeten die Unternehmen im Saarpfalz-Kreis 359 neue Stellen. Das waren 30 mehr als im Vormonat und 138 mehr als im Vorjahr. Die meisten neuen Stellen wurden in der Zeitarbeit und im Gesundheits- und Sozialwesen gemeldet. Aber auch in anderen Branchen bot sich Jobsuchenden ein attraktives Angebot an offenen Stellen, insbesondere im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Verarbeitenden Gewerbe, im Handel, im Bereich Information und Kommunikation, im Gastgewerbe, im Bereich Erziehung und Unterricht und im Baugewerbe. Seit Jahresbeginn wurden 2.954 offene Stellen gemeldet, 930 mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen lag mit 1.517 weiterhin deutlich über dem Vorjahreswert (plus 476 bzw. 45,7 Prozent).

Kurzarbeit

Die Zahl neuer Anzeigen auf Kurzarbeit ist nochmals zurückgegangen. Im Saarpfalz-Kreis haben im September sechs Unternehmen für 91 Beschäftigte neu Kurzarbeit angezeigt. Vor Beginn von Kurzarbeit müssen Betriebe eine Anzeige über den voraussichtlichen Arbeitsausfall erstatten. Wie viele Unternehmen und Beschäftigte sich tatsächlich in Kurzarbeit befanden, kann erst nach einer Wartezeit gesichert ausgewertet werden. Endgültigen statistische Daten zur tatsächlichen Inanspruchnahme liegen nun für den Monat März vor. So waren in diesem Monat 622 Unternehmen und 3.696 Menschen in Kurzarbeit. Um möglichst zeitnah Zahlenmaterial zur Verfügung stellen zu können, werden Hochrechnungen zur Inanspruchnahme der Kurzarbeit auf Basis vorläufiger Daten vorgenommen. Laut Hochrechnung haben im April 559 Unternehmen für 3.081 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Homburg (Bexbach, Homburg, Kirkel):

2.645 Arbeitslose (minus 680 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,7 Prozent

Geschäftsstelle St. Ingbert:

874 Arbeitslose (minus 254 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,6 Prozent


Landkreis Neunkirchen

Im September waren im Landkreis Neunkirchen 4.981 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 216 weniger als im August. Gegenüber August 2020 verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 890 oder 15,2 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug im September 7,0 Prozent. Vor einem Monat lag sie bei 7,3 Prozent und vor einem Jahr bei 8,2 Prozent.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt viel Dynamik. Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. So hat sich die Zahl derjenigen, die im aktuellen Monat ihren Job verloren haben, gegenüber dem Vormonat verringert. Im September meldeten sich 314 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 72 weniger als im August. Andererseits konnten mehr Menschen eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden. Im September haben 385 Personen eine neue Arbeitsstelle angetreten, 89 mehr als im August.

Sowohl im Vergleich zum Vormonat wie auch zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit bei allen betrachteten Personengruppen mit Ausnahme der Langzeitarbeitslosen zurückgegangen. Beim Abstand zum Vorjahr zeigten sich jedoch Unterschiede. Im September waren 2.866 Männer und 2.115 Frauen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang zum Vormonat von 3,0 Prozent bei den Männern und 5,7 Prozent bei den Frauen. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Männern stärker von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit profitieren als die Frauen (Männer: minus 16,5 Prozent, Frauen: minus 13,2 Prozent). Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im aktuellen Monat bei 496. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um ein Zehntel reduziert. Der Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit zum Vorjahr ist beträchtlich (minus 26,0 Prozent). 1.658 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl ist gegenüber dem Vormonat nur geringfügig zurückgegangen (minus 2,9 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr fiel der Abstand mit minus 10,8 Prozent günstiger aus. Die Zahl derer, die bereits länger als ein Jahr ohne Beschäftigung sind, betrug im September 2.034. Der Bestand an Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum August zwar zurückgegangen (minus 2,0 Prozent), gegenüber September 2020 ist jedoch ein Anstieg um 7,0 Prozent festzustellen.

Blick auf die Rechtskreise

In den beiden Rechtskreisen ist die Arbeitslosigkeit gesunken. In der Arbeitslosenversicherung, die in der Zuständigkeit der Agentur für Arbeit Saarland liegt, waren im September 1.493 Personen arbeitslos gemeldet, 110 weniger als im Vormonat und 829 weniger als vor einem Jahr. Die entspricht einem Rückgang der Arbeitslosigkeit von über einem Drittel. In der Grundsicherung, für die das Jobcenter Neunkirchen zuständig ist, waren 3.488 Arbeitslose registriert, 106 weniger als im August und 61 weniger als im Vorjahr. Dies entspricht einem Rückgang von 1,7 Prozent binnen Jahresfrist.

Stellenmarkt

In den vergangenen vier Wochen meldeten die Unternehmen im Landkreis Neunkirchen 193 neue Stellen. Die meisten neuen Stellen wurden im Handel und im Gesundheits- und Sozialwesen gemeldet. Aber auch in anderen Branchen bot sich Jobsuchenden ein attraktives Angebot an offenen Stellen, insbesondere im Baubereich, in der Zeitarbeit, im Bereich Erziehung und Unterricht, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Verarbeitenden Gewerbe, im Öffentlichen Dienst und im Gastgewerbe. Seit Jahresbeginn wurden 1.763 offene Stellen gemeldet. Das waren 15,7 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen lag um über ein Drittel über dem Vorjahreswert. Im Bestand wurden 992 offene Arbeitsplatzangebote gezählt.

Kurzarbeit

Die Zahl neuer Anzeigen auf Kurzarbeit ist weiter zurückgegangen. Im Landkreis Neunkirchen haben im September drei Unternehmen für acht Beschäftigte neu Kurzarbeit angezeigt. Vor Beginn von Kurzarbeit müssen Betriebe eine Anzeige über den voraussichtlichen Arbeitsausfall erstatten. Wie viele Unternehmen und Beschäftigte sich tatsächlich in Kurzarbeit befanden, kann erst nach einer Wartezeit gesichert ausgewertet werden. Endgültigen statistische Daten zur tatsächlichen Inanspruchnahme liegen nun für den Monat März vor. So waren in diesem Monat 408 Unternehmen und 2.013 Menschen in Kurzarbeit. Um möglichst zeitnah Zahlenmaterial zur Verfügung stellen zu können, werden Hochrechnungen zur Inanspruchnahme der Kurzarbeit auf Basis vorläufiger Daten vorgenommen. Laut Hochrechnung haben im April 383 Unternehmen für 1.800 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.


Landkreis St. Wendel

Im September waren im Landkreis St. Wendel 1.637 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 115 weniger als im August. Gegenüber August 2020 verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 218 oder 11,8 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug im September 3,4 Prozent. Vor einem Monat lag sie bei 3,7 Prozent und vor einem Jahr bei 3,9 Prozent.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt viel Dynamik. Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. So hat sich die Zahl derjenigen, die im aktuellen Monat ihren Job verloren haben, gegenüber dem Vormonat verringert. Im September meldeten sich 132 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 67 weniger als im August. Andererseits konnten mehr Menschen eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden. Im September haben 182 Personen eine neue Arbeitsstelle angetreten, 38 mehr als im August.

Sowohl im Vergleich zum Vormonat wie auch zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit bei allen betrachteten Personengruppen mit Ausnahme der Langzeitarbeitslosen zurückgegangen. Beim Abstand zum Vorjahr zeigten sich jedoch Unterschiede. Im September waren 890 Männer und 747 Frauen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang zum Vormonat von 3,7 Prozent bei den Männern und 9,8 Prozent bei den Frauen. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Männern stärker von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit profitieren als die Frauen (Männer: minus 13,7 Prozent, Frauen: minus 9,3 Prozent,). Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im aktuellen Monat bei 78. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um fast ein Viertel reduziert. Der Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit zum Vorjahr ist ebenfalls beträchtlich (minus 21,2 Prozent). 702 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl ist gegenüber dem Vormonat nur geringfügig zurückgegangen (minus 2,8 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr fiel der Abstand mit minus 9,9 Prozent günstiger aus. Die Zahl derer, die bereits länger als ein Jahr ohne Beschäftigung sind, betrug im September 556. Der Bestand an Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum August zwar leicht zurückgegangen (minus 1,1 Prozent), gegenüber September 2020 ist jedoch ein Anstieg um fast ein Viertel festzustellen.

Blick auf die Rechtskreise

In den beiden Rechtskreisen ist die Arbeitslosigkeit gesunken. In der Arbeitslosenversicherung, die in der Zuständigkeit der Agentur für Arbeit Saarland liegt, waren im September 862 Personen arbeitslos gemeldet, 90 weniger als im Vormonat und 144 weniger als vor einem Jahr. Die entspricht einem Rückgang der Arbeitslosigkeit von 14,9 Prozent. In der Grundsicherung, für die das Jobcenter im Landkreis St. Wendel zuständig ist, waren 775 Arbeitslose registriert, 25 weniger als im August und 74 weniger als im Vorjahr. Dies entspricht einem Rückgang von 8,7 Prozent binnen Jahresfrist.

Stellenmarkt

In den vergangenen vier Wochen meldeten die Unternehmen im Landkreis St. Wendel 175 neue Stellen. Die meisten neuen Stellen wurden in der Zeitarbeit und im Gesundheits- und Sozialwesen gemeldet. Aber auch in anderen Branchen bot sich Jobsuchenden ein attraktives Angebot an offenen Stellen, insbesondere im Handel, im Verarbeitenden Gewerbe, im Baugewerbe, im Gastgewerbe, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Bereich Information und Kommunikation sowie im Bereich Erziehung und Unterricht. Seit Jahresbeginn wurden 1.484 offene Stellen gemeldet. Das war ein Drittel mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen lag weiterhin deutlich über dem Vorjahreswert (plus 43,7 Prozent). Im Bestand wurden 848 offene Arbeitsplatzangebote gezählt.

Kurzarbeit

Neue Anzeigen auf Kurzarbeit gab es im Landkreis St. Wendel kaum noch. Vor Beginn von Kurzarbeit müssen Betriebe eine Anzeige über den voraussichtlichen Arbeitsausfall erstatten. Wie viele Unternehmen und Beschäftigte sich tatsächlich in Kurzarbeit befanden, kann erst nach einer Wartezeit gesichert ausgewertet werden. Endgültigen statistische Daten zur tatsächlichen Inanspruchnahme liegen nun für den Monat März vor. So waren in diesem Monat 290 Unternehmen und 1.676 Menschen in Kurzarbeit. Um möglichst zeitnah Zahlenmaterial zur Verfügung stellen zu können, werden Hochrechnungen zur Inanspruchnahme der Kurzarbeit auf Basis vorläufiger Daten vorgenommen. Laut Hochrechnung haben im April 270 Unternehmen für 1.351 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.


Landkreis Merzig-Wadern

Im September waren im Landkreis Merzig-Wadern 2.403 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 122 weniger als im August. Gegenüber August 2020 verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 262 oder 9,8 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug im September 4,3 Prozent. Vor einem Monat lag sie bei 4,6 Prozent und vor einem Jahr bei 4,8 Prozent.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt viel Dynamik. Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. So hat sich die Zahl derjenigen, die im aktuellen Monat ihren Job verloren haben, gegenüber dem Vormonat verringert. Im September meldeten sich 187 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 49 weniger als im August. Andererseits konnten mehr Menschen eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden. Im September haben 222 Personen eine neue Arbeitsstelle angetreten, 58 mehr als im August.

Sowohl im Vergleich zum Vormonat wie auch zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit bei allen betrachteten Personengruppen mit Ausnahme der Langzeitarbeitslosen zurückgegangen. Beim Abstand zum Vorjahr zeigten sich jedoch Unterschiede. Im September waren 1.368 Männer und 1.035 Frauen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang zum Vormonat von 4,0 Prozent bei den Männern und 5,9 Prozent bei den Frauen. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Männern stärker von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit profitieren als die Frauen (Männer: minus 10,5 Prozent, Frauen: minus 8,9 Prozent,). Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im aktuellen Monat bei 216. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 16,3 Prozent reduziert. Der Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit zum Vorjahr ist beträchtlich (minus 32,7 Prozent). 975 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl ist gegenüber dem Vormonat nur geringfügig zurückgegangen (minus 2,2 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr fiel der Abstand mit minus 3,5 Prozent etwas günstiger aus. Die Zahl derer, die bereits länger als ein Jahr ohne Beschäftigung sind, betrug im September 817. Der Bestand an Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum August geringfügig angestiegen (plus 0,9 Prozent), gegenüber September 2020 ist jedoch ein deutlicher Anstieg festzustellen (plus 15,6 Prozent).

Blick auf die Rechtskreise

In den beiden Rechtskreisen ist die Arbeitslosigkeit in den vergangenen vier Wochen gesunken. In der Arbeitslosenversicherung, die in der Zuständigkeit der Agentur für Arbeit Saarland liegt, waren im September 1.100 Personen arbeitslos gemeldet, 99 weniger als im Vormonat und 348 weniger als vor einem Jahr. Die entspricht einem Rückgang der Arbeitslosigkeit von fast einem Viertel. In der Grundsicherung, für die das Jobcenter im Landkreis Merzig-Wadern zuständig ist, waren 1.303 Arbeitslose registriert, 23 weniger als im August und 86 mehr als im Vorjahr. Dies entspricht einem Anstieg von 7,1 Prozent binnen Jahresfrist.

Stellenmarkt

In den vergangenen vier Wochen meldeten die Unternehmen im Landkreis Merzig-Wadern 230 neue Stellen. Die meisten neuen Stellen wurden im Verarbeitenden Gewerbe und im Handel gemeldet. Aber auch in anderen Branchen bot sich Jobsuchenden ein attraktives Angebot an offenen Stellen, insbesondere im Gesundheits- und Sozialwesen, im Gastgewerbe, im Baugewerbe, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, in der Zeitarbeit sowie im Bereich Erziehung und Unterricht. Seit Jahresbeginn wurden 1.956 offene Stellen gemeldet. Das waren rund 46 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen lag weiterhin deutlich über dem Vorjahreswert (plus 62,9 Prozent). Im Bestand wurden 1.181 offene Arbeitsplatzangebote gezählt.

Kurzarbeit

Die Zahl neuer Anzeigen auf Kurzarbeit hat sich auf niedrigem Niveau stabilisiert. Im Landkreis Merzig-Wadern haben im September sechs Unternehmen für 169 Beschäftigte neu Kurzarbeit angezeigt. Vor Beginn von Kurzarbeit müssen Betriebe eine Anzeige über den voraussichtlichen Arbeitsausfall erstatten. Wie viele Unternehmen und Beschäftigte sich tatsächlich in Kurzarbeit befanden, kann erst nach einer Wartezeit gesichert ausgewertet werden. Endgültigen statistische Daten zur tatsächlichen Inanspruchnahme liegen nun für den Monat März vor. So waren in diesem Monat 370 Unternehmen und 3.173 Menschen in Kurzarbeit. Um möglichst zeitnah Zahlenmaterial zur Verfügung stellen zu können, werden Hochrechnungen zur Inanspruchnahme der Kurzarbeit auf Basis vorläufiger Daten vorgenommen. Laut Hochrechnung haben im April 335 Unternehmen für 2.986 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Merzig (Kreisstadt Merzig, Mettlach, Perl, Beckingen):

1.442 Arbeitslose (minus 184 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,2 Prozent

Geschäftsstelle Wadern (Stadt Wadern, Losheim, Weiskirchen):

961 Arbeitslose (minus 78 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,6 Prozent


Landkreis Saarlouis

Im September waren im Landkreis Saarlouis 5.784 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 220 weniger als im August. Gegenüber August 2020 verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 460 oder 7,4 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug im September 5,5 Prozent. Vor einem Monat lag sie bei 5,8 Prozent und vor einem Jahr bei 5,9 Prozent.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt viel Dynamik. Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. So hat sich die Zahl derjenigen, die im aktuellen Monat ihren Job verloren haben, gegenüber dem Vormonat verringert. Im September meldeten sich 388 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 89 weniger als im August. Andererseits konnten mehr Menschen eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden. Im September haben 461 Personen eine neue Arbeitsstelle angetreten, 90 mehr als im August.

Im Vergleich zum Vormonat ist die Arbeitslosigkeit bei allen betrachteten Personengruppen zurückgegangen. Beim Abstand zum Vorjahr zeigten sich jedoch Unterschiede. Im September waren 3.307 Männer und 2.477 Frauen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang zum Vormonat von 1,6 Prozent bei den Männern und 6,3 Prozent bei den Frauen. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Männern stärker von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit profitieren als die Frauen (Männer: minus 8,4 Prozent, Frauen: minus 5,9 Prozent,). Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im aktuellen Monat bei 227. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 18,6 Prozent reduziert. Der Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit zum Vorjahr ist beträchtlich (minus 42,5 Prozent). 2.163 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl ist gegenüber dem Vormonat geringfügig zurückgegangen (minus 2,3 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr gab es einen geringfügigen Anstieg (plus 1,1 Prozent). Die Zahl derer, die bereits länger als ein Jahr ohne Beschäftigung sind, betrug im September 2.606. Der Bestand an Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum August zwar zurückgegangen (minus 0,5 Prozent), gegenüber September 2020 ist jedoch ein deutlicher Anstieg festzustellen (plus 29,1 Prozent)

Blick auf die Rechtskreise

In den beiden Rechtskreisen ist die Arbeitslosigkeit in den vergangenen vier Wochen gesunken. In der Arbeitslosenversicherung, die in der Zuständigkeit der Agentur für Arbeit Saarland liegt, waren im September 2.237 Personen arbeitslos gemeldet, 180 weniger als im Vormonat und 882 weniger als vor einem Jahr. Die entspricht einem Rückgang der Arbeitslosigkeit von über einem Viertel. In der Grundsicherung, für die das Jobcenter Saarlouis zuständig ist, waren 3.547 Arbeitslose registriert, 40 weniger als im August und 422 mehr als im Vorjahr. Dies entspricht einem Anstieg von 13,5 Prozent binnen Jahresfrist.

Stellenmarkt

In den vergangenen vier Wochen meldeten die Unternehmen im Landkreis Saarlouis 435 neue Stellen. Die meisten neuen Stellen wurden im Gesundheits- und Sozialwesen, in der Zeitarbeit und im Verarbeitenden Gewerbe gemeldet. Aber auch in anderen Branchen bot sich Jobsuchenden ein attraktives Angebot an offenen Stellen, insbesondere im Handel, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Gastgewerbe, im Baugewerbe, im Öffentlichen Dienst, im Bereich Erziehung und Unterricht und im Bereich Verkehr und Lagerei. Seit Jahresbeginn wurden 4.139 offene Stellen gemeldet. Das war fast ein Viertel mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen lag weiterhin deutlich über dem Vorjahreswert (plus 43,8 Prozent). Im Bestand wurden 2.393 offene Arbeitsplatzangebote gezählt.

Kurzarbeit

Im Landkreis Saarlouis haben im September sechs Unternehmen für 242 Beschäftigte neu Kurzarbeit angezeigt. Vor Beginn von Kurzarbeit müssen Betriebe eine Anzeige über den voraussichtlichen Arbeitsausfall erstatten. Wie viele Unternehmen und Beschäftigte sich tatsächlich in Kurzarbeit befanden, kann erst nach einer Wartezeit gesichert ausgewertet werden. Endgültigen statistische Daten zur tatsächlichen Inanspruchnahme liegen nun für den Monat März vor. So waren in diesem Monat 858 Unternehmen und 10.164 Menschen in Kurzarbeit. Um möglichst zeitnah Zahlenmaterial zur Verfügung stellen zu können, werden Hochrechnungen zur Inanspruchnahme der Kurzarbeit auf Basis vorläufiger Daten vorgenommen. Laut Hochrechnung haben im April 777 Unternehmen für 9.789 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Saarlouis (Kreisstadt Saarlouis, Ensdorf, Bous, Dillingen, Rehlingen-Siersburg, Nalbach, Schwalbach, Saarwellingen, Überherrn, Wadgassen, Wallerfangen):

4.950 Arbeitslose (minus 425 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,7 Prozent

Geschäftsstelle Lebach (Stadt Lebach, Schmelz):

834 Arbeitslose (minus 35 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,6 Prozent

Entwicklung im Saarland

Mit der zunehmenden Entspannung des Pandemiegeschehens gab es im September auf dem saarländischen Arbeitsmarkt eine deutliche Erholung. Die Zahl der arbeitslosen Menschen hat sich reduziert. Insgesamt waren im September 34.520 Personen arbeitslos gemeldet, 1.384 weniger als im August. Die Zahl der von Arbeitslosigkeit Betroffenen lag deutlich unter dem Wert des Vorjahres (minus 5.353 bzw. 13,4 Prozent). Die Arbeitslosenquote - bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen - ging im September um 0,3 Prozentpunkte zurück und lag bei 6,5 Prozent. Im Vorjahresmonat hatte sie noch 7,5 Prozent betragen.


Zitat Madeleine Seidel, Vorsitzende der Geschäfftsführung der Agentur für Arbeit Saarland, zur Entwicklung am Arbeitsmarkt

„Der regionale Arbeitsmarkt ist saarlandweit auf Erholungskurs, dies zeigt sich im September unter anderem an einer rückläufigen Arbeitslosigkeit. Besonders erfreulich ist, dass sich Jugendarbeitslosigkeit in der Gruppe der bis unter 25-Jährigen inzwischen so stark reduziert hat, dass das niedrigste Septemberniveau seit mehr als fünf Jahren erreicht wurde. Der Arbeitsmarkt ist aktuell sehr aufnahmefähig, sodass viele Ausbildungsabsolvent:innen als wertvolle Fachkräfte in die Betriebe und Unternehmen der Region einmünden konnten“, erläutert Madeleine Seidel, Chefin der Agentur für Arbeit Saarland, die aktuelle Situation am Arbeitsmarkt. „Der Bedarf der Arbeitgeber an Personal ist ungebrochen hoch, auch wenn die Zahl der neu gemeldeten Stellen im Vergleich zum Vormonat leicht rückläufig ist. Der Bestand an offenen Stellen ist seit Februar stetig angewachsen und erreicht inzwischen den höchsten Wert der letzten fünf Jahre.“


Arbeitslosenquoten aller saarländischen Landkreise im Vergleich

Landkreis St. Wendel: 3,4 Prozent

Landkreis Merzig-Wadern: 4,3 Prozent

Saarpfalz-Kreis: 4,6 Prozent

Landkreis Saarlouis: 5,5 Prozent

Landkreis Neunkirchen: 7,0 Prozent

Regionalverband Saarbrücken: 9,2 Prozent