28.10.2021 | Presseinfo Nr. 80

Der Arbeits- und Ausbildungsmarkt im Saarland im Oktober 2021

nach Landkreisen

Regionalverband Saarbrücken

Im Oktober waren im Regionalverband Saarbrücken 15.807 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 389 weniger als im September. Gegenüber Oktober 2020 verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 2.365 oder 13,0 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug im Oktober 9,0 Prozent. Vor einem Monat lag sie bei 9,2 Prozent und vor einem Jahr bei 10,3 Prozent.

Die Bewegungsdaten, die die Zugänge in und die Abgänge aus Arbeitslosigkeit bewerten, geben wichtige Hinweise zur Dynamik am Arbeitsmarkt. Im Oktober meldeten sich 913 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 34 weniger als im September und 73 weniger als im Oktober des Vorjahres. Parallel dazu haben im Oktober 960 Personen eine neue Arbeitsstelle angetreten. Das waren 239 weniger als im Vormonat und 164 weniger als im Vorjahresmonat.

Bei allen betrachteten Personengruppen mit Ausnahme der Langzeitarbeitslosen ist die Arbeitslosigkeit sowohl im Vormonats- wie auch im Vorjahresvergleich zurückgegangen. Im Oktober waren 9.142 Männer und 6.665 Frauen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang zum Vormonat von 3,7 Prozent bei den Frauen und 1,4 Prozent bei den Männern. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Frauen nicht ganz so stark von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit profitieren wie die Männer (Frauen: minus 10,8 Prozent, Männer: minus 14,6 Prozent). Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im aktuellen Monat bei 1.119. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 6,4 Prozent reduziert. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Jugendarbeitslosigkeit um über ein Viertel verringert. 5.022 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl ist gegenüber dem Vormonat nur geringfügig zurückgegangen (minus 0,9 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr gab es einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 7,1 Prozent in dieser Altersgruppe. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Oktober 6.934. Die Zahl derer, die schon länger als ein Jahr ohne Beschäftigung sind, ist im Vergleich zum September zwar zurückgegangen (minus 2,2 Prozent), gegenüber Oktober 2020 ist jedoch ein Anstieg um 3,2 Prozent festzustellen.

Blick auf die Rechtskreise

Beim Jobcenter im Regionalverband Saarbrücken waren mit 12.202 Arbeitslosen 264 weniger registriert als im September und 554 weniger als im Oktober des Vorjahres. Bei der Agentur für Arbeit waren im aktuellen Monat 3.605 Personen arbeitslos gemeldet, 125 weniger als im Vormonat und 1.811 weniger als vor einem Jahr. Die entspricht einem Rückgang der Arbeitslosigkeit von über einem Drittel im Bereich der Arbeitslosenversicherung. Im Bereich der Grundsicherung fiel der Rückgang wesentlich schwächer aus (minus 4,3 Prozent).

Stellenmarkt

In den vergangenen vier Wochen meldeten die Unternehmen im Regionalverband Saarbrücken 882 neue Stellen, elf mehr als im Vormonat. Die meisten neuen Stellen wurden im Gesundheits- und Sozialwesen, in der Zeitarbeit und im Verarbeitenden Gewerbe gemeldet. Aber auch in anderen Branchen bot sich ein attraktives Angebot an offenen Stellen, insbesondere im Handel, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Bereich Erziehung und Unterricht, im Baugewerbe, im Öffentlichen Dienst, im Gastgewerbe sowie im Bereich Verkehr und Lagerei. Seit Jahresbeginn wurden 8.614 offene Stellen gemeldet. Das war fast ein Drittel mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen lag ebenfalls deutlich über dem Vorjahreswert. Im Bestand wurden 3.551 offene Arbeitsplatzangebote gezählt, das waren 44,6 Prozent mehr als im Oktober 2020.

Kurzarbeit

Im Oktober gingen im Regionalverband Saarbrücken neun Kurzarbeitsanzeigen für 82 Beschäftigte ein. Der Agentur für Arbeit Saarland liegen inzwischen Daten über die tatsächlich realisierte Kurzarbeit bis einschließlich Mai vor. Im April haben im Regionalverband Saarbrücken 1.457 Betriebe und 8.312 Personen tatsächlich kurzgearbeitet. Inanspruchnahme der Kurzarbeit auf Basis vorläufiger Daten vorgenommen. Laut Hochrechnung haben im Mai 1.380 Unternehmen für 8.338 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Saarbrücken (Stadt Saarbrücken und Kleinblittersdorf):

10.466 Arbeitslose (minus 1.642 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 10,3 Prozent

Geschäftsstelle Heusweiler (Heusweiler, Riegelsberg und Püttlingen):

1.270 Arbeitslose (minus 103 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,7 Prozent

Geschäftsstelle Sulzbach (Stadt Sulzbach, Friedrichsthal und Quierschied):

1.564 Arbeitslose (minus 258 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 7,2 Prozent

Geschäftsstelle Völklingen (Stadt Völklingen und Großrosseln):

2.507 Arbeitslose (minus 362 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 10,1 Prozent

Ausbildungsmarkt

Das zurückliegende Ausbildungsjahr stand ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Positiv aber: Es wird im Regionalverband Saarbrücken nach wie vor stark ausgebildet und für zahlreiche junge Menschen fiel in den vergangenen Wochen mit dem Einstieg in eine duale Berufsausbildung der erfolgreiche Startschuss ins Berufsleben. Mit der Berufsberatung begleitete die Agentur für Arbeit Jugendliche von der Orientierung in der vielfältigen Berufs- und Studienwelt bis zum Beginn einer dualen Berufsausbildung, zur Aufnahme eines (dualen) Studiums oder zum weiterführenden Schulbesuch.

Von Oktober 2020 bis September 2021 zählte die Berufsberatung im Regionalverband Saarbrücken 1.726 Bewerberinnen und Bewerber für Berufsausbildungsstellen. Das waren 320 bzw. 15,6 Prozent weniger junge Menschen auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle als im vergangenen Jahr. Zum Ende des Berichtsjahres am 30. September waren von den gemeldeten Bewerberinnen und Bewerbern noch 32 ohne Ausbildungsvertrag, neun weniger als im Vorjahr.

Von Oktober 2020 bis September 2021 wurden im Regionalverband Saarbrücken insgesamt 2.305 Ausbildungsplätze gemeldet. Die Zahl lag um 93 bzw. 3,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau. 214 Ausbildungsstellen im Regionalverband Saarbrücken bleiben bis zum 30. September noch unbesetzt.


Saarpfalz-Kreis

Im Oktober waren im Saarpfalz-Kreis 3.407 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 112 weniger als im September. Gegenüber Oktober 2020 verringerte sich die Arbeitslosigkeit um fast ein Fünftel. Die Arbeitslosenquote betrug im Oktober 4,5 Prozent. Vor einem Monat lag sie bei 4,6 Prozent und vor einem Jahr bei 5,5 Prozent.

Die Bewegungsdaten, die die Zugänge in und die Abgänge aus Arbeitslosigkeit bewerten, geben wichtige Hinweise zur Dynamik am Arbeitsmarkt. Im Oktober meldeten sich 279 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, zwei weniger als im September und 19 weniger als im Oktober des Vorjahres. Parallel dazu haben im Oktober 253 Personen eine neue Arbeitsstelle angetreten. Das waren 45 weniger als im Vormonat und 93 weniger als im Vorjahresmonat.

Bei allen betrachteten Personengruppen ist die Arbeitslosigkeit sowohl im Vormonats- wie auch im Vorjahresvergleich zurückgegangen. Im Oktober waren 1.898 Männer und 1.509 Frauen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang zum Vormonat von 4,1 Prozent bei den Frauen und 2,4 Prozent bei den Männern. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Frauen nicht ganz so stark von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit profitieren wie die Männer (Frauen: minus 15,5 Prozent, Männer: minus 22,8 Prozent). Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im aktuellen Monat bei 230. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 15,8 Prozent reduziert. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Jugendarbeitslosigkeit um fast ein Drittel verringert. 1.490 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl ist gegenüber dem Vormonat nur geringfügig zurückgegangen (minus 1,8 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr gab es einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um rund zehn Prozent in dieser Altersgruppe. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Oktober 1.330. Die Zahl derer, die schon länger als ein Jahr ohne Beschäftigung sind, ist im Vergleich zum September geringfügig zurückgegangen (minus 1,8 Prozent), gegenüber Oktober 2020 ist fiel der Rückgang stärker aus (minus 6,8 Prozent).

Blick auf die Rechtskreise

Beim Jobcenter im Saarpfalz-Kreis waren mit 1.884 Arbeitslosen 70 weniger registriert als im September und 368 weniger als im Oktober des Vorjahres. Bei der Agentur für Arbeit waren im aktuellen Monat 1.523 Personen arbeitslos gemeldet, 42 weniger als im Vormonat und 470 weniger als vor einem Jahr. Die entspricht einem Rückgang der Arbeitslosigkeit von fast einem Viertel im Bereich der Arbeitslosenversicherung. Im Bereich der Grundsicherung fiel der Rückgang etwas schwächer aus (minus 16,3 Prozent).

Stellenmarkt

In den vergangenen vier Wochen meldeten die Unternehmen im Saarpfalz-Kreis 316 neue Stellen. Die meisten neuen Stellen wurden im Gesundheits- und Sozialwesen und in der Zeitarbeit gemeldet. Aber auch in anderen Branchen bot sich ein attraktives Angebot an offenen Stellen, insbesondere im Handel, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Verarbeitenden Gewerbe, im Gastgewerbe, im Bereich Kunst/Unterhaltung/Erholung, im Bereich Erziehung/Unterricht sowie im Bereich Verkehr/Lagerei. Seit Jahresbeginn wurden 3.270 offene Stellen gemeldet, 905 mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen lag mit 1.538 weiterhin deutlich über dem Vorjahreswert (plus 392 bzw. 34,2 Prozent).

Kurzarbeit

Im Oktober gingen im Saarpfalz-Kreis sechs Kurzarbeitsanzeigen für 122 Beschäftigte ein. Der Agentur für Arbeit Saarland liegen inzwischen Daten über die tatsächlich realisierte Kurzarbeit bis einschließlich Mai vor. Im April haben im Saarpfalz-Kreis 560 Betriebe und 3.097 Personen tatsächlich kurzgearbeitet. Inanspruchnahme der Kurzarbeit auf Basis vorläufiger Daten vorgenommen. Laut Hochrechnung haben im Mai 535 Unternehmen für 2.908 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Homburg (Bexbach, Homburg, Kirkel):

2.565 Arbeitslose (minus 597 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,5 Prozent

Geschäftsstelle St. Ingbert:

842 Arbeitslose (minus 241 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,4 Prozent

Ausbildungsmarkt

Das zurückliegende Ausbildungsjahr stand ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Positiv aber: Es wird im Saarpfalz-Kreis nach wie vor stark ausgebildet und für zahlreiche junge Menschen fiel in den vergangenen Wochen mit dem Einstieg in eine duale Berufsausbildung der erfolgreiche Startschuss ins Berufsleben. Mit der Berufsberatung begleitete die Agentur für Arbeit Jugendliche von der Orientierung in der vielfältigen Berufs- und Studienwelt bis zum Beginn einer dualen Berufsausbildung, zur Aufnahme eines (dualen) Studiums oder zum weiterführenden Schulbesuch.

Von Oktober 2020 bis September 2021 zählte die Berufsberatung im Saarpfalz-Kreis 433 Bewerberinnen und Bewerber für Berufsausbildungsstellen. Das waren 13 bzw. 2,9 Prozent weniger junge Menschen auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle als im vergangenen Jahr. Zum Ende des Berichtsjahres am 30. September waren von den gemeldeten Bewerberinnen und Bewerbern noch drei ohne Ausbildungsvertrag, zwei weniger als im Vorjahr.

Von Oktober 2020 bis September 2021 wurden im Saarpfalz-Kreis insgesamt 966 Ausbildungsplätze gemeldet. Die Zahl lag um 21 bzw. 2,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau. 104 Ausbildungsstellen im Saarpfalz-Kreis blieben bis zum 30. September noch unbesetzt.


Landkreis Neunkirchen

Im Oktober waren im Landkreis Neunkirchen 4.799 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 182 weniger als im September. Gegenüber Oktober 2020 verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 867 oder 15,3 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug im Oktober 6,7 Prozent. Vor einem Monat lag sie bei 7,0 Prozent und vor einem Jahr bei 7,9 Prozent.

Die Bewegungsdaten, die die Zugänge in und die Abgänge aus Arbeitslosigkeit bewerten, geben wichtige Hinweise zur Dynamik am Arbeitsmarkt. Im Oktober meldeten sich 326 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 12 mehr als im September und 49 weniger als im Oktober des Vorjahres. Parallel dazu haben im Oktober 336 Personen eine neue Arbeitsstelle angetreten. Das waren 49 weniger als im Vormonat und 55 weniger als im Vorjahresmonat.

Bei allen betrachteten Personengruppen mit Ausnahme der Langzeitarbeitslosen ist die Arbeitslosigkeit sowohl im Vormonats- wie auch im Vorjahresvergleich zurückgegangen. Im Oktober waren 2.783 Männer und 2.016 Frauen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang zum Vormonat von 4,7 Prozent bei den Frauen und 2,9 Prozent bei den Männern. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Frauen nicht ganz so stark von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit profitieren wie die Männer (Frauen: minus 14,4 Prozent, Männer: minus 16,0 Prozent). Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im aktuellen Monat bei 445. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um über ein Zehntel reduziert. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Jugendarbeitslosigkeit um über ein Viertel verringert. 1.615 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl ist gegenüber dem Vormonat geringfügig zurückgegangen (minus 2,6 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr gab es einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 11,7 Prozent in dieser Altersgruppe. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Oktober 1.981. Die Zahl derer, die schon länger als ein Jahr ohne Beschäftigung sind, ist im Vergleich zum September zwar leicht zurückgegangen (minus 2,6 Prozent), gegenüber Oktober 2020 ist jedoch ein leichter Anstieg festzustellen (plus 2,7 Prozent).

Blick auf die Rechtskreise

Beim Jobcenter Neunkirchen waren mit 3.365 Arbeitslosen 123 weniger registriert als im September und 76 weniger als im Oktober des Vorjahres. Bei der Agentur für Arbeit waren im aktuellen Monat 1.434 Personen arbeitslos gemeldet, 59 weniger als im Vormonat und 791 weniger als vor einem Jahr. Dies entspricht einem Rückgang der Arbeitslosigkeit von über einem Drittel im Bereich der Arbeitslosenversicherung. Im Bereich der Grundsicherung fiel der Rückgang erheblich schwächer aus (minus 2,2 Prozent).

Stellenmarkt

In den vergangenen vier Wochen meldeten die Unternehmen im Landkreis Neunkirchen 254 neue Stellen. Das waren 61 mehr als im September und 33 mehr als im Oktober des Vorjahres. Die meisten neuen Stellen wurden in der Zeitarbeit gemeldet. Aber auch in anderen Branchen bot sich ein attraktives Angebot an offenen Stellen, insbesondere im Gesundheits- und Sozialwesen, im Handel, im Öffentlichen Dienst, im Verarbeitenden Gewerbe, im Baubereich, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Gastgewerbe sowie im Bereich Verkehr und Lagerei gemeldet. Seit Jahresbeginn wurden 2.017 offene Stellen gemeldet. Das waren 15,6 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen lag um fast ein Drittel über dem Vorjahreswert. Im Bestand wurden 1.085 offene Arbeitsplatzangebote gezählt.

Kurzarbeit

Im Oktober gingen im Landkreis Neunkirchen sechs Kurzarbeitsanzeigen für 693 Beschäftigte ein. Der Agentur für Arbeit Saarland liegen inzwischen Daten über die tatsächlich realisierte Kurzarbeit bis einschließlich Mai vor. Im April haben im Landkreis Neunkirchen 384 Betriebe und 1.784 Personen tatsächlich kurzgearbeitet. Inanspruchnahme der Kurzarbeit auf Basis vorläufiger Daten vorgenommen. Laut Hochrechnung haben im Mai 371 Unternehmen für 1.650 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.

Ausbildungsmarkt

Das zurückliegende Ausbildungsjahr stand ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Positiv aber: Es wird im Landkreis Neunkirchen mit dem Einstieg in eine duale Berufsausbildung der erfolgreiche Startschuss ins Berufsleben. Mit der Berufsberatung begleitete die Agentur für Arbeit Jugendliche von der Orientierung in der vielfältigen Berufs- und Studienwelt bis zum Beginn einer dualen Berufsausbildung, zur Aufnahme eines (dualen) Studiums oder zum weiterführenden Schulbesuch.

Von Oktober 2020 bis September 2021 zählte die Berufsberatung im Landkreis Neunkirchen 822 Bewerberinnen und Bewerber für Berufsausbildungsstellen. Das waren neun bzw. 1,1 Prozent weniger junge Menschen auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle als im vergangenen Jahr. Zum Ende des Berichtsjahres am 30. September waren von den gemeldeten Bewerberinnen und Bewerbern noch drei ohne Ausbildungsvertrag, drei weniger als im Vorjahr.

Von Oktober 2020 bis September 2021 wurden im Landkreis Neunkirchen insgesamt 630 Ausbildungsplätze gemeldet. Die Zahl lag um 85 bzw.11,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau. 112 Ausbildungsstellen im Landkreis Neunkirchen bleiben bis zum 30. September noch unbesetzt.


Landkreis St. Wendel

Im Oktober waren im Landkreis St. Wendel 1.593 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 44 weniger als im September. Gegenüber Oktober 2020 verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 207 oder 11,5 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug im Oktober 3,3 Prozent. Vor einem Monat lag sie bei 3,4 Prozent und vor einem Jahr bei 3,7 Prozent.

Die Bewegungsdaten, die die Zugänge in und die Abgänge aus Arbeitslosigkeit bewerten, geben wichtige Hinweise zur Dynamik am Arbeitsmarkt. Im Oktober meldeten sich 153 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 21 mehr als im September und 13 weniger als im Oktober des Vorjahres. Parallel dazu haben im Oktober 145 Personen eine neue Arbeitsstelle angetreten. Das waren 37 weniger als im Vormonat und 16 weniger als im Vorjahresmonat.

Bei allen betrachteten Personengruppen mit Ausnahme der Langzeitarbeitslosen ist die Arbeitslosigkeit sowohl im Vormonats- wie auch im Vorjahresvergleich zurückgegangen. Im Oktober waren 851 Männer und 742 Frauen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang zum Vormonat von 0,7 Prozent bei den Frauen und 4,4 Prozent bei den Männern. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Frauen nicht ganz so stark von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit profitieren wie die Männer (Frauen: minus 8,4 Prozent, Männer: minus 14,0 Prozent). Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im aktuellen Monat bei 67. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 14,1 Prozent reduziert. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Jugendarbeitslosigkeit um über ein Viertel reduziert. 689 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl ist gegenüber dem Vormonat nur geringfügig zurückgegangen (minus 1,9 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr gab es einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 10,8 Prozent in dieser Altersgruppe. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Oktober 561. Die Zahl derer, die schon länger als ein Jahr ohne Beschäftigung sind, ist im Vergleich zum September geringfügig angestiegen (plus 0,9 Prozent), gegenüber Oktober 2020 ist jedoch ein deutlicher Anstieg festzustellen (plus 18,4 Prozent).

Blick auf die Rechtskreise

Beim Jobcenter im Landkreis St. Wendel waren mit 766 Arbeitslosen neun weniger registriert als im September und 36 weniger als im Oktober des Vorjahres. Bei der Agentur für Arbeit waren im aktuellen Monat 827 Personen arbeitslos gemeldet, 35 weniger als im Vormonat und 171 weniger als vor einem Jahr. Die entspricht einem Rückgang der Arbeitslosigkeit von 17,1 Prozent im Bereich der Arbeitslosenversicherung. Im Bereich der Grundsicherung fiel der Rückgang schwächer aus (minus 4,5 Prozent).

Stellenmarkt

In den vergangenen vier Wochen meldeten die Unternehmen im Landkreis St. Wendel 113 neue Stellen. Die meisten neuen Stellen wurden in der Zeitarbeit und im Gesundheits- und Sozialwesen gemeldet. Aber auch in anderen Branchen bot sich ein attraktives Angebot an offenen Stellen, insbesondere im Öffentlichen Dienst, im Gastgewerbe, im Handel, im Verarbeitenden Gewerbe, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich und im Baugewerbe. Seit Jahresbeginn wurden 1.597 offene Stellen gemeldet. Das war über ein Viertel mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen lag weiterhin deutlich über dem Vorjahreswert (plus 38,0 Prozent). Im Bestand wurden 817 offene Arbeitsplatzangebote gezählt.

Kurzarbeit

Im Oktober gingen im Landkreis St. Wendel vier Kurzarbeitsanzeigen für elf Beschäftigte ein. Der Agentur für Arbeit Saarland liegen inzwischen Daten über die tatsächlich realisierte Kurzarbeit bis einschließlich Mai vor. Im April haben im Landkreis St. Wendel 269 Betriebe und 1.347 Personen tatsächlich kurzgearbeitet. Inanspruchnahme der Kurzarbeit auf Basis vorläufiger Daten vorgenommen. Laut Hochrechnung haben im Mai 248 Unternehmen für 1.389 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.

Ausbildungsmarkt

Das zurückliegende Ausbildungsjahr stand ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Positiv aber: Es wird im Landkreis St. Wendel nach wie vor stark ausgebildet und für zahlreiche junge Menschen fiel in den vergangenen Wochen mit dem Einstieg in eine duale Berufsausbildung der erfolgreiche Startschuss ins Berufsleben. Mit der Berufsberatung begleitete die Agentur für Arbeit Jugendliche von der Orientierung in der vielfältigen Berufs- und Studienwelt bis zum Beginn einer dualen Berufsausbildung, zur Aufnahme eines (dualen) Studiums oder zum weiterführenden Schulbesuch.

Von Oktober 2020 bis September 2021 zählte die Berufsberatung im Landkreis St. Wendel 477 Bewerberinnen und Bewerber für Berufsausbildungsstellen. Das waren 16 bzw. 3,2 Prozent weniger junge Menschen auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle als im vergangenen Jahr.

Von Oktober 2020 bis September 2021 wurden im Landkreis St. Wendel insgesamt 562 Ausbildungsplätze gemeldet. Die Zahl lag um 28 bzw. 5,2 Prozent über dem Vorjahresniveau.41 Ausbildungsstellen im Landkreis St. Wendel blieben bis zum 30. September noch unbesetzt.


Landkreis Merzig-Wadern

Im Oktober waren im Landkreis Merzig-Wadern 2.345 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 58 weniger als im September. Gegenüber Oktober 2020 verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 277 oder 10,6 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug im Oktober 4,2 Prozent. Vor einem Monat lag sie bei 4,3 Prozent und vor einem Jahr bei 4,7 Prozent.

Die Bewegungsdaten, die die Zugänge in und die Abgänge aus Arbeitslosigkeit bewerten, geben wichtige Hinweise zur Dynamik am Arbeitsmarkt. Im Oktober meldeten sich 196 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, neun mehr als im September und 23 weniger als im Oktober des Vorjahres. Parallel dazu haben im Oktober 174 Personen eine neue Arbeitsstelle angetreten. Das waren 48 weniger als im Vormonat und 80 weniger als im Vorjahresmonat.

Bei allen betrachteten Personengruppen mit Ausnahme der Langzeitarbeitslosen ist die Arbeitslosigkeit sowohl im Vormonats- wie auch im Vorjahresvergleich zurückgegangen. Im Oktober waren 1.328 Männer und 1.017 Frauen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang zum Vormonat von 1,7 Prozent bei den Frauen und 2,9 Prozent bei den Männern. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Frauen nicht ganz so stark von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit profitieren wie die Männer (Frauen: minus 7,5 Prozent, Männer: minus 12,7 Prozent). Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im aktuellen Monat bei 186. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 13,9 Prozent reduziert. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Jugendarbeitslosigkeit um über ein Drittel reduziert. 960 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl ist gegenüber dem Vormonat nur geringfügig zurückgegangen (minus 1,5 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr gab es einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 0,1 Prozent in dieser Altersgruppe. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Oktober 816. Die Zahl derer, die schon länger als ein Jahr ohne Beschäftigung sind, hat sich im Vergleich zum September kaum reduziert (minus 0,1 Prozent), gegenüber Oktober 2020 ist jedoch ein deutlicher Anstieg festzustellen (plus 9,2 Prozent).

Blick auf die Rechtskreise

Beim Jobcenter im Landkreis Merzig-Wadern waren mit 1.270 Arbeitslosen 33 weniger registriert als im September und 39 mehr als im Oktober des Vorjahres. Bei der Agentur für Arbeit waren im aktuellen Monat 1.075 Personen arbeitslos gemeldet, 25 weniger als im Vormonat und 316 weniger als vor einem Jahr. Die entspricht einem Rückgang der Arbeitslosigkeit von fast einem Viertel im Bereich der Arbeitslosenversicherung. Im Bereich der Grundsicherung gab es hingegen einen Anstieg (plus 3,2 Prozent).

Stellenmarkt

Die Arbeitskräftenachfrage hat stark angezogen. In den vergangenen vier Wochen meldeten die Unternehmen im Landkreis Merzig-Wadern 294 neue Stellen. Das waren 64 mehr als im September und 106 mehr als im Oktober des Vorjahres. Die meisten neuen Stellen wurden im Verarbeitenden Gewerbe und im Gesundheits- und Sozialwesen gemeldet. Aber auch in anderen Branchen bot sich ein attraktives Angebot an offenen Stellen, insbesondere im Handel, in der Zeitarbeit, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Gastgewerbe, im Bereich Erziehung und Unterricht, im Baugewerbe, im Bereich Verkehr und Lagerei sowie im Öffentlichen Dienst. Seit Jahresbeginn wurden 2.250 offene Stellen gemeldet. Das waren 47,2 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen lag weiterhin deutlich über dem Vorjahreswert (plus 84,0 Prozent). Im Bestand wurden 1.288 offene Arbeitsplatzangebote gezählt.

Kurzarbeit

Der Agentur für Arbeit Saarland liegen inzwischen Daten über die tatsächlich realisierte Kurzarbeit bis einschließlich Mai vor. Im April haben im Landkreis Merzig-Wadern 333 Betriebe und 2.957 Personen tatsächlich kurzgearbeitet. Inanspruchnahme der Kurzarbeit auf Basis vorläufiger Daten vorgenommen. Laut Hochrechnung haben im Mai 310 Unternehmen für 2.588 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Merzig (Kreisstadt Merzig, Mettlach, Perl, Beckingen):

1.401 Arbeitslose (minus 198 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,1 Prozent

Geschäftsstelle Wadern (Stadt Wadern, Losheim, Weiskirchen):

944 Arbeitslose (minus 79 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,5 Prozent

Ausbildungsmarkt

Das zurückliegende Ausbildungsjahr stand ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Positiv aber: Es wird im Landkreis Merzig-Wadern nach wie vor stark ausgebildet und für zahlreiche junge Menschen fiel in den vergangenen Wochen mit dem Einstieg in eine duale Berufsausbildung der erfolgreiche Startschuss ins Berufsleben. Mit der Berufsberatung begleitete die Agentur für Arbeit Jugendliche von der Orientierung in der vielfältigen Berufs- und Studienwelt bis zum Beginn einer dualen Berufsausbildung, zur Aufnahme eines (dualen) Studiums oder zum weiterführenden Schulbesuch.

Von Oktober 2020 bis September 2021 zählte die Berufsberatung im Landkreis Merzig-Wadern 314 Bewerberinnen und Bewerber für Berufsausbildungsstellen. Das waren 67 bzw. 17,6 Prozent weniger junge Menschen auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle als im vergangenen Jahr. Zum Ende des Berichtsjahres am 30. September waren von den gemeldeten Bewerberinnen und Bewerbern weniger als drei noch ohne Ausbildungsvertrag.

Von Oktober 2020 bis September 2021 wurden im Landkreis Merzig-Wadern insgesamt 618 Ausbildungsplätze gemeldet. Die Zahl lag um 13 bzw. 2,1 Prozent über dem Vorjahresniveau. 140 Ausbildungsstellen im Landkreis Merzig-Wadern blieben bis zum 30. September noch unbesetzt.


Landkreis Saarlouis

Im Oktober waren im Landkreis Saarlouis 5.621 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 163 weniger als im September. Gegenüber Oktober 2020 verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 554 oder 9,0 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug im Oktober 5,4 Prozent. Vor einem Monat lag sie bei 5,5 Prozent und vor einem Jahr bei 5,8 Prozent.

Die Bewegungsdaten, die die Zugänge in und die Abgänge aus Arbeitslosigkeit bewerten, geben wichtige Hinweise zur Dynamik am Arbeitsmarkt. Im Oktober meldeten sich 398 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, zehn mehr als im September und 90 weniger als im Oktober des Vorjahres. Parallel dazu haben im Oktober 346 Personen eine neue Arbeitsstelle angetreten. Das waren 115 weniger als im Vormonat und 151 weniger als im Vorjahresmonat.

Bei allen betrachteten Personengruppen mit Ausnahme der Langzeitarbeitslosen ist die Arbeitslosigkeit sowohl im Vormonats- wie auch im Vorjahresvergleich zurückgegangen. Im Oktober waren 3.220 Männer und 2.401 Frauen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang zum Vormonat von 3,1 Prozent bei den Frauen und 2,6 Prozent bei den Männern. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Frauen nicht ganz so stark von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit profitieren wie die Männer (Frauen: minus 8,0 Prozent, Männer: minus 9,7 Prozent). Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im aktuellen Monat bei 205. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 9,7 Prozent reduziert. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Jugendarbeitslosigkeit um über ein Drittel reduziert. 2.146 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl ist gegenüber dem Vormonat nur geringfügig zurückgegangen (minus 0,8 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr gab es einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 1,2 Prozent in dieser Altersgruppe. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Oktober 2.606. Die Zahl derer, die schon länger als ein Jahr ohne Beschäftigung sind, hat sich im Vergleich zum September nicht verändert, gegenüber Oktober 2020 ist jedoch ein Anstieg um fast ein Viertel festzustellen.

Blick auf die Rechtskreise

Beim Jobcenter im Landkreis Saarlouis waren mit 3.489 Arbeitslosen 58 weniger registriert als im September und 280 mehr als im Oktober des Vorjahres. Bei der Agentur für Arbeit waren im aktuellen Monat 2.132 Personen arbeitslos gemeldet, 105 weniger als im Vormonat und 834 weniger als vor einem Jahr. Die entspricht einem Rückgang der Arbeitslosigkeit von über einem Viertel im Bereich der Arbeitslosenversicherung. Im Bereich der Grundsicherung gab es hingegen einen Anstieg (plus 8,7 Prozent).

Stellenmarkt

In den vergangenen vier Wochen meldeten die Unternehmen im Landkreis Saarlouis 488 neue Stellen. Das waren 53 mehr als im September und 57 mehr als im Oktober des Vorjahres. Die meisten neuen Stellen wurden in der Zeitarbeit und im Verarbeitenden Gewerbe gemeldet. Aber auch in anderen Branchen bot sich ein attraktives Angebot an offenen Stellen, insbesondere im Gesundheits- und Sozialwesen, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Handel, im Baugewerbe, im Gastgewerbe, im Bereich Erziehung und Unterricht sowie im Bereich Verkehr und Lagerei. Seit Jahresbeginn wurden 4.627 offene Stellen gemeldet. Das waren 840 mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen lag weiterhin deutlich über dem Vorjahreswert (plus 37,3 Prozent). Im Bestand wurden 2.363 offene Arbeitsplatzangebote gezählt.

Kurzarbeit

Im Oktober gingen im Landkreis Saarlouis acht Kurzarbeitsanzeigen für 46 Beschäftigte ein. Der Agentur für Arbeit Saarland liegen inzwischen Daten über die tatsächlich realisierte Kurzarbeit bis einschließlich Mai vor. Im April haben im Landkreis Saarlouis 779 Betriebe und 9.771 Personen tatsächlich kurzgearbeitet. Inanspruchnahme der Kurzarbeit auf Basis vorläufiger Daten vorgenommen. Laut Hochrechnung haben im Mai 755 Unternehmen für 9.303 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Saarlouis (Kreisstadt Saarlouis, Ensdorf, Bous, Dillingen, Rehlingen-Siersburg, Nalbach, Schwalbach, Saarwellingen, Überherrn, Wadgassen, Wallerfangen):

4.804 Arbeitslose (minus 509 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,6 Prozent

Geschäftsstelle Lebach (Stadt Lebach, Schmelz):

817 Arbeitslose (minus 45 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,5 Prozent

Ausbildungsmarkt

Das zurückliegende Ausbildungsjahr stand ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Positiv aber: Es wird im Landkreis Saarlouis nach wie vor stark ausgebildet und für zahlreiche junge Menschen fiel in den vergangenen Wochen mit dem Einstieg in eine duale Berufsausbildung der erfolgreiche Startschuss ins Berufsleben. Mit der Berufsberatung begleitete die Agentur für Arbeit Jugendliche von der Orientierung in der vielfältigen Berufs- und Studienwelt bis zum Beginn einer dualen Berufsausbildung, zur Aufnahme eines (dualen) Studiums oder zum weiterführenden Schulbesuch.

Von Oktober 2020 bis September 2021 zählte die Berufsberatung im Landkreis Saarlouis 691 Bewerberinnen und Bewerber für Berufsausbildungsstellen. Das waren 73 bzw. 9,6 Prozent weniger junge Menschen auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle als im vergangenen Jahr. Zum Ende des Berichtsjahres am 30. September waren von den gemeldeten Bewerberinnen und Bewerbern noch 40 ohne Ausbildungsvertrag, 18 weniger als im Vorjahr.

Von Oktober 2020 bis September 2021 wurden im Landkreis Saarlouis insgesamt 1.378 Ausbildungsplätze gemeldet. Die Zahl lag um 50 bzw. 3,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau. 203 Ausbildungsstellen im Landkreis Saarlouis blieben bis zum 30. September noch unbesetzt.

Entwicklung im Saarland

Im aktuellen Monat wurden im Bezirk der Agentur für Arbeit Saarland insgesamt 33.572 Arbeitslose gezählt. Die Zahl der arbeitslosen Männer und Frauen ist gegenüber dem Vormonat um 948 bzw. 2,7 Prozent zurückgegangen. Gegenüber Oktober 2020 waren 5.108 bzw. 13,2 Prozent weniger Arbeitslose gemeldet. Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, lag bei 6,3 Prozent und damit 0,2 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats und 0,9 Prozentpunkte unter dem des Vorjahresmonats.


Zitate Madeleine Seidel, Vorsitzende der Geschäfftsführung der Agentur für Arbeit Saarland, zur Entwicklung am Arbeits- und Ausbildungsmarkt

„Die aktuellen Daten am Arbeitsmarkt belegen, dass sich der Arbeitsmarkt zusehends von den Folgen der Pandemie erholt. Hinzu kommt die gewohnte Herbstbelebung. Die Zahl der Arbeitslosen im Bereich der Arbeitslosenversicherung hat sich seit Beginn des Jahres enorm stark verringert. Sie liegt um fast ein Drittel unter dem Vorjahresniveau und inzwischen auch leicht unter dem Wert von Oktober 2019“, erläutert Madeleine Seidel, Chefin der Agentur für Arbeit Saarland. „Die Nachfrage nach Arbeitskräften zog im Oktober noch einmal an. Die Stellenmeldungen lagen um über zehn Prozent über dem Vorjahreswert. Damit entstehen zunehmend Chancen und Perspektiven für Menschen, die derzeit auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind, den Weg in eine sichere Beschäftigung zu finden.“

„Es gibt auch jetzt noch Chancen, die passende Ausbildung oder eine Alternative zu finden. Noch gibt es freie Ausbildungsplätze und es können noch Ausbildungsverträge abgeschlossen werden. Die Agentur für Arbeit Saarland und die Kammern arbeiten hier intensiv zusammen und bieten den jungen Menschen Unterstützung an, zeitnah eine berufliche Perspektive zu finden“, so Madeleine Seidel. „Außerdem gibt es ein gutes Angebot an Möglichkeiten, um Auszubildende und Betriebe vor und während der Ausbildung zu begleiten und zu unterstützen. Hierzu zählen zum Beispiel die Einstiegsqualifizierung und die Assistierte Ausbildung.“


Arbeitslosenquoten aller saarländischen Landkreise im Vergleich

Landkreis St. Wendel: 3,3 Prozent

Landkreis Merzig-Wadern: 4,2 Prozent

Saarpfalz-Kreis: 4,5 Prozent

Landkreis Saarlouis: 5,4 Prozent

Landkreis Neunkirchen: 6,7 Prozent

Regionalverband Saarbrücken: 9,0 Prozent