31.08.2022 | Presseinfo Nr. 57

Der Arbeits- und Ausbildungsmarkt im Saarland

nach Landkreisen

Regionalverband Saarbrücken

Im Regionalverband Saarbrücken waren im August 16.091 Personen arbeitslos gemeldet, 636 mehr als im Juli, allerdings 662 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,3 Prozentpunkte auf 9,2 Prozent. Im Vorjahresmonat hatte sie 9,6 Prozent betragen.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt Dynamik. Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. Im August meldeten sich 1.195 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 10 weniger als im Vorjahr. Andererseits konnten 816 Menschen eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden. Das waren 148 weniger als im Vorjahresmonat.

8.740 der Arbeitslosen waren Männer, 7.351 Frauen. Unter den insgesamt 16.091 Arbeitslosen befanden sich 1.176 Jüngere unter 25 Jahren, 5.142 Ältere ab 50 Jahren sowie 6.025 Langzeitarbeitslose. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit bei den Männern um 7,4 Prozent zurückgegangen, bei den Frauen hingegen um 0,5 Prozent angestiegen. In der Altersgruppe der unter 25-Jährigen war im Vergleich zu August 2021 ein Rückgang der Arbeitslosigkeit um 8,6 Prozent festzustellen, bei der Altersgruppe 50plus betrug der Rückgang lediglich 0,3 Prozent. Auch die Zahl der Personen, die bereits länger als ein Jahr arbeitslos gemeldet sind, sank im Vergleich zum Vorjahr (minus 15,6 Prozent).

Blick auf die Rechtskreise

Bei der Agentur für Arbeit waren im August 3.885 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 328 mehr als im Juli. Beim Jobcenter im Regionalverband Saarbrücken waren im aktuellen Monat 12.206 Arbeitslose gemeldet, 308 mehr als im Vormonat. In der Arbeitslosenversicherung hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Prozent verringert, in der Grundsicherung hingegen lag die Zahl der Arbeitslosen lediglich um 3,2 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Stellenmarkt

In den vergangenen vier Wochen meldeten die Unternehmen der Region dem Arbeitgeberservice 1.149 neue Stellen, 263 mehr als im Vormonat. Seit Jahresbeginn wurden 8.084 offene Stellen gemeldet. Das waren 1.223 mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen lag ebenfalls deutlich über dem Vorjahreswert. Im Bestand wurden 4.675 offene Arbeitsplatzangebote gezählt, das waren 1.447 mehr als im August 2021 (plus 44,8 Prozent). Die meisten neuen Stellen wurden im Baugewerbe, im Gesundheits- und Sozialwesen, im Handel und im Verarbeitenden Gewerbe gemeldet. Aber auch in anderen Branchen bot sich ein attraktives Angebot an offenen Stellen, insbesondere im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, in der Zeitarbeit, im Öffentlichen Dienst,  im Bereich Erziehung und Unterricht, im Gastgewerbe, im Bereich Verkehr und Lagerei, im Bereich Information und Kommunikation sowie im Finanz- und Versicherungsdienstleistungsbereich.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Saarbrücken (Stadt Saarbrücken und Kleinblittersdorf):

10.480 Arbeitslose (minus 541 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 10,3 Prozent

Geschäftsstelle Heusweiler (Heusweiler, Riegelsberg und Püttlingen):

1.374 Arbeitslose (plus 23 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,1 Prozent

Geschäftsstelle Sulzbach (Stadt Sulzbach, Friedrichsthal und Quierschied):

1.634 Arbeitslose (minus 95 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 7,7 Prozent

Geschäftsstelle Völklingen (Stadt Völklingen und Großrosseln):

2.603 Arbeitslose (minus 49 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 10,6 Prozent

Ausbildungsmarkt

Seit Beginn des Berichtsjahres im Oktober vergangenen Jahres wurden im Regionalverband Saarbrücken 2.407 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 188 mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (plus 8,5 Prozent). Gleichzeitig haben 1.622 Jugendliche die Berufsberatung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Anspruch genommen, 52 weniger als im Vorjahr (minus 3,1 Prozent). Derzeit kommen auf 689 unbesetzte Ausbildungsstellen 443 Bewerberinnen und Bewerber, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind.


Saarpfalz-Kreis

Im Saarpfalz-Kreis waren im August 3.499 Personen arbeitslos gemeldet, 189 mehr als im Juli, allerdings 174 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,3 Prozentpunkte auf 4,7 Prozent. Im Vorjahresmonat hatte sie 4,8 Prozent betragen.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt Dynamik. Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. Im August meldeten sich 315 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, elf weniger als im Vorjahr. Andererseits konnten 222 Menschen eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden. Das waren 39 weniger als im Vorjahresmonat.

1.899 der Arbeitslosen waren Männer, 1.600 Frauen. Unter den insgesamt 3.499 Arbeitslosen befanden sich 294 Jüngere unter 25 Jahren, 1.458 Ältere ab 50 Jahren sowie 1.116 Langzeitarbeitslose. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit bei den Männern um 6,1 Prozent zurückgegangen, bei den Frauen um 3,0 Prozent. In der Altersgruppe der unter 25-Jährigen war im Vergleich zu August 2021 ein Rückgang der Arbeitslosigkeit um 12,2 Prozent festzustellen, bei der Altersgruppe 50plus betrug der Rückgang lediglich rund fünf Prozent. Die Zahl der Personen, die bereits länger als ein Jahr arbeitslos gemeldet sind, sank im Vergleich zum Vorjahr um über ein Fünftel.

Blick auf die Rechtskreise

Bei der Agentur für Arbeit waren im August 1.533 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 54 mehr als im Juli. Beim Jobcenter im Saarpfalz-Kreis waren im aktuellen Monat 1.966 Arbeitslose gemeldet, 135 mehr als im Vormonat. In der Arbeitslosenversicherung hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr um 8,1 Prozent verringert, in der Grundsicherung hingegen lag die Zahl der Arbeitslosen lediglich um 1,9 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Stellenmarkt

In den vergangenen vier Wochen meldeten die Unternehmen der Region dem Arbeitgeberservice 439 neue Stellen, 133 mehr als im Vormonat. Seit Jahresbeginn wurden 3.019 offene Stellen gemeldet. Das waren 424 mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen lag ebenfalls deutlich über dem Vorjahreswert. Im Bestand wurden 1.918 offene Arbeitsplatzangebote gezählt, das waren 419 mehr als im August 2021 (plus 28,0 Prozent). Die meisten neuen Stellen wurden in der Zeitarbeit, im Gesundheits- und Sozialwesen und im Bereich Handel gemeldet. Aber auch in anderen Branchen bot sich ein attraktives Angebot an offenen Stellen, insbesondere im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Verarbeitenden Gewerbe, im Gastgewerbe, im Baugewerbe, im Bereich Verkehr und Lagerei, im Bereich Erziehung und Unterricht sowie im Öffentlichen Dienst.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Homburg (Bexbach, Homburg, Kirkel):

2.661 Arbeitslose (minus 87 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,7 Prozent

Geschäftsstelle St. Ingbert:

838 Arbeitslose (minus 87 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,5 Prozent

Ausbildungsmarkt

Seit Beginn des Berichtsjahres im Oktober vergangenen Jahres wurden im Saarpfalz-Kreis 1.016 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 94 mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (plus 10,2 Prozent). Gleichzeitig haben 425 Jugendliche die Berufsberatung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Anspruch genommen, vier mehr als im Vorjahr (plus 1,0 Prozent). Derzeit kommen auf 307 unbesetzte Ausbildungsstellen 48 Bewerberinnen und Bewerber, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind.


Landkreis Neunkirchen

Im Landkreis Neunkirchen waren im August 4.954 Personen arbeitslos gemeldet, 135 mehr als im Juli, allerdings 243 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,2 Prozentpunkte auf 7,0 Prozent. Im Vorjahresmonat hatte sie 7,3 Prozent betragen.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt Dynamik. Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. Im August meldeten sich 350 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 36 weniger als im Vorjahr. Andererseits konnten 272 Menschen eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden. Das waren 24 weniger als im Vorjahresmonat.

2.782 der Arbeitslosen waren Männer, 2.172 Frauen. Unter den insgesamt 4.954 Arbeitslosen befanden sich 510 Jüngere unter 25 Jahren, 1.662 Ältere ab 50 Jahren sowie 1.832 Langzeitarbeitslose. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit bei den Männern um 5,9 Prozent zurückgegangen, bei den Frauen um 3,1 Prozent. In der Altersgruppe der unter 25-Jährigen war im Vergleich zu August 2021 ein Rückgang der Arbeitslosigkeit um 7,6 Prozent festzustellen, bei der Altersgruppe 50plus betrug der Rückgang 2,7 Prozent. Die Zahl der Personen, die bereits länger als ein Jahr arbeitslos gemeldet sind, sank im Vergleich zum Vorjahr um über ein Zehntel.

Blick auf die Rechtskreise

Bei der Agentur für Arbeit waren im August 1.405 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 55 mehr als im Juli. Beim Jobcenter im Landkreis Neunkirchen waren im aktuellen Monat 3.549 Arbeitslose gemeldet, 80 mehr als im Vormonat. In der Arbeitslosenversicherung hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr um 12,4 Prozent verringert, in der Grundsicherung hingegen lag die Zahl der Arbeitslosen lediglich um 1,3 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Stellenmarkt

In den vergangenen vier Wochen meldeten die Unternehmen der Region dem Arbeitgeberservice 241 neue Stellen, 54 mehr als im Vormonat. Seit Jahresbeginn wurden 1.788 offene Stellen gemeldet. Das waren 218 mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen lag ebenfalls deutlich über dem Vorjahreswert. Im Bestand wurden 1.322 offene Arbeitsplatzangebote gezählt. Das waren 432 mehr als im August 2021 (plus 34,9 Prozent). Die meisten neuen Stellen wurden im Handel, in der Zeitarbeit und im Verarbeitenden Gewerbe gemeldet. Aber auch in anderen Branchen bot sich ein attraktives Angebot an offenen Stellen, insbesondere im Gesundheits- und Sozialwesen, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Baugewerbe, im Bereich Erziehung und Unterricht, im Öffentlichen Dienst, im Gastgewerbe sowie im Bereich Information und Kommunikation.

Ausbildungsmarkt

Seit Beginn des Berichtsjahres im Oktober vergangenen Jahres wurden im Landkreis Neunkirchen 738 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 164 mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (plus 28,6 Prozent). Gleichzeitig haben 857 Jugendliche die Berufsberatung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Anspruch genommen, 56 mehr als im Vorjahr (plus 7,0 Prozent). Derzeit kommen auf 251 unbesetzte Ausbildungsstellen 186 Bewerberinnen und Bewerber, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind.


Landkreis St. Wendel

Im Landkreis St. Wendel waren im August 1.815 Personen arbeitslos gemeldet, 100 mehr als im Juli und 63 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,2 Prozentpunkte auf 3,9 Prozent. Im Vorjahresmonat hatte sie 3,7 Prozent betragen.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt Dynamik. Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. Im August meldeten sich 163 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos,36 weniger als im Vorjahr. Andererseits konnten 108 Menschen eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden. Das waren 36 weniger als im Vorjahresmonat.

899 der Arbeitslosen waren Männer, 916 Frauen. Unter den insgesamt 1.815 Arbeitslosen befanden sich 108 Jüngere unter 25 Jahren, 686 Ältere ab 50 Jahren sowie 467 Langzeitarbeitslose. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit bei den Männern um 2,7 Prozent zurückgegangen, bei den Frauen hingegen ist die Zahl um 10,6 Prozent angestiegen. In der Altersgruppe der unter 25-Jährigen war im Vergleich zu August 2021 ein Anstieg der Arbeitslosigkeit um 4,9 Prozent festzustellen, bei der Altersgruppe 50plus gab es einen Rückgang um rund fünf Prozent. Auch die Zahl der Personen, die bereits länger als ein Jahr arbeitslos gemeldet sind, sank im Vergleich zum Vorjahr (minus 16,9 Prozent).

Blick auf die Rechtskreise

Bei der Agentur für Arbeit waren im August 767 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 30 mehr als im Juli. Beim Jobcenter im Landkreis St. Wendel waren im aktuellen Monat 1.048 Arbeitslose gemeldet, 70 mehr als im Vormonat. In der Arbeitslosenversicherung hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr um 19,4 Prozent verringert, in der Grundsicherung hingegen lag die Zahl der Arbeitslosen jedoch um fast ein Drittel über dem Vorjahreswert.

Stellenmarkt

In den vergangenen vier Wochen meldeten die Unternehmen der Region dem Arbeitgeberservice 190 neue Stellen, 27 mehr als im Vormonat. Seit Jahresbeginn wurden 1.359 offene Stellen gemeldet. Das waren 50 mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen lag deutlich über dem Vorjahreswert. Im Bestand wurden 968 offene Arbeitsplatzangebote gezählt, das waren 134 mehr als im August 2021 (plus 16,1 Prozent). Die meisten neuen Stellen wurden in der Zeitarbeit, im Verarbeitenden Gewerbe und im Handel gemeldet. Aber auch in anderen Branchen bot sich ein attraktives Angebot an offenen Stellen, insbesondere im Gesundheits- und Sozialwesen, im Bereich Erziehung und Unterricht, im Gastgewerbe, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich sowie im Öffentlichen Dienst.

Ausbildungsmarkt

Seit Beginn des Berichtsjahres im Oktober vergangenen Jahres wurden im Landkreis St. Wendel 814 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 236 mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (plus 40,8 Prozent). Gleichzeitig haben 524 Jugendliche die Berufsberatung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Anspruch genommen,53 mehr als im Vorjahr (plus 11,3 Prozent). Derzeit kommen auf 255 unbesetzte Ausbildungsstellen 75 Bewerberinnen und Bewerber, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind.


Landkreis Merzig-Wadern

Im Landkreis Merzig-Wadern waren im August 2.349 Personen arbeitslos gemeldet, 63 mehr als im Juli, allerdings 176 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 4,3 Prozent. Im Vorjahresmonat hatte sie 4,6 Prozent betragen.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt Dynamik. Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. Im August meldeten sich 224 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, zwölf weniger als im Vorjahr. Andererseits konnten 152 Menschen eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden. Das waren zwölf weniger als im Vorjahresmonat.

1.282 der Arbeitslosen waren Männer, 1.067 Frauen. Unter den insgesamt 2.349 Arbeitslosen befanden sich 195 Jüngere unter 25 Jahren, 931 Ältere ab 50 Jahren sowie 674 Langzeitarbeitslose. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit bei den Männern um rund zehn Prozent zurückgegangen, bei den Frauen um lediglich drei Prozent. In der Altersgruppe der unter 25-Jährigen war im Vergleich zu August 2021 ein Rückgang der Arbeitslosigkeit um fast ein Viertel festzustellen, bei der Altersgruppe 50plus betrug der Rückgang 6,6 Prozent. Auch die Zahl der Personen, die bereits länger als ein Jahr arbeitslos gemeldet sind, sank im Vergleich zum Vorjahr (minus 16,8 Prozent).

Blick auf die Rechtskreise

Bei der Agentur für Arbeit waren im August 959 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, drei weniger als im Juli. Beim Jobcenter im Landkreis Merzig-Wadern waren im aktuellen Monat 1.390 Arbeitslose gemeldet, 66 mehr als im Vormonat. In der Arbeitslosenversicherung hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr um ein Fünftel verringert, in der Grundsicherung hingegen lag die Zahl der Arbeitslosen hingegen um 4,8 Prozent über dem Vorjahreswert.

Stellenmarkt

In den vergangenen vier Wochen meldeten die Unternehmen der Region dem Arbeitgeberservice 285 neue Stellen, 39 mehr als im Vormonat. Seit Jahresbeginn wurden 1.690 offene Stellen gemeldet. Die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen lag ebenfalls über dem Vorjahreswert. Im Bestand wurden 1.197 offene Arbeitsplatzangebote gezählt, das waren 46 mehr als im August 2021. Die meisten neuen Stellen wurden in der Zeitarbeit, im Handel und im Gesundheits- und Sozialwesen gemeldet. Aber auch in anderen Branchen bot sich ein attraktives Angebot an offenen Stellen, insbesondere im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Verarbeitenden Gewerbe, im Baugewerbe, im Gastgewerbe, im Öffentlichen Dienst, im Bereich Erziehung und Unterricht sowie im Bereich Verkehr und Lagerei.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Merzig (Kreisstadt Merzig, Mettlach, Perl, Beckingen):

1.439 Arbeitslose (minus 71 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,2 Prozent

Geschäftsstelle Wadern (Stadt Wadern, Losheim, Weiskirchen):

910 Arbeitslose (minus 105 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,4 Prozent

Ausbildungsmarkt

Seit Beginn des Berichtsjahres im Oktober vergangenen Jahres wurden im Landkreis Merzig-Wadern 679 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 75 mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (plus 12,4 Prozent). Gleichzeitig haben 316 Jugendliche die Berufsberatung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Anspruch genommen, sieben mehr als im Vorjahr (plus 2,3 Prozent). Derzeit kommen auf 239 unbesetzte Ausbildungsstellen 54 Bewerberinnen und Bewerber, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind.


Landkreis Saarlouis

Im Landkreis Saarlouis waren im August 5.587 Personen arbeitslos gemeldet, 137 mehr als im Juli, allerdings 417 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,2 Prozentpunkte auf 5,4 Prozent. Im Vorjahresmonat hatte sie 5,8 Prozent betragen.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt Dynamik. Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. Im August meldeten sich 418 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 59 weniger als im Vorjahr. Andererseits konnten 292 Menschen eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden. Das waren 79 weniger als im Vorjahresmonat.

3.054 der Arbeitslosen waren Männer, 2.533 Frauen. Unter den insgesamt 5.587 Arbeitslosen befanden sich 207 Jüngere unter 25 Jahren, 2.105 Ältere ab 50 Jahren sowie 2.498 Langzeitarbeitslose. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit bei den Männern um 9,1 Prozent zurückgegangen, bei den Frauen um 4,2 Prozent. In der Altersgruppe der unter 25-Jährigen war im Vergleich zu August 2021 ein Rückgang der Arbeitslosigkeit um über ein Viertel festzustellen, bei der Altersgruppe 50plus betrug der Rückgang lediglich rund fünf Prozent. Auch die Zahl der Personen, die bereits länger als ein Jahr arbeitslos gemeldet sind, sank im Vergleich zum Vorjahr (minus 4,7 Prozent).

Blick auf die Rechtskreise

Bei der Agentur für Arbeit waren im August 2.032 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 81 mehr als im Juli. Beim Jobcenter im Landkreis Saarlouis waren im aktuellen Monat 3.555 Arbeitslose gemeldet, 56 mehr als im Vormonat. In der Arbeitslosenversicherung hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr um 15,9 Prozent verringert, in der Grundsicherung hingegen lag die Zahl der Arbeitslosen lediglich um 0,9 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Stellenmarkt

In den vergangenen vier Wochen meldeten die Unternehmen der Region dem Arbeitgeberservice 489 neue Stellen, 105 mehr als im Vormonat. Seit Jahresbeginn wurden 3.909 offene Stellen gemeldet. Das waren 205 als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen lag deutlich über dem Vorjahreswert. Im Bestand wurden 2.836 offene Arbeitsplatzangebote gezählt, das waren 458 mehr als im August 2021 (plus 19,3 Prozent). Die meisten neuen Stellen wurden in der Zeitarbeit, im Handel, im Verarbeitenden Gewerbe und im Gesundheits- und Sozialwesen gemeldet. Aber auch in anderen Branchen bot sich ein attraktives Angebot an offenen Stellen, insbesondere im Öffentlichen Dienst, im Baugewerbe, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Bereich Verkehr und Lagerei, im Bereich Erziehung und Unterricht, im Bereich Information und Kommunikation sowie im Gastgewerbe.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Saarlouis (Kreisstadt Saarlouis, Ensdorf, Bous, Dillingen, Rehlingen-Siersburg, Nalbach, Schwalbach, Saarwellingen, Überherrn, Wadgassen, Wallerfangen):

4.765 Arbeitslose (minus 374 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,6 Prozent

Geschäftsstelle Lebach (Stadt Lebach, Schmelz):

822 Arbeitslose (minus 43 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,5 Prozent

Ausbildungsmarkt

Seit Beginn des Berichtsjahres im Oktober vergangenen Jahres wurden im Landkreis Saarlouis 1.405 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 68 mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (plus 5,1 Prozent). Gleichzeitig haben 709 Jugendliche die Berufsberatung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Anspruch genommen, 42 mehr als im Vorjahr (plus 6,3 Prozent). Derzeit kommen auf 496 unbesetzte Ausbildungsstellen 126 Bewerberinnen und Bewerber, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind.

Entwicklung im Saarland

Mehr Jobsuchende als saisonüblich meldet die Agentur für Arbeit Saarland auch im August. Damit setzt sich die Entwicklung des Vormonats fort, dass verstärkt vor dem Kriegsgeschehen aus der Ukraine geflüchtete Menschen von den Jobcentern betreut werden und somit in der Arbeitsmarktstatistik sichtbarer werden. Im August waren im Saarland 34.295 Menschen arbeitslos gemeldet. Gegenüber dem Vormonat bedeutet dies einen Anstieg um 1.260 Personen (plus 3,8 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr waren 1.609 Menschen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen (minus 4,5 Prozent). Die Arbeitslosenquote – bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen - lag bei 6,5 Prozent. Gegenüber dem Vormonat bedeutet dies einen Anstieg um 0,2 Prozentpunkte, gegenüber dem Vorjahresmonat einen Rückgang um 0,3 Prozentpunkte.


Arbeitslosenquoten aller saarländischen Landkreise im Vergleich

Landkreis St. Wendel: 3,9 Prozent

Landkreis Merzig-Wadern: 4,3 Prozent

Saarpfalz-Kreis: 4,7 Prozent

Landkreis Saarlouis: 5,4 Prozent

Landkreis Neunkirchen: 7,0 Prozent

Regionalverband Saarbrücken: 9,2 Prozent


Zitat Madeleine Seidel (Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Saarland)

„Trotz der leichten Erhöhung der Arbeitslosigkeit präsentiert sich der Arbeitsmarkt im Saarland robust. Der ungebrochen hohe Personalbedarf der Unternehmen bietet allen Arbeitssuchenden und insbesondere jungen Menschen, die nach ihrer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung eine Anschlussbeschäftigung suchen, gute Chancen und Perspektiven“, erläutert Madeleine Seidel, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Saarland. „Wir setzen in der Transformation am Arbeitsmarkt intensiv auf Weiterbildung und beraten dazu arbeitslose Menschen ebenso wie Arbeitgeber und Beschäftigte.“


Hinweis zur Grundsicherung

Die Zahl der Arbeitslosen im Saarland ist gegenüber dem Vormonat deutlicher gestiegen als im Kalendermonat August in den vergangenen Jahren, wo in aller Regel nur leichte Veränderungen stattgefunden haben. In ähnlicher und sogar noch ausgeprägterer Form zeigte sich die Veränderung im Bestand an Arbeitslosen in der Grundsicherung. Dieser Verlauf erklärt sich durch die Einbeziehung von ukrainischen Geflüchteten in die Betreuung durch die Jobcenter. Seit dem 01. Juni 2022 werden aus der Ukraine geflüchtete Menschen nicht mehr nach dem Asylbewerberleistungsgesetz unterstützt, sondern erhalten Grundsicherung. Für die Betroffenen bedeutet dies, dass die Jobcenter nun in aller Regel die erste Anlaufstelle sind, die „Hilfe aus einer Hand“ leisten. Die Neuaufnahme von Geflüchteten aus der Ukraine dauert im Saarland nach wie vor an, wenn auch in moderaterem Umfang als noch im Juni und Juli des Jahres.