Der Arbeitsmarkt im Saarland

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02.03.2022 | Presseinfo Nr. 18

Regionalverband Saarbrücken

Im Februar waren im Regionalverband Saarbrücken 15.384 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 346 weniger als im Januar. Gegenüber Februar 2021 verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 2.817 oder 15,5 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug im Februar 8,8 Prozent. Vor einem Monat lag sie bei 9,0 Prozent und vor einem Jahr bei 10,3 Prozent.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es Dynamik auf dem Arbeitsmarkt: Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. Im Februar meldeten sich 891 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos. Das waren 542 weniger als im Januar und zehn mehr weniger als im Vorjahresmonat. 882 Personen haben eine neue Stelle angetreten und konnten ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden, sechs mehr als im Vormonat und 22 mehr als vor einem Jahr.

Bei Betrachtung der einzelnen Personengruppen ist bei allen sowohl im Vormonats- wie auch im Vorjahresvergleich ein Rückgang der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen. Im Februar waren 8.877 Männer und 6.507 Frauen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang zum Vormonat von 2,2 Prozent bei den Männern und auch bei den Frauen. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Frauen erneut weniger stark von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit profitieren als die Männer (Frauen: minus 12,7 Prozent, Männer: minus 17,4 Prozent). Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im aktuellen Monat bei 973. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 7,2 Prozent, gegenüber dem Vorjahr um fast ein Drittel reduziert. 5.030 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl ist gegenüber dem Vormonat um 1,8 Prozent gesunken. Gegenüber dem Vorjahr gab es bei dieser Personengruppe einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 9,5 Prozent. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Februar 6.504. Gegenüber dem Vormonat ist ein Rückgang um 2,3 Prozent festzustellen. Gegenüber dem Vorjahresmonat fiel der Rückgang deutlich stärker aus (minus 11,0 Prozent).

Blick auf die Rechtskreise

Bei der Agentur für Arbeit waren im aktuellen Monat 3.597 Personen arbeitslos gemeldet, 32 weniger als im Vormonat und 1.771 weniger als vor einem Jahr. Beim Jobcenter im Regionalverband Saarbrücken waren mit 11.787 Arbeitslosen 314 weniger registriert als im Januar und 1.046 weniger als im Februar des Vorjahres. Dies entspricht einem Rückgang der Arbeitslosigkeit von einem Drittel im Bereich der Arbeitslosenversicherung. Im Bereich der Grundsicherung fiel der Rückgang schwächer aus (minus 8,2 Prozent).

Stellenmarkt

Die Zahl der gemeldeten Stellenangebote blieb mit 3.684 auf einem sehr hohen Niveau und lag deutlich über dem Vorjahreswert (plus 43,3 Prozent). Im Februar kamen 1.097 neue Stellenangebote hinzu. Das waren 255 Arbeitsplatzangebote mehr als im Januar und 342 mehr als im Februar 2021. Die meisten neuen Stellenausschreibungen kamen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen, dem Verarbeitenden Gewerbe und der Zeitarbeit. Ein hoher Bedarf an neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bestand außerdem im Handel, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, Bereich Erziehung und Unterricht, im Baugewerbe, im Öffentlichen Dienst, im Logistikbereich, im Bereich Informations- und Kommunikation sowie im Gastgewerbe. Seit Jahresbeginn haben die Unternehmen der Region insgesamt 1.939 Stellenangebote gemeldet. Das waren rund 38 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Kurzarbeit

Im Februar gingen im Regionalverband Saarbrücken 68 Kurzarbeitsanzeigen für 710 Beschäftigte ein. Der Agentur für Arbeit Saarland liegen inzwischen Daten über die tatsächlich realisierte Kurzarbeit bis einschließlich September vor. Im August haben 580 Betriebe und 2.226 Personen tatsächlich kurzgearbeitet. Laut Hochrechnung haben im September 488 Unternehmen für 1.972 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Saarbrücken (Stadt Saarbrücken und Kleinblittersdorf): 

10.088 Arbeitslose (minus 2.016 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 9,9 Prozent

Geschäftsstelle Heusweiler (Heusweiler, Riegelsberg und Püttlingen):

1.262 Arbeitslose (minus 116 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,6 Prozent

Geschäftsstelle Sulzbach (Stadt Sulzbachs, Friedrichsthal und Quierschied):

1.535 Arbeitslose (minus 322 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 7,1 Prozent

Geschäftsstelle Völklingen (Stadt Völklingen und Großrosseln):

2.499 Arbeitslose (minus 363 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 10,1 Prozent


Saarpfalz-Kreis

Im Februar waren im Saarpfalz-Kreis 3.388 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 13 weniger als im Januar. Gegenüber Februar 2021 verringerte sich die Arbeitslosigkeit um über ein Fünftel. Die Arbeitslosenquote betrug im Februar wie im Vormonat 4,5 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 5,5 Prozent.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es Dynamik auf dem Arbeitsmarkt: Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. Im Februar meldeten sich 277 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos. Das waren 34 weniger als im Januar und 39 mehr weniger als im Vorjahresmonat. 244 Personen haben eine neue Stelle angetreten und konnten ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden, 42 mehr als im Vormonat und zehn mehr als vor einem Jahr.

Bei Betrachtung der einzelnen Personengruppen verlief die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Vormonats- wie auch im Vorjahresvergleich unterschiedlich. Im Februar waren 1.955 Männer und 1.433 Frauen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem geringfügigen Anstieg zum Vormonat von 0,2 Prozent bei den Männern und einem leichten Rückgang um 1,2 Prozent bei den Frauen. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Frauen nicht ganz so stark von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit profitieren wie die Männer (Frauen: minus 19,0 Prozent, Männer: minus 21,4 Prozent). Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im aktuellen Monat bei 232. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 4,0 Prozent, gegenüber dem Vorjahr um fast ein Drittel reduziert. 1.497 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl ist gegenüber dem Vormonat um 3,4 Prozent gesunken. Gegenüber dem Vorjahr gab es bei dieser Personengruppe einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um mehr als ein Achtel. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Februar 1.269. Gegenüber dem Vormonat ist ein Rückgang um 3,8 Prozent festzustellen. Gegenüber dem Vorjahresmonat fiel der Rückgang deutlich stärker aus (minus 17,9 Prozent).

Blick auf die Rechtskreise

Bei der Agentur für Arbeit waren im aktuellen Monat 1.565 Personen arbeitslos gemeldet, fünf mehr als im Vormonat und 501 weniger als vor einem Jahr. Beim Jobcenter des Saarpfalz-Kreises waren mit 1.823 Arbeitslosen 18 weniger registriert als im Januar und 369 weniger als im Februar des Vorjahres. Dies entspricht einem Rückgang der Arbeitslosigkeit von fast einem Viertel im Bereich der Arbeitslosenversicherung. Im Bereich der Grundsicherung fiel der Rückgang etwas schwächer aus (minus 16,8 Prozent).

Stellenmarkt

Die Zahl der gemeldeten Stellenangebote blieb mit 1.707 auf einem sehr hohen Niveau und lag deutlich über dem Vorjahreswert (plus 44,5 Prozent). Im Februar kamen 417 neue Stellenangebote hinzu. Das waren 58 mehr als im Februar 2021. Die meisten neuen Stellenausschreibungen kamen aus der Zeitarbeit und dem Gesundheits- und Sozialwesen. Ein hoher Bedarf an neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bestand außerdem im Verarbeitenden Gewerbe, im Handel, freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Baugewerbe, im Logistikbereich, im Bereich Erziehung und Unterricht sowie im Bereich Information und Kommunikation. Seit Jahresbeginn haben die Unternehmen der Region insgesamt 830 Stellenangebote gemeldet. Das waren über ein Drittel mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Kurzarbeit

Im Februar gingen im Saarpfalz-Kreis 22 Kurzarbeitsanzeigen für 240 Beschäftigte ein. Der Agentur für Arbeit Saarland liegen inzwischen Daten über die tatsächlich realisierte Kurzarbeit bis einschließlich September vor. Im August haben 236 Betriebe und 1.184 Personen tatsächlich kurzgearbeitet. Laut Hochrechnung haben im September 194 Unternehmen für 1.106 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Homburg (Bexbach, Homburg, Kirkel):

2.558 Arbeitslose (minus 612 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,5 Prozent

Geschäftsstelle St. Ingbert:

830 Arbeitslose (minus 258 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,3 Prozent


Landkreis Neunkirchen

Im Februar waren im Landkreis Neunkirchen 4.776 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 26 weniger als im Januar. Gegenüber Februar 2021 verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 1.081 oder 18,5 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug im Februar wie im Vormonat 6,7 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 8,2 Prozent.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es Dynamik auf dem Arbeitsmarkt: Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. Im Februar meldeten sich 329 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos. Das waren 48 weniger als im Januar und 22 mehr weniger als im Vorjahresmonat. 292 Personen haben eine neue Stelle angetreten und konnten ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden, 61 mehr als im Vormonat und eine weniger als vor einem Jahr.

Bei Betrachtung der einzelnen Personengruppen verlief die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Vormonats- wie auch im Vorjahresvergleich unterschiedlich. Im Februar waren 2.805 Männer und 1.971 Frauen arbeitslos gemeldet. Die Zahl der arbeitslosen Männer hat sich im Vergleich zum Vormonat nicht verändert. Bei den Frauen gab es einen geringfügigen Rückgang um 1,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Männer nicht ganz so stark von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit profitieren wie die Frauen (Männer: minus 17,5 Prozent, Frauen: minus 19,8 Prozent). Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im aktuellen Monat bei 430. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 1,7 Prozent erhöht, gegenüber dem Vorjahr um fast ein Drittel reduziert. 1.609 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl ist gegenüber dem Vormonat um 2,2 Prozent gesunken. Gegenüber dem Vorjahr gab es bei dieser Personengruppe einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um mehr als ein Achtel. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Februar 1.914. Gegenüber dem Vormonat ist ein Rückgang um 1,5 Prozent festzustellen. Gegenüber dem Vorjahresmonat fiel der Rückgang deutlich stärker aus (minus 9,5 Prozent).

Blick auf die Rechtskreise

Bei der Agentur für Arbeit waren im aktuellen Monat 1.446 Personen arbeitslos gemeldet, 14 mehr als im Vormonat und 756 weniger als vor einem Jahr. Beim Jobcenter Neunkirchen waren mit 3.330 Arbeitslosen 40 weniger registriert als im Januar und 325 weniger als im Februar des Vorjahres. Dies entspricht einem Rückgang der Arbeitslosigkeit von über einem Drittel im Bereich der Arbeitslosenversicherung. Im Bereich der Grundsicherung fiel der Rückgang deutlich schwächer aus (minus 8,9 Prozent).

Stellenmarkt

Die Zahl der gemeldeten Stellenangebote blieb mit 1.268 auf einem sehr hohen Niveau und lag deutlich über dem Vorjahreswert (plus 68,4 Prozent). Im Februar kamen 269 neue Stellenangebote hinzu. Das waren 79 Arbeitsplatzangebote mehr als im Januar und 105 mehr als im Februar 2021. Die meisten neuen Stellenausschreibungen kamen aus der Zeitarbeit und dem Handel. Ein hoher Bedarf an neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bestand außerdem im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich. Gesundheits- und Sozialwesen, im Verarbeitenden Gewerbe, im Öffentlichen Dienst, im Baugewerbe sowie im Bereich Erziehung und Unterricht. Seit Jahresbeginn haben die Unternehmen der Region insgesamt 459 Stellenangebote gemeldet. Das waren 60,5 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Kurzarbeit

Im Februar gingen im Landkreis Neunkirchen 19 Kurzarbeitsanzeigen für 138 Beschäftigte ein. Der Agentur für Arbeit Saarland liegen inzwischen Daten über die tatsächlich realisierte Kurzarbeit bis einschließlich September vor. Im August haben 136 Betriebe und 471 Personen tatsächlich kurzgearbeitet. Laut Hochrechnung haben im September 123 Unternehmen für 420 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.


Landkreis St. Wendel

Im Februar waren im Landkreis St. Wendel 1.603 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 18 weniger als im Januar. Gegenüber Februar 2021 verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 354 oder 18,1 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug im Februar wie im Vormonat 3,4 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 4,1 Prozent.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es Dynamik auf dem Arbeitsmarkt: Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. Im Februar meldeten sich 121 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos. Das waren 69 weniger als im Januar und 49 weniger als im Vorjahresmonat.134 Personen haben eine neue Stelle angetreten und konnten ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden, 23 mehr als im Vormonat und vier weniger als vor einem Jahr.

Bei Betrachtung der einzelnen Personengruppen verlief die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Vormonats- wie auch im Vorjahresvergleich unterschiedlich. Im Februar waren 899 Männer und 704 Frauen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang zum Vormonat von 1,6 Prozent bei den Männern und um 0,4 Prozent bei den Frauen. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Männer nicht ganz so stark von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit profitieren wie die Frauen (Männer: minus 16,1 Prozent, Frauen: minus 20,5 Prozent). Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im aktuellen Monat bei 76. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 2,7 Prozent erhöht, gegenüber dem Vorjahr um fast ein Drittel reduziert. 701 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl ist gegenüber dem Vormonat um 0,8 Prozent gesunken. Gegenüber dem Vorjahr gab es bei dieser Personengruppe einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 16,7 Prozent. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Februar 533. Gegenüber dem Vormonat hat sich die Zahl nicht verändert. Gegenüber dem Vorjahresmonat gab es einen Rückgang um 8,7 Prozent.

Blick auf die Rechtskreise

Bei der Agentur für Arbeit waren im aktuellen Monat 848 Personen arbeitslos gemeldet, neun weniger als im Vormonat und 240 weniger als vor einem Jahr. Beim Jobcenter im Landkreis St. Wendel waren mit 755 Arbeitslosen neun weniger registriert als im Januar und 114 weniger als im Februar des Vorjahres. Dies entspricht einem Rückgang der Arbeitslosigkeit von über einem Fünftel im Bereich der Arbeitslosenversicherung. Im Bereich der Grundsicherung fiel der Rückgang schwächer aus (minus 13,1 Prozent).

Stellenmarkt

Die Zahl der gemeldeten Stellenangebote blieb mit 884 auf einem sehr hohen Niveau und lag deutlich über dem Vorjahreswert (plus 46,5 Prozent). Im Februar kamen 210 neue Stellenangebote hinzu. Das waren 76 Arbeitsplatzangebote mehr als im Januar und 75 mehr als im Februar 2021. Die meisten neuen Stellenausschreibungen kamen aus der Zeitarbeit, im Gesundheits- und Sozialwesen und dem Handel. Ein hoher Bedarf an neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bestand außerdem im Verarbeitenden Gewerbe, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Öffentlichen Dienst, im Bereich Erziehung und Unterricht, im Gastgewerbe und im Baugewerbe. Seit Jahresbeginn haben die Unternehmen der Region insgesamt 344 Stellenangebote gemeldet. Das war über ein Drittel mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Kurzarbeit

Im Februar gingen im Landkreis St. Wendel acht Kurzarbeitsanzeigen für 69 Beschäftigte ein. Der Agentur für Arbeit Saarland liegen inzwischen Daten über die tatsächlich realisierte Kurzarbeit bis einschließlich September vor. Im August haben 102 Betriebe und 557 Personen tatsächlich kurzgearbeitet. Laut Hochrechnung haben im September 87 Unternehmen für 473 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.


Landkreis Merzig-Wadern

Im Februar waren im Landkreis Merzig-Wadern 2.255 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 25 weniger als im Januar. Gegenüber Februar 2021 verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 547 oder 19,5 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug im Februar wie im Vormonat 4,1 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 5,0 Prozent.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es Dynamik auf dem Arbeitsmarkt: Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. Im Februar meldeten sich 206 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos. Das waren 39 weniger als im Januar und neun mehr als im Vorjahresmonat. 161 Personen haben eine neue Stelle angetreten und konnten ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden, 18 mehr als im Vormonat und 20 mehr als vor einem Jahr.

Bei Betrachtung der einzelnen Personengruppen verlief die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Vormonats- wie auch im Vorjahresvergleich unterschiedlich. Im Februar waren 1.307 Männer und 948 Frauen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang zum Vormonat von 0,1 Prozent bei den Männern und um 2,5 Prozent bei den Frauen. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Männer nicht ganz so stark von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit profitieren wie die Frauen (Männer: minus 18,8 Prozent, Frauen: minus 20,5 Prozent). Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im aktuellen Monat bei 176. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 3,5 Prozent erhöht, gegenüber dem Vorjahr um mehr als ein Drittel reduziert. 937 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl ist gegenüber dem Vormonat um 1,3 Prozent gesunken. Gegenüber dem Vorjahr gab es bei dieser Personengruppe einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 9,3 Prozent. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Februar 711. Gegenüber dem Vormonat hat sich ihre Zahl um 2,9 Prozent verringert. Gegenüber dem Vorjahresmonat gab es einen Rückgang um ein Zehntel.

Blick auf die Rechtskreise

Bei der Agentur für Arbeit waren im aktuellen Monat 1.045 Personen arbeitslos gemeldet, 18 weniger als im Vormonat und 446 weniger als vor einem Jahr. Beim Jobcenter des Landkreises Merzig-Wadern waren mit 1.210 Arbeitslosen sieben weniger registriert als im Januar und 101 weniger als im Februar des Vorjahres. Dies entspricht einem Rückgang der Arbeitslosigkeit von fast einem Drittel im Bereich der Arbeitslosenversicherung. Im Bereich der Grundsicherung fiel der Rückgang deutlich schwächer aus (minus 7,7 Prozent).

Stellenmarkt

Die Zahl der gemeldeten Stellenangebote blieb mit 1.203 auf einem sehr hohen Niveau und lag deutlich über dem Vorjahreswert (plus 59,3 Prozent). Im Februar kamen 187 neue Stellenangebote hinzu. Das waren zwölf mehr als im Februar 2021. Die meisten neuen Stellenausschreibungen kamen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie dem Handel. Ein hoher Bedarf an neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bestand außerdem in der Zeitarbeit, im Baugewerbe, im Bereich Erziehung und Unterricht, im Verarbeitenden Gewerbe, im Gastgewerbe, freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich und im Bereich Verkehr und Lagerei. Seit Jahresbeginn haben die Unternehmen der Region insgesamt 379 Stellenangebote gemeldet. Das waren 30,7 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

​Kurzarbeit

Im Februar gingen im Landkreis Merzig-Wadern 30 Kurzarbeitsanzeigen für 503 Beschäftigte ein. Der Agentur für Arbeit Saarland liegen inzwischen Daten über die tatsächlich realisierte Kurzarbeit bis einschließlich September vor. Im August haben 112 Betriebe und 763 Personen tatsächlich kurzgearbeitet. Laut Hochrechnung haben im September 100 Unternehmen für 979 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Merzig (Kreisstadt Merzig, Mettlach, Perl, Beckingen):

1.346 Arbeitslose (minus 375 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 3,9 Prozent

Geschäftsstelle Wadern (Stadt Wadern, Losheim, Weiskirchen):

909 Arbeitslose (minus 172 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,3 Prozent


Landkreis Saarlouis

Im Februar waren im Landkreis Saarlouis 5.665 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 120 weniger als im Januar. Gegenüber Februar 2021 verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 756 oder 11,8 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug im Februar 5,4 Prozent. Im Vormonat lag sie bei 5,5 Prozent, vor einem Jahr 6,1 Prozent.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es Dynamik auf dem Arbeitsmarkt: Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. Im Februar meldeten sich 366 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos. Das waren 198 weniger als im Januar und 31 weniger als im Vorjahresmonat. 359 Personen haben eine neue Stelle angetreten und konnten ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden, 77 mehr als im Vormonat und 17 mehr als vor einem Jahr.

Bei Betrachtung der einzelnen Personengruppen verlief die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Vormonats- wie auch im Vorjahresvergleich unterschiedlich. Im Februar waren 3.285 Männer und 2.380 Frauen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang zum Vormonat von 2,6 Prozent bei den Männern und um 1,4 Prozent bei den Frauen. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Männer etwas stärker von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit profitieren als die Frauen (Männer: minus 12,6 Prozent, Frauen: minus 10,7 Prozent). Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im aktuellen Monat bei 184. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 5,1 Prozent erhöht, gegenüber dem Vorjahr um 44,2 Prozent reduziert. 2.189 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl ist gegenüber dem Vormonat um 2,5 Prozent gesunken. Gegenüber dem Vorjahr gab es bei dieser Personengruppe einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 6,7 Prozent. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Februar 2.598. Gegenüber dem Vormonat hat sich ihre Zahl geringfügig reduziert (minus 0,3 Prozent). Gegenüber dem Vorjahresmonat gab es einen deutlichen Anstieg (plus 9,4 Prozent).

Blick auf die Rechtskreise

Bei der Agentur für Arbeit waren im aktuellen Monat 2.233 Personen arbeitslos gemeldet, 55 weniger als im Vormonat und 799 weniger als vor einem Jahr. Beim Jobcenter des Landkreises Saarlouis waren mit 3.432 Arbeitslosen 65 weniger registriert als im Januar und 43 mehr als im Februar des Vorjahres. Dies entspricht einem Rückgang der Arbeitslosigkeit von über einem Viertel im Bereich der Arbeitslosenversicherung. Im Bereich der Grundsicherung gab es einen geringfügigen Anstieg (plus 1,3 Prozent).

Stellenmarkt

Die Zahl der gemeldeten Stellenangebote blieb mit 2.754 auf einem sehr hohen Niveau und lag deutlich über dem Vorjahreswert (plus 55,9 Prozent). Im Februar kamen 582 neue Stellenangebote hinzu. Das waren 130 Arbeitsplatzangebote mehr als im Januar und 153 mehr als im Februar 2021. Die meisten neuen Stellenausschreibungen kamen aus der Zeitarbeit und dem Gesundheits- und Sozialwesen. Ein hoher Bedarf an neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bestand außerdem im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Handel, im Verarbeitenden Gewerbe, im Baugewerbe, im Bereich Erziehung und Unterricht, im Öffentlichen Dienst, im Bereich Information und Kommunikation, im Bereich Verkehr und Lagerei sowie im Gastgewerbe. Seit Jahresbeginn haben die Unternehmen der Region insgesamt 1.034 Stellenangebote gemeldet. Das waren 48,6 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Kurzarbeit

Im Februar gingen im Landkreis Saarlouis 36 Kurzarbeitsanzeigen für 250 Beschäftigte ein. Der Agentur für Arbeit Saarland liegen inzwischen Daten über die tatsächlich realisierte Kurzarbeit bis einschließlich September vor. Im August haben 316 Betriebe und 1.728 Personen tatsächlich kurzgearbeitet. Laut Hochrechnung haben im September 263 Unternehmen für 1.535 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Saarlouis (Kreisstadt Saarlouis, Ensdorf, Bous, Dillingen, Rehlingen-Siersburg, Nalbach, Schwalbach, Saarwellingen, Überherrn, Wadgassen, Wallerfangen):

4.863 Arbeitslose (minus 635 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,6 Prozent

Geschäftsstelle Lebach (Stadt Lebach, Schmelz):

802 Arbeitslose (minus 121 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,4 Prozent

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