Der Arbeitsmarkt im Saarland im Januar 2022

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01.02.2022 | Presseinfo Nr. 9

Regionalverband Saarbrücken

Im Januar waren im Regionalverband Saarbrücken 15.730 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 669 mehr als im Dezember. Gegenüber Januar 2021 verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 2.720 oder 14,7 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug im Januar 9,0 Prozent. Vor einem Monat lag sie bei 8,6 Prozent und vor einem Jahr bei 10,5 Prozent.

Die Bewegungsdaten, die die Zugänge in und die Abgänge aus Arbeitslosigkeit bewerten, geben wichtige Hinweise zur Dynamik am Arbeitsmarkt. Im Januar meldeten sich 1.433 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 568 mehr als im Dezember und 84 weniger als im Januar 2021. Parallel dazu haben im Januar 876 Personen eine neue Arbeitsstelle angetreten. Das waren 48 mehr als im Vormonat und 20 mehr als im Vorjahresmonat.

Bei Betrachtung der einzelnen Personengruppen ist im Vergleich zum Vormonat bei allen ein Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen. Demgegenüber hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Vorjahresvergleich bei allen Personengruppen reduziert. Im Januar waren 9.077 Männer und 6.653 Frauen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem Anstieg zum Vormonat von 4,7 Prozent bei den Männern und 4,1 Prozent bei den Frauen. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Männer erneut stärker von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit profitieren als die Frauen (Männer: minus 16,7 Prozent, Frauen: minus 11,9 Prozent). Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im aktuellen Monat bei 1.049. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 11,6 Prozent, gegenüber dem Vorjahr um fast ein Drittel reduziert. 5.124 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl ist gegenüber dem Vormonat um 3,9 Prozent gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr gab es bei dieser Personengruppe einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 9,1 Prozent. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Januar 6.656. Gegenüber dem Vormonat ist ein geringfügiger Anstieg festzustellen (plus 0,4 Prozent): Gegenüber dem Vorjahresmonat gibt es einen Rückgang (minus 7,4 Prozent).

Blick auf die Rechtskreise

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in den beiden Rechtskreisen verlief einheitlich. Gegenüber Dezember stieg die Arbeitslosigkeit sowohl in der Arbeitslosenversicherung (Rechtskreis SGB III), die in der Zuständigkeit der Agentur für Arbeit Saarland liegt, als auch in der Grundsicherung (Rechtskreis SGB II), für die das Jobcenter im Regionalverband Saarbrücken verantwortlich ist, an (SGB III: plus 223 Personen; SGB II: plus 446 Personen). Im Rechtskreis SGB III waren insgesamt 3.629 Menschen arbeitslos gemeldet, 1.877 weniger als vor einem Jahr (minus 34,1 Prozent). Im Rechtskreis SGB II waren 12.101 Menschen arbeitslos gemeldet, 843 weniger als im Januar 2021 (minus 6,5 Prozent).

Stellenmarkt

Die Nachfrage nach Personal ist weiterhin hoch. Im Januar wurden 842 neue Stellen gemeldet, 245 weniger als im Dezember und 190 mehr als im Januar 2021. Damit umfasst der Bestand aktuell 3.504 Jobangebote, 23 mehr als im Vormonat und 944 mehr als vor einem Jahr. Die meisten neuen Stellenausschreibungen kamen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen, der Zeitarbeit und dem freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich. Aber auch in anderen Branchen bot sich ein attraktives Angebot an offenen Stellen, insbesondere im Bereich Erziehung und Unterricht, im Handel, im Verarbeitenden Gewerbe, im Öffentlichen Dienst, im Baugewerbe, im Gastgewerbe, im Bereich Information und Kommunikation sowie im Logistikbereich.

Kurzarbeit

Im Januar gingen im Regionalverband Saarbrücken 83 Kurzarbeitsanzeigen für 931 Beschäftigte ein. Der Agentur für Arbeit Saarland liegen inzwischen Daten über die tatsächlich realisierte Kurzarbeit bis einschließlich August vor. Im Juli haben 674 Betriebe und 3.087 Personen tatsächlich kurzgearbeitet. Laut Hochrechnung haben im August 578 Unternehmen für 2.244 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Saarbrücken (Stadt Saarbrücken und Kleinblittersdorf):

10.372 Arbeitslose (minus 1.920 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 10,2 Prozent

Geschäftsstelle Heusweiler (Heusweiler, Riegelsberg und Püttlingen):

1.264 Arbeitslose (minus 155 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,6 Prozent

Geschäftsstelle Sulzbach (Stadt Sulzbach, Friedrichsthal und Quierschied):

1.516 Arbeitslose (minus 375 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 7,0 Prozent

Geschäftsstelle Völklingen (Stadt Völklingen und Großrosseln):

2.578 Arbeitslose (minus 270 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 10,4 Prozent


Saarpfalz-Kreis

Im Januar waren im Saarpfalz-Kreis 3.401 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 120 mehr als im Dezember. Gegenüber Januar 2021 verringerte sich die Arbeitslosigkeit um über ein Fünftel. Die Arbeitslosenquote betrug im Januar 4,5 Prozent. Vor einem Monat lag sie bei 4,3 Prozent und vor einem Jahr bei 5,7 Prozent.

Die Bewegungsdaten, die die Zugänge in und die Abgänge aus Arbeitslosigkeit bewerten, geben wichtige Hinweise zur Dynamik am Arbeitsmarkt. Im Januar meldeten sich 311 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 40 mehr als im Dezember und 109 weniger als im Januar 2021. Parallel dazu haben im Januar 202 Personen eine neue Arbeitsstelle angetreten. Das waren 17 weniger als im Vormonat und 12 weniger als im Vorjahresmonat.

Bei Betrachtung der einzelnen Personengruppen ist im Vergleich zum Vormonat bei allen außer den Frauen ein Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen. Demgegenüber hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Vorjahresvergleich bei allen Personengruppen reduziert. Im Januar waren 1.951 Männer und 1.450 Frauen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang zum Vormonat von 0,3 Prozent bei den Frauen und einem Anstieg von 6,8 Prozent bei den Männern. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Männer etwas stärker von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit profitieren als die Frauen (Männer: minus 23,1 Prozent, Frauen: minus 20,7 Prozent). Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im aktuellen Monat bei 223. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 22 erhöht, gegenüber dem Vorjahr um mehr als ein Viertel reduziert. 1.550 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl ist gegenüber dem Vormonat um 4,8 Prozent gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr gab es bei dieser Personengruppe einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um mehr als ein Achtel. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Januar 1.319. Gegenüber dem Vormonat ist ein leichter Anstieg festzustellen (plus 1,9 Prozent). Gegenüber dem Vorjahresmonat gab es einen deutlichen Rückgang (minus 14,8 Prozent).

Blick auf die Rechtskreise

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in den beiden Rechtskreisen verlief einheitlich. Gegenüber Dezember stieg die Arbeitslosigkeit sowohl in der Arbeitslosenversicherung (Rechtskreis SGB III), die in der Zuständigkeit der Agentur für Arbeit Saarland liegt, als auch in der Grundsicherung (Rechtskreis SGB II), für die das Jobcenter im Saarpfalz-Kreis verantwortlich ist, an (SGB III: plus 88 Personen; SGB II: plus 32 Personen). Im Rechtskreis SGB III waren insgesamt 1.560 Menschen arbeitslos gemeldet, 579 weniger als vor einem Jahr (minus 27,1 Prozent). Im Rechtskreis SGB II waren 1.841 Menschen arbeitslos gemeldet, 386 weniger als im Januar 2021 (minus 17,3 Prozent).

Stellenmarkt

Die Nachfrage nach Personal ist weiterhin hoch. Im Januar wurden 413 neue Stellen gemeldet, 28 mehr als im Dezember und 169 mehr als im Januar 2021. Damit umfasst der Bestand aktuell 1.586 Jobangebote, 15 mehr als im Vormonat und 474 mehr als vor einem Jahr. Die meisten neuen Stellenausschreibungen kamen aus der Zeitarbeit und dem Gesundheits- und Sozialwesen. Aber auch in anderen Branchen bot sich ein attraktives Angebot an offenen Stellen, insbesondere im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Handel, im Verarbeitenden Gewerbe, im Logistikbereich, im Baugewerbe, im Öffentlichen Dienst und im Bereich Information und Kommunikation.

Kurzarbeit

Im Januar gingen im Saarpfalz-Kreis 39 Kurzarbeitsanzeigen für 436 Beschäftigte ein. Der Agentur für Arbeit Saarland liegen inzwischen Daten über die tatsächlich realisierte Kurzarbeit bis einschließlich August vor. Im Juli haben 283 Betriebe und 1.374 Personen tatsächlich kurzgearbeitet. Laut Hochrechnung haben im August 236 Unternehmen für 1.175 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Homburg (Bexbach, Homburg, Kirkel):

2.557 Arbeitslose (minus 706 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,5 Prozent

Geschäftsstelle St. Ingbert:

844 Arbeitslose (minus 259 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,4 Prozent


Landkreis Neunkirchen

Im Januar waren im Landkreis Neunkirchen 4.802 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 153 mehr als im Dezember. Gegenüber Januar 2021 verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 1.102 oder 18,7 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug im Januar 6,7 Prozent. Im Vormonat lag sie bei 6,5 Prozent, vor einem Jahr 8,2 Prozent.

Die Bewegungsdaten, die die Zugänge in und die Abgänge aus Arbeitslosigkeit bewerten, geben wichtige Hinweise zur Dynamik am Arbeitsmarkt. Im Januar meldeten sich 377 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 94 mehr als im Dezember und 94 weniger als im Januar 2021. Parallel dazu haben im Januar 231 Personen eine neue Arbeitsstelle angetreten. Das waren 27 weniger als im Vormonat und 42 weniger als im Vorjahresmonat.

Bei Betrachtung der einzelnen Personengruppen ist im Vergleich zum Vormonat bei allen ein Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen. Demgegenüber hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Vorjahresvergleich bei allen Personengruppen reduziert. Im Januar waren 2.806 Männer und 1.996 Frauen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem Anstieg zum Vormonat von 1,1 Prozent bei den Frauen und 4,9 Prozent bei den Männern. Im Vergleich zum Vorjahr konnten Männer und Frauen nahezu gleichermaßen von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit profitieren (Männer: minus 18,6 Prozent, Frauen: minus 18,8 Prozent). Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im aktuellen Monat bei 423. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um drei erhöht, gegenüber dem Vorjahr um mehr als ein Viertel reduziert. 1.646 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl ist gegenüber dem Vormonat um 2,7 Prozent gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr gab es bei dieser Personengruppe einen deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit (minus 13,6 Prozent). Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Januar 1.944. Gegenüber dem Vormonat ist ein leichter Anstieg festzustellen (plus 0,4 Prozent). Gegenüber dem Vorjahresmonat gab es einen Rückgang (minus 7,4 Prozent).

Blick auf die Rechtskreise

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in den beiden Rechtskreisen verlief einheitlich. Gegenüber Dezember stieg die Arbeitslosigkeit sowohl in der Arbeitslosenversicherung (Rechtskreis SGB III), die in der Zuständigkeit der Agentur für Arbeit Saarland liegt, als auch in der Grundsicherung (Rechtskreis SGB II), für die das Jobcenter im Landkreis Neunkirchen verantwortlich ist, an (SGB III: plus 118 Personen; SGB II: plus 35 Personen). Im Rechtskreis SGB III waren insgesamt 1.432 Menschen arbeitslos gemeldet, 896 weniger als vor einem Jahr (minus 38,5 Prozent). Im Rechtskreis SGB II waren 3.370 Menschen arbeitslos gemeldet, 206 weniger als im Januar 2021 (minus 5,8 Prozent).

Stellenmarkt

Die Nachfrage nach Personal ist weiterhin hoch. Im Januar wurden 190 neue Stellen gemeldet, 109 weniger als im Dezember und 68 mehr als im Januar 2021. Damit umfasst der Bestand aktuell 1.253 Jobangebote, 41 mehr als im Vormonat und 482 mehr als vor einem Jahr. Die meisten neuen Stellenausschreibungen kamen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen, dem Handel und dem Verarbeitenden Gewerbe. Aber auch in anderen Branchen bot sich ein attraktives Angebot an offenen Stellen, insbesondere in der Zeitarbeit, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Bereich Erziehung und Unterricht, im Baugewerbe, im Gastgewerbe und im Öffentlichen Dienst.

Kurzarbeit

Im Januar gingen im Landkreis Neunkirchen 25 Kurzarbeitsanzeigen für 241 Beschäftigte ein. Der Agentur für Arbeit Saarland liegen inzwischen Daten über die tatsächlich realisierte Kurzarbeit bis einschließlich August vor. Im Juli haben 175 Betriebe und 730 Personen tatsächlich kurzgearbeitet. Laut Hochrechnung haben im August 135 Unternehmen für 475 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.


Landkreis St. Wendel

Im Januar waren im Landkreis St. Wendel 1.621 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 55 mehr als im Dezember. Gegenüber Januar 2021 verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 213 oder 16,1 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug im Januar 3,4 Prozent. Vor einem Monat lag sie bei 3,3 Prozent und vor einem Jahr bei 4,0 Prozent.

Die Bewegungsdaten, die die Zugänge in und die Abgänge aus Arbeitslosigkeit bewerten, geben wichtige Hinweise zur Dynamik am Arbeitsmarkt. Im Januar meldeten sich 190 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 47 mehr als im Dezember und 55 weniger als im Januar 2021. Parallel dazu haben im Januar 111 Personen eine neue Arbeitsstelle angetreten. Das waren vier mehr als im Vormonat und 15 weniger als im Vorjahresmonat.

Bei Betrachtung der einzelnen Personengruppen ist im Vergleich zum Vormonat bei allen ein Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen. Demgegenüber hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Vorjahresvergleich bei allen Personengruppen reduziert. Im Januar waren 914 Männer und 707 Frauen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem Anstieg zum Vormonat von 6,0 Prozent bei den Männern und 0,4 Prozent bei den Frauen. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Männer nicht so stark von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit profitieren wie die Frauen (Männer: minus 13,5 Prozent, Frauen: minus 19,3 Prozent). Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im aktuellen Monat bei 74. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 19,4 Prozent erhöht, gegenüber dem Vorjahr um über ein Viertel reduziert. 707 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl ist gegenüber dem Vormonat um 2,3 Prozent gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr gab es bei dieser Personengruppe einen deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit (minus 16,6 Prozent). Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Januar 533. Gegenüber dem Vormonat ist ein leichter Rückgang festzustellen (plus 1,7 Prozent). Auch gegenüber dem Vorjahr gab es einen leichten Rückgang (minus 1,1 Prozent).

Blick auf die Rechtskreise

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in den beiden Rechtskreisen verlief uneinheitlich. Gegenüber Dezember stieg die Arbeitslosigkeit in der Arbeitslosenversicherung (Rechtskreis SGB III), die in der Zuständigkeit der Agentur für Arbeit Saarland liegt, an, während sie in der Grundsicherung (Rechtskreis SGB II), für die das Jobcenter im Landkreis St. Wendel verantwortlich ist, zurückging (SGB III: plus 61 Personen; SGB II: minus sechs Personen). Im Rechtskreis SGB III waren insgesamt 857 Menschen arbeitslos gemeldet, 236 weniger als vor einem Jahr (minus 21,6 Prozent). Im Rechtskreis SGB II waren 764 Menschen arbeitslos gemeldet, 76 weniger als vor einem Jahr (minus 9,0 Prozent).

Stellenmarkt

Die Nachfrage nach Personal ist weiterhin hoch. Im Januar wurden 134 neue Stellen gemeldet, 30 weniger als im Dezember und 17 mehr als im Januar 2021. Damit umfasst der Bestand aktuell 880 Jobangebote, 26 mehr als im Vormonat und 292 mehr als vor einem Jahr. Die meisten neuen Stellenausschreibungen kamen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen, der Zeitarbeit und dem Handel. Aber auch in anderen Branchen bot sich ein attraktives Angebot an offenen Stellen, insbesondere im Gastgewerbe, im Verarbeitenden Gewerbe, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Öffentlichen Dienst und im Baugewerbe.

Kurzarbeit

Im Januar gingen im Landkreis St. Wendel 23 Kurzarbeitsanzeigen für 330 Beschäftigte ein. Der Agentur für Arbeit Saarland liegen inzwischen Daten über die tatsächlich realisierte Kurzarbeit bis einschließlich August vor. Im Juli haben 115 Betriebe und 703 Personen tatsächlich kurzgearbeitet. Laut Hochrechnung haben im August 101 Unternehmen für 554 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.


Landkreis Merzig-Wadern

Im Januar waren im Landkreis Merzig-Wadern 2.280 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 37 mehr als im Dezember. Gegenüber Januar 2021 verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 541 oder 19,2 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug im Januar wie im Vormonat 4,1 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 5,1 Prozent.

Die Bewegungsdaten, die die Zugänge in und die Abgänge aus Arbeitslosigkeit bewerten, geben wichtige Hinweise zur Dynamik am Arbeitsmarkt. Im Januar meldeten sich 245 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 64 mehr als im Dezember und 55 weniger als im Januar 2021. Parallel dazu haben im Januar 143 Personen eine neue Arbeitsstelle angetreten. Das waren 18 weniger als im Vormonat und 17 mehr als im Vorjahresmonat.

Bei Betrachtung der einzelnen Personengruppen ist im Vergleich zum Vormonat bei allen außer den Jugendlichen ein Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen. Demgegenüber hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Vorjahresvergleich bei allen Personengruppen reduziert. Im Januar waren 1.308 Männer und 972 Frauen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem Anstieg zum Vormonat von 1,4 Prozent bei den Männern und von 2,0 Prozent bei den Frauen. Im Vergleich zum Vorjahr konnten Männer und Frauen nahezu gleichermaßen von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit profitieren (Frauen: minus 19,1 Prozent, Männer: minus 19,2 Prozent). Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im Januar wie im Vormonat bei 170. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr um über ein Drittel reduziert. 949 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl ist gegenüber dem Vormonat um 1,5 Prozent angestiegen. Gegenüber dem Vorjahr gab es bei dieser Personengruppe einen Rückgang der Arbeitslosigkeit von rund acht Prozent. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Januar 732. Gegenüber dem Vormonat ist ein Rückgang festzustellen (minus 6,5 Prozent), gegenüber dem Vorjahresmonat fiel der Rückgang etwas höher aus (plus 7,0 Prozent).

Blick auf die Rechtskreise

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in den beiden Rechtskreisen verlief uneinheitlich. Gegenüber Dezember stieg die Arbeitslosigkeit in der Arbeitslosenversicherung (Rechtskreis SGB III), die in der Zuständigkeit der Agentur für Arbeit Saarland liegt, an, während sie in der Grundsicherung (Rechtskreis SGB II), für die das Jobcenter im Landkreis Merzig-Wadern verantwortlich ist, leicht zurückging (SGB III: plus 52 Personen; SGB II: minus 15 Personen). Im Rechtskreis SGB III waren insgesamt 1.063 Menschen arbeitslos gemeldet, 471weniger als vor einem Jahr (minus 30,7 Prozent). Im Rechtskreis SGB II waren 1.217 Menschen arbeitslos gemeldet, 70 weniger als vor einem Jahr (minus 5,4 Prozent).

Stellenmarkt

Die Nachfrage nach Personal ist weiterhin hoch. Im Januar wurden 192 neue Stellen gemeldet, 92 weniger als im Dezember und 77 mehr als im Januar 2021. Damit umfasst der Bestand aktuell 1.200 Jobangebote, elf weniger als im Vormonat, allerdings 476 mehr als vor einem Jahr. Die meisten neuen Stellenausschreibungen kamen aus der Zeitarbeit und dem Gesundheits- und Sozialwesen. Aber auch in anderen Branchen bot sich ein attraktives Angebot an offenen Stellen, insbesondere im Verarbeitenden Gewerbe, im Handel, freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, Bereich Erziehung und Unterricht, im Baugewerbe und im Öffentlichen Dienst.

Kurzarbeit

Im Januar gingen im Landkreis Merzig-Wadern 25 Kurzarbeitsanzeigen für 370 Beschäftigte ein. Der Agentur für Arbeit Saarland liegen inzwischen Daten über die tatsächlich realisierte Kurzarbeit bis einschließlich August vor. Im Juli haben 143 Betriebe und 1.283 Personen tatsächlich kurzgearbeitet. Laut Hochrechnung haben im August 110 Unternehmen für 757 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Merzig (Kreisstadt Merzig, Mettlach, Perl, Beckingen):

1.368 Arbeitslose (minus 356 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,0 Prozent

Geschäftsstelle Wadern (Stadt Wadern, Losheim, Weiskirchen):

912 Arbeitslose (minus 185 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,3 Prozent


Landkreis Saarlouis

Im Januar waren im Landkreis Saarlouis 3.372 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 190 mehr als im Dezember. Gegenüber Januar 2021 verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 392 oder 10,4 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug im Januar 5,5 Prozent. Im Vormonat lag sie bei 5,3 Prozent, vor einem Jahr 6,1 Prozent.

Die Bewegungsdaten, die die Zugänge in und die Abgänge aus Arbeitslosigkeit bewerten, geben wichtige Hinweise zur Dynamik am Arbeitsmarkt. Im Januar meldeten sich 564 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 196 mehr als im Dezember und 134 weniger als im Januar 2021. Parallel dazu haben im Januar 282 Personen eine neue Arbeitsstelle angetreten. Das waren zwei mehr als im Vormonat und fünf weniger als im Vorjahresmonat.

Bei Betrachtung der einzelnen Personengruppen ist im Vergleich zum Vormonat bei allen mit Ausnahme der unter 25-Jährigen ein Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen. Demgegenüber hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Vorjahresvergleich bei allen Personengruppen außer den Langzeitarbeitslosen reduziert. Im Januar waren 3.372 Männer und 2.413 Frauen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einem Anstieg zum Vormonat von 6,0 Prozent bei den Männern und von 4,6 Prozent bei den Frauen. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Frauen nicht ganz so stark von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit profitieren wie die Männer (Männer: minus 10,4 Prozent, Frauen: minus 9,2 Prozent). Die Zahl der arbeitslosen Jüngeren unter 25 Jahren lag im aktuellen Monat bei 175. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 4,4 Prozent, gegenüber dem Vorjahr um 44,3 Prozent reduziert. 2.246 von Arbeitslosigkeit Betroffene waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl ist gegenüber dem Vormonat um 5,7 Prozent gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr gab es bei dieser Personengruppe einen Rückgang der Arbeitslosigkeit (minus 5,9 Prozent). Die Zahl der Langzeitarbeitslosen betrug im Januar 2.607. Gegenüber dem Vormonat ist ein geringfügiger Anstieg festzustellen (plus 0,9 Prozent), gegenüber dem Vorjahresmonat ein deutlicher Anstieg (plus 14,8 Prozent).

Blick auf die Rechtskreise

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in den beiden Rechtskreisen verlief in den vergangen vier Wochen einheitlich. Gegenüber Dezember stieg die Arbeitslosigkeit sowohl in der Arbeitslosenversicherung (Rechtskreis SGB III), die in der Zuständigkeit der Agentur für Arbeit Saarland liegt, als auch in der Grundsicherung (Rechtskreis SGB II), für die das Jobcenter im Landkreis Saarlouis verantwortlich ist, an (SGB III: plus 187 Personen; SGB II: plus 110 Personen). Im Rechtskreis SGB III waren insgesamt 2.288 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 822 weniger als vor einem Jahr (minus 26,4 Prozent). Im Rechtskreis SGB II waren 3.497 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vorjahresvergleich war hier ein Anstieg zu verzeichnen (plus 185 bzw. plus 5,6 Prozent).

Stellenmarkt

Die Nachfrage nach Personal ist weiterhin hoch. Im Januar wurden 452 neue Stellen gemeldet, 83 weniger als im Dezember und 185 mehr als im Januar 2021. Damit umfasst der Bestand aktuell 2.682 Jobangebote, 115 mehr als im Vormonat und 996 mehr als vor einem Jahr. Die meisten neuen Stellenausschreibungen kamen aus der Zeitarbeit, dem Gesundheits- und Sozialwesen und dem Verarbeitenden Gewerbe. Aber auch in anderen Branchen bot sich ein attraktives Angebot an offenen Stellen, insbesondere im Handel, im Öffentlichen Dienst, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Baugewerbe, im Gastgewerbe, im Bereich Information und Kommunikation, im Bereich Erziehung und Unterricht sowie im Logistikbereich.

Kurzarbeit

Im Januar gingen im Landkreis Saarlouis 51 Kurzarbeitsanzeigen für 758 Beschäftigte ein. Der Agentur für Arbeit Saarland liegen inzwischen Daten über die tatsächlich realisierte Kurzarbeit bis einschließlich August vor. Im Juli haben 385 Betriebe und 6.302 Personen tatsächlich kurzgearbeitet. Laut Hochrechnung haben im August 315 Unternehmen für 1.715 Beschäftigte Kurzarbeit umgesetzt.

Regionale Entwicklung

Geschäftsstelle Saarlouis (Kreisstadt Saarlouis, Ensdorf, Bous, Dillingen, Rehlingen-Siersburg, Nalbach, Schwalbach, Saarwellingen, Überherrn, Wadgassen, Wallerfangen):

4.965 Arbeitslose (minus 518 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,8 Prozent

Geschäftsstelle Lebach (Stadt Lebach, Schmelz):

820 Arbeitslose (minus 119 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,5 Prozent

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